Pipamperon (Dipiperon) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Pipamperon (Dipiperon)


Schädlichkeit, Nebenwirkungen von Pipamperon?

22.10.2017 Kommentar von donnerschlag:

Wie schädlich, toxisch ist Pipamperon im Vergleich zu sagen wir Abilify oder Seroquel? Ich habe gelesen, dass es Dyskinesie verursachen kann. Ich lese die Nebenwirkungen Liste und sie klingt recht schlimm.



28.10.2017 Kommentar von rick:

Pipamperon scheint ein niederpotentes Antipsychotikum der Butyrophenonklasse (wie Haldol) zu sein. Es wird in Deutschland häufig verwendet und ist ziemlich beruhigend und wird hier als Beruhigungsmittel, Anxiolytikum und Serenikum (Antiaggressivum) benutzt.

Laut Wikipedia ist es ziemlich gut verträglich und wird daher auch bei älteren Menschen und Jugendlichen verwendet. Wie bei jedem Antipsychotikum, und wenn man bedenkt, dass es sich um ein typisches Antipsychotikum handelt, kann es Hyperprolaktinämie, NMS, TD und viele andere Nebenwirkungen verursachen.

Da ich nicht den pharmakodynamische Profil habe, ist es schwierig zu sagen, welche Nebenwirkungen am wahrscheinlichsten auftreten.

Nach Delirbeginn

15.03.2017 Kommentar von Conrad:

Mein Vater hat vor zwei Jahren mit Minimaldosis von Pipamperon nach einem Delirbeginn im KH fast durchgehend drei Tage geschlafen, nun wieder nach Delirbeginn aktuell über einen Tag geschlafen und einen unerklärlichen Harnverhalt der sich auch nach Absetzen vom Medi nicht mehr bessert. Nach Gabe von Dipiperon kann er nicht einmal mehr laufen, geschweige sich auf den Beinen halten.
Dieses Medikament gehört verboten.

Kreislaufkollaps, Akute Pankreatitis, Atemnot

22.02.2020 – Kommentar von Chopsuey:

Ich bin männlich, 51 Jahre alt und wurde mit Dipiperon in der Psychiatrie behandelt. Direkt danach erlebte ich die schlimmsten Nebenwirkungen, welche wohl auch für die Ärzte unerwartet waren. Meine wohl durch Dipiperon ausgelösten Nebenwirkungen waren Kreislaufkollaps, akute Pankreatitis, und Atemnot. Was das für eine Dosis war, weiß ich nicht (mehr). War jedenfalls das schlimmste was ich je erlebt habe. Gleichzeitig hatte ich zu dieser Zeit noch die Medikamente: ASS, Baclofen, Valproinsäure und Diphivan eingenommen. Ich kam dann natürlich auch gleich auf die Intensivstation.


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