Wechselwirkungen mit Nahrung und Getränken

Arzneimittel – Medikamente – Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit

Folgen von Arzneiwechselwirkungen mit Nahrung und Getränken können verzögerte, verminderte oder verbesserte Absorption eines Medikaments sein.

Nahrung kann die Bioverfügbarkeit (der Grad und die Zeit, in denen ein Medikament in das System integriert wird), Stoffwechsel und Ausscheidung von bestimmten Medikamenten beeinflussen.

Beispiele für Wechselwirkungen mit Nahrung und Getränken.

Wechselwirkungen mit Alkohol

Alkohol: Wenn Sie irgendein Medikament einnehmen, sollten Sie Alkohol vermeiden, welcher die Wirkung von vielen Medikamenten steigern oder vermindern kann.

Wechselwirkungen mit Grapefruitsaft

Grapefruit

Grapefruit

Grapefruitsaft ist bekannt, das er negativ mit Medikamenten interagieren kann, aber die tatsächliche Anzahl von Medikamenten, mit denen der Saft interagieren kann, ist weniger bekannt. Grapefruitsaft sollte nicht mit bestimmten Blutdruckenkern oder Cyclosporin für die Prävention von Organtransplantat-Abstossung getrunken werden.

Grapefruitsaft kann höhere Level dieser Arzneimittel in Ihrem Körper verursachen, wodurch es wahrscheinlicher wird, dass es zu Nebenwirkungen durch die Medikamente kommt. Der Saft kann auch interagieren mit dem Anxiolytikum Buspar (Buspiron); dem Antimalaria-Medikament Quinerva oder Quinite (Chinin); und Halcion (Triazolam), Medikament zur Behandlung von Schlaflosigkeit.

Wechselwirkungen mit Lakritze

Lakritze: Dies scheint ein ziemlich harmloser Snack zu sein. Jedoch können einige Formen der Lakritze für jemanden, der Lanoxin (Digoxin) nimmt, das Risiko für Lanoxin Toxizität erhöhen. Lanoxin wird verwendet, um Herzinsuffizienz und anormale Herzrhythmen zu behandeln. Lakritze kann auch die Wirkung von Blutdrucksenkern oder harntreibenden Mitteln, wie Hydrodiuril (Hydrochlorothiazid) und Aldactone (Spironolacton) reduzieren.

Wechselwirkungen mit Schokolade und Zolpidem

Schokolade: MAO Hemmer sind nur eine Kategorie von Medikamenten, die nicht zusammen mit grösseren Mengen an Schokolade eingenommen werden sollten. Das Koffein in Schokolade kann auch mit anregenden Drogen wie Ritalin (Methylphenidat) wechselwirken, ihre Wirkung steigern, oder durch Vermindern der Wirkung von beruhigenden Schlafmitteln wie Bikalm, Stilnox, Zoldem und Ambiens (Zolpidem) interagieren.

© arznei-news.de – Quelle: FDA



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