Constella bei Reizdarmsyndrom

In EU für Reizdarmsyndrom genehmigt

Constella (Linaclotid) wurde von der Europäischen Kommission für die symptomatische Behandlung von moderater bis schwerwiegender IBS-C (Reizdarmsyndrom mit Verstopfung) bei Erwachsenen genehmigt.

Erste Starts in Europa werden in der ersten Hälfte von 2013 erwartet.

Constella ist ein oral, einmal pro Tag einzunehmendes Medikament. Das Medikament soll Unterleibsschmerzen/Unwohlsein, Blähungen und Verstopfung bessern.

Wirkstoff Linaclotid

Linaclotid, der Wirkstoff in Constella ist ein Guanylatzyklase-C (GCCA)-Agonist mit viszeraler schmerzstillender und sekretorischer Aktivität. Linaclotid zeigt seine Wirkung lokal im Darm mit minimaler systemischer Exposition.

Das Reizdarmsyndrom

Linaclotid

Linaclotid gegen Reizdarm

Das Reizdarmsyndrom ist eine funktionelle gastrointestinale Störung, die etwa 15 Millionen Erwachsene in der Europäischen Union betrifft.

„Obwohl etwa 10 % der Europäer unter einem Reizdarmsyndrom leiden, gibt es doch nur wenige effektive Behandlungsmöglichkeiten. Etwa einer von drei Reizdarm-Patienten leidet an der IBS-C (constipation-predominant Irritable bowel syndrome – Reizdarmsyndrom mit Verstopfung) Form der Krankheit, und die Genehmigung von Constella liefert Ärzten ein innovatives Medikament, sagte Professor Jan Tack, Leiter der Klinik in der Gastroenterologieabteilung und Professor der Inneren Medizin an der Universitätsklinik Gasthuisberg der Universität Leuven Belgien.

Nebenwirkungen von Constella

Die häufigsten unerwünschten Wirkungen (Nebenwirkungen) sind:

  • Durchfall,
  • Schmerzen im Bauch,
  • Flatulenz,
  • Blähbauch.

Constella® ist eine eingetragene Handelsmarke von Ironwood Pharmaceuticals, Inc.

Quelle, Nov. 2012

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