Efpeglenatid

Studie untersucht Dosierung für Efpeglenatid bei frühem Typ 2 Diabetes mellitus

06.08.2019 Efpeglenatid einmal wöchentlich führte zu dosisabhängigen Reduktionen von Glukose und Körpergewicht bei Patienten mit frühem Typ-2-Diabetes laut einer in Diabetes Care veröffentlichten Studie.

Julio Rosenstock vom Dallas Diabetes Research Center in Medical City und Kollegen bewerteten die Sicherheit und Wirksamkeit von einmal wöchentlichem Efpeglenatid, einem langwirkenden glucagonähnlichen Peptid-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1 RA), bei frühem Typ-2-Diabetes (naiv oder bei Metformin-Monotherapie [90 Prozent]).

Unter den Teilnehmern wurden 181 zufällig einer von fünf Efpeglenatid-Dosen (0,3; 1; 2; 3 oder 4 mg q.w.) zugeordnet; 37 erhielten ein Placebo und 36 erhielten Liraglutid (≤1,8 mg täglich).

Die Forscher fanden heraus, dass während der 12-wöchigen Studienzeit alle Efpeglenatid-Dosen ≥1 mg signifikant HbA1c im Vergleich zu Placebo auf ein abschließendes HbA1c von 6,3 bis 6,8 Prozent reduziert haben, verglichen mit 7,7 bis 8 Prozent zu Beginn. Maskiertes Efpeglenatid 4 mg war Open-Label Liraglutid nicht unterlegen.

Im Vergleich zu Placebo erreichten größere Anteile der Patienten, die mit Efpeglenatid behandelt wurden ≥1 mg HbA1c <7 Prozent (61 bis 72 Prozent gegenüber 24 Prozent). Es gab auch eine stärkere Verringerung des Körpergewichts durch Efpeglenatid 3 und 4 mg im Vergleich zu Placebo. Nach den ersten zwei Wochen hörten die Berichte über Übelkeit und Erbrechen auf.

Efpeglenatide einmal pro Woche führte zu einer signifikanten Reduktion von HbA1c und Gewicht mit einem Sicherheitsprofil, das mit der GLP-1 RA-Klasse bei Patienten mit frühem Typ-2-Diabetes (meist auf Metformin-Monotherapie) konform ist, schließen die Autoren.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Diabetes Care 2019 Jul; dc182648. https://doi.org/10.2337/dc18-2648

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