Uptravi verlangsamt Krankheitsverlauf von Lungenhochdruck

Daten belegen Nutzen der frühzeitigen Anwendung von UPTRAVI (Selexipag) zur Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung bei einer breiten Patientenpopulation mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH)

Uptravi verlangsamt Krankheitsverlauf von Lungenhochdruck

02.09.2021 Die zu Johnson & Johnson gehörenden Janssen Pharmaceutical Companies haben die Ergebnisse einer post-hoc gepoolten Analyse der klinischen Phase-3-Studien GRIPHON und TRITON bekanntgegeben, in der die Auswirkungen eines frühen Beginns der Behandlung mit UPTRAVI® (Selexipag) auf das Fortschreiten der Erkrankung in einer großen Gruppe von PAH-Patienten (pulmonale arterielle Hypertonie; Lungenhochdruck) untersucht wurden.

Die Ergebnisse wurden auf dem ESC-Kongress 2021 vorgestellt. Sie zeigen, dass ein frühzeitiger Beginn der Behandlung mit Selexipag das Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung (erstes Ereignis) im Vergleich zur Kontrollgruppe um 52 Prozent reduziert (Hazard Ratio [HR] 0,48; 95 Prozent Konfidenzintervall [CI] 0,35, 0,66; n = 649).

Studien GRIPHON und TRITON

An der gepoolten Analyse von GRIPHON und TRITON nahmen Patienten teil, bei denen innerhalb von sechs Monaten nach der Randomisierung eine PAH diagnostiziert wurde (n = 649; 404 aus GRIPHON und 245 aus TRITON). Verglichen wurden die Patienten unter aktiver Therapie mit Selexipag (n = 329) mit denen unter Kontrolltherapie mit Placebo (n = 320).

Die Endpunkte für das Fortschreiten der Erkrankung wurden wie in den GRIPHON- und TRITON-Studien definiert: Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Krankheitsereignis oder Tod (alle Ursachen) bis zu sieben Tage nach der letzten Einnahme des Studienmedikaments.

Krankheitsprogression

Selexipag oder Placebo (Kontrolle) wurden als Teil einer Dreifachtherapie (mit einem Endothelin-Rezeptor-Antagonisten [ERA] und einem Phosphodiesterase-5-Hemmer [PDE5i]) bei 44 Prozent, einer Zweifachtherapie (mit einem ERA oder PDE5i) bei 32 Prozent und als Monotherapie bei 24 Prozent der Patienten verabreicht.

Selexipag verringerte das Risiko einer Krankheitsprogression (erstes Ereignis) um 52 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe (HR 0,48 [95 Prozent CI 0,35, 0,66]; n = 649). Bei 67 Patienten (20 Prozent) in der Selexipag-Gruppe und 116 Patienten (36 Prozent) in der Kontrollgruppe kam es zu einem Fortschreiten der Erkrankung.

Bei den Patienten, die zusätzlich zur Zweifachtherapie Selexipag erhielten (Dreifachtherapie-Gruppe), war das Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung im Vergleich zur Zweifachtherapie-Kontrollgruppe um 48 Prozent verringert (n = 285; 145 in der Selexipag-Gruppe und 140 in der Placebo-Kontrollgruppe; HR: 0,52 [95 Prozent CI 0,30, 0,92]).

Die in den klinischen Studien zu GRIPHON und TRITON gemeldeten unerwünschten Ereignisse entsprachen den bekannten Sicherheitsprofilen der in den Studien verwendeten Arzneimittel.

© arznei-news.de – Quellenangabe: BUSINESS WIRE

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