Vemurafenib (Zelboraf) bei Erdheim-Chester-Erkrankung

FDA genehmigt erste Behandlung für bestimmte Patienten mit Erdheim-Chester-Krankheit, einem seltenen Blutkrebs

06.11.2017 Die U. S. Food and Drug Administration hat heute die Zulassung von Zelboraf (Vemurafenib) auf die Behandlung bestimmter erwachsener Patienten mit Erdheim-Chester-Krankheit, einem seltenen Blutkrebs, erweitert.

Das Medikament ist indiziert zur Behandlung von Patienten, deren Krebszellen eine spezifische genetische Mutation haben, die als BRAF V600 bekannt ist. Dies ist die erste FDA-zugelassene Behandlung für Erdheim-Chester-Erkrankung.

Die Wirksamkeit von Zelboraf für die Behandlung von Erdheim-Chester-Krankheit wurde bei 22 Patienten mit BRAF-V600-Mutation positiver Erdheim-Chester-Krankheit untersucht. Die Studie ermittelte den Prozentsatz der Patienten, die eine vollständige oder teilweise Verkleinerung der Tumorgröße (Gesamtansprechrate) erreichten. In der Studie erreichten 11 Patienten (50 Prozent) ein partielles Ansprechen und 1 Patient (4,5 Prozent) ein vollständiges Ansprechen.

Häufige Nebenwirkungen von Vemurafenib bei Patienten mit Erdheim-Chester-Erkrankung sind Gelenkschmerzen (Arthralgie); kleine, erhöhte Unebenheiten (makulopapulo-papulärer Ausschlag); Haarausfall (Alopezie); Müdigkeit; Veränderung der elektrischen Aktivität des Herzens (verlängertes QT-Intervall) und Hautwachstum (Papilloma).
© arznei-news.de – Quelle: FDA, Nov. 2017



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