Lamotrigin (Lamictal, Elmendos) Erfahrungen

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Lamotrigin


Lamictal bei bipolarer Störung

01.10.2017 Kommentar von jahrederhölle:

Ich nehme Lamotrigin wegen Bipolarer Störung. Ich fühle mich geradezu genötigt, diese Bewertung zu verfassen, da ich durch 32 Jahre Hölle gegangen bin. Wie viele von euch war ich als einfach als depressiv oder ängstlich diagnostiziert worden – nichts half, KVT half nicht, SSRI waren wirkungslos etc. Ich ging durch die zweite SNRI Behandlung und die Hölle brach auf! Innerhalb von Minuten drehte ich durch; ich wollte buchstäblich meine eigenen Gliedmaßen aus Frust ausreißen, dann in der nächsten Minute war ich von dem bedeutungslosesten Müll besessen. Ich hatte genug vom Krankensystem und mein Job war grade auf auf Eis gelegt, weil ich ziemlich lange dort abwesend wegen meiner Krankheit war. Ich beschloss, mit einen privaten Psychiater zu holen und es war die beste Investition, die ich jemals gemacht hatte. Ich passte in das bipolare 2 Spektrum auf einen Millimeter seiner Kriterien – jetzt weiß ich, dass ich nicht verrückt war. Lamictal hat mich buchstäblich vor dem Selbstmord gerettet!

Lamictal bei affektiver Störung

13.11.2017 – Erfahrung von cilly:

Ich bin vor kurzem auf Lamictal wegen einer affektiven Störung gesetzt worden, nicht für ein Anfallsleiden oder bipolare Störung für die es normalerweise verschrieben wird. Ich frage mich, ob jemand irgendwelche von den schrecklichen Nebenwirkungen erlebt und was es für Folgen gegeben hat. Ich würde gerne auch erfahren, ob es bei jemandem wirkt und wie er es erlebt. Dieses Medikament macht mir Angst, aber ich hoffe, das es die Antwort auf meine Gebete ist. Ich wurde gründlich informiert über einen möglichen lebensbedrohlichen Gesichtshautausschlag, schmerzhafte wunde Stellen im Mund, geschwollene Halsdrüsen etc. Ich bin auch darüber informiert worden, dass der Ausschlag schreckliche Gesichtsnarben hinterlassen kann. Yippie! Das ist durchaus ein Risiko, ich hoffe, es ist es wert.



Komisches Gefühl im Gehirn

05.08.2018 – Kommentar von gast:

Meine Frau wurde mit Epilepsie im Januar 2012 diagnostiziert. Sie hatte nur einen Anfall und ist nun auf 150 mg Lamotrigin pro Tag.
Sie hat häufig Episoden, in denen ihr Gehirn sich „anfühlt als würde es hüpfen“. Während dieser Episoden verliert sie vorübergehend das Balancegefühle und auch ihr Sehvermögen wird beeinträchtigt. Daneben hat sie auch Anfälle von starken Schmerzen in der Brustmitte, was auch zur Atemnot führen kann.
Ihr Neurologe sagt, die Symptome würden nicht zu ihrer Epilepsie gehören. Sie hatte EKG-Tests, die nicht schlüssig waren.
Könnte jemand dazu was sagen. Jede Hilfe wäre toll.



14.09.2018 Kommentar von hopman:

Hallo, es so schwer, unseren Partner leiden zu sehen und mit der Krankheit fertigzuwerden. Du hast da mein Mitgefühl.
Auf jeden Fall würde ich weiterhin zum Arzt / Facharzt gehen, bis die Krankheit deiner Frau komplett diagnostiziert und behandelt ist. Es ist so schwer, mit den Ärzten umzugehen. Ich würde ein Tagebuch führen und die Menge an Lamotrigin, die Episoden und Reaktionen festhalten. Dann ist es leichter zu diagnostizieren.



15.05.2019 Kommentar von Izzi:

150 mg Lamotrigin ist viel zu viel! Ich hatte selten einen Anfall u. habe selbst die Dosis auf 25 mg herabgesetzt! Es geht mir gut! Kein Schwindel, keine Gangunsicherheit, Augen funktionieren bestens – alles in Ordnung!


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