Tirbanibulin (Klisyri)

Tirbanibulin (Markenname Klisyri) ist ein Medikament zur Behandlung von aktinischer Keratose im Gesicht oder auf der Kopfhaut.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören lokale Hautreaktionen, Juckreiz an der Applikationsstelle und Schmerzen an der Applikationsstelle.

Tirbanibulin wurde im Dezember 2020 in den Vereinigten Staaten für die medizinische Anwendung zugelassen. Die US Food and Drug Administration (FDA) sieht es als First-in-class-Medikament.

Infos

Indikation / Anwendung / Krankheiten

Klisyri ist angezeigt für die Feldtherapie nicht-hyperkeratotischer, nicht-hypertropher aktinischer Keratosen (Olsen-Grad I) im Gesicht oder auf der Kopfhaut bei Erwachsenen.

News

Aus der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels der Europäischen Kommission:

Wirkstoff / Wirkung / Wirkmechanismus / Wirkweise

Tirbanibulin schädigt die Mikrotubuli durch direkte Bindung an Tubulin, was eine Unterbrechung des Zellzyklus und apoptotischen Tod proliferierender Zellen induziert, und mit einer Unterbrechung des Src-Tyrosinkinase-Signalwegs assoziiert ist.

Schwangerschaft / Stillen

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Während der Schwangerschaft sollte Klisyri nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen / unerwünschte Wirkungen / Verträglichkeit

Wie alle Arzneimittel kann auch Tirbanibulin (Klisyri) Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nach der Anwendung von Tirbanibulin (Klisyri) kann es auf der behandelten Fläche zu Nebenwirkungen auf der Haut kommen. Diese Nebenwirkungen können sich bis zu 8 Tage nach Beginn der Behandlung verschlimmern. Sie klingen in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Wochen nach Abschluss der Behandlung wieder ab. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls sich diese Nebenwirkungen verschlimmern.

Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen an der behandelten Fläche:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

• Rötung (Erythem)
• Schuppung/Schuppenbildung
• Schorf (Verkrustung)
• Schwellungen
• Ablösung der oberen Hautschicht (Erosion, Ulzeration)

Andere mögliche Nebenwirkungen an der behandeltenFläche:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)

• Schmerzen (Druckschmerzempfindlichkeit; stechendes oder brennendes Gefühl)
• Juckreiz (Pruritus)
• Bläschen (Vesikel, Pusteln)

Arznei-News.de – Quellenangabe: Europäische Kommission – EPAR – 20.07.2021





Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

Schreiben Sie über Ihre Erfahrungen mit diesem Medikament. Aus Lesbarkeitsgründen bitte Komma, Punkt und Absatz setzen (keine persönlichen Angaben - wie Name, Anschrift etc).

Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren