Regorafenib (Stivarga) – Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Zu den News und Infos von: Regorafenib (Stivarga)

Heikro sagte am

Guten Abend,
meine Erfahrungen: von mir wurde Regorafenib seit dem 18. Dezember 2014 eingenommen (160 mg). Bereits nach zwei Tagen traten die Nebenwirkungen, wie Bluthochdruck, Gewichtsverlust von drei Kilo, Kopfschmerzen sowie Hand- und Fußsyndrom auf. Der Blutdruck war seitens Ramipril nicht zu beeinflussen. Erst durch die zusätzliche Einnahme von HTC konnte der Blutdruck stabilisiert werden. Das größte Problem ist und war das Hand- und Fußsyndrom. Nach acht Tagen erfolgte eine Dosisreduzierung auf 120 mg nach 10 Tagen auf 80 mg. Heute wurde die Therapie, nach Rücksprache mit meiner behandelnden Onkologin, unterbrochen. Durch das Hand- und Fußsyndrom war es nicht mehr möglich, am normalen Leben, teilzunehmen. Selbst das Laufen weniger Meter ist und war nicht mehr möglich, obwohl von mir hochdosiert Schmerzmittel eingenommen wurde (4000 mg Novalgin, 1600 mg Iboprofen und Nachts zusätzlich 100 mg Valeron). Das Hand- und Fußsyndrom tritt um ein Vielfaches stärker auf, als unter Sutent. Nun wird von mir eine Unterbrechung von zehn Tagen eingelegt, damit die Haut sich erholen kann. Danach nehme ich die Therapie mit 80 mg wieder auf. Sollten die Nebenwirkungen auch bei 80 mg wieder so stark auftreten, werde ich die Therapie umgehend endgültig abbrechen, da man von Lebensqualität nicht mehr sprechen kann.

Viele Grüße
H. Krone



F. Kurz sagte am

Hallo Heikro,
so wie es aussieht sind wir von dem gleichen Schicksal betroffen.

Dazu hätte ich nun einige Fragen bezüglich der Medikamente Stivarga oder Mitomycin die ich zur letzten Auswahl meines behandelnden Arztes angeboten bekam, da alle vorherigen Mittel
seit 18 Monate nicht wie gewünscht angeschlagen haben.
Alle Symtome wie oben beschrieben, sind mir nicht fremd und dies seit meiner ersten Chemobehandlung, ich habe immer gedacht schlimmer kann es nicht mehr kommen. Aber bei jedem neuen Medikament traten die Nebenwirkungen um ein vielfaches und verstärkter auf. Um eine bessere entscheidung für mich zu bekommen wäre es Interesant für mich zu wissen, wie lange Sie Chemoterahpie bekommen. Und hatten Sie zwischen drin Pausen?.



Anonymous sagte am

Ich bin Nermina T. aus Munchen
Seit einer woche nehme ich diese tablette. Mir ist ganz schlecht, habe keine kraft um ein paar meter zu gehen, habe sehr starke schmerzen im darm.



I.K. sagte am 04.04.2020:
Seit Stivarga erhebliche Nebenwirkungen, an Füße und Mundschleimhaut. Auch mit 160 mg angefangen, die Nebenwirkungen waren nicht mehr auszuhalten.
Nach 10 Tagen Pause war es besser und die Dosis wurde auf 120 mg reduziert.
Normaler Rhythmus der Einnahme: 21 Tage nehmen, 7 Tage pausieren.
Jetzt bin ich bei der 3. Einahme (120 mg) und die Nebenwirkungen an den Füßen sind wieder erheblich, dass man nur noch unter Schmerzen gehen kann. Es bilden sich regelrecht schmerzhafte Schwielen (Hornhaut) unter den Füßen….die Mundschleimhaut wird auch wieder empfindlicher (Brennen auf der Zunge u.a.) .
Seit 16 Jahren habe ich nun mit dem Krebs zu kämpfen, davon nahm ich 11 Jahre lang Glivec und bin 3 x operiert worden. Das letzte mal Dezember 2019.
Auch unter Glivec hatte ich einige Nebenwirkungen, aber daran hatte ich mich gewöhnt….aber die Nebenwirkungen bei Stivarga sind kaum noch auszuhalten.
Ich nehme Stivarga jetzt seit Januar 2020, da ich gegen das Glivec resistent geworden bin.


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