Vemurafenib (Zelboraf): Darmkrebs, Kolorektales Karzinom

Verdoppelt progressionsfreies Überleben bei BRAF-metastasiertem kolorektalen Karzinom

06.06.2017 Klinische Studienergebnisse – präsentiert auf der Jahresversammlung 2017 der American Society for Clinical Oncology (ASCO) – zeigen vielversprechende Ergebnisse für die zusätzliche Behandlung mit Vemurafenib (Anti-BRAF) bei der Behandlung von Patienten mit metastasierendem Darmkrebs (kolorektales Karzinom), die eine BRAF-V600E-Mutation haben, und mit Cetuximab und Irinotecan (Anti -EGFR) behandelt werden.

In der randomisierten Studie erreichten 49 Patienten, die Vemurafenib (vermarktet unter dem Namen Zelboraf) in Kombination mit Cetuximab und Irinotecan erhielten, ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 4,3 Monaten – verglichen mit einem medianen PFS von 2,0 Monaten bei 50 Patienten, die Cetuximab und Irinotecan allein erhielten.

Die Erkrankungskontrollrate betrug 67 Prozent für die Kombination mit Vemurafenib gegenüber 22 Prozent für die Kombination Cetuximab/Irinotecan.

Das Gesamtüberleben betrug im Median 5,9 Monate für die Zwei-Medikamente-Kombination und 9,6 Monate unter der Zugabe von Vemurafenib. Die Studie impliziert, dass die Hemmung von BRAF zusammen mit EGFR in dieser Population eine größere Wirkung haben könnte als die Inhibition eines dieser Ziele allein.
© arznei-news.de – Quelle: American Society for Clinical Oncology, Juni 2017



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