Empagliflozin (Jardiance)

Empagliflozin ist ein SGLT2-Hemmer und es wurde von der Firma Boehringer Ingelheim International GmbH ein Zulassungsantrag für die Behandlung von Diabetes mellitus Typ II bei der EMA eingereicht. ATC-Code ist A10BX12. Markenname ist Jardiance.

Diabetes Typ II: Zulassung in Europa

Das CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) der Europäischen Zulassungsbehörde empfiehlt, Jardiance mit dem Wirkstoff Empagliflozin (10 mg und 25 mg Tabletten) für die Behandlung von Typ 2 Diabetes mellitus zuzulassen.

Indikationempagliflozin - Jardiance bei Diabetes Typ II

Die Indikation würde lauten: Jardiance ist indiziert für die Behandlung von Typ-2-Diabetes mellitus, um die Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen zu verbessern, als:

Monotherapie, wenn Diät und Bewegung allein nicht ausreichen, um eine ausreichende Blutzuckerkontrolle bei den Patienten zu erreichen, die Metformin nicht nehmen können;

In Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln, einschließlich Insulin, wenn diese zusammen mit Diät und Bewegung keine ausreichende Blutzuckerkontrolle leisten können.

Der Antragsteller für Empagliflozin ist die Firma Boehringer Ingelheim International GmbH.

Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Empagliflozin sind

  • Hypoglykämie (in Kombination mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin),
  • Genital-und Harnwegsinfektionen,
  • Juckreiz und
  • vermehrtes Wasserlassen.

Ein Pharmakovigilanz-Plan für Jardiance soll als Teil der Zulassung implementiert werden.

Zulassung für Empagliflozin in Europa

Die Europäische Kommission hat Jardiance von Boehringer Ingelheim und Eli Lilly in Europa zur Behandlung von Diabetes Typ II genehmigt.

Jardiance (mit der aktiven Substanz Empagliflozin) gehört zu der neuen Natrium-Glucose-Co-Transporter 2 (SGLT2) Inhibitor Klasse und ist eine einmal täglich einzunehmende Tablette. Das Medikament kann allein eingesetzt werden, wenn Metformin nicht geeignet ist, oder zusammen mit anderen blutzuckersenkenden Medikamenten wie Insulin.

Wirksamkeit

Die Zulassung basiert auf einem klinischen Studienprogramm, an dem mehr als 13.000 Patienten beteiligt waren. Die Ergebnisse zeigten, dass Empagliflozin 10 und 25 mg eine signifikante Senkung des Blutzuckerspiegels und eine klinisch relevante Senkung des Körpergewichts und Blutdrucks mit sich brachte.

Es gibt viel Interesse an SGLT2-Inhibitoren, die überschüssige Glukose über den Urin – durch die Hemmung der Glukose Re-Absorption durch die Niere – entfernen.

© arznei-news.de – Quelle: EMA, März 2014; Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, Mai 2014

Diabetes-Medikament verringert kardiovaskuläre Todesfälle

18.09.2015 Eli Lillys und Boehringer Ingelheims Jardiance ist das erste Diabetes-Medikament, das eine signifikante Reduktion der kardiovaskulären Todesfälle in einer dedizierten Ergebnisstudie zeigt.

Laut der 7.000-plus Patienten Studie EMPA-REG OUTCOME verringerte der Wirkstoff Empagliflozin das Risiko kardiovaskulärer Sterblichkeit deutlich um 38%, wenn das Medikament einer Standardtherapie bei Typ II Diabetikern mit hohem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse zusätzlich gegeben wurde.

Das einmal täglich zu verabreichende Medikament reduzierte auch das Gesamtrisiko für einen nicht-tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall oder Tod durch kardiovaskuläre Ursachen um 14%, während die Gesamtmortalität um 32% und der Krankenhausaufenthalt wegen Herzinsuffizienz um 35% gesenkt wurden.

Die Studienautoren sagten, die Patienten in der Studie wurden bereits mit Medikamenten behandelt, die sich als wirksam bei der Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse erwiesen haben. Doch die Beobachtung, dass Jardiance eine zusätzliche Verringerung kardiovaskulärer Sterblichkeit brachte, ist ein sehr wichtiges Ergebnis.
© arznei-news.de – Quelle: New England Journal of Medicine, Sept. 2015

Verringert Risiko für progressive Nierenerkrankung bei Typ-2-Diabetes

15.06.2016 Neue Daten zeigen, dass Jardiance (Empagliflozin) das Risiko für Auftreten oder Verschlimmerung einer Nierenerkrankung um 39% im Vergleich zu Placebo reduziert, wenn es zusätzlich zur Standardtherapie bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes mit etablierten kardiovaskulären Erkrankungen gegeben wird.

Im Vergleich zu Placebo führte Jardiance zu folgenden statistisch signifikanten Veränderungen:

  • 55% Reduktion bei der Einleitung einer Nierenersatztherapie (wie Dialyse);
  • 44% Verringerung der Kreatinin-Verdopplung (ein Abfallprodukt, das normalerweise von den Nieren gefiltert wird) im Blut und
  • eine Reduktion um 38% der Progression zur Makroalbuminurie (sehr hohe Konzentrationen des Proteins Albumin im Urin).
  • Empagliflozin führte zu einem verlangsamten Rückgang der Nierenfunktion.

Die Therapie verlangsamte auch signifikant die Abnahme der Nierenfunktion im Verlaufe der Zeit im Vergleich zu Placebo. Die meisten Patienten in dieser Studie (EMPA-REG OUTCOME) nahmen bereits die empfohlene Standard-Behandlung für Nierenerkrankungen bei Typ-2-Diabetes.

Die anhaltende Risikoreduktion bei den Nieren-Resultaten zeigte sich bei Erwachsenen mit beeinträchtigter Nierenfunktion, oder einem erhöhten Albumin-Wert im Urin, zu Beginn der Studie und bei denen ohne laut einer Post-hoc-Untergruppenanalyse.

Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (AE) und AE, die zur Beendigung der Behandlung führten, waren vergleichbar für diejenigen mit und ohne Beeinträchtigung der Nierenfunktion zu Beginn der Studie.
© arznei-news.de – Quelle: Boehringer Ingelheim, Lilly, Juni 2016

Diabetes II: Reduktion von Herz-Kreislauf-Sterberisiko

14.11.2016 Boehringer Ingelheim und Eli Lilly and Company haben neue Daten auf den American Heart Association Scientific Sessions 2016 präsentiert, die zeigen, dass Jardiance (Empagliflozin) das Risiko für kardiovaskulären Tod unabhängig von der Art der kardiovaskulären Erkrankung im Vergleich zu Placebo durchgehend reduzierte, wenn es der Standardbehandlung bei Erwachsenen mit Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzugefügt wurde.

Die Ergebnisse sind Teil der Meilenstein-Studie EMPA-REG OUTCOME. In der Post-hoc-Analyse wurden die Versuchsteilnehmer basierend auf dem Typ der kardiovaskulären Erkrankung zu Studienbeginn gruppiert (Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern und bestehende periphere Arterienerkrankung).

Es wurde eine niedrigere Rate von Herz-Kreislauf-Toden in der Empagliflozin-Gruppe unabhängig vom Herz-Kreislauf-Erkrankungs-Typ beobachtet. Die festgestellten Nebenwirkungen stimmen mit dem bekannten Sicherheitsprofil des Medikaments überein.

EMPA-REG OUTCOME

EMPA-REG OUTCOME war eine langfristige, multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit mehr als 7.000 Patienten aus 42 Ländern mit Typ-2-Diabetes und etablierter kardiovaskulärer Erkrankung.

Die Studie bewertete die Wirkung von Jardiance (10 mg oder 25 mg einmal täglich) der Standardversorgung hinzugefügt im Vergleich zu Placebo + Standardversorgung (Glukose-senkende Mittel und kardiovaskuläre Medikamente – einschließlich für Blutdruck und Cholesterin). Der primäre Endpunkt war definiert als die Zeit bis zum ersten Auftreten von Herz-Kreislauf-Tod, nicht-tödlichem Herzinfarkt oder nicht-tödlichem Schlaganfall.

Über einen Median von 3,1 Jahren reduzierte Empagliflozin das Risiko von Herz-Kreislauf-Tod, nicht-tödlichem Herzinfarkt oder nicht-tödlichem Schlaganfall um 14 Prozent gegenüber Placebo. Das Risiko für kardiovaskulären Tod verringerte sich um 38 Prozent, ohne signifikanten Unterschied bei der Gefahr von nicht-tödlichen Herzinfarkten oder nicht-tödlichen Schlaganfällen.
© arznei-news.de – Quelle: Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, Nov. 2016

Kardiovaskuläres Sterberisiko: FDA erweitert Zulassung bei Diabetes II

02.12.2016 Die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde hat heute eine neue Indikation für Jardiance (Empagliflozin) genehmigt, um das Risiko für kardiovaskulären Tod bei erwachsenen Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und kardiovaskulärer Erkrankung zu verringern.

Die Entscheidung der FDA basiert auf einer Postmarketing-Studie, die von der Agentur nach der Zulassung von Empagliflozin im Jahr 2014 angefordert hatte. Das Medikament wurde in einer klinischen Studie mit mehr als 7.000 Patienten mit Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht (wir berichteten hier). In der Studie verringerte Jardiance das Risiko eines kardiovaskulären Todes im Vergleich zu Placebo, wenn es Standardtherapien für Diabetes und atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankungen hinzugefügt wurde.
© arznei-news.de – Quelle: FDA, Dez. 2016

EU erweitert ebenfalls Zulassung

29.01.2017 Die Europäische Kommission hat ebenfalls eine Aktualisierung des Jardiance-Labels (Empagliflozin) genehmigt.

Laut den Centers for Disease Control and Prevention ist der Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 70 Prozent höher bei Erwachsenen mit Diabetes im Vergleich zu denen ohne Diabetes, und Patienten mit Diabetes haben eine verminderte Lebenserwartung größtenteils durch vorzeitigen Herz-Kreislauf-Tod.

Das Medikament ist nun für die Behandlung von Erwachsenen mit unzureichend kontrollierter Diabetes mellitus Typ II (T2D) als Ergänzung zur Ernährung und Bewegung in der EU angezeigt.

Die genehmigte Produktinformation enthält nun Daten über die Verringerung des Risikos des kardiovaskulären (CV) Todes bei Patienten mit T2D und etablierter CV-Erkrankung zusätzlich zu den Daten über die Verbesserung der Blutzucker-Kontrolle.

Das aktualisierte EU-Label enthält nun Ergebnisse aus der EMPA-REG OUTCOME-Studie, die zeigten, dass Empagliflozin das Risiko für CV-Todesfälle um 38 Prozent gegenüber Placebo bei Patienten mit T2D und etablierter CV-Erkrankung verringert hat.

Die Daten zeigen auch, dass das Medikament deutlich das Risiko für den primären Endpunkt des CV-Todes, des nicht-tödlichen Herzanfalls oder des nicht-tödlichen Schlaganfalls um 14 Prozent gegenüber Placebo reduzierte, wenn es der Behandlung von Erwachsenen mit T2D und einer etablierten CV-Erkrankung hinzugefügt wurde. Es wurden keine statistisch signifikanten Unterschiede bei den Risiken nicht-tödlicher Herzinfarkte oder nicht-tödlicher Schlaganfälle beobachtet, schreibt Boehringer Ingelheim.

Empagliflozin ist nicht für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder für die Behandlung der diabetischen Ketoazidose vorgesehen. Das Medikament ist kontraindiziert bei Patienten mit früheren schweren Überempfindlichkeitsreaktionen auf den Wirkstoff, bei schwerer Niereninsuffizienz, Niereninsuffizienz im Endstadium oder Dialyse, schreibt die FDA.
© arznei-news.de – Quelle: Boehringer Ingelheim, Jan. 2017

Daten aus EMPA-REG OUTCOME bestätigen Sicherheitsprofil

04.07.2017 Eine Analyse der gepoolten Sicherheitsdaten aus 15 Studien plus 4 Erweiterungsstudien mit mehr als 12.500 Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes zeigte, dass die Behandlung mit Jardiance (Wirkstoff Empagliflozin) -Tabletten (10 mg oder 25 mg) gut vertragen wurde im Vergleich zu Placebo.

Die in Advances in Therapy veröffentlichte Analyse, die die Daten aus EMPA-REG OUTCOME untersuchte, zeigte, dass das Medikament das Risiko für kardiovaskulären Tod um 38 Prozent gegenüber Placebo bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und etablierten Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzierte, wenn es der Standardversorgung (einschließlich Glukose-senkende Mittel und Herz-Kreislauf-Medikamente) hinzugefügt wurde. Das Gesamtsicherheitsprofil von Empagliflozin in EMPA-REG OUTCOME steht im Einklang mit dem der bisherigen Studien und den aktuellen Fachinformationen überein, schreibt Boehringer Ingelheim.

Die gepoolten Daten für die nun veröffentlichte Analyse umfassen 15 randomisierte Phase I-III plus 4 Extensionsstudien mit Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes, die mit Placebo (N = 4.203), Jardiance 10 mg (N = 4.221) oder 25 mg (N = 4,196) behandelt wurden. Unerwünschte Ereignisse wurden bei Personen beurteilt, die mindestens eine Dosis des Arzneimittels oder Placebo erhielten.

Die Analyse zeigte, dass die Inzidenz von unerwünschten Ereignissen, schweren Nebenwirkungen, schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen und unerwünschten Ereignissen, die zum Absetzen der Therapie führten, bei mit Jardiance behandelten Erwachsenen nicht höher im Vergleich zu den mit Placebo behandelten Patienten waren.

Amputationen

Die Rate der Amputationen der unteren Extremitäten war in allen Behandlungsgruppen ähnlich (1,1 Prozent). In EMPA-REG OUTCOME war der Anteil der Personen mit Amputationen der unteren Gliedmaßen zwischen Placebogruppe (1,8 Prozent) und Empagliflozingruppe (1,9 Prozent) ähnlich.

In der gepoolten Datenanalyse war das Auftreten anderer Ereignisse, die möglicherweise mit Amputationen im Zusammenhang standen (d.h. Ereignisse peripherer arterieller Verschlusskrankheit, diabetischen Fuß-Syndroms, relevante Infektionen und Wunden), ähnlich zwischen den Gruppen.

Knochenbrüche u. Infektionen

Die Inzidenz von Knochenbrüchen war ebenfalls in allen Behandlungsgruppen ähnlich (2,9, 2,8 bzw. 2,5 Prozent bei Placebo, Jardiance 10 mg bzw. 25 mg Gruppen).

Bei den mit Jardiance 10 mg und 25 mg (6,1 bzw. 6,0 Prozent) behandelten Patienten traten häufiger Ereignisse mit Genitalinfektion auf – im Vergleich zu Placebo (1,6 Prozent). Die Auftretenshäufigkeit von Ereignissen im Zusammenhang mit Harnwegsinfektionen war ähnlich über alle Behandlungsgruppen (14,5-15,1 Prozent).

Empagliflozin war nicht mit einem erhöhten Risiko einer Hypoglykämie im Vergleich zu Placebo verbunden, außer bei den Patienten, die auch mit Sulfonylharnstoffen behandelt wurden (21,9; 24,5 bzw. 23,4 Prozent in der Placebo, Jardiance 10 mg bzw. 25 mg).
© arznei-news.de – Quelle: Boehringer Ingelheim, Juli 2017

Verringert Herz-Kreislauf-Tod bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und peripherer Arterienerkrankung

14.11.2017 Neue Daten aus EMPA-REG OUTCOME zeigen, dass Empagliflozin (Jardiance) das Risiko des kardiovaskulären Todes im Vergleich mit Placebo verringerte, wenn es zur Standardbehandlung bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und peripherer Arterienerkrankung hinzugefügt wurde.

Periphere Arterienerkrankung

Zu Studienbeginn hatten 21 Prozent der mehr als 7.000 Teilnehmer der EMPA-REG OUTCOME Studie bereits eine periphere Arterienerkrankung. Die Analyse in dieser Patientengruppe zeigte, dass Empagliflozin im Vergleich mit Placebo zusätzlich zur Standard-Behandlung:

  • das Risiko eines kardiovaskulären Todesfalls um 43 Prozent senkte,
  • Todesfälle aufgrund beliebiger Ursachen um 38 Prozent und Krankenhausaufenthalte wegen Herzinsuffizienz um 44 Prozent reduzierte,
  • das Risiko für den zusammengesetzten Endpunkt von Herz-Kreislauf-Tod, nicht-tödlichem Herzinfarkt oder nicht-tödlichem Schlaganfall um 16 Prozent reduzierte,
  • das Risiko für eine neue oder sich verschlimmernde Nierenerkrankung namens Nephropathie um 46 Prozent reduzierte.
  • Insgesamt stimmten die beobachteten kardiovaskulären und renalen Wirkungen bei Patienten mit peripherer Arterienerkrankung mit den bereits berichteten Ergebnissen der gesamten Studienpopulation von EMPA-REG OUTCOME überein.

Nebenwirkungen und Amputationen

Die Nebenwirkungen insgesamt und die schweren Nebenwirkungen zwischen Empagliflozin und Placebo waren bei Erwachsenen mit und ohne periphere Arterienerkrankung ausgewogen.

In der Gruppe mit peripherer Arterienerkrankung traten Amputationen der unteren Extremitäten bei 5,5 Prozent der mit Empagliflozin und 6,3 Prozent der mit Placebo behandelten Patienten auf. In der Gruppe ohne periphere Arterienerkrankung traten Amputationen der unteren Extremitäten bei 0,9 Prozent der mit Empagliflozin und 0,7 Prozent der mit Placebo behandelten Patienten auf.
© arznei-news.de – Quelle: Boehringer Ingelheim, Nov. 2017


40 Kommentare zu “Empagliflozin (Jardiance)
  1. Ich nahm seit 30.01.17 1 x 25 mg Tbl. morgens Jardiance und abends 1x 50 mg Tbl. Xelevia. Vor ca. 3 Wch. trat ein Genitalpilz auf, der sich zuerst an einer Stelle an einer Schamlippe extrem juckend darstellte und danach am ganzen Genitalbereich. Nach eigener Behandlung mit Fungizidsalbe erfolgte nach ca. 2 Wch. eine Besserung und nach neuem Einsatz mit einer anderen Fungizidsalbe und Zäpfchen (Combipackung für 6 Tage) ist dieser Befall hoffentlich weg! Danach, nach gynäkologischer Beratung, nahm ich 3 Vaginaltabletten (Gynoflor) um die Scheidenflora wieder aufzubauen. Die Frauenärztin erzählte mir, dass sie von der Firma die das Medikament vertreibt, angerufen wurde, mit dem Hinweis, dass sehr häufig diese Pilzerkrankungen auftreten! Nach dieser Juckerei und Schmiererei nehme ich das Zeug nicht mehr!! Diese Medikamente haben teilweise entsetzliche Nebenwirkungen. Xelevia könnte sogar eine Bauchspeicheldrüsenentzündung verursachen und die Ärzte sagen, ängstigen sie sich nicht, diese NW sind ganz selten! Zucker gut eingestellt, Patient an anderen Krankheiten erkrankt oder schlimmstenfalls tot! Bei Unverträglichkeiten wissen die Ärzte oft auch nicht weiter!
    Und mein Partner der auch Diabetiker Typ II ist, weiß mittlerweile auch nicht, hat er einen Pilz an der Eichel oder ist es eine andere Hauterkrankung – Sex gleich 0! Partnerschaft?

  2. Bin Typ2-Diabetiker (aktuelle Monatsmittelwerte: 75Kg, 176cm, sys=150, BZ=230mg/dl) und nehme seit 3 Monaten zusätzlich 10mg Jardiance/Tag.
    Hervorragende Wirkung auf Blutzucker (-50mg/dl), Blutdruck(-10mmHg) und Gewicht (-5Kg). Habe leider auch die beschriebenen Probleme im Genitalbereich, aber nicht immer. Die Symptome scheinen von der Ernährung abzuhängen. Ich habe unter dem Medikament mehr Appetit auf Kohlehydrate jeglicher Art, die die Symptome aber verschlimmern. Wenn ich mich hauptsächlich von Fleisch und Fett (dazu gehören auch Fisch und Ei) ernähre, habe ich kaum noch Beschwerden (also 40% Eiweiß, 30% Fett und 30% Kohlehydrate). Ist auch gut für den Blutzucker.

    Bei den Entzündungen im Genitalbereich habe ich auf Candida getippt und mir in der Apotheke Kadefungin3-Salbe gekauft. Bei mir hilft es (früh und abends eincremen, vorher eventuellen Pilz abwaschen).

  3. Ich habe seit 9 Monate zeitweise Jardiance 10 mg 1 x täglich genommen, wunderbar abgenommen ca. 7 Kg, aber ständig Hautrisse in der Vorhaut Penis beginnend nach ca. 4 Wochen. Keine Besserung bei Medikamenteneinnahme jeden 2-3 Tag, oder auch nur 1 x in der Woche. Dann wieder Gewichtszunahme.
    Kamilosansalbe an der Vorhaut hilft etwas, aber nicht optimal. Starker Harndrang ist bei ist bei bestehender Harninkontinenz schlecht. Da ich Windeln benutze muß ich alle 3-4 Stunden die Windel wechseln. Meine Blutzuckerwerte bei intensivierter Insulinbehandlung haben sich deutlich verbessert. Nachdem ich das Medikament abgesetzt habe, wieder Gewichtszunahme und mehr Insulinverbrauch und schlechtere BZ-Werte. Deshalb neuer Versuch mit vorbeugender Kamillosan Salbenbehandlung.

  4. Nehme es seit fast 2 Monaten, zusätzlich Velmetia. Seitdem habe ich Juckreiz an den Armen und Beinen, ab und zu mal am Rumpf. Der äußert sich in Quaddeln, die handtellergroß werden und urplötzlich auftreten an immer wieder anderen Stellen und höllisch juckt. Teilweise habe ich mich schon blutig gekratzt. Und die Gewichtsabnahme hält sich auch in Grenzen, bis jetzt 2 kg. Allerdings trinke ich sehr viel Wasser, vielleicht habe ich deswegen noch keinen Harnwegsinfekt.
    Und das mit dem Juckreiz wird hoffentlich auch besser…..

  5. Nehme es seit 4 Wochen 10 mg .Seitdem 4 Kilo abgenommen.Werte sind seit dem sehrviel besser. Aber das laufende Wasserlassen und der ständige Durst nerven. In den Vormittag Stunden immer schwindlig .Muss in 4 Wochen zur Überprüfung. Außerdem habe ich auch noch einen Pilzbefall im Bereich der Eichel.Bin Typ 2.

  6. Musste Metformin (und andere Medikamente) absetzen, weil ich wahrscheinlich (Tests erfolgen kurzfristig) gegen Macrogol und Povidone (Füll- und Überzugmittel in fast allen Medikamenten) wohl allergisch bin. Symptome waren unglaubliche Hitze im Kopf- und Brustbereich, extremer Juckreiz im Genitalbereich. Wurde signifikant besser nach dem Absetzen div. Medikamente. Nach 3 Monaten waren alle Allergiemarker in Blutbild in den Normalbereich gewandert- ALLE. Bin seit 6 Jahren wg. Insulinresistenz in Behandlung. Seit 2 Monaten umgestiegen auf Jardiance. Dosierung 12,5 (halbe Tablette). Nebenwirkungen? Deutlich mehr Durst (ja klar, der Körper muss den Zucker ja irgendwie ausschwemmen). Kritisch wurde das im Urlaub bei 37 Grad im Schatten. So viel konnte ich gar nicht trinken, wie ich Durst hatte. Medikament für 2 Wochen abgesetzt. Der Harndrang ist etwas stärker (so alle 2-3 Std), ist aber erklärlich dadurch, dass ich auch mindestens doppelt so viel trinke wie ohne Empagliflozin. Natürlich bin ich seit Jahren (eigentlich seit Mitte der 80er auf Low Carb-Diät, seit Dr. Atkins sein erstes Buch veröffentlicht hatte). Da ich wg. meines Asthmas dauerhaft seit fast 40 Jahren Cortison in mehr oder weniger hohen Dosierungen nehmen musste, war das Abnehmen immer SEHR schwierig, bis unmöglich. Trotz kalorien- und KH-reduzierter und gesunder Lebensweise, mit sehr viel Sport im Rahmen des Möglichen. Seit der Einnahme von Jardiance nehme ich nun langsam aber sicher ab. Und ich esse nicht weniger, weil ich eh schon immer wenig gegessen habe. Wie sich der Langzeitzuckerwert entwickelt, wird sich beim nächsten Blutbild zeigen. Auf den Blutdruck hat Empagliflozin bislang keine Wirkung, wohl deshalb, weil ich ihn mittlerweile (keine anderen Gründe wurden gefunden) auf langjährige massive HWS- und BWS-Probleme zurückführe.

  7. Nehme seit 7 Monaten Jardiance 10. Keine Probleme, lediglich stärkerer Harndrang und manchmal Durchfall nach dem Essen hauptsächlich wenn Milchprodukte im Essen wie Käse und Sahnesauce. Nun habe ich auf 25 gewechselt, danach Juckreiz. Evtl. besteht hier ein Zusammenhang??

  8. Charly, 66J.,177 cm; Jardiance seit 10 Wochen, von 103 auf 95 kg,
    Hba1c von 7,1 auf 6,6, dazu Velmetia 1000 und Novorapid (nur noch 10 E am Morgen) an sonsten kein Insulin mehr.

    Durstgefühl ist zu verschmerzen, Pilz mit Antifungol-Paste (haftet besser als Creme) im Griff, Starker plötzlicher Harndrang bis zu 15 Mal am Tag. Entwässerung offensichtlich auch über den Darm (scharfer Wasserdurchfall) auch in der Nacht, Juckreiz am After – beides raubt einem den Nerv. (Perenterol, Kitchimea und pflanzliche Preparate zur Darmberuhigung helfen nicht) Einen Versuch mit Tannacomp geb ich dem Ganzen noch. Das ist keine Lebensqualität mehr. Allein das Unhygienegefühl bei dauerndem Besuch auf Fremdtoiletten.

  9. Ich nehme seit 14 Tagen Jardiance 10 mg. Habe als Nebenwirkung Juckreiz im Genitalbereich. (Sehr unangenehm!) Soll nach 30 Tagen 25 Mg nehmen.
    Hba1c 9,7, da muss ich wohl durch alle Nebenwirkungen durch, da ich schon Veränderungen im Augenhintergrund habe. (meine Mutter war fast blind.)
    Viele Grüße an alle “Süssen“

    PS. Nachtrag
    Spritze 6-6-6-IE Apidra zur Nacht 22 IE Abasaglar und morgens noch eine Xelevia.
    Marion

  10. Nehme seit 7 Monaten Empagliflozin. Die Wirkung hinsichtlich Blutzucker , HbA1c,
    Blutdruck und Gewichtsreduktion sind schon verblüffend. An Nebenwirkungen
    fällt am meisten der Schwindel ins Gewicht, der mich bis in den Nachmittag begleitet.
    Verstopfung bekomme ich mit Äpfeln in den Griff. Die Penisentzündung an der Eichel
    und den Juckreiz hat man am besten mit einer Pilzcreme (z.B. Clotrimazol) täglich nach der Morgentoilette dünn aufgetragen unter Kontrolle.
    Viele Grüße Julius

  11. Nehme seit 5 Monate Jardiance 25 mg morgens. Dazu 2 x tgl Siofor 1000 und abends 44 E Protaphane. Meine Werte haben sich wesentlich verbessert, mein Blutdruck ist gesunken, so dass ich sogar die Tabletten reduzieren konnte.
    Am Anfang Gewichtsabnahme von ca 5 kg. Zu Beginn der Behandlung ständiger Harndrang, der sich durch Verbesserung der Werte gebessert hat. Nach ca vier Wochen ging das Jucken im Genitalbereich los. Teilweise alles wund und offen. Nach Tests wurde ein Hefepilz festgestellt. Daraufhin bekam ich von der Frauenärztin Lotricomp Creme verschrieben. Zur Äußerlichen Anwendung. Ein Kombipräperat gegen Pilze und Entzündungen. Mit Cortison. Nach zwei Wochen Behandlung war alles wieder gut. Seitdem schmiere ich morgens und abends dünn mit Kandifugin ein. Genügend trinken dass der Urin gut verdünnt ist.
    Die Unterwäsche sollte groß genug und aus Baumwolle sein. Alle Sitzbäder, Cremes, Zäpfchen mit oder ohne Hormone sollten kein Alkohol enthalten das reizt noch mehr. Genauso ständiges waschen trocknet die Haut noch mehr aus und macht sie noch anfälliger.
    Weniger ist mehr. Am besten eine Waschlotion mit Milchsäure Bakterien verwendet, aber nur einmal täglich. Ich nehme Lactacyd Intimwaschlotion schon seit Jahren.
    So jetzt hoffe ich dem einen oder anderen geholfen zu haben. Und vorallem das ich weiterhin damit klar komme. Auch wenn es mir manchmal etwas schwindelig ist, ca 1 Stunde nach der Einnahme. Dies verschwindet aber nach einer Weile wieder.

    • So ein paar Monate Ruhe gehabt, jetzt geht es wieder los…
      Alles wund im Intimbereich als Folge einer Pilzbehandlung.
      Es brennt, es juckt und alles ist trocken trotz täglichem cremen von Pilzcreme. Mit oder ohne Cortison. Ich warte ab ob es wieder besser wird, ansonsten muss ich nochmal mit meiner Diabetologin reden.
      :-(

  12. Nehme seit 3 Monaten Jardiance25mg. Ab dem ersten Tag der Einnahme gingen meine Zuckerwerte drastisch nach unten. Bin 62 Jahre,habe seit 42Jahren Diabetes. In den letzten fünf Jahren waren die Werte zwischen 10.0und bis 17,4 besonders morgens. Jetzt nicht höher als 6,3und niedrigster Wert 3,3. Muss viermal täglich spritzen und noch Metformin 1000 dazu. Nach jedem Toilettengang muß man sich mit Wasser abwaschen,sonst Jucken und Brennen. Bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Medikament,ohne Ernährungsumstellung!

  13. Seit 14 Tagen nehme ich Jardiance 10. Nach 1 Woche Jucken und Brennen im Genitalbereich sowie häufiges Wasserlassen, auch in der Nacht. Auch der Darm macht Probleme, bei fast jedem Wasserlassen kommt Stuhl. Werde das Medikament absetzen, da ich zusätzlich oft Schwindelanfälle habe.

  14. Ich nehme das Medikament seit 8 Monaten und habe es bis vor ca. 3 bis 4 Wochen ohne jegliche Nebenwirkungen bestens vertragen. Nun habe ich ein anhaltendes Brennen im Genitalbereich – mehr innerlich als äußerlich. Erst war ich der Meinung, es sei ein Pilz, den ich mir aus der Schwimmhalle mitgebracht habe, aber alle Mittel dagegen halfen nicht (Kadefungin, Canesten). Auch Oekolp-Creme gegen Juckreiz aufgrund von Hormonmangel half nicht. Nun verdächtige ich Jardiance, der Verursacher zu sein. Kann es sein, dass Nebenwirkungen erst nach Monaten auftreten und kann man es einfach absetzen? Oder hat jemand einen Rat für mich? Danke!

    • Ja, bei mir traten die Nebenwirkungen auch erst nach 7 Monaten auf. Ich hatte so schlimmes Jucken und Brennen im Genitalbereich, dass ich letztendlich meinen Frauenarzt aufsuchte. Er vermutete erst einen Pilz, nach dem Abstrich ergab sich aber NICHTS. OK, dann die Wechseljahre (bin 53) und los ging die Versuchsreihe mit Crem und Spülungen: Karison Fettsalbe, Xapro, Epipevisone, Octenisept. Keines schaffte Linderung! Wenn dann nur kurzfristig. Die Hämoriden machten mir auch immer mehr Beschwerden. Habe sie seit den Geburten aber ohne dass sie mich wirklich ärgerten. Ich machte verschiedene Sitzbäder, von Meersalz bis Kräuter. Nichts half! Ich setzte Jardiance ab…..und nach einer Woche waren alle Ärgernisse verschwunden. Nehme nur noch Metformin, das vertrage ich gut. Mittags statt Empagliflozin 2 Teelöffel Flohsamen. Meine Werte sind soweit stabil, mit Jardiance waren sie jedoch besser. Die Nebenwirkungen wiegen aber die guten Werte nicht auf. Seit ich es nicht mehr nehme lebe ich besser. Ich schlafe durch ohne Harndrang und Juckattacken. Herrrrrlich!
      (Ich schrieb am 19.11.16 schon mal einen Eintrag)

  15. Ich bin männlich und 67 Jahre alt. Nehme Metformin 1000 (1-0-1); Xelevia 100
    (1-0-1) und Jardiance 25mg ( 1-0-0 ) (Empagliflozin seit 05/2016 und 8kg abgenommen)
    Habe immer wiederkehrende Probleme mit Haut-Einrissen und Pickel auf der Eichel; es ist kein Pilz ! Vom Hautarzt Tannolact Creme erhalten – hilft auch nicht wirklich; Pickel kommen immer wieder. Meine Frau hat sich untersuchen lassen – keine Probleme!
    Ist der Übertäter JARDIANCE 25mg ?
    ———
    Ich habe gehört, daß in Studien aus den USA das Medikament vermehrt Schlaganfälle auslösen soll; Deutsche Studien bestätigen das nicht.
    Weiß jemand etwas über diese angebliche Studie ?

    • Das ist eine recht gut zu behandelnde „Nebenwirkung“. Durch das ausscheiden der Überflüssigen Glucose über den Urin, kann es ab und an zu Infektionen des Genitalbereiches kommen. Sprich den Arzt an der es dir verschrieben hat er sollte wissen wie du damit gut umgehen kannst ohne das medi absetzen zu müssen.

    • Habe mit bewusstem Essen,Sport, Metformin um die 6,5-7,0.Nach der Einnahme von Jardiance verbesserten sich diese Werte nochmals…leider mit den hier beschriebenen Nebenwirkungen im Genitialbereich. Trotz peinlicher Sauberkeit habe ich immer schlimmere Entzündungen der Eichel und Vorhaut bekommen.Sex egal wie war nicht mehr möglich so weh tat oftmal alles…Hautarzt ..Salben,Tinkturen…alles negativ…musste Mittel absetzten da die Lebensqualität durch die Beschwerden rapide sank.

  16. Zuckerwerte sind super, aber dieser schlimme Juckreiz im Genitalbereich ist nicht zum Aushalten. Teilweise bilden sich kleine Risse in der Schleimhaut. Auch die Nasenschleimhaut hat sehr gelitten. Ist immer trocken und ich habe oft Nasenbluten.

  17. nach 10 Tagen das Gefühl wie bei einem Genitalpilz. Magen und Darmkrämpfe, besonders nach dem Essen. Vermehrt Durst und häufiges Wasserlassen. Aber weniger Hunger. Das Medikament abgesetzt, da Nebenwirkungen unerträglich.

  18. Gegen Brennen und Jucken im wunden Genitalbereich als Folge der Einnahme von Jardiance half sehr wirksam täglich mehrmaliges Betupfen mit leicht verdünnter Propolis-Tinktur auf Watte-Pads.

  19. Ich bin Typ 1 Diabetiker und habe in 2014 an einer Studie zu Jardiance teilgenommen und war begeistert. Da das Medikament keine Zulassung für Typ1 hat, habe ich es mir im Februar 2015 per Privatrezept verschreiben lassen. Ich nehme es bis heute und möchte es nicht mehr missen.
    Eckdaten: von 99 kg auf 89 kg, Blutdruck 150/80 auf 130/80, Hb1c 8,2 auf 6,2. Habe auch so gut wie keine Unterzuckerungen mehr. Habe durch das Medikament eine ganz andere Lebensqualität. Hoffe, dass es in Zukunft auch für Typ 1 zugelassen wird.

    PS: spritze Basis : Levemir 6/10 und Bolus Humalog

  20. Nehme es seit 9 Monaten Hb1c von 7,7 auf 6,8 vorübergehend runter,
    steigt jetzt wieder z.Z.(7,2).Jucken und Durst sehr hoch. Wasserlassen auch. Gewichtsabnahme hält sich in Grenzen ca.4Kg. Aber jetzt kamen Darmprobleme
    dazu, zeitweise Krämpfe links unten Durchfall und der brennt und juckt als wenn
    man Würmer hätte. Versuche jetzt mal eine Darmspiegelung zu bekommen.

    • Ich habe in 8 Wochen 20kg abgenommen und muss nun erstmal Arzt fragen ob das okj ist.klar vermeide weißes Mehl und Ernährung umgestellt.Jardine und metformin 1000 und esse Traubenzucker wie blöd.
      Denke immernoch War nur fresssüchtig aber das glaubt mir keiner ……

  21. Hallo!
    Ich nehme seit 4 Monaten Jardiance 10mg, Metformin 1000mg am Vormittag
    und Metformin 1000mg am Abend! Ich habe in 4 Monaten 11 Kilo abgenommen!
    Von 84 Kilo auf 73 Kilo! Ich bin 52 Jahre alt und männlich. Vorher habe ich Metformin mit Januvia bekommen. Diese Kobination hatte Anfangs gut gewirkt.
    Mein Langzeitzucker wurde aber immer schlechter! Dann bekam ich Jardiance 10mg. Mein Zucker ging innerhalb kürzester Zeit auf „fast“ Normalwerte zurück.
    Die Nebenwirkungen bestanden darin, daß ich anfangs ununterbrochen Wasser lassen musste. Das hat sich inzwischen aber halbwegs eingebendelt. Auch leide ich manchmal an einem Brennen im Genitalbereich, das sich aber mit Canesten-Creme sehr gut verhindern lässt! Ich fühle mich sehr wohl, mein Zucker ist fast auf normal werte. Meine restlichen Blutwerte sowie der Blutdruck sind auch sehr schön. Auch habe ich keine Probleme mit den Nieren oder den Harnwegen. Wenn man dieses Medikament halbwegs verträgt, kann ich es nur weiterempfehlen!

  22. Medikation bislang 2x Metformin 850 mg. Vor den Mahlzeiten 4 E APIDRA (Kurzzeitinsulin Ich) Abends 12 E LANTUS als Overnightinsulin ( langwirksames Insulin). HbA1c /7,1. Nach Besprechung mit meinem Diabetologen nehme seit zwei Wochen JARDIANCE 10 mg plus 2x Metformin 850 mg .Abends 14 E LANTUS. Das Kurzzeitinsulin zu den Mahlzeiten haben wir abgesetzt. NüchternBZ : 105 mg/dl.
    Bin gespannt auf den nächsten HbA1c !!!
    Nebenwirkungen habe ich bislang nicht festgestellt. Toilettenfrequenz leicht erhöht.
    Gewichtsverlust in zwei Wochen :3kg

  23. Ich habe seit ich Jardiance 10 mg nehme Probleme zum Beispiel ständig Durchfall und viel Wasserverlust dazu kommt der Stuhl und der Urin brennt als hätte ich eine Säure getrunken . Die Nacht kam noch dazu das ich stark geblutet habe . das war schon mal passiert und ich habe das medikament abgesetzt nun habe ich es noch einmal versucht und das Resultat macht mir angst.

  24. Seit 3 wochen nehme ich 25 mg täglich. Das verlangen nach Wasser hat enorm zugenommen. Innerhalb von 24 Stunden musste ich 19 mal Wasser lassen. Nebenbei der nicht zuvernachlässigende ständige juckreiz und hautrisse im genitalbereich. Setze es wieder ab.

  25. Ich nehme das Medikament seit ca 3 Wochen ein. Habe weniger Appetit, muß oft Urin ausscheiden. Habe ca.4kg abgenommen. Spritze noch Victoza und nehme Metformin 1000. Habe viel Durst und musste am Anfang viel Wasser lassen! Hoffe dass der Langzeitzucker auch besser wird!

  26. Nehme 25mg zu meinem metformin 1000 seit 8 Monaten. Das Medikament entwässert, dadurch der Gewichtsverlust. Sobald man es absetzt hat man in wenigen Tagen 3-5 Kilo wieder drauf. Muss oft zur Toilette und immer starken Durst. Das einzige was man annimmt ist Wasser. Werde es wegen nierenschmerzen absetzen.

  27. Starkes brennen beim bieseln.
    Ja, Canberra Saft trinken 3x taeglich. Gruß und Vaseline probieren
    Edit: Cranberrysaft hilft ‘Vaseline nicht !

  28. Nehme Jardiance 25 mg seit 5 Tagen, zusätzlich 1500 mg Metformin. Habe seit dem 1. Tag extremen Durchfall…aber das Gewicht geht täglich nach unten. Hoffe, daß der Durchfall besser wird, ansonsten gehe ich wieder auf Januvia zurück.

  29. Das Medikament nehme ich seit einer Woche und habe seit drei Tagen
    brennen beim Wasserlassen und starkes Jucken im Genitalbereich.
    Gegen das Brennen habe ich Harntee 400 genommen, aber was mache ich
    gegen das Jucken? Es ist wirklich sehr unangenehm! Habe sowas noch nie gehabt.
    Gibt es ein Medikament?

    • Kenne das Problem mit dem Juckreiz im Genitalbereich bei der Einnahme von Jardiance. Mir hilft ganz schnell und zuverlässig die IMLAN Creme pur, die es ohne Rezept in der Apotheke gibt. Regelmässig morgens und abends angewandt ist das Problem beseitigt. Ansonsten benutze ich noch Bepanthen Creme bei Bedarf.

  30. Ich nehme seit 8 Monaten Jardiance 10mg. Meine häufigsten Nebenwirkungen sind Probleme im Genitalbereich. Ständiges Jucken, Risse in der Haut sind die Folge. Abgenommen habe ich am Anfang 5 kg. Nun geht gar nichts mehr. Mein Blutzucker hält sich tagsüber im normalen Bereich. Nicht mehr dieses Auf und Ab wie bei Metformin. Abends nehme ich Januvia. Nervenschmerzen, Magenprobleme und Juckreiz sind meine ständigen Begleiter.

  31. Ich nehme Jardiance seit 14 Tagen, sowie 2 Diabetex 1000 und 4 Diamicron pro Tag ( Hba1c 9 ) und kann feststellen, dass sich mein Nüchternzucker verbessert hat. Ich habe weniger Appetit aber mehr Durst. Ich scheide mehr Urin aus. In 14 Tagen habe ich eine Kontrolluntersuchung.
    Liebe Grüße aus Wien

    • Ich nehme Jardiance seit ca 1 Woche ein.
      Habe weniger Appetit, muß oft Urin ausscheiden.
      Habe aber auch tägliche nach dem Essen Darmprobleme, wie Durchfall. Ich hoffe , daß mit dem Darm bessert sich mit der Zeit.
      Viele Grüße
      Marion

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