Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Nutzererfahrungen zu Trastuzumab-Deruxtecan (Enhertu). Die vollständigen Erfahrungsberichte sind im Anschluss darunter zu finden.
- Nebenwirkungen: Viele Nutzer berichten von Nebenwirkungen wie Schluckauf, Durchfall, Husten, Atemprobleme, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schmerzen, Schwäche, Haarausfall und Verdauungsstörungen.
- Schmerzmanagement: Einige Nutzer erwähnen, dass Schmerzmittel wie Ibo 800 nicht immer wirksam sind und dass die Schmerzen nach der Behandlung anhalten können.
- Lebensqualität: Berichte deuten darauf hin, dass die Lebensqualität durch die Nebenwirkungen erheblich beeinträchtigt werden kann, trotz Verbesserungen bei den Tumormarkern und der Rückbildung des Tumors.
- Patienteninformation: Es gibt Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von Informationen über negative klinische Studien und die Notwendigkeit ehrlicher Patienteninformationen.
Bitte beachten Sie, dass dies subjektive Erfahrungsberichte von Nutzern sind und medizinische Beratung durch einen Facharzt nicht ersetzen können. Für eine individuelle Beratung sollte immer ein Arzt konsultiert werden.
Hallo Betty, und alle anderen Betroffenen
Ich bin ein sehr positiver Mensch und so auch in die Therapie gegangen.
Ich habe Lebermetastasen, Knochenmetastasen und eine Hirnmetastase am Kleinhirn die mir wegoperiert wurde.
Anscheinend hatte ich noch eine steriotaktische Hirnbestralung.
Danach direkt Enhertu.
Da ich durch die Operation Gangunsicherheit und Schwindel habe, empfahl mir der Arzt Bewegung.
Dies mache ich von Beginn meiner Therapie.
Täglich gehe ich ca. 10 Km spazieren wenn möglich, auch direkt am Tag nach Enhertu. Das mindert meine Nebenwirkungen, hab ich das Gefühl
Wenn ich ein flaues Gefühl oder Übelkeit bekomme nehme ich Heilerdekapseln. Das hilft mir…
Wünsche allen alles Gute
Und versucht positiv zu bleiben auch wenn es manchmal zum Kotzen ist
Ich bekomme seit 11/25 Enhertu. Vorne weg, beim letzten MRT waren nach 3 Behandlungen Hirnmetastasen und Pankreasmetastase verschwunden. Die Nebenwirkungen sind allerdings heftig, mehr als jede andere Chemo zuvor. Extreme Übelkeit, Schwäche, Körperschmerzen, Atemnot. Nebenwirkungen halten ca. 10 Tage an, dann wirds wieder besser.
Hallo zusammen
Ich bekomme heute meine 6. Enhertu-Infusion. Meine Ärztin hat mich auf die Therapie gut vorbereitet. Bei den ersten beiden Infusionen hatte ich sehr starke Magenbeschwerden, die ich aber mit Medikamenten (Magensäurehemmer und gegen Übelkeit) relativ gut in den Griff bekam. Aber der 3. Gabe ging es mir wesentlich besser. Solange ich unter Kortison bin geht es mir gut, dann folgen ca. 4 Tage an denen ich immer so ein flaues Gefühl im Magen habe. Richtig ernsthaft übel ist es mir nie. Ich leide etwas unter trockener Haut, vor allem an den Fingerspitzen. Haare habe ich schon lange sehr wenige, so dass ich nicht beurteilen kann, ob unter Enhertu noch mehr ausgefallen sind.
Anfangs Januar war Bildgebung mit CT und MRT. Die Metastase im Gehirn ist geschrumpft, ebenfalls die auf der Lunge. Der Tumormarker geht markant zurück. Die Blutwerte sind eigentlich immer gut. Die Leberwerte sind leicht über der Norm, aber immer so, dass die Therapie durchgeführt werden kann.
Ich wünsche euch alles Gute!
Hallo Anonym,
es ist gut, wenn man auch mal was Positives von dieser Therapie hört, da ich bisher eben auch fast ausschließlich von Nebenwirkungen erfahren habe, die die Frage der Lebensqualität schon sehr stellt.
Was machst du anders? War es von Anfang an so, oder hat es sich nach ein paar Gaben gebessert?
Bei mir steht diese Therapie im Raum, da ich den Verdacht auf Lebermetasen habe und HER2 low bin. Also habe ich noch keine Erfahrung, möchte aber auf möglichst viel vorbereitet sein.
Vielleicht kannst Du mir ja da ein bisschen Unterstützung geben.
Alles Liebe
Betty
Hallihallo
Nach all den vielen negativen Berichten, möchte ich meine Erfahrung mit Enhertu mit euch teilen.
Hatte gestern die 15. Gabe. Habe kaum bis gar keine Nebenwirkungen, obwohl die Dosis von Dexametason vorab der Therapie reduziert werden musste, da ich eine Cortisonunverträglichkeit habe.
Klar, am Anfang fielen mir auch erst mal die Haare etwas aus, aber mittlerweile sind alle wieder da.
Meine Blutwerte sind gut, und meine Bildgebung zeigt ein Stark rückläufiger Metastasen Befund auf.
Bin sehr dankbar für diese Therapie.hoffe das bleibt auch so
Drücke euch allen die Daumen, dass ihr es weiter aushaltet, auch wenn die Zeit sehr schwer ist.
Aber das Ergebnis ist der Weg und das Ziel.
Liebe Grüße an alle Jutta.
Die erste Gabe Enhertu vor einer Woche ! Aktuell noch ne Gürtelrose bekommen ! Die ersten 3 Tage Verstopfung , aktuell besser! Schlapp , Übelkeit ohne Erbrechen , Schwindel ! Blutwerte sind in Ordnung !
nach der 2. Gabe Enhertu fing die Übelkeit an, aber kein Erbrechen, Appetitlosigkeit, sehr grosse Schwäche und Haarausfall. Schluckauf habe ich täglich und auch nachts
ich bekomme nächsten Dienstag die 5. Infusion Enhertu. Nachlesbare Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, moderater Haarausfall etc. sind alle da und auch handelbar. Meine Blutwerte sind so gut wie seit 4 Jahren nicht mehr. Lebensqualität leidet massiv, weil ein Gefühl von Schmerz, Schwäche und Abgeschlagenheit gegenwärtig ist. Ich kann das Gefühl sehr gut verstehen wenn man ab und zu denkt: jetzt reicht es…ich kann nicht mehr…dieses Gefühl läßt sich aber auch wieder beiseite schieben…
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Für mich ist es ein Paradoxon – eine Mischung aus Himmel und Hölle. Ich bin dankbar, doch wenn mein Arzt es beharrlich als „Gift“ bezeichnet, habe ich das Gefühl, dass ich mir selbst Schaden zufüge. Der Tumor bildet sich zurück, die Schmerzen verschwinden, meine Brust wird wieder weich, und mein Marker kehrt zur Normalität zurück – alles wahr. Aber die Nebenwirkungen sind ein unerbittlicher Sturm, der mich zum Weinen bringt. Nach meiner letzten Infusion hielten die Auswirkungen fast zwei Wochen lang an und machten mich für diejenigen, die meinen Weg nicht kannten, unkenntlich. Gerade als ich mein Selbstwertgefühl wiedererlangt habe, ist es Zeit für eine weitere Infusion, und die Tränen kommen in Strömen.
Für Brustkrebs, metastasierend. Ich habe dieses Medikament auf Druck meiner Ärzte genommen. Ich habe in den letzten 6 Jahren viele Therapien durchlaufen, Fulvestrant-Spritzen, Letrozol, Tamoxafen, ACT, CMF, HERCEPTIN, XELODA, +++ UND VIEL BESTRAHLUNG. Ich wünschte, ich hätte meinen eigenen Instinkten vertraut und mich geweigert, dieses Medikament auch nur zu versuchen. Es kommt ein Punkt, an dem „nicht mehr“ „nicht mehr“ bedeutet. Aber ich habe diese Dosis genommen, wahrscheinlich genug, um einen Elefanten zu schädigen, und seitdem bin ich krank. Es gab keine Rücksicht auf die Lebensqualität, die ich noch aufrechterhalten konnte, aber ich sollte dieses überbewertete Medikament ausprobieren bis das nächste auf den Markt kommt. Außerdem ist es sehr schwer, wenn überhaupt, Informationen über die negativen klinischen Studien zu finden. Ich schätze, dass jeder der weniger als 300 Patienten (die einzige Anzahl, die ich gefunden habe) mit fliegenden Fahnen herauskam. Nicht genug ehrliche Patienteninformationen über Enhertu. Kann für neue und junge Patienten toll sein, aber für diejenigen, die den Marathon bereits gelaufen sind, müssen sie einige echte klinische Studien durchführen, bevor sie uns Mega-Dosen geben und uns den Rest an Lebensqualität nehmen.
Enhertu bei metastasierendem Brustkrebs. Die Nebenwirkungen wurden nach jeder Behandlung schlimmer und die Nebenwirkungen hielten lange an
Habe nun die 5. Enhertu bekommen, immer noch In der ersten Woche massive Verdauungsstörungen, Kopfdruck und Kreislaufprobleme, in der 2. Woche bekomme ich meistens einen grippalen Infekt, dazu kommen Geschmacksstörungen und Kribbeln in den Fingern. Insgesamt ist meine Leistungsfähigkeit sehr eingeschränkt. Haare sind unter den ersten 3 stark ausgefallen, aber jetzt bleibt es, lohnt sich also abzuwarten bevor man alle abrasiert
Zwei Tage nach erster Gabe von Trastuzumab/Deruxtecan Schwindel, Übelkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen.
Ich habe jetzt 2mal Enhertu bekommen, beim ersten mal hatte ich eine leichte Übelkeit die nach einer Woche weg war. Aber dann bekam ich Schmerzen am ganzen Körper die bis jetzt 2 Wochen nach der 2 gabe immer noch da sind. Jede Bewegung ist schmerzhaft. Habe schon versucht den Schmerz mit Ibo 800 weg zu bekommen, aber es wirkt leider nicht. Mein Onkologe weiß Bescheid
1 Tag nach 1. Infusion 6 Tage lang Schluckauf, danach massiver, wässrigen Durchfall. Sofort auftretender Husten,nach 1 Woche Atemprobleme, fehlender Appetit, wenig getrunken. Blutbild noch in Ordnung.