Nivolumab (Opdivo) bei Pleuramesotheliom

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu diesem Medikament

  • 20.04.2020 Positives Topline-Ergebnis der pivotalen Phase-3-Studie zu Opdivo plus Yervoy (Ipilimumab) vs. Chemotherapie bei zuvor unbehandeltem malignen Pleuramesotheliom … zum Artikel
  • 08.08.2020 Nivolumab Plus Ipilimumab zeigt dauerhaften Überlebensvorteil gegenüber Chemotherapie bei Patienten mit zuvor unbehandeltem malignen Pleuramesotheliom … zum Artikel
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Positives Topline-Ergebnis der pivotalen Phase-3-Studie zu Opdivo plus Yervoy (Ipilimumab) vs. Chemotherapie bei zuvor unbehandeltem malignen Pleuramesotheliom

20.04.2020 Bristol-Myers Squibb berichtet, dass CheckMate-743, eine zulassungsrelevante Phase-3-Studie – die Opdivo (Wirkstoff Nivolumab) in Kombination mit Yervoy (Wirkstoff Ipilimumab) bei zuvor unbehandeltem malignen Pleuramesotheliom (MPM) untersucht – den primären Endpunkt des Gesamtüberlebens (OS) erreicht hat.

Basierend auf einer vordefinierten Zwischenanalyse, die vom unabhängigen Datenkontrollausschuss durchgeführt wurde, führte Opdivo in Kombination mit Yervoy zu einer statistisch signifikanten und klinisch bedeutsamen Verbesserung des OS im Vergleich zu Chemotherapie (Pemetrexed und Cisplatin oder Carboplatin).

Das in der Studie beobachtete Sicherheitsprofil von Opdivo plus Yervoy spiegelt das bekannte Sicherheitsprofil der Kombination wider, schreibt das Unternehmen.

Schachmatt-743

CheckMate-743 ist eine offene, multizentrische, randomisierte Phase-3-Studie, die Nivolumab plus Yervoy im Vergleich zu Chemotherapie (Pemetrexed und Cisplatin oder Carboplatin) bei Patienten mit zuvor unbehandeltem malignen Pleuramesotheliom (MPM) untersucht. Opdivo wird alle zwei Wochen in einer Dosis von 3 mg/kg und Yervoy alle sechs Wochen mit 1 mg/kg verabreicht.

Der primäre Endpunkt der Studie war das OS. Zu den sekundären Endpunkten gehören die objektive Ansprechrate (ORR), die Krankheitskontrollrate (DCR), das progressionsfreie Überleben (PFS) und die Wirksamkeitsmessungen nach PD-L1-Expressionsgrad.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Bristol-Myers Squibb.

Nivolumab Plus Ipilimumab zeigt dauerhaften Überlebensvorteil gegenüber Chemotherapie bei Patienten mit zuvor unbehandeltem malignen Pleuramesotheliom

08.08.2020 Bristol Myers Squibb berichtet, dass Opdivo (Nivolumab) plus Yervoy (Ipilimumab) eine signifikante Verbesserung des Gesamtüberlebens (OS) bei Patienten mit zuvor unbehandeltem inoperablen malignen Pleuramesotheliom (MPM) in der klinischen Phase-3-Studie CheckMate -743 zeigte.

Bei einer Mindestnachbeobachtungszeit von 22 Monaten reduzierte die Behandlung mit Opdivo plus Yervoy das Sterberisiko um 26% und zeigte ein medianes OS von 18,1 Monaten gegenüber 14,1 Monaten bei einer Standard-Chemotherapie auf Platinbasis (Hazard Ratio [HR]: 0,74 [96,6% Konfidenzintervall [CI]: 0,60, 0,91]; p=0,002).

Nach zwei Jahren waren 41% der mit der Kombination Nivolumab plus Ipilimumab behandelten Patienten noch am Leben, verglichen mit 27% der mit Chemotherapie behandelten Patienten.

Das Sicherheitsprofil von Nivolumab plus Ipilimumab entsprach dem aus zuvor berichteten Studien, und es wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet.

Die Histologie ist ein gut etablierter prognostischer Faktor beim Mesotheliom, wobei Patienten mit epitheloiden Tumorsubtyp im Allgemeinen schlechtere Ergebnisse erzielen, schreibt das Unternehmen.

In CheckMate -743 zeigte Opdivo plus Yervoy sowohl bei nicht-epitheloidem als auch bei epitheloidem MPM eine Verbesserung des Überlebens, wobei in der nicht-epitheloiden Untergruppe ein größeres Ausmaß des Nutzens beobachtet wurde.

Mit der dualen Immuntherapie-Kombination betrug die mediane OS 18,7 Monate für epitheloide Patienten und 18,1 Monate für nicht-epitheloide Patienten, verglichen mit 16,5 Monaten bzw. 8,8 Monaten unter Chemotherapie (epithelioide Untergruppe HR: 0,86 [95% KI: 0,69, 1,08]; und nicht-epitheloide Untergruppe HR: 0,46 [95% KI: 0,31, 0,68]).
© arznei-news.de – Quellenangabe: BMS.


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