Zytostatikum Temozolomid: schwere Lebertoxizität – Rote-Hand-Brief

Krebsmedikamente – Zytostatika

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert in einem Rote-Hand-Brief, dass Temozolomid-haltige Arzneimittel im Zusammenhang mit Leberschäden, einschließlich tödlichen Leberversagens stehen.

Zytostatikum Temozolomid: schwere Lebertoxizität - Rote-Hand-BriefTemozolomid ist ein oral verabreichtes alkylierendes Zytostatikaum. Das Arzneimittel wird bei erwachsenen Patienten mit erstmalig diagnostiziertem Glioblastoma multiforme und bei Kindern ab 3 Jahren, Jugendlichen und erwachsenen Patienten mit malignen Gliom oder anaplastischen Astrozytom eingesetzt.

Die Lebervergiftung kann nach Beginn der Behandlung oder nach dem Absetzen temozolomidhaltiger Arzneimittel einsetzen. Die Leberwerte sollen vor Behandlungsbeginn und nach jedem Behandlungszyklus untersucht werden.

Firmen und deren Temozolomid-haltige Medikamente/Handelsnamen

  • MSD SHARP & DOHME GMBH – Temodal
  • HEXAL AG – Temozolomid HEXAL
  • Teva GmbH – Temozolomid Teva
  • ratiopharm GmbH – Temozolomid-ratiopharm
  • medac GmbH – Temomedac
  • Hospira Deutschland GmbH – Temozolomid Hospira
  • cell pharm GmbH – TEMOZO-cell
  • Hikma Pharma GmbH – Temozolomid ribosepharm

© arznei-news.de – Quelle: BfArM, Dez. 2013



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