Finerenon

Finerenon erreicht primären Endpunkt in Phase-III-Studie FIDELIO-DKD zu Nierenerkrankungen bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes

09.07.2020 Die Phase-III-Studie FIDELIO-DKD von Bayer zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Finerenon im Vergleich zu Placebo als Zusatz zur Standardbehandlung bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) und Typ-2-Diabetes (T2D) hat ihren primären Endpunkt erreicht.

Wirksamkeit

Die Ergebnisse zeigen, dass das Prüfpräparat Finerenon das Fortschreiten der Nierenerkrankungen verzögerte: Es reduzierte das kombinierte Risiko der Dauer bis zum ersten Auftreten eines Nierenversagens, einer anhaltenden Abnahme der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) von mindestens 40% gegenüber dem Ausgangswert über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen oder des Nierentods signifikant.

Finerenon verringerte signifikant das Risiko für das wichtigste sekundäre Endergebnis, das sich aus der Zeit bis zum ersten Auftreten eines kardiovaskulären Todes, eines nicht-tödlichen Myokardinfarkts, eines nicht-tödlichen Schlaganfalls oder eines Krankenhausaufenthalts wegen Herzinsuffizienz zusammensetzt.

Die FIDELIO-DKD-Studie ist Teil des bislang grössten klinischen Phase-III-Studienprogramms zu CKD und T2D, in das 13.000 Patienten mit einem breiten Spektrum der Krankheitsschwere, einschliesslich Patienten mit früher Nierenschädigung und fortgeschritteneren Stadien der Nierenerkrankung, aufgenommen wurden.

Dosierung; Verabreichung

FIDELIO-DKD ist eine randomisierte, doppelblinde, plazebokontrollierte, in Parallelgruppen durchgeführte, multizentrische, ereignisgesteuerte Phase-III-Studie zur Untersuchung von Finerenon im Vergleich zu Plazebo bei Patienten mit CKD und T2D.

Die Studie schloss etwa 5.700 Patienten aus mehr als 1.000 Zentren in 48 Ländern weltweit ein.

Die Patienten erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder 10 mg oder 20 mg Finerenon oral einmal täglich oder ein Placebo – zusätzlich zur Standardbehandlung, einschliesslich blutzuckersenkender Medikamente und maximal verträglicher Dosen von RAS-blockierenden Medikamenten wie ACE-Hemmern (Angiotensin-Converting-Enzyme) oder Angiotensin-II-Rezeptorblockern (ARB).
© arznei-news.de – Quellenangabe: Bayer.



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