Eierstockkrebs / Ovarialkarzinom Behandlung Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zur Behandlung von Eierstockkrebs / Ovarialkarzinom

Finchen2017 sagte am 11.02.2019:
Ich nehme Olaparib seit Dez 2018. Die ersten Tage war mir extrem schlecht und ich konnte kaum aufstehn. Habe die Tabl. dann von 600mg auf 400 mg runter dosiert, seit dem vertrage ich sie gut. Bin nur schneller mūde und schlapp als vorher. Mal schauen ob sie anschlagen. Erstdiagnose Eierstockkrebs 2013, 2 große Tumore beidseitig, Op, alles raus, danach Chemo. Gefūhlt gesund bis Nov 2016. Dann Rexidiv, wieder große Op mit kūnstl. Ausgsgang, da Naht undicht. Wurde nach 4 Mon rūckverlegt. Alles soweit ok. Chemo wollt ich danach nicht. Dann wieder Rezidiv Ende 2017. Nach kompetenten Ärzten und Lösungen gesucht. Die einen wollten operieren, die anderen wegen Methas in Leber nicht. Daher 6 x Chemo mit Caelyx und nun als Erhaltungstherspie Olaparib. Hoffe es nutzt was. Bis jetzt 15 Mon. nach Diagnose fūhl ich mich ganz ok.

Inka sagte am 18.05.2019:
Ich nehme Niraparib 3 Tabletten täglich seit März 2018. Chronischer Eierstock- und Bauchfellkrebs seit 2008, zwei Rezidive 2013 und 2018. Zwei Chemos recht
gut überstanden, Bei der
dritten anaphylaktischer Schock, Abbruch der Chemo, Beginn der Einnahme von
Niraparib. Rinnende Nase, trockener Mund kenne ich auch, vor allem aber machen mir die bleierne Müdigkeit und die ständigen Gelenkschmerzen sehr zu schaffen.
Habe gefragt, ob ich nicht auf zwei Tabletten gehen könnte, aber die Ärztin wollte
das nicht. Blutwerte in Ordnung, Nierenwerte seit zwei Monaten schlechter. Auch bei mir der Gedanke: Lohnt sich das alles? Soll im September CT haben und Tumormarker bestimmen lassen und werde hoffentlich Positives erfahren.

Mina sagte am 20.09.2019:
Hallo, ich bin 51 Jahre. Hab seit 5 Jahren Eierstockkrebs. Nach einer großen OP und 2 mal Chemo, ein Jahr Avastin bekomme ich seit Dez.2016 Lynparza.Erst die Kapseln und jetzt die Tabletten 2×2 am Tag. Komm damit eigentlich gut klar, aber seit Juli werden meine Blutwerte schlechter. Leukozyten und Thrombozyten sind auf dem Weg nach unten. Mir ist etwas schwindelig und schlapp, aber sonst gehts mir gut. Bin voller Elan und gutem Appetit. Esse auch alles.Jetzt muss ich erstmal die Tabletten absetzen und warten, dass sich die Werte verbessern. Hat jemand Erfahrungen mit Lynparza und den Blutwerten. Liebe Grüße an alle Kämpferinnen und Kämpfer

Ritzie sagte am 17.04.2020:
Hallo, hatte 2008 erstmalig Eierstockkrebs, danach 3 mal Rezidiv, 2010, 2012, 2013. Seit 2014, also seit 6 Jahren nehme ich 2mal täglich 300 mg Olaparib, nehme an einer Studie teil, die jetzt beendet wird. Bis heute habe ich kein Rezidiv, hoffentlich bleibt es noch lange so. Bin inzwischen 66 Jahre alt, und mir geht’s gut. Ein medizinisches Wunder? Ohne dieses Medikament wäre ich sicher schon längst tot. Beste Grüße an Alle……

DocBibi sagte am 21.07.2020:
Hallo
12/16 wurde ich beschwerdelos bei meiner jährlichen Kontrolle mit BRCA 1 pos. Ovarialkarzinom Figo IVb diagnostiziert, im Januar dann R0 Resektion mit 6 Zyklen Chemo sowie 15 Monaten Avastin. Zum 55. Geburtstag letztes Jahr hat mich mein Körper mit einer solitären Metastase zwischen Milz und Bauchspeicheldrüse überrascht, wieder wurde eine R0 Resektion durchgeführt mit 6 Zyklen Chemo. 5 Wochen danach dann Beginn mit Zejula 300mg bei 165 cm Körpergröße und 61 kg. Ziemlich schnell stieg mein Blutdruck von 100/60 auf 160/110 und mein Ruhepuls von 55 auf 100, dafür fiel der Hb von 13 auf 10, also 25 Tage Pause und danach 200 mg Zejula. Nach 4 Wochen fiel der Hb wieder ab auf 10. Hört sich zwar nicht schlimm an aber während keiner Chemo hatte ich diese Probleme und da ich sehr gerne Sport mache habe ich mit einer Anämie keine Lebensqualität, insbesondere weil es ja eine Therapie voraussichtlich bis zum Lebensende (oder Rezidiv) sein wird. Das bedeutet ich werde nach meiner Pause mit 100 mg weitermachen. Sollte helfen, denn Thrombos und Leukos sind mit der 200er Dosis nicht abgesunken, RR und Puls waren auch o.K.. An anderen Nebenwirkungen habe ich vor allem Sonnenempfindlichkeit (und daher eine beeindruckende Hutsammlung, sonst brennt es auf dem Kopf wie nach einem Sturz in die Brennesseln) und eine Gasproduktion wie eine Kuh auf der Weide.
Auch mein Onkologe wollte unbedingt die 300 mg auch als die Beschwerden mehr wurden, meine Gynäkologin hat mir zu der Reduktion geraten. Und schlucken tue ich, nicht der Onkologe. Es handelt sich immer um Vorschläge, nicht um einen Zwang. Wir haben darüber gesprochen und sind beide zu diesem Ergebnis gekommen. Da ich selbst Ärztin bin fällt es mir aber sicher auch leichter meine Meinung zu vertreten.

Anonymous sagte am 24.07.2020:
Hallo
sorge mich sehr um meine Freundin die zum zweiten Mal Eierstockkrebs hat.
Die herkömmliche Chemo hat nicht gegriffen und zu den Nebenwirkungen kamen noch 3 Schlaganfälle. Nun wurde Kadcyla empfohlen und von der Krankenkasse zweimal abgelehnt.
Gerne hätte ich für sie mehr über die Vorraussetzungen für eine Bewilligung erfahren und bin dankbar für jeden Hinweis.
Die Ärzte sind die Verantwortlichen die dem medizinischen Dienst eine Stellungnahme zu dem Patienten geben. Es scheint ja trotz aller Leiden nicht zu genügen und das macht mich fassungslos.
Bedanke mich herzlichst

Ritzie sagte am 24.09.2020:
Hallo Leidensgenossinnen, meine 6 jährige Studie mit Olaparib war im Mai 2020 beendet. Ich habe nun eine Onkologin gefunden, die mich betreut und das Medikament verschreibt. Gehe aber weiterhin regelmäßig in die Klinik zum MRT und zur Mammographie. Da mein geliebter Ehemann kürzlich an Krebs verstorben ist, geht es mir psychisch sehr schlecht. Trotzdem bin ich sehr dankbar noch zu leben, seit 12 Jahren mit meinem weit fortgeschrittenem Eierstockkrebs. Ich wünsche euch alles Liebe und Gute……

Pepe sagte am 12.01.2021:
Hallo ich nehme seit September 2020 lynparza täglich 600mg , Eierstockskrebs seit Nov.2019 ,mit Anlage eines Stomas .Anfangzeit war schwierig ,mit Nebenwirkungen wie alle von euch auch außer das meine Nierenwerte schlecht sind ,und jetzt hatte ich im Oberarm so ein komischer Druck evtl.wie ein Krampf kann es gar nicht. Genau beschreiben jetzt wenn ich den Arm belaste bekommt er eine andere Farbe wie leichte Durchblutung Störungen aber ohne Schmerzen ganz komisch? Hat noch jemand solche Erfahrungen ?

trompetenbaum sagte am 03.04.2021:
Ich habe Eierstockkrebs seit 2011,OP, Chemo, Rezidiv 2018 Chemo danach Olaparib wegen Anämie aufgehört, wieder Chemo dann Niraparib wegen Aufstoßen und Blähungen abgesetzt, jetzt Rubraca 200, keine Nebenwirkungen seit
1 Monat Rubraca 250 und schon wieder stundenlanges Aufstoßen. Was kann ich machen? weiterso oder gibt es ein Medikament gegen die Nebenwirkungen?

Carin sagte am 15.04.2021:
Hallo,
ich hatte 1995 Brustkrebs von dem ich geheilt wurde. Im September. 2020 wurde Eierstockkrebs festgestellt. Ganz minimale Streuung ins Bauchfell und Aussen am Dünndarm. Der Operateur konnte alles entfernen. Anschließend 6 Chemos und seit 3 Wochen nehme ich Lynparza morgens 2 Tabletten und Abend. Ausser Kopfschmerzen habe ich keine Nebenwirkungen. Heute Morgen war ich im CT. Thorax und Bauch. Alles in Ordnung. Die Ärzte haben mir gute Heilungschanchen in Aussicht gestellt und ich denke positiv. Grüsse an alle und gute Besserung bis Heilung wünsche ich Allen.

Ovarialkarzinom sagte am 29.04.2021:
Bekomme Rucaparib wegen Ovarialkarzinom. Habe es ein halbes Jahr bekommen und die Befunde zeigen gute Resultate. Es zeigte sich ein eindeutige Schrumpfen; ich bin überglücklich. Die Nebenwirkungen waren zwar ziemlich unangehmen (sehr starke Übelkeit – dagegen Antiemetikum bekommen – und Erschöpfung) aber doch wirklich in Kauf zu nehmen, wenn ein Ansprechen erzielt wird.

Lupus sagte am 04.05.2021:
Hallo zusammen,
eigentlich wollte ich niemals diese Foren besuchen. Aber nun schreibe ich, weil Mut machen wichtig ist. Im Nov. 2012 wurde bei mir die Diagnose beidseitiges Tubencarcinom mit Beteiligung re. Eierstock u. div. Metastasen im Bauchraum gestellt. Nach der Op die übliche Chemotherapie und 1, 5 Jahre Avastin. Im Sept. 2019 Rezidiv mit nochmaliger Op und zeitweiser Anlage eines Stomas. 4 Wochen nach der Rückverlegung Chemotherapie mit Gemcitabin und Carboplatin.
Seit März 2020 nehme ich nun Lynparza 150 mg (2 – 2). Gott sei Dank war es mir nie übel. Bis auf mittlerweile allgemeine Schwäche , manchmal Darmprobleme und Auswirkungen auf das Blutbild habe ich keine Nebenwirkungen. Der Tumormarker ist absolut im Normbereich.
Ich bin froh, dass es mir so ganz gut geht und genieße jeden Tag. Heute ist heute, morgen ist ein anderer Tag. Ich will mir nicht ständig Sorgen machen. Das hilft überhaupt nicht.
Ich bin jetzt 63 Jahre. D.h. seit 9 Jahren lebe ich mit der Krankheit. Danke an die moderne Medizin. Noch vor wenigen Jahren wäre das nicht möglich gewesen.
Ich wünsche allen ein gutes Leben !!!!!

Jenny sagte am 16.06.2021:
Guten Tag,

Vor knapp 9 Jahren bekam ich die Diagnose Eierstockkrebs (mit 23 Jahren), hatte viele Ops, 2 Chemos, viele Rezidive und nehme seit knapp einem Jahr Olaparib/Lynparza. Die anfängliche Übelkeit ist besser geworden, Verdauung ist sehr oft schlecht. Mein Tumorknoten ist jetzt trotzdem gewachsen, kann aber nicht sagen, ob schneller oder langsamer, wenn ich die Tabletten nicht genommen hätte.. Bin aber stark am Überlegen diese abzusetzen..Hat damit wer Erfahrung?

Anonymous sagte am 26.11.2021:
Hallo alle Leidensgenossen, im Oktober 2016 wurde bei mir eierstockkrebs diagnostiziert, wurde operiert, Metastasen sind in Blinddarm und in 1 Lymphknoten.Nach der ÜP ksm en 6 Monate chemo, sehr schwer,aber überstanden, danach Antikörpertherapie-Avastin, bis ende 2018 dann musste ich avastin abbrechen, weil meine Nierenwerte sich verschlechterten. Im Oktober 2019 wieder Diagnose Krebs in der Milz,wieder Op weider chemo.Seit juli 2020 nehme ich Olaparib, 2 mal täglich 2 Tabletten, bin etwas abgeschwächt, habe übelkeit,aber ich versuche nicht aufzugeben. Essen schmeckt nicht immer, bin fast vegetarisch geworden. Wollte wissen ob jemand von euch schon gegen covid 19 geimpft ist, und wie , bin nicht geimpft habe immer noch Angst,

Martha sagte am 15.12.2021:
Hallo,bin 61jahre und nehme Zejula seit März 2020.Angefangen mit 2 täglich und nach 3Monaten selber reduziert auf 1 Tablette.Durch Corona sind die Kontrollen sehr lax,daher selber reduziert. Müdigkeit,Erbrechen fast täglich,Juckreiz am ganzen Körper,Puls bei 125,Sonnenallergie,Hystaminintoleranz, Glutenunverträglichkeit,….Mit einer Tablette funktioniert es recht gut.Hatte vorher 20kg abgenommen,jetzt halte ich mich mit meinem Gewicht,57kg.Die Unverträglichkeiten können auch durch meinen Stroma sein.Halte mich da auch mit dem Essen und habe sehr selten noch Übelkeit, alle 3 bis 4monate vielleicht einmal erbrechen.Mein Tumormarker ist von 1800 auf 26 durch Zejula runtergegangen.Ich kann derzeit ganz gut mit der einen Tablette leben und es wirkt ja auch.Ich musste 2020 nach der 2.chemo abbrechen,daher hatte ich noch so hohen Tumormarker bei Beginn von Zejula. Für mich als Palitivpatient war es die letzte Option und es hilft.Hatte 2012 Eierstockkrebs 3c und Brustkrebs.2016 Rezediv bei Eierstockkrebs, 2019 wieder Rezediv mit Stroma und Harnschiene.2019 sagte mein Arzt,es sind die letzten Weihnachten und trotzdem freue mich 2021 auf die nächsten. Also für mich war Zejula eine Rettung für ein längeres Überleben und hoffe dass es noch lange gut wirkt.Es wird nur leider zu lax kontrolliert,was auch wahrscheinlich mit Corona zu tun hat.Man muss da selber viel ausprobieren.Meinen Puls brachte ich mit Concor 2,5mg eine halbe Tablette täglich,zur Normalität. Also nicht verzweifeln,lieber reduzieren, bevor das Blutbild ganz kaputt ist,bei mir hilft auch eine Tablette und mein Blutbild ist wieder perfekt.

Bärbel 77 Jahre alt sagte am 20.12.2021:
Bei mir wurde im Dezember 2019
Eierstockkrebs festgestellt.der Krebs hatte einen darmverschluss verursacht.ich wurde am 29.12.19
In Marburg operiert.eierstöcke,Gebärmutter Bauchdecke und 20 cm Dickdarm wurden entfernt.der darm wurde angenäht.kein künstlicher Ausgang.nach 14 Tage intensiv wurde ich entlassen und bekam Chemotherapie.danach 20 Infusionen und seit August 2020 bekomme ich lynparca.alle blutwerte sind auch während der Chemotherapie top.ich habe und hatte nie probleme,bin allerdings
Sportlich-golf und walken-top fit.
Im Moment beginnen allerdings die Haare auszufallen.ich nehme die Tabletten-2×2 täglich- bis August 2021.
Wünsche allen alles Gute.

Barbara sagte am 27.02.2022:
Hallo
ich habe seit 2017 Krebs und hatte 2021 ein Rezidiv mit sehr ausgedehnter OP bei Peritonealkarzinose. Seit Anfang Januar nehme ich nach 6 Zyklen Gemcitabin und Carboplatin Olaparib. Die Nebenwirkungen sind erträglich und ich hoffe, dass es wirkt. Hat jemand Erfahrung mit einer dritten OP bei Ovarialkarzinose?

Nin sagte am 26.03.2022:
Hallo liebe Mitkämpferinnen. Bei mir Eierstock Krebs figo 3b im Juli 22 operiert. Rezession 0. Chemo Caelyx 6 Mal: 6 Mal ein paar schwierigen Tagen. Und jetzt zejula seit 12.2. mit 2 Kapseln – 200 mg – angefangen. Gewicht über 80 kg. Wenig Nebenwirkungen. Blutbild ok. Nach 4 Wochen 3 Kapseln täglich. Vormittags eher fit, nachmittags müde mit leichten Kopf- Gelenken-schmerzen, Lichtempfindlichkeit und Reizbarkeit… aber es geht noch. Am Abend sehr müde. Die Therapie dauert 2 Jahren. Ich habe vor damit zurecht zu kommen. Mein bestes Hilfsmittel: Entspannung – bin von einer Jin shin jyutsu Therapeutin begleitet. Und frische Luft mit meiner Hündin. Danke an allen. Alles gute

Samantha, 55 Jahre sagte am 04.05.2022:
Eierstockkrebs Figo IIIc, Diagnose im April 2021, OP, dann Chemo. Im Juli 2021 Lungenembolie, deshalb Antikörpertherapie nicht mehr möglich.
Seit Oktober 2021 nehme ich Zejula.
Habe mit 2x 100mg begonnen. Nebenwirkungen: Verstopfung, Kopfschmerzen, Sonnenempfindlichkeit, Bluthochdruck.
Auf Anraten meines Onkologen wurde die Dosis im März auf 3 Kapseln täglich erhöht. Nun leide ich zusätzlich unter Gelenkschmerzen und bin sehr wenig belastbar. Schon Treppen steigen bringt mich in Atemnot.
Auch bei mir lebenslange Einnahme, oder bis zum Rezitiv.

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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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