Pembrolizumab (Keytruda) – Prostatakrebs

Einsatz des Medikamentes bei (s. dort): Hodgkin-Lymphom, B-Zell-Lymphom, Melanom – Schwarzer Hautkrebs, Blasenkrebs, Brustkrebs, Darmkrebs (Kolorektalkarzinom), Lungenkrebs (NSCLC), Kopf- und Halskrebs, Mesotheliom, Magenkrebs, Magenkarzinom, Nierenzellkarzinom, Prostatakrebs, Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)

Vorteile der Immuntherapie bei einigen Männern mit Prostatakarzinom

08.06.2018 Eine internationale Studie des Institute of Cancer Research, London und des Royal Marsden NHS Foundation Trust hat gezeigt, dass Keytruda (Pembrolizumab) Männern mit Prostatakrebs helfen kann.

Ein Teil der Patienten, denen keine bestehenden Behandlungsmöglichkeiten verblieben waren, überlebte viel länger als erwartet unter der Immuntherapie, so die Forscher auf dem jährlichen Meeting der American Society of Clinical Oncology in Chicago.

Von den 258 Männern, die an der Studie mit fortgeschrittenem Prostatakrebs teilnehmen, und die den Checkpoint-Hemmer erhielten, waren 38 Prozent nach einem Jahr noch am Leben und 11 Prozent erhielten das Medikament immer noch 12 Monate nach Beginn der Studie, ohne das ihr Krebs wuchs.

Nur bei 5 Prozent der Männer in der Studie schrumpfte oder verschwand der Tumor nach der Behandlung mit Pembrolizumab, aber der Anteil war höher bei einer kleinen Gruppe von Patienten, deren Tumoren Mutationen bei Genen hatten, die an der Reparatur der DNA beteiligt sind, bemerkten die Forscher.

Sie beabsichtigen diesen Befund in einer weiteren Studie zu untersuchen, um festzustellen, ob es eine bestimmte Untergruppe von Prostatakrebspatienten gibt, die am meisten von Keytruda profitieren könnten.
© arznei-news.de – Quellenangabe: American Society of Clinical Oncology

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