Ixazomib (Ninlaro) – Multiples Myelom

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu diesem Medikament

  • 15.07.2015 Zulassungsantrag in den USA für Multiples Myelom … zum Artikel
  • 28.07.2015 EMA: Beschleunigtes Verfahren bei multiplem Myelom … zum Artikel
  • 20.11.2015 FDA-Zulassung für Ninlaro bei Plasmozytom … zum Artikel
  • 03.05.2016 Kombination verlängert PFS bei rezidivierendem / refraktärem MM … zum Artikel
  • 16.09.2016 EU-Zulassungsempfehlung: Behandlung von Multiples Myelom … zum Artikel
  • 23.11.2016 EU-Zulassung bei Erwachsenen mit MM … zum Artikel
  • 25.06.2017 Neu diagnostiziertes MM Ph1/2: Ixazomib, Lenalidomid, Dexamethason … zum Artikel
  • 11.07.2018 Erhaltungstherapie erreicht primären Endpunkt mit statistisch signifikanter Verbesserung des progressionsfreien Überlebens bei Patienten mit Multiplem Myelom nach Transplantation … zum Artikel
  • 07.11.2019 Phase-3-Studie mit Ninlaro als Firstline-Erhaltungstherapie erreicht primären Endpunkt bei Patienten mit Multiplem Myelom, die nicht mit Stammzelltransplantation behandelt wurden … zum Artikel
  • 13.06.2020 Positive Daten aus klinischen Studie zu Ninlaro (Ixazomib) beim Multiplen Myelom als Erhaltungstherapie der ersten Wahl … zum Artikel
  • Weitere Infos, News zu Ixazomib (Ninlaro)

Kombination verlängert PFS bei rezidivierendem / refraktärem MM

03.05.2016 Takedas orales Ixazomib (Markenname ist Ninlaro) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason konnte signifikant das progressionsfreie Überleben – mit einer begrenzten zusätzlichen Toxizität – bei Patienten mit rezidivierendem / refraktärem multiplen Myelom verlängern laut den Ergebnissen einer Phase III Studie.

Die TURMALIN-MM1-Studie mit 722 Patienten zeigte eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung des PFS (35 Prozent) bei einem medianen Follow-up von 14,7 Monaten (20,6 Monate für Ixazomib / Lenalidomid / Dexamethason [IRd] im Vergleich zu 14,7 Monate der Placebo-Rd Kontrollgruppe).

Die Gesamtansprechraten lagen für IRd bei 78,3 Prozent gegenüber 71,5 Prozent bei Rd und die partiellen Ansprechraten bei 48,1 Prozent im Vergleich zu 39,0 Prozent.
© arznei-news.de – Quelle: Takeda, April 2016

Positive Daten aus klinischen Studie zu Ninlaro (Ixazomib) beim Multiplen Myelom als Erhaltungstherapie der ersten Wahl

13.06.2020 Takeda Pharmaceutical hat Ergebnisse zweier Studien auf dem 25. Kongress der European Hematology Association (EHA) vorgestellt.

Die Ergebnisse stammen aus TOURMALINE-MM4, einer randomisierten klinischen Phase-3-Studie, in der die Wirkung der oralen Monotherapie Ninlaro (Ixazomib) als Erstlinien-Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit diagnostiziertem Multiplen Myelom, die nicht mit einer Stammzelltransplantation behandelt worden waren, untersucht wurde.

Takeda präsentiert auch Schlüsselerkenntnisse aus der US-amerikanischen MM-6-Studie, die die Wirksamkeit und Sicherheit eines klasseninternen Wechsels zu oralem Ninlaro in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason bei neu diagnostizierten Patienten mit Multiplem Myelom untersucht, die zuvor eine parenterale, auf Bortezomib basierende Triplett-Induktionstherapie erhalten hatten.

TOURMALINE-MM4

Die TOURMALINE-MM4-Studie erreichte ihren primären Endpunkt, wobei die Behandlung mit Ixazomib zu einer statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) gegenüber Placebo bei erwachsenen Patienten mit diagnostiziertem multiplem Myelom führte, die nicht mit einer Stammzelltransplantation behandelt wurden (Hazard Ratio [HR] 0,659; CI: 95; p <0,001).

Dies entspricht einer 34%igen Reduktion des Progressions- oder Sterberisikos bei Patienten, die mit Ninlaro behandelt wurden. Das Sicherheitsprofil von Ixazomib entsprach den zuvor berichteten Ergebnissen der Anwendung von Ixazomib als Monotherapie, und es wurden keine neuen Sicherheitssignale identifiziert.

S MM-6

Aktualisierte Daten aus US MM-6 zeigen Daten zum Wechsel von der Behandlung mit parenteralem Bortezomib zu einer Ninlaro-basierten Behandlung, die von den Patienten zu Hause eingenommen wurde.

Dies ermöglichte eine verlängerte Verabreichung von Proteasom-Inhibitoren und führte zu einer Erhöhung der Gesamtansprechrate von 62% auf 70% und zu einer Erhöhung des vollständigen Ansprechens von 4% auf 26%.

Diese Daten deuten auf eine vielversprechende Wirksamkeit ohne Beeinträchtigung der Lebensqualität der Patienten hin, schreibt das Unternehmen.

Das Sicherheitsprofil der Ninlaro-Behandlung in diesem Setting ist günstig, wobei in der US-Studie MM-6 keine unerwarteten Sicherheitssignale festgestellt wurden.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Takeda.


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