Pembrolizumab (Keytruda) – Darmkrebs, Kolorektalkarzinom

Einsatz des Medikamentes bei (s. dort): Hodgkin-Lymphom, B-Zell-Lymphom, Melanom – Schwarzer Hautkrebs, Blasenkrebs, Brustkrebs, Darmkrebs (Kolorektalkarzinom), Lungenkrebs (NSCLC), Kopf- und Halskrebs, Mesotheliom, Magenkrebs, Magenkarzinom, Nierenzellkarzinom, Prostatakrebs, Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)

FDA: Breakthrough-Status bei Darmkrebs

09.11.2015 Keytruda hat in den USA den Break-Through-Status für die Behandlung von metastasierendem Kolorektalkarzinom mit Nachweis einer hohen Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) erhalten.

Die Entscheidung basiert auf frühen klinischen Belegen, dass der PD-1-Inhibitor eine wesentliche Verbesserung gegenüber bestehenden Therapien bieten könnte und dem Medikament durch eine Beschleunigung der Entwicklungs- und Überprüfungswege für diese Indikation geholfen werden sollte.

Merck führt derzeit eine Phase-II-Zulassungsstudie (Keynote-164) durch, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffes Pembrolizumab bei (MSI-H)-Patienten mit vorbehandeltem fortgeschrittenen Darmkrebs zu untersuchen, und plant auch eine Phase-III-Studie (Keynote-177) mit einer behandlungsnaiven Patientenpopulation.

Keytruda hat bereits in den USA Break-Through-Status für die Behandlung fortgeschrittener Melanome und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs.
© arznei-news.de – Quelle: Merck & Co., Inc., Nov. 2015



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