Quetiapin (Seroquel) absetzen Erfahrungen

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Pierrot le Fou sagte am 05.04.2021:
Ich habe über 6 Jahre hinweg jeden Abend 25mg Seroquel (Quetiapin) zum Einschlafen genommen und wollte davon wegkommen, auch um meine Diabeslage zu verbessern.

Da es keine kleinere Dosis am Markt gibt als diese 25mg und die Höchsttagesdosis das 50fache beträgt (1200mg), dachte ich bei mir, dass ich dann halt einfach die 25mg von einem auf den andren Tag wegließ. Nach etwa einer Woche ging dann nichts mehr mit Schlafen und ich nahm wieder 25mg, fühlte mich dann aber daraufhin in dieser Nacht so schlecht, dass ich beim Notarzt anrief, der auch vorbeischauen wollte, aber schlussendlich gar nicht kam. Die riefen mich 2 Stunden später an, ließen ein Mal klingeln und legten sofort wieder auf, erschienen ist nie jemand.

Mein Psychiater hatte mir zu meinem Absetzprojekt gesagt, dass ich je jederzeit eine 25mg-Pille nehmen könne, wenn nötig und darauf achten solle, dass keine physisch aggressiven Anwandlungen entstehen, wenn die kämen, soll ich wieder eindosieren. Es wäre kein Problem, wieder einzudosieren, auch nach Bedarf und einmalig nicht.

Nun gut, ich lebe ja noch, aber ein ziemlich starkes Stück finde ich das schon mit dem Notarzt und es weckt in mir die Lust, diesen „Noteinsatz“, gerichtlich aufzuarbeiten.

Inzwischen geht es besser, ich nehme nach diesem einen Versuch weiter kein Seroquel mehr, aber schlafen ist schwierig, auf mehr als 4 bis 5 Stunden komme ich nicht, kam ich aber auch 1 Monat vor dem Absetzen von Seroquel nicht. Der Schlaf war also vor wie nach dem Absetzen von Seroquel bereits kurz und gestört.

Was mir half, war es, das Absetzen von Seroquel durch Einnahme von Badrian, Hopfen- und Passionsblume-Präparate zu unterstützen.

Besorgnisserregend finde ich immer Dauermedikamenteneinnahmen. Man bemerkt vielleicht zunächst keine Nebenwirkungen, aber dann plötzlich nach 30 oder 30 Jahren der Einnahme hat man Nierenkrebs oder Ähnliches.

Hinzu kamen merkliche Kopfschmerzen über mehrere Wochen, gegen die auch 500mg Paracetomol nichts Wesentliches ausrichteten.

Bei mir kam nach 20 Jahren der Diabetes mit ins Gepäck und ich weiß nicht, was noch kommt, allein der Diabetes kann ja Gefäßkrankheiten, Herzkrankheiten, Augenkrankheiten etc. mitbringen. Bei mir ist jetzt die Neuropathie durch den Diabetes hinzugekommen.

Ich werde meinen Medikamentencocktail weiter optimieren, Absetzerscheinung hin oder her, denn solange die Pharmaindustrie nicht in der Lage ist, die Nebenwirkungen generell zu reduzieren, ist der Nutzen vielfach kleiner als der Schaden.

Und der gesunde Mensch ist für die Gesundheitsbranche uninteressant.


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