Inclisiran (Leqvio) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Nutzererfahrungen zu Inclisiran (Leqvio). Die vollständigen Erfahrungsberichte sind im Anschluss darunter zu finden.

  • Cholesterinsenkung: Einige Nutzer berichten von einer signifikanten Senkung des LDL-Cholesterins, während andere keine Veränderung oder sogar eine Erhöhung feststellen.
  • Nebenwirkungen: Häufig erwähnte Nebenwirkungen sind Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Hautreaktionen und Atembeschwerden.
  • Gemischte Meinungen: Während einige Nutzer mit den Ergebnissen zufrieden sind, haben andere aufgrund der Nebenwirkungen oder mangelnder Wirksamkeit die Behandlung abgebrochen.
  • Unsicherheit: Viele Nutzer äußern Unsicherheit und Frustration über die Entscheidung, die Behandlung fortzusetzen, insbesondere angesichts der langanhaltenden Nebenwirkungen und der unterschiedlichen Erfahrungen anderer Nutzer.

Bitte beachten Sie, dass dies subjektive Erfahrungsberichte von Nutzern sind und medizinische Beratung durch einen Facharzt nicht ersetzen können. Für eine individuelle Beratung sollte immer ein Arzt konsultiert werden.

Beiträge zu “Inclisiran (Leqvio) Erfahrungen, Erfahrungsberichte”

  1. Hallo Franz,
    habe gerade deine Berichte gelesen. Ich würde dir gerne Praluent empfehlen. Das hatte ich auch über 2 Jahre gespritzt und danach wurde es vom Markt genommen (Patentstreitigkeiten). Bin dann 2021 auf Leqvio umgestiegen nachdem ich Reparha nicht gut vetragen hatte. Praluent war deutlich besser verträglich. Aktuell habe ich beim Joggen schwere Oberschenkel durch Muskelschmerzen. Diese haben ihre Ursache aber bei mir eher durch Amlodipin. Als ich die Dosis reduziert hatte, wurde es nämlich deutlich besser. Aber man kann das nicht immer an einem Medikament festmachen wenn man einige nimmt.
    Leqvio vertrage ich besser als alles andere zuvor, vor allem im Vergleich zu den Statinen. Die waren furchtbar.

  2. Hallo Günter,
    wenn trotz Ausschöpfung aller Therapiemaßnahmen die Erkrankung fortschreitet, kann es an einer Lp(a) Erhöhung liegen. Diese ist genetisch bedingt und lässt sich leider zurzeit nur durch Lipidapherese behandeln. Diese muss bei der Apheresekommission durch den Arzt beantragt werden.

  3. Danke Anna,für den Hinweis. Die Untersuchung Lp(a) ist nicht erfolgt. Muss ich mich drum kümmern. Das Sie nach 2 Jahren noch Symtome haben, stimmt mich nicht optimistisch. MfG Günter

  4. Hallo Günter,
    ich bin ganz Ihrer Meinug. Das Medikament ist nicht ausgereift.Ich habe schon öfter berichtet.Im Mai 2023 habe ich meine einzige Inclisiranspritze bekommen und leide immer noch (u.a. Muskelschmerzen beim Laufen, nicht belastbar, starker Auswurf). Übrigens fehlt zu diesem Medikament immer noch die Endpunktstudie.
    Ist bei Ihnen schon einmal eine Untersuchung auf Lp(a) = Lipoprotein (a) erfolgt?

  5. Meine Diagnose: 2x Arortenklappe gewechselt 2015 u. 2021. Dadurch Herzschwäche seit 2015. Konoare Herzkrankheit Diabetes 2 und zu hohe Blutwerte. Bin 1960 geboren.
    Ich habe meine erste Spritze 07/2025 erhalten. Danach konnte ich nicht mehr die Treppe hoch gehen, ohne mich am Geländer hochzuziehen. Totale Schwäche, Rückenschmerzen, Schwindel, Durchfall, Hüftschmerzen.
    10/2025 erhielt ich die 2. Spritze. Habe aber darauf gedrungen Atorvastatin 80mg und Ezetimip 20mg zu halbieren. Es ist übrig geblieben: Treppe steigen freihändig nicht , schleiche mich die Treppe runter mit festhalten, jede Anstrengung ist eine Qual, nur Müde, Schwindel, Schmerzen Hüfte/Rücken/Knie, bekomme die Beine nicht richtig hoch, Herzleistung ist 45% auf 39% gefallen. Also die Wirkung der Spritze eine totale Muskelschwäche. Ich gehe auch von Muskelschwund aus. Mein Gewicht ist von 75 auf 70kg gefallen. Ich kann nur Gymnastik machen u. Ein wenig die Muskeln stimulieren.
    Habe den Kontrolltermin 01/ 2026 abgesagt. Habe mit meiner Hausärztin abgesprochen, dass ich wieder meine Atorvastatin 80mg u. Ezetimib 20mg ab 04/2026 bekomme. Mit den Tabletten war ich zu Frieden u. Konnte was leisten. Lt. meiner Hausärztin hätte ich die Spritze nicht benötigt. Denkt selbst nach! Ich sage nur, die Spritze ist nicht ausgreift, um auf die Menschheit los gelassen zu werden. Nie wieder. MfG Günter

  6. Lieber Fritz,
    die brennenden Schmerzen traten bei mir bisher nur in den Oberschenkelmuskeln beim Treppensteigen nach der 2. Treppe auf (dies nicht bei Repatha oder bisher Inclisiran; die erste Spritze ist aber erst knapp 4 Wochen her).
    Übrigens: Nach Absetzen des Clopidogrels und stattdessen Einnahme von ASS (mit Magenschutz diesmal ;-) ) vor 2 Tagen ist heute zum ersten Mal seit Wochen der Schwindel und die allg. Körperschwäche weg und ich fühle mich aktuell normal. Spricht dann doch eher dafür, das mein diesbzgl. Problem das Clopidogrel war? Wie gesagt, ist alles höchstindividuell verschieden… Es geht hier eben darum, dass jeder das für ihn noch am verträglichsten Medikamenten-Cocktail findet…

  7. Servus Franz,
    vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Wegen dem ASS hatte ich auch Probleme mit dem Magen, bin dann umgestiegen auf die Variante mit Magenschutz und die Magenbeschwerden sind weggegangen. Zur Zeit nehme ich aber Clopidogrel. Du hast natürlich recht, wenn du das ansprichst mit dem Clopidogrel. Das hat mit Sicherheit auch Nebenwirkungen, die man nicht außer Acht lassen sollte. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass der Großteil, und vor allen Dingen die schweren Nebenwirkungen alle von den besagten Cholesterinsenkern kommen. Du hast dir die Antwort eigentlich schon selbst gegeben, diese Medikamente greifen extrem in den Fettstoffwechsel der Leber und des Körpers ein. Wenn Leute überhaupt keine Nebenwirkungen haben, dann haben Sie wahrscheinlich nur reines Glück.
    Meine Leidensgeschichte ist so ähnlich wie bei dir. Habe auch schon zwei oder drei mal hier im Forum geschrieben und du kannst es nachlesen . Bezüglich deinen brennenden Schmerzen die du hier auch im Zusammenhang angegeben hast, würde mich gerne interessieren, wie sich dies bei dir bemerkbar macht und in welchem Körperregionen?
    Vielen Dank soweit und alles Gute!
    Gruß Fritz

  8. Nachtrag zu meinem Beitrag vom 25.12.25 „Liebe LDL-Leidensgenossen, bitte beachten: …“:

    Wie ich gerade recheriert habe, könnte es auch sehr gut sein, dass die genannten Nebenwirkungen „Erhöhte Leberwerte, Schwindel und allg. Schwäche“ vom Clopidogrel stammen, das ich seit 6 Monaten nehme, und nicht vom Repatha oder Leqvio. Ich tausche das Clopidogrel gerade gegen ASS 75 mg (das ich davor nach einigen Wochen wegen Magenschmerzen absetzen musste) aus, um zu sehen, ob der Verdacht stimmt.

    Das ist eben das Problem, wenn man mehrere Medikamente zeitgleich einnimmt, dass es schwierig ist herauszubekommen, was letztlich welche Nebenwirkungen verursacht…

  9. Liebe LDL-Leidensgenossen,

    bitte beachten: das Folgende sind meine höchstpersönlichen, individuellen Erfahrungen – dass muss nicht für andere Patienten gelten!

    Nachdem ich absolut keine Statine vertragen habe (LDL sollte runter wegen Carotis Stenose; hatte: Pravastatin, Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin (=ArmoLipid = „Roter Reis“), Rosuvastatin) und auch Ezetimib und Nilembdo (Bempedoinsäure) überhaupt nicht vertragen habe (Symptome reichten bei den ganzen genannten Medikamenten von – bis/mal mehr mal weniger: Muskelschwäche, -schmerzen, -brennen, Müdigkeit, Schlappheit, Schwindel, Durchfall, fühlte mich wie ein 90-jähriger (bin Anfang 60), konnte meinen Sport und Wandern kaum mehr machen, die Schwäche und der Schwindel mündeten bei mir regelmäßig in extremen Stress mit Panikattacken, nach/bei starker körperlicher Anstrengung mit dem typischen zittrigen „Unterzuckergefühl“, versuchte ich dann Repatha (Evolocumab): ging die ersten Monate gut, aber dann nach so 3 Monaten: wieder diese körperliche Schwäche/Unterzuckerungsgefühl) bei starker körperlicher Betätigung und jetzt zuletzt vor 3 Wochen (Anfang 12.2025) eben auch noch Leqvio (Inclisiran; nur eine Spritze bisher), von dem der Arzt meinte, dass kein einziger Patient von ihm damit Probleme hätte…

    Ergebnis von Leqvio: Eine reine Katastrophe! Noch schlimmer hätte es nicht kommen können:
    – Halsweh nach ein paar Tagen, dauerte 2,5 Wochen
    – Schon nach einer Woche: Ausgeprägte körperliche Schwäche mit Schwindel und Unterzuckerungsgefühl –> Wieder Stress, Angst und Panikattacken, die teils 10 h anhielten! Musste einmal sogar Tavor nehmen, um das Stress-Angst-Panik-Karussell zu durchbrechen
    – Muskelschmerzen und -ziehen: Lendenwirbelbereich nachts, Hüftbereich mit Ziehen bis in den Oberschenkel
    – Schon bei leichter Betätigung extreme Schwäche mit daraus resultierenden Panikattacken
    – Allg. erhöhte Leberwerte, als sonst bei mir üblich (nach 2,5 Wochen festgestellt)
    – Leberwert GPT (ALAT) um 80% über Normbereich; war bei mir noch nie der Fall; kommt eindeutig von Leqvio).

    Fazit: Bei mir kommt der starke Verdacht auf, dass die beschriebene Schwäche mit Schwindel genau davon kommt, dass das LDL eben so stark gesenkt wird; sprich: der Körper braucht das LDL eigentlich im Rahmen seines Energiehaushaltes (s. einschlägige Lektüre). Die Ärtze haben das Dilemma, das LDL wegen Arteriosklerose senken zu wollen bzw. senken zu müssen, der Patient wird unglaubwürdig angesehen, wenn dieser unter Nebenwirkungen leidet und die Therapien abbricht. Leider ist es auch hier so, dass die Medizin noch meilenweit davon entfernt ist, wirklich gut verträgliche Medikamente auf den Markt zu bringen. Wer sagt denn eigentlich, dass Medikamente grundsätzlich mit Nebenwirkungen behaftet sein müssen? Ich erwarte endlich Medikamente, die ABSOLUT keine Nebenwirkungen haben und nur das tun, was sie sollen!

    Eine 2. Spritze Leqvio wird es bei mir nicht geben. Ein niedriger dosiertes Rapatha ist bei mir evtl. die Lösung (senkte nämlich bei mir unnötig stark (um 72 % auf unter 40!). Die Fertigspritzen geben das aber leider nicht her. Ich muss deshalb prüfen, ob das nicht doch irgendwie geht. Rapatha war für mich bisher jedenfalls noch das kleinste aller Übel.

  10. habe am 03.12.2025 die 2. Leqviospritze erhalten. Nach ca. 10 Tagen hat sich an der Einstichstelle am Bauch eine allergische Reaktion gezeigt. Das daraus entstandene rote Plakat hält sich nun hartneckig schon 1 Woche lang und macht keine Anstalten zu verschwinden. Zudem habe ich Oberbauchschmerzen und mein gesamter Verdauungstrakt scheint nicht mehr zu funktionieren. Es ist, als hätte ich eine Eisenklammer um meinen Magen gelegt bekommen. Nehme nun Pantoprazol 40 mg morgens und abends, esse sehr wenig und hoffe, dass der Spuk bald ein Ende hat. Ich denke die 3. Spritze kommt mir wohl nicht mehr in meinen Körper.

  11. Habe die 2. Spritze Inclisiran am 3.12.2025 bekommen. Meine Nebenwirkungen werden immer schlimmer. Starke Rückenschmerzen, Brustenge,Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit, starkes schwitzen und schlechter Schlaf. Ich nehme die Spritze das nächste Mal nicht mehr. Der Arzt glaubt mir aber nicht. das wird ein Kampf. So ist es aber keine Lebensqualität mehr.

  12. Liebe Leidensgenossen!
    Ich habe Leqvio Anfang Juni bekommen! Hatte extreme Krämpfe und nur 2 Stunden Schlaf starke Verschleimung, war kaum belastbar und kurzatmig, Juckreiz mit Ausschlag, erhöhte Leberwerte, Kopfschmerzen und Darmbeschwerden. Leben war nicht mehr lebenswert! Das positive Ergebnis war Lipoprotein a ist unter 200 gefallen und LDL 50! Aber 2. Spritze gibt es keine mehr! Mein Kardiologe hatte überlegt nicht die ganze Dosis auf einmal zu verabreichen um Nebenwirkungen zu reduzieren.Ist ein interessanter Ansatz aber ich traue mich nicht mehr drüber! Gute Besserung für alle Betroffenen!

  13. Eine wichtige Frage meinerseits hätte ich noch an alle hier im Forum, die brennende oder neuropathieähnliche Schmerzen entwickelt haben durch das Medikament. Seit meiner letzten Injektion haben sich meine Missempfindungen und Schmerzen in beiden Füßen noch mal extrem verschlechtert, so dass ich keine Socken und auch normale Schuhe mehr tragen kann. Ich muss diese dann nach kurzer Zeit wieder ausziehen um eine Besserung zu erfahren. Allodynie nennt man das in der Medizin.
    Hat das noch wer hier im Forum entwickelt?
    Vielen Dank für eure Hilfe.!

  14. Hallo Christian,
    ich bin seit 26 Monaten clean ( also ohne Inclisiran) und habe immer noch NW mit neuropathischen Symptomen in den Füßen. Es wird weniger, aber nur sehr langsam. ich hoffe, dass es irgendwann ganz wieder weg ist

  15. Ich habe gestern meine zweite Spritze bekommen. Die erste vor 3 Monaten habe ich sehr gut vertragen. Mein LDL ist auf 48 gesunken. Ich fühle mich fitter als je zuvor und habe bis jetzt keine Nebenwirkung feststellen können. Ich hoffe es bleibt so. Zusätzlich nehme ich Nilemdo ein.

  16. Hallo ihr lieben
    Nach den 2 Corona impfen bin ich schwer betroffen
    Vor allem sehr hohe Cholesterin und Untergruppen
    Statine vertrage ich nicht
    Jetzt muss ich zauberspritze nehmen
    Ich traue mich überhaupt nicht
    Was sagt ihr denn?
    Hab Darmlähmung, Gastroparese, nichts funktioniert mehr.

  17. Vielen Dank an Fritz für deine Tipps.
    Neue Lage:
    Zur Zeit kämpfe ich mit extremen Muskel- und Gelenksschmerzen in Bewegung und in Ruhestellung. Starker Druck im Brustkorb und Bluthochdruck. Cholesterin 95. Habe Tramal bekommen hilft aber nur wenig.
    Zusätzlich wurden mir jetzt nach der ersten Blutkontrolle (3Monate nach Stent und Spritze) hochdosiertes Vitamin B, Folsan und Molsidolat verordnet. Magnesium,Clodiprogel, Candesartan, Magenschutz, Ondensan, Buscopan und Calcium gehören jetzt auch zu meinem Ernährungsplan. Gegen Wasser in den Beinen Brennesseltee und ein pflanzliches Mittel zur Leberentgiftung.
    Hat jemand Erfahrung wann es leichter wird oder welche Möglichkeiten es noch gibt?
    Danke für eure Antwort.

  18. An Alle:
    Finger weg von Inclisiran Leqvio !!!
    Abgesehen von den ganzen Beschwerden die hier zu lesen sind, gibt es noch eine Sache die nie wieder gut zu machen ist.
    Das keine Medikamente ohne Nebenwirkungen sind, müsste jedem klar sein. Trotzdem hatte auch ich mich dafür entschieden es zu nehmen.
    Der größte Fehler meines Lebens. Meine Blutwerte wurden immer schlechter, Überweisung zum Onkologen, Befund "Neoplasie".
    "Neoplasie" als Synonym für bösartige Tumore, Leukämien oder mikroskopisch sichtbare Gewebeveränderungen !!!
    Nach langem suchen habe ich im Internet über Inclisiran eine Studie gefunden. 3500 Probanden wurden über 6 Jahre getestet.
    Die häufigsten therapiebedingten schweren Nebenwirkungen waren kardialer Natur 11,6 %.
    Die häufigsten Nebenwirkungen, die zum Therapieabbruch führten, waren, welch Überraschung, Neoplasien 1,0%.
    1 % hört sich jetzt nicht sehr viel an, sind aber immerhin noch 35 Erkrankte.
    Lasst Euer Blut genau untersuchen und dann nicht lange warten.
    Wünsche Allen alles Gute !

  19. Weiblich, 67 Jahre, im April 2024 bekam ich 2 Stents eingesetzt. Aufgrund hoher Cholesterinwerte (die ich Zeit meines Lebens habe) wurde mir Rosuvastatin 20 mg verordnet. Nach ca. 4 Monaten litt ich unter starken Muskelschmerzen, Oberbauchbeschwerden u. a.
    Neuverordnung Atorvastatin 20 mg und im Herbst 2024 zusätzlich Ezetimib und anschließend Nustendi. Abermals begleitet mit starken Nebenwirkungen Durchfall, Übelkeit, Oberbauchbeschwerden, Muskelschmerzen.

    Mitte April d. J. bekam ich die Spritze Leqvio 284 mg/Inclisiran (keine Probleme an der Einstichstelle) mit dem Hinweis des Kardiologen, dass es hierbei keinerlei Nebenwirkungen gibt. Zusätzlich wurde Atorvastatin 10 mg verordnet.

    Nach ca. zwei Wochen hatte ich plötzlich Fieber, starke Rücken (LWS)- und Kieferschmerzen, zusätzlich hatte ich starke Verstopfung. Beim Hausarzt wurden hohe Entzündungswerte (CRP) sowie hohe Leberwerte festgestellt. Alle weiteren Untersuchungen (Zahnarzt, Urin usw. waren ohne Befund)
    Es wurde dann Antibiotikum verordnet, außerdem wurden alle 2 Tage die Entzündungswerte überprüft. Nach ca. acht Tagen war der „Spuk“ wieder vorbei. Die Entzündungswerte und Schmerzen waren wieder weg, die Verdauung hatte sich auch wieder etwas normalisiert und niemand konnte sagen, was es war. Da ich in meinem Leben bisher äußerst selten Fieber hatte war für mich klar, dass es nur eine Reaktion auf die Spritze sein kann.

    Anfang Juli wäre die nächste Spritze Leqvio fällig gewesen. Als ich meinem Kardiologen gesagt habe, dass ich keine Spritze mehr möchte, war seine Reaktion für mich befremdlich. Ich habe dann Atorvastatin wieder auf 20 mg erhöht.

    Vor zwei Wochen habe ich erneut Fieber, starke Rückenschmerzen, dieses Mal HWS und BWS, Kopfschmerzen sowie Verstopfung bekommen. Also wieder zum Hausarzt. Ergebnis: Erhöhte Entzündungswerte und stark erhöhte Leberwerte (hatte ich vor der Spritze auch noch nie)!

    Das Fieber ist nach ca. 8 Tagen wieder weg, die Entzündungswerte sind auch wieder zurückgegangen. Allerdings sind die Leberwerte (GOT, GPT moderat) Gamma GT sehr hoch. Derzeit habe ich Atorvastatin ganz abgesetzt und muss in fünf Wochen wieder zum Hausarzt, damit die Leberwerte wieder geprüft werden. Starke brennende Schmerzen im Schultergürtel sind geblieben.

    Ich bereue es wirklich, dass ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe. Denn es gibt absolut kein Medikament ohne Wirkung und Nebenwirkung.

    Auch wenn ich hier von den Beschwerden, die ich habe, noch nichts gelesen habe, bin ich absolut überzeugt, dass die Ursache in dem Wirkstoff liegt. Erwähnen möchte ich, dass ich im Juli einen LDL-Wert von 65 hatte, aber um welchen Preis?

    Ich kann nur hoffen, dass keine gesundheitlichen Schäden bleiben und mein Körper, genauer gesagt, meine Leber in der Lage ist, den Wirkstoff so schnell wie möglich wieder abzubauen. Möchte noch erwähnen, dass ich keinen Alkohol trinke, mich gesund ernähre, viel laufe und ins Fitness gehe.

  20. Ich berichte die letzten Jahre immer mal wieder über die Wirkungen und Nebenwirkungen von Leqvio. Meine erste Injektion erhielt ich im Sommer 2021. Seit dem vertrage ich den Wirkstoff recht gut. Hatte vor 10 Jahren Statine und erhebliche Nebenwirkungen (Muskelschmerzen am ganzen Körper). Nachdem Praluent nicht mehr erhältlich war (recht gut vertragen und LDL um 30!), wechselte ich zu Leqvio. Vertrage es gut und Cholesterin bisher um 60, tiefer ging es nicht.
    Zur Zeit habe ich Schmerzen in den Muskeln und an der Hüfte (Sitzbein und ISG) sowie im LW-Bereich, vermutlich kommt es aber vom Amlodipin. Das versuche ich zu reduzieren, um den Verursacher zu finden. Treibe schon immer viel Sport, Joggen, Radfahren, Krafttraining und Rollschuhe fahren.
    Normalgewicht und muskulöse Statur. Der Abbau von Bauchfett hat das Cholesterin nochmals deutlich reduziert und der Langzeitzucker positiv beeinflusst.
    Bin 60. Z.n. Vorderwandinfarkt mit 49.

  21. an Ingrid.
    Mit dem was du machst, kannst du grundsätzlich nichts verkehrt machen. Da ich früher sehr viel Sport betrieben habe, und über viele Jahre Biathlon betrieben habe, konnte ich sehr viel Erfahrung sammeln über Muskelregeneration und so weiter. Was mir sehr viel hilft, ist tägliches dehnen aller großen Muskelgruppen von Kopf bis Fuß. Das muss man natürlich richtig machen und es dauert, bis man es drauf hat. Zusätzlich mache ich noch Muskelentspannung nach Jacobsen. Mir hilft es unwahrscheinlich, ansonsten würde ich es ohne starke Schmerzmittel nicht aushalten.
    Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

  22. Das ist nun mein zweiter Bericht(August 25) Nach wie vor sehr starke Gelenks- und Muskelschmerzen in den Armen, Beinen, Rücken und seit ca. 10 Tagen auch in den Fingern. Ein Bein stark geschwollen. Bin nur müde und wenig belastbar kann aber wegen der Krämpfe max 2h schlafen. Habe verstärkte Herzrhythmusstörungen.
    Bin sehr schwer angeschlagen.
    Bauchkoliken sind etwas besser, brauche nur mehr 4-5 Buscopan.
    Nehme Magnesium wegen der Krämpfe, Schmerzöl und Mariendistel zum Entgiften der Leber. Hat jemand noch einen Tipp für mich?
    Seitens der Schulmedizin gibt's keine Hilfe.
    Dankeschön

  23. Habe vor 10 Tagen diese Spritze bekommen. Vorher absolut keine Statine vertragen.
    Nach 2 h Schwindel, starke Übelkeit, Kopfschmerzen. Nach dem 1. Tag zusätzlich Sehschwierigkeiten, Muskelkrämpfe in den Oberschenkeln, Müdigkeit ohne Ende und Schmerzen im rechten Knie. An der Einstichstelle Schwellung, danach blauer Fleck. Werde mir die Spritze auch kein 2. Mal geben lassen, obwohl mein Cholesterin sehr hoch ist und ich bereits einen Hinterwandinfarkt mit 50 hatte.

  24. Es ist schon spannend, wenn zwischendrin immer wieder gute Berichte mit kaum Nebenwirkungen auftauchen. Gut, vielleicht gibt es diese Fälle tatsächlich. Ich habe jedenfalls nach meiner 2. Leqvio Spritze erhebliche Probleme mit Verschleimung, Müdigkeit, Atemproblemen und Gelenkschmerzen gehabt. Nun nach etwa 8 Wochen ist es soweit im erträglichen Bereich, wobei die Atemprobleme immer noch da sind.
    Nie wieder diese Spritze !!!

    Gibt es Leser, welche berichten können, wie lange sie Beschwerden nach der Leqvio Spritze hatten ?

  25. Nach einer fast 7 jährigen Odyssee mit allen möglichen Statinen und damit erheblichen Muskelkrämpfen (Faserriss), dann weitere Behandlung mit wöchentlicher Injektion mit 2 weiteren Wirkstoffen, erhalte ich nun inclisiran. Letztlich initiiert von der Lipidambulanz einer Deutschen Uniklinik.
    ENDLICH NACH 9 KAHREN:
    LDL ist noch im erlaubten Bereich, die Krämpfe sind weitgehend verschwunden.

  26. Seit 2 Jahren nehme ich jetzt Leqvio 284, vorher Repatha (Monatsspritze). Seit 20 Jahren versuchte mein Hausarzt und mein Kardiologe mir Statine zu geben, welche ich nach 2 Tagen immer absetzen musste, da es bis zu Schlaganfallsymptomen kam. Inzwischen wurde eine schwere Medikamenten- Unverträglichkeit durch ein Gengutachten bestätigt. Da ich gegen meinen Diabetes II auch inzwischen Mounjaro 5mg erhalte geht es mir persönlich extrem gut. Meine Blutwerte, 1/2 jährlich, sind geradezu wie gemalt. Die Nebenwirkungen sind so gut wie garnicht vorhanden. Es gibt also durchaus viele Patienten, welche froh sind, daß es diese Medikamente gibt.

  27. Habe im Juli nach dringendem Anraten die erste Spritze bekommen. Meine Bedenken – da ich Statine nicht vertragen habe – wurden mit super Verträglichkeit einfach weggewischt. Nach ca. 5 Stunden starke Beinschmerzen, Krämpfe und Bauchkrämpfe.
    Mittlerweile Ganzkörperschmerzen Arme, Rücken, Beine , Gelenke und schreckliche Krämpfe. Kann nur einige Schritte gehen da ich dass Gefühl habe die Sehnen und Muskeln reissen.
    Kopfschmerzen Müdigkeit Übelkeit sind Standard.
    Es wurde mir mittlerweile schriftlich bestätigt dass es Nebenwirkungen von Liqvio sind und ich halt besonders darauf reagiert habe was jedoch äußerst selten ist.
    Nie wieder

  28. Ich 64, habe vor 5 Monaten die 4. Spritze Leqvio bekommen.
    2 Tage später bekam ich eine dicke Bronchitis mit Verschleimung.
    Ich habe permanent einen geschwollenen Rachen und Gaumen mit Juckreiz. Habe Schluckbeschwerden, ständiges Nasejucken, auch von außen juckt meine Nase. Furchtbar.
    Zudem jucken meine Waden hin und wieder. Des Weiteren fühle ich mich ständig kaputt und niedergeschlagen, mit Muskelschmerzen. Am liebsten würde ich nur noch schlafen.
    Das ist kein qualitatives Leben mehr. Ich werde die Spritze nicht weiter nehmen . Komme mir wie ein Versuchskanninchen vor. Ich hoffe, das ich iaus dieser Nummer wieder rauskommen.
    LG an Alle, und gute Besserung.

  29. Habe vor ca. 10 Tagen die erste Leqvio 284 bekommen. Derzeit wieder Muskelschmerzen vor allem in der rechten Wade nach ca. 200 m gehen ( vorher schon mit anderem Medikament welches aus diesem Grund abgesetzt wurde), außerdem seit ein paar Tagen geschwollene Füße und Knöchel! Noch nie vorher gehabt! Hat das noch jemand nach der Spritze bekommen?

  30. An alle Schicksalsgenossen!
    Es gibt Licht am Ende des Tunnels! Die Meisten der Nebenwirkungen sind verschwunden! Ich habe noch oft Übelkeit und Kopfschmerzen und bin ständig verschleimt obwohl ich Nichraucherin bin! Die Krämpfe habe ich mit Elastikbandagen in der Nacht im Griff und mit Dehnen! Gegen Verschleimung nehm ich Aeromuc und inhaliere mit Meersalzwasser! Spritze gibt es für mich keine mehr! Liebe Grüße an alle und gute Besserung!

  31. Habe im Juni 2025 die 2. Spritze Lequio bekommen. Jetzt Sehstörungen, Oberbauchschmerzen, Juckreiz im Gesicht und Kopf. Ständige Müdigkeit am Tag macht alle Aktivitäten zunichte. Ob es eine 3. Spritze geben wird, glaube ich nicht. Apherese musste abgebrochen werden, da der Katheter entzündet war.

  32. Ich habe Leqvio vor 10 Tagen nach einer Probespritze 2019 bekommen.
    Damals hab ich die Spritze gut vertragen! Ich habe Lipoprotein a erhöht und 2mal Aortenklappen operiert! ( Valve in Valve)
    Ich hab Nebenwirkungen wie nachts Beinkrämpfe, nur 2-3 Std. Schlaf, Sehstörungen, Übelkeit und Bauchkoliken und Hitzewallungen!
    Weiß nicht wie lange das anhalten wird!
    Ich wünsche allen Betroffenen gute Besserung!

  33. an Fritz:

    es ist über 2 Jahre her, dass ich Leqvio das letzte Mal genommen habe. Die Nebenwirkungen ( Polyneuropathieähnliche Beschwerden in den Füßen ) sind immer noch da . Es wird langsam , sehr langsam ! weniger , aber ich spüre es täglich und an manchen Tagen sogar sehr schmerzhaft.
    Auch mir hat Novartis bestätigt, dass ihnen diese NW bekannt sind, aber aus Kostengründen kein Gegenmittel entwickelt wird.
    Mir geht es soviel besser ohne dieses Mittel, für das ich offensichtlich nur ein Versuchskaninchen war.Ich bedauere die Zeit der Anwendung, einfach weil es mir nicht gut ging, und ich hoffe, dass sich unsere Langezeitschäden in Grenzen halten und nicht noch viel Schlimmeres auf uns zu kommt. Euch allen, alles Gute !

  34. an Anna:
    Da haben wir in in etwa mit den gleichen Nebenwirkungen zu kämpfen. Ich bin mir sicher, wenn sich das Medikament vollständig in der Leber abgebaut hat, die Nebenwirkungen besser werden und verschwinden. Ich finde es nur nicht professionell vom Medikamentenentwickler, dass man bei einer so lange wirkenden Therapie kein Antidot zur Verfügung hat, um es bei Patienten mit starken Nebenwirkungen aus der Leber zu entfernen. Das ist leider nicht zeitgemäß.
    Allen hier alles Gute und schreibt es rein, wenn es etwas neues gibt.

  35. Ich habe meine einzige Incliseraninjektion vor nunmehr 24 Monaten bekommen.Leider habe ich noch immer Muskelschmerzen bei geringer Belastung und Gelenkschmerzen. Auch bin ich immer noch kaum belastbar und schnell ermüdet. Empfindungsstörungen (Brennen) besonders in den Füßen und zeitweise im ganzen Körper habe ich auch immer noch.
    Ich weiß nicht, ob das jemals weg geht oder ob es bleibende Schäden sind, denn offensichtlich ist der „Mechanismus „der Nebenwirkungen ja nicht bekannt.

  36. Hatte die erste Spritze Inclisiran im Juni 2022. Ich nahm zuvor Repatha alle 14 Tage seit Ende 2019. Dieses habe ich aufgrund zunehmender Muskelschmerzen abgesetzt und bin auf Inclisiran umgestiegen. Über mehrere Jahre hinweg hatte ich vor Repatha verschiedene Statine eingenommen um den Cholesterinspiegel zu senken. Auch unter Diesen verschlechterten sich meine Muskelschmerzen am ganzen Körper. Die ganze Hoffnung setzten ich und mein Arzt nun auf dieses noch relativ neue Medikament Inclisiran. Die ersten vier Spritzen habe ich dann relativ gut vertragen. Ich hatte nur immer ein leichtes Brennen an der Einstichstelle und ein bis zwei Tage leichte Grippesymptome mit Gliederschmerzen und verstopfter Nase. Ansonsten meinte ich nur leichte Muskelschmerzen über diesen Zeitraum zu verspüren. Ab der fünften Spritze dann bemerkte ich ein sehr starkes Brennen an der Einstichstelle, dass sich über den gesamten Bauchraum ausbreitete und mehrere Tage anhielt. Auch meine körperliche Belastbarkeit nahm immer mehr ab. Zusätzlich entwickelte ich ein brennendes Gefühl von den Füßen bis zum Gesäß beidseitig, dass sich z.B. nach leichten Spaziergängen zusätzlich verstärkte. Habe mich dann trotzdem dazu entschieden, mir im November 2024 eine weitere Spritze zu verabreichen. Wenn man mit einem Herzinfarkt vorbelastet ist und erhöhte Cholesterinwerte hat, da hat man halt ein wenig Angst, dass man wieder mit dem Herzen Probleme bekommt.
    Diese letzte Spritze im November hat mich dann komplett aus der Bahn geworfen. Unmittelbar nach der Injektion ein extremes Brennen im Bauchbereich, dass sich dann über mehrere Wochen über den gesamten Körper ausbreitete. Hauptsächlich in und um Gelenke. Es ist seitdem immer ein auf und ab mit den brennenden Schmerzen. Wenn ich irgendein Körperteil auch nur gering belaste, verstärkt sich das brennende Gefühl sofort. Auch in Ruhe verschwinden diese Art von Schmerzen nie ganz. es ist einfach nur schrecklich und deprimierend und man hat schon Angst davor irgendetwas zu tun.
    Zusätzlich habe ich noch Juckreiz am ganzen Körper und ein Taubheitsgefühl in beiden Füßen entwickelt, dass sich bei Belastung verstärkt. auch sind meine Blutzuckerwerte unter der Inclisirantherapie nicht unerheblich angestiegen aber noch im Grenzbereich. Ich hatte in meinem Leben nie zuvor Probleme mit Blutzucker. Es sind jetzt 7 Monate nach der letzten Spritze rum. Ich hoffe, dass meine genannten Beschwerden in zwei drei Monaten besser werden, wenn sich das Medikament abbaut. Ich nehme nur Clopidogrel 75 mg und eben Leqvio 284 ein. Ich war bei verschiedenen Ärzten und alle haben mir bestätigt, dass meine Beschwerden ausschließlich von Inclisiran kommen. Auch die Firma Novartis hat uns bestätigt, dass die von mir angegebenen Beschwerden mittlerweile bekannt sind und bei einigen Patienten auftreten können.
    Den genauen Mechanismus dahinter versteht man momentan noch nicht ganz. Mir wurde gesagt, wenn sich das Medikament in der Leber abbaut, dann werden auch die Nebenwirkungen langsam verschwinden.
    Meine Frage an alle, die Nebenwirkungen haben oder hatten und sich in diesem Forum schon länger nicht mehr gemeldet haben:
    Wann nach der letzten Injektion sind eure Beschwerden besser geworden oder verschwunden?
    Vielen Dank euch und gute Besserung!

  37. habe am 10.04.2025 die erste Sprize Leqvio bekommen.
    2 Stunden nach der Spritze, folgende Nebewirkungen:
    Durchfall, Kopfschmerzen, extreme Müdikeit, Übelkeit, aufstossen und Magenkrämpfe.
    Spätere Nebenwirkungen dazu ,
    Abgeschlagenheit, Ellbogen und in den Händen Schmerzen.
    Muss dazu sagen, dass ich eine Histaminintoleranz habe und daher kein Statin vertrage.
    Keine Ahnung ob man die Nebenwirkungen, wegen dem Histamin bekommt.
    Wurde heute von meinem Arzt bestätigt, das es Nebenwirkungen von Leqvio sind.

  38. In 12/2024 erste Spritze bekommen , 12 Tage später fing das Brennen in Beinen und Armen an , lies mit der Zeit etwas nach . Im März 2025 zweite Spritze bekommen nach 14 Tagen wurde das brennen wieder schlimmer , fühlt sich wie Polyneurophatie an . Laut Neurologe aber Nerven ok . Brennen ist auch die ganze Zeit in den Augenschleimhaut. Dauerhaft Hunger und Antriebslos . Für mich gibt’s keine dritte Spritze , denn ein Medikament das keine Nebenwirkungen hat gibt’s nicht . War ein Fehler es zu probieren . Hoffe für alle hier , dass die Nebenwirkungen irgendwann mal verschwinden .

  39. Hallo, habe alle Statine genommen und der Gesundheitszustand ist auf unterem Niveau.
    Jetzt der letzte Versuch mit LEQVIO 284mg. Dies bekam ich vor einer Woche.
    Es ist alles genau wie vorher. Wie ihr alle beschreibt sind diese Schmerzen nicht Lebenswert!!!
    Hab in 3 Wochen LDL abnahme. wenn sich dann nichts getan hat werde ich nichts mehr nehmen. Denn schlimmer kann es nicht werden.

  40. Ende Januar 25 die 3. Leqvio-Spritze erhalten. Gleich danach ein Kribbeln im linken Brustkorb gespürt. Eine Woche später ging es los, eine Woche lang jede Nacht gegen Mitternacht mit heftigem, nicht zu stoppenden Herzrasen aufgewacht. Kardiologin hat ein Langzeit-EKG durchgeführt. Das Resultat: Vorhoffflimmern, welches dann den rasenden Puls ausgelöst hat. Seither nehme ich einen Betablocker und Blutverdünner. Hatte das vorher noch nie, auch niemand in der Familie. Hoffe, dass das Medikament bald aus dem Körper ist. Werde Leqvio nicht mehr nehmen. Statine haben leider zu starken Muskelschmerzen geführt. Bin ratlos, aber Hauptsache keine Herzprobleme mehr…!!!!

  41. Wenn ich das alles so lese, dann kommt mir das kalte Krausen. Hatte mit 42 Jahren einen Hinterwandherinfarkt, familiär heterozygoten Hypercholesterinamie, dann 15 Jahre Sortis Cholesterinseker. Muskelschmerzen ohne Ende, Rücksprache mit Kardiologen, nicht möglich alles nur Einbildung. Dann gab es keine Kostenerstattung von den Krankenkassen mehr für Sortis und probierte so alle gängigen Cholesterinseker auch REPATHA aus immer mit dem gleichen Ergebnis, Muskelschmerzen und Muskelabau. Die Fachärzte wussten auch da schon von diesen gravierende Nebenwirkungen. Übere viele Jahre dann statinfrei. Meinung meines Artzes mein Handeln ist verantwortungslos, war mir egal ohne Statine ging es mir viel besser. Ein Immunologe veranlasste einen Gentest und dies nach 25 Jahren und siehe da, Statinunverträglichkeit und irreversibler Muskelabau. Zwischenzeitlich bekam ich dann auch noch rheumatoide Arthritis die bei mir auch sehr schlimm ist. Auch hatte ich immer wider Blutdruckschwankungen. Innerhalb von 9 Jahren bekam ich 12 Stents und ich ließ mich letztes Jahr Dezember überzeugen Leqvio 284 mg zu nehmen. Am 10.03.25 bei der 2 Spritze erwähnte ich das es mir nicht so gut ging, seine Meinung war doch tatsächlich, da müsste ich mich an einen Psychiater wenden, es war schockierend. Durch mein Rheuma ist es mir gar nicht bewußt gewesen daß es mir immer schlechter ging. Nach der 2 Spritze nur noch schlimmer Husten , Herzrythmusstörungen, Blutdruck enorm hoch, Notarzt, Krankenhaus, neue Blutdrucksenker. Mittlerweile habe ich am ganzen Körper unerträgliche Dauerschmerzen. Auf jeden Fall lasse ich mir keine 2 Spritze mehr geben, lieber ein kürzeres Leben (71) als so zu leben wie jetzt. Es verhält sich bestimmt genauso wie mit den Statinen und ist meines Erachtens unverantwortlich auch von den Medizinern die darüber Bescheid wissen.

  42. Mir geht es leider auch ganz schlecht.
    Nach der 2. Spritze ging’s los.
    Ellenbogen und Arm Schmerzen sowie bei beiden Knien Sehnen und Muskelschmerzen.
    Habe seither auch laufende Erkältungssymptome.
    Hausarzt kann durch Blutuntersuchungen Entzündungen und Rheuma ausschließen.
    Wenn ich eure Beiträge so lese, dann habe ich wirklich Angst, dass mir die Schmerzen für den Rest meines Lebens erhalten bleiben.
    Hat denn niemand von euch eine Erfahrung, was die Schmerzen nachhaltig lindert?
    Ich will jetzt auch nicht die ganze Zeit Schmerztabletten nehmen.

  43. vor 20 Monaten habe ich abgesetzt. meine Beschwerden in den Füßen bleiben leider. Fühlt sich an wie Polyneuropathie….. Danke auch ! hätte ich gern vorher gewußt.

Welche Erfahrung haben Sie mit diesem Medikament gemacht, oder haben Sie eine Frage dazu?

Hat das Medikament geholfen (Dosierung, Dauer der Anwendung)? Was hat sich verbessert / verschlechtert? Welche Nebenwirkungen haben Sie bemerkt?


Aus Lesbarkeitsgründen bitte Punkt und Komma nicht vergessen. Vermeiden Sie unangemessene Sprache, Werbung, themenfremde Inhalte. Danke.