Vitamin D bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Höherer Vitamin-D-Spiegel senkt Risiko für Darmresektion bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Vitamin D bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

04.04.2024 Ein erhöhter Serumspiegel von 25-Hydroxyvitamin D (25[OH]D) ist unabhängig mit einem geringeren Risiko für eine Darmresektion bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) verbunden laut einer im International Journal of Surgery veröffentlichten Studie.

Lintao Dan vom Third Xiangya Hospital of Central South University in Changsha, China, und Kollegen untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Serum-Vitamin-D-Spiegel und dem Risiko einer Darmresektion bei Menschen mit CED. Die Analyse umfasste 5.474 Personen mit CED, die im Durchschnitt 13,1 Jahre lang beobachtet wurden.

  • Die Forscher fanden heraus, dass Teilnehmer ohne Vitamin-D-Mangel im Vergleich zu Teilnehmern mit Vitamin-D-Mangel ein deutlich geringeres Darmresektionsrisiko bei CED (Hazard Ratio [HR]: 0,72), Morbus Crohn (CD; HR: 0,74) und Colitis ulcerosa (UC: HR, 0,73) aufwiesen.
  • Für die höchsten gegenüber den niedrigsten Quintilen des 25(OH)D-Spiegels ergab sich ein um 34 Prozent verringertes Risiko für eine Darmresektion bei CED und ein um 46 Prozent verringertes Risiko bei UC; diese Ergebnisse waren statistisch signifikant.
  • Es gab jedoch keine signifikanten Zusammenhänge für das Risiko einer Darmresektion bei Morbus Crohn.
  • Unter Verwendung der eingeschränkten kubischen Spline-Kurve wurden lineare Dosis-Wirkungs-Assoziationen festgestellt.

„Vitamin-D-Mangel ist ein Risikofaktor für Darmresektionen bei Menschen mit CED und könnte ein wirksamer Indikator für die Vorhersage und das Risikoscreening operativer Maßnahmen sein“, schreiben die Autoren.

© arznei-news.de – Quellenangabe: International Journal of Surgery ():10.1097/JS9.0000000000001369, March 25, 2024. | DOI: 10.1097/JS9.0000000000001369

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