Fluspirilen (Imap, Fluspi) Erfahrungen

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Fluspirilen


Gesichtskrämpfe unter Imap (Fluspirilen)

01.12.2014 – Kommentar von Fluru:

Nach dem Tod meines Vaters bekam meine Mutter Imap (Fluspirilen). Sie hatte nämlich eine depressive Störung bekommen. Nach 1-2 Wochen oder so bekam sie dann Muskelkrämpfe im Gesicht und konnte z.B. die Augen gar nicht mehr aufbekommen. Der Psychiater dachte wohl nicht daran, dass das Medikament diese Nebenwirkung haben könnte und erhöhte sogar die Dosis. Durch einen Zufall sagte ihm dann ein anderer Psychiater, dass diese Nebenwirkungen sehr wohl durch eben dieses Arzneimittel ausgelöst wird. Er hatte da nämlich vor kurzem einen ähnlichen Fall gehabt. Anscheinend gingen aber diese Krämpfe nicht mehr weg, aber sie hat dann Imap abgesetzt.

Kennt jemand Fluspi (Fluspirilen)? psychotische Phasen

02.12.2014 – Kommentar von Somsa:

Hallo, hat jemand Erfahrungen mit Fluspi (Fluspirilen) gemacht? Ich war gestern beim Psychiater in der Klinik und ich habe eine Injektion damit bekommen. Ich habe öfter mal psychotische Phasen und der Doc meinte, das Neuroleptikum würde ziemlich gut dagegen helfen, weil es wohl recht stark ist. Hat das schon mal jemand bekommen…bei den Nebenwirkungen oben wird mir ja ganz schlecht.

Schwindel

21.03.2017 Kommentar von Pia:

Ich bekomme Fluspirilen seit 2 Wochen. seither dauerschwindel und das Gefühl ich kann nicht stehen.

Bin mir unsicher ob ich sie mir weiter geben lasse

Gegen Beziehungsschmerz / Nebenwirkung Parkinson

04.04.2017 Kommentar von Luna:

Ich habe diese Spritze 1,5 schon oft bekommen und nie Probleme gehabt. Jedoch jetzt zum ersten mal und ich muss sagen, dass ist schrecklich.letzten Montag hab ich die letzte bekommen und seit letzten Mittwoch hab ich dieses schreckliche zittern. Müdigkeit, Schwindel und das Gefühl komisch zu Laufen. Nur im liegen geht es. Mein Arzt meinte er habe diese Nebenwirkung nur 1x in seinem Leben so ausgeprägt gesehen wie bei mir.

Ich hoffe das es schnell vorbei geht, es ist unerträglich.

Ich werde mir fluspi 1,5 nie!!! Wieder spritzen lassen. Zudem diese Nebenwirkung sehr häufig sein soll.

Hat jmd Erfahrung damit wie lang ich das noch ertragen muss?

Lg

Erfahrungen zu Nebenwirkungen

14.04.2018 Kommentar von Sandrine1301:

Ich bekam Fluspi ein einziges Mal gespritzt. Die Nebenwirkungen waren grauenvoll:
Äußerlich ruhiggestellt brodelte in mir ein Vulkan.
Inneres Zittern, null Konzentration, ein Gefühl wie kurz vor einem Wutausbruch, nur ohne Zorn, an Schlaf war nicht zu denken.
Bei AD(H)S völlig unangebracht. Nie wieder!

Nebenwirkungen von imap Spritze

30.01.2019 Kommentar von Angsthase:

Das war ganz schrecklich, ich hatte überhaupt keine Ruhe mehr. Lange hätte ich das nicht mehr ausgehalten.lch bekam auch Zwanggedanken und kann verstehen wenn man schließlich ganz durchdreht und sich vielleicht sogar das Leben nimmt. Ja das war das furchtbarste was ich erlebt habe. Dagegen war die Geburt meines Sohnes, der 4,5 Kilo wog und die Geburt 24 Stunden dauuerte ein Kinderspiel.

Nachtrag: Etwas muss ich zu meinem vorigen Bericht noch hinzufügen. Ich habe die schwierige Geburt oben erwähnt. Inzwischen bin ich über 70Jahre alt und habe mehrere Operationen hinter mir und habe schon viel Schmerzen gehabt.(Fibromyalgie, Bandscheibenvorfall usw.) Aber ich bin sehr froh,dass ich so eine qualvolle Zeit wie nach den Imap Spritzen nicht mehr erlebt habe.

Ich habe Imap Patienten mit Naturheilkunde behandelt

27.01.2020 Erfahrung von ullam:

In den Jahren 1992-1999 war ich Heilpraktiker in Kempten/Allgäu. Zu der Zeit wurde von den Nervenärzten Imap im grossen Stil verabreicht. Wenn die Patienten dann von Nebenwirkungen berichteten wurden sie in die Psychoecke gestellt oder sonst nicht ernst genommen. Absetzen am nicht infrage. Ich habe mit Ozontherapie, Reflexzonentherapie am Fuss, Bioresonaztherapie ud Farbtherapie den Wirkstoff soweit ausleiten könen und mit Homöopathie die psychischen Symptome abfangen können (Psychoneuropticum (Homöopathische) Ampullen) Es hat im Schnitt ein halbes Jahr Behandlung (anfangs täglich zum Schluss 1 mal im MOnat) bis die Patienten wieder sagen konnte dass sie sich wieder erkennen.

Imap Spritze

05.08.2020 Erfahrung von Angehörige:

Mein jüngster Bruder bekam 3 Monate nach Beenden des Kiffens Konzentrations- und Ausdauerprobleme. Er wurde in eine psychiatrische Klinik überwiesen, bekam Antidepressiva, abgelöst von Neuroleptika und hat sich bei der Beschäftigungstherapie Körbeflechten die Pulsader aufgeschnitten. Auf mein Anraten lies er sich entlassen und bekam für zu Hause niedriger dosierte Antidepressiva über einen Zeitraum von 4 Wochen. Danach ging es ihm wieder gut. Er war 21 Jahre alt, aber der Ablauf mit dem Kiffen, dem Absetzen, den Entzugserscheinungen, jetzt ambulante Psychiaterbesuche, den Antidepressiva, abgelöst von Neuroleptika mit anschließendem Selbstmordversuch wiederholten sich regelmäßig alle 2 Jahre.

Ich erfuhr in einem Seminar über psychische Erkrankungen, dass es zwei sich gegenüberliegende Hauptfelder gebe: Depressionen, gegen die Antidepressiva zur Aufhellung verschrieben werden und Schizophrenien, bei denen man zur Ruhigstellung Neuroleptika gibt.

Er war beruflich erfolgreich, führte eine glückliche Ehe, wohnte in seinem eigenen Haus, als er im Jahr 2004 mit 29 Jahren nach Einnahme von 20 Tavor Antidepressiva ohne festgelegte Dosis (tägliche Einnahme 1,2,3,4,5,5) das Neuroleptikum Imap (Fluspirilen) inform einer Spritze erhielt. Seine Frau nahm ihn zur Beobachtung mit an ihren Arbeitsplatz. Nicht wissend, dass die Spritze erst nach 24 wirkt, war er am Folgetag allein zu Hause und erhängte sich. Ich halte eine Suchterkrankung als Ursache für seine Beschwerden als wahrscheinlich. Ich halte seine Therapie für mehr als fragwürdig, zumal bei der letzten Ärztin nicht einmal ein ordnungsgemäßes Anamnesegespräch stattgefunden hatte. Seine Witwe gab an, das Rezeptausstellen habe 2 Minuten gedauert. Ein Folgerezept wollte die Ärztin nicht ausstellen, weil Tavor süchtig mache. Sofern Imap gegenteilige Wirkung hat, muss es wie ein Blitzentzug gewirkt haben. Im Internet fand ich eine Warnung an Ärzte aus dem Jahr 1997, wonach Imap nach Benzodiazepin-Gabe auf gar keinen Fall verabreicht werden dürfe, wegen der drohenden Gefahr eines Suizids. Wieso ist das zu den Fachärzten nicht vorgedrungen? Sowie für den Konsum illegaler Drogen fehlt auch hier Schulung, Kontrolle und offensichtlich nötig Strafe!

Fluspirilen gegen Depressionen

06.11.2020 – Kommentar von flippo
Nach vielen Jahren ohne Erfolg in meinen Beruf und anschließender Arbeitslosigkeit (nichts ging mehr; Frau hatte mich verlassen) hatte ich mehrere Nervenzusammenbrüche und dann schließlich auch Depressionen. Durch das Medikament Imap verlor ich meine Angst vor der Zukunft und fühlte mich nicht mehr so entsetzlich hilflos und ich wurde ruhig. Ich bekam durch Fluspirilen die Ruhe und dann auch die Kraft die sch..ß Realität meine Lebens anzuschauen und mich den Tatsachen zu stellen. Tatsächlich kümmerte ich mich danach mehr um mich, versuche mich gesund zu ernähren, zu entschlacken und den Stress aus meinen Leben fernzuhalten.

Allerdings kommt es bei mir zu der Nebenwirkung Appetitlosigkeit; aber es gibt dafür auch kein Frustessen mehr.

Friedel sagte am 22.12.2020:
Diese Bewegungsstörungen gehen nie wieder weg unter Umständen.
Fluspirilen ist doch nur für Schizophrenie, nicht für Ängste und Depressionen.

Rippchen sagte am 30.01.2021:
Ich habe seit 2017 imap wöchentlich bekommen. Schon da bekam ich Nebenwirkungen. Und zwar sexuelle erregbarkeit das geht durch den ganzen Körper erst starker juckreitz ganze Körper. Mein Arzt hat 2020 gesagt wir hören jetzt damit auf. Heute ist alles noch schlimmer geworden 2021. Ich friere täglich bis Schüttelfrost. Meine Körpertemperatur sinkt. Meine Beine Schmerzen mir und sind auch kalt. Ich sagte es meinem Arzt. Aber er hat weggesehen. Heute leide ich darunter sehr alles durch das abrupte beenden der imap.

G, Hildegard sagte am 12.06.2021:
Eigene Erfahrungen mit Fluspirilen gar nicht, aber mein Ehemann bekam jahrelang einmal mtl. eine IMAP-Spritze. Damit hatte er seine Panikattacken und Depression gut Griff. Er fand aus seiner Lethargie raus und führte fast ein normales Leben . Nebenwirkungen hatte er nicht, auch keinen Leberschaden. Im Gegensatz zu den – von einem einfachen Hausarzt- im Westerwald vorher verschriebenen TAVOR. Von denen wurde er abhängig und machte, so typisch er , einen kalten Entzug, als er merkte, dass er in allen Jackentaschen Tavor hatte… Er sei doch kein Junkie! Dachte es und machte von jetzt auf gleich einen kalten Entzug, ohne irgendjemanden zu informieren. Wäre fast verreckt! Und son stinkiges, in allen Farben von seinem Schweiß verfärbtes Bettzeug hab ich zum Glück nie wieder sehen und riechen müssen. Es war schrecklich und er war gerade mal knapp über 30 Jahre alt. Er konnte ja nichts dafür, dass er mit 20 als Beifahrer einen ganz furchtbaren Autounfall gehabt hatte, mit massiven Gehirnquetschungen, dessen Spätfolgen die Depression und Lethargie….waren. Er hat den TAVOR-Entzug mit Hilfe des Arztes geschafft. Der Arzt kam täglich nach ihm schauen, manchmal mehrmals täglich. Und er unterstützte ihn mit Infusionen Kochsalzlösung und Vitamine. Es waren nervlich sehr aufregende Wochen. Aber als es geschafft war, alles supi. Und dann später über Jahre einmal mtl. IMAP. Also Jürgen vertrug die IMAP ganz prima .


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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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