Bevacizumab (Avastin) – Ovarialkarzinom, Eierstockkrebs

Eierstockkrebs: FDA-Zulassung

07.12.2016 Die US Food and Drug Administration hat Genentechs Avastin mit dem Wirkstoff Bevacizumab für Patientinnen mit einer spezifischen Form von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) zugelassen.

Das Medikament wurde in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel oder in Kombination mit Carboplatin und Gemcitabin Chemotherapie, gefolgt von Bevacizumab allein, bei Patientinnen mit platinsensitivem rezidivierenden Epithel-Eierstock-, Eileiter- oder primärem Peritonealkrebs zugelassen.

Die Entscheidung basierte auf Daten aus zwei großen Phase-III-Studien, die einen Unterschied von fünf Monaten beim Überleben für Frauen mit Platin-sensitivem rezidivierenden Eierstockkrebs unter Avastin plus Chemotherapie im Vergleich zu Chemotherapie allein zeigen.

Die Ergebnisse aus GOG-0213 zeigten eine mediane Gesamtüberlebenszeit von 42,6 Monaten für Patientinnen, die das Avastin-Regime erhielten versus 37,3 Monate für Patientinnen im Placebo-Arm, und auch ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 13,8 Monaten gegenüber 10,4 Monaten.

Die OCEANS-Studie zeigte, dass Bevacizumab in Kombination mit Chemotherapie das PFS im Vergleich zu Placebo und Chemotherapie signifikant verbesserte (12,4 Monate gegenüber 8,4 Monaten), aber es gab keine signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens.

Bereits im November 2014 erhielt das Medikament das OK der US-FDA für die Behandlung von Frauen mit Platin-resistentem epithelialen Eierstock-, Eileiter- oder primärem Peritoneal-Krebs in Kombination mit Paclitaxel, pegyliertem liposomalen Doxorubicin oder Topotecan Chemotherapie.
© arznei-news.de – Quelle: Genentech, Dez. 2016

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