Windpocken-Impfstoff (Varizellen-Impfung)

Gesundheitstipps – Impfstoffe – Impfung

Windpocken-Impfstoff sollte nicht jeder bekommen – Gesundheitstipp

Der Windpocken (Varizella/Varizellen) Impfstoff kann helfen, viele Leute vor dem Virus zu schützen. Aber er wird nicht jedem empfohlen.

Die U.S. Centers for Disease Control and Prevention sagt, dass folgende Personen nicht den Windpocken-Impfstoff bekommen sollten.

Wer sollte nicht gegen Windpocken geimpft werden ?

  • Jeder, der eine lebensbedrohliche Reaktion auf frühere Dosen des Impfstoffs, Gelatine oder des Antibiotikum Neomycin gezeigt hat.
  • Jeder, der moderat oder schwerwiegend krank ist. Es wird empfohlen, dass Sie die Impfung verschieben, bis es Ihnen gut geht.
  • Jede Frau, die schwanger ist, oder beabsichtigt innerhalb eines Monats nach Gabe des Impfstoffs schwanger zu werden.
  • Jeder mit einem gefährdeten Immunsystem, wie Personen mit Krebs oder AIDS.
  • Jeder, der eine neue Bluttransfusion bekommen hat.

© arznei-news.de – Quelle: U.S. Centers for Disease Control and Prevention, Dez. 2012

Varizellen-Impfstoff: Verbindung mit Gürtelrose an der Impfstelle bei einigen Kindern

08.04.2018 Eine in der Fachzeitschrift Pediatric Dermatology veröffentlichte Studie beschreibt mehrere Fälle von Herpes Zoster (Gürtelrose), der an der ursprünglichen Impfstelle bei gesunden Kindern entwickelt wurde, nachdem sie gegen Windpocken geimpft wurden.

Die meisten dieser Fälle (sieben) wurden zunächst als Hautausschläge anderer Erkrankungen fehldiagnostiziert. Während einige dieser Patienten Tests zur Diagnose durchliefen, erholten sich alle Kinder ohne Komplikationen.

Eine Infektion mit dem Varizellen-Zoster-Virus führt zu Windpocken oder primären Varizellen. Das Virus verbleibt dann inaktiv und kann später als Gürtelrose bzw. Herpes Zoster reaktiviert werden. Der Varicella-Zoster-Impfstoff besteht aus einem abgeschwächten lebenden Virus, das bei den meisten Menschen gegen Windpocken vorbeugt, aber nur selten reaktiviert wird und Gürtelrose verursachen kann.

Die Fälle unterstreichen die Bedeutung der Erkennung von Gürtelrose bei geimpften Kindern.

Herpes Zoster bei gesunden geimpften Kindern ist selten, aber wenn er auftritt, kann er mit der ursprünglichen Impfstelle korrelieren, sagte die leitende Autorin Dr. Jennifer Huang vom Boston Children’s Hospital. Das Erkennen von Impfstoff-assoziierter Gürtelrose kann unnötige Verfahren oder Tests verhindern.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Pediatric Dermatology – https://doi.org/10.1111/pde.13415



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