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Rituximab (MabThera) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu Rituximab (MabThera)

Erfahrungsberichte

Mella sagte am 20.01.2017:
Ich bin sehr zufrieden damit… Hilft besser als lemtrada

Anonymous sagte am 10.12.2018:
In 2006 hat meine 13 järige Tochter wegen einer Anémie Hémolytique auto-immune Coombs positif(IgG) 3 Behandlungen mit Mabthera bekommen. Sie hat reagiert mit Fieber ,Durchfall und Übelkeit.Die Behandlung mit Mabthera wurde abgebrochen. Die Anémie wurde mit Imuran(Imurek) erfolgreich behandelt. Meine Tochter ist heute 25 Jaren und ich frage mich ob bei eine Schwangerschaft Komplikationen auftreten könnte.

Dr.Nomaudi sagte am 09.06.2020:
Erkrankte in 8/16 im Alter von 68 Jahren an AAV. Ersttherapie mit Cycloph. u. Prednisolon insgesamt 3 Zyklen. Darunter dennoch massiver Progress mit zusätzlich cerebraler Beteiligung. Daher in 11/16 Umstellung auf Retuximab (RTX)1000 mg als Infusion im Abstand von 2 Wochen und weiter Prednisolon. Diese Behandlung mit sehr gutem Effekt . Seit 6/17 alle 6 Monate 500 mg RTX per Infusion u. bis 5/18 Prednisolon oral. Ich vertrage RTX sehr gut u. befinde mich in Remission. Ab 3/21 soll ich dann RTX alle 9 Monate erhalten.Hoffe, dass es mir weiterhin so gut geht.

Anonymous sagte am 06.11.2021:
Nach einer Krebserkrankung, die während einer 6 jährigen Behandlung mit Roactemra entstanden ist, erhielt ich nach der OP über einen Zeitraum von 4 Jahren Infusionen mit Rituximab. Diese erfolgten jeweils mit der verringerten Dosierung von 500 mg. Ca. 4 – 8 Wochen nach der Behandlung stellten sich starke Infekte der oberen Luftwege ein. Nach dem Zeitraum zwischen der Infusion und des aufgetretenen Infekts, sah ich zunächst darin keinen Zusammenhang. Keinerlei Medikamente konnten die Symptome lindern. Nach der einer Umstellung auf Rixathon habe ich wochenlang gegen einen noch stärkeren Infekt angekämpft, so dass ich mich nicht nicht mehr mit den jeweiligen Medikamenten behandeln ließ.
Die Symptome sind seitdem nicht mehr aufgetreten. Die Rheumaerkrankung ist für mich derzeit unerträglich. Wegen inzwischen aufgetreten Metastasen kann ich auf kein anderes Biological zurückgreifen.

Anna sagte am 12.01.2023:
Erfahrungsbericht zu MabThera (Rituximab) bei rheumatoider Arthritis: Nachdem alle anderen RA-Behandlungen versagt hatten war ich auf hochdosierte Steroide angewiesen und hatte keine weiteren Optionen mehr. Ich gebe zu, dass mich das PML-Risiko davon abgehalten hat, MabThera früher auszuprobieren, aber das zunehmende (und sehr reale) Risiko einer Arbeitsunfähigkeit machte mir mehr Angst. Vor etwa 4 Jahren begann ich mit den Infusionen. Während die meisten Patienten gleichzeitig eine Methotrexat-Therapie erhalten, ist dies bei mir nicht der Fall, da ich durch die frühere Einnahme von Methotrexat einen Leberschaden erlitten habe. MabThera hat meine Lebensqualität körperlich, geistig und emotional verbessert. Meine fortgeschrittene RA wird es mir nie erlauben, ein „normales“ Leben zu führen, aber mit dieser Behandlung erreiche ich das Maximum. Die Nebenwirkungen sind bei mir minimal: Übelkeit für ein paar Tage nach jeder Infusion.

Lympho sagte am 01.03.2023:
Nach der ersten Runde der Chemo mit Rituximab war mein Lymphom Knoten völlig verschwunden, konnte ihn nicht mehr ertasten. Ja…ich hatte eine leichte Reaktion, als Rituximab das erste Mal verabreicht wurde, aber es war leicht mit ein wenig Diphenhydramin und eine Verlangsamung der Rituximab Tropf gelöst. Bei den folgenden zwei Chemotherapien hatte ich keine allergische Reaktion. Nach nur drei Runden Chemo wurde ich erneut einem PET/CT-Scan unterzogen… und es wurde festgestellt, dass die Krankheit vollständig geheilt war. Fast ein Jahr später….und immer noch keine Rückkehr des Lymphoms, und ich fühle mich großartig. Es ist erstaunlich, was die medizinische Wissenschaft heute alles tun kann, um Menschen von Krebs zu heilen.

wh am 25.07.2023:
Meine Erfahrung mit MabThera (Rituximab) bei Non-Hodgkin-Lymphom. Dies ist meine zweite Runde mit MabThera (vor drei und einem halben Jahr und jetzt). Vor zwei Jahren hatte ich Tositumomab. Die erste Infusion verkleinerte die Knoten und die Milz aber nur um die Hälfte. Das Tositumomab brachte sie auf normale Größe. Ich versuche es jetzt wieder mit MabThera, weil 2 1/2 Jahre nach dem Tositumomab zwei Knoten aufgetaucht sind. Es besteht die Hoffnung, dass das MabThera die Remission aufrechterhält. Wenn ja, werden die beiden vergrößerten Knoten bestrahlt um das Wachstum in Schach zu halten.


Weitere Erfahrungsberichte zu diesem Medikament sind etwas weiter unten zu finden.





Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

Beiträge zu “Rituximab (MabThera) Erfahrungen, Erfahrungsberichte”

  1. Ich habe die Autoimmunerkrankung Neuromyelitis Optica Spektrum und bekam zum ersten mal 2020 Rituximab. Vor der Gabe gab es Cortison und ein Antihistaminikum.
    Nach 5 Minuten Rituximab Gabe, ist in Sekundenschnelle mein Hals und das Gesicht angeschwollen, sodass wir die Gabe sofort abgebrochen haben.
    2021 haben wir einen 2.Versuch gewagt, diesmal ohne Cortison (davon geht’s mir immer schlecht). Rituximab lief über 6 Std und es ging mir dabei sehr gut. Auch Tage danach keine Nebenwirkungen. Mein Lymphwerten rutschen ganz schnell wieder aus dem Norm Bereich raus.

    Die Therapie gibt’s nun 1x jährlich und mir geht’s ganz gut damit

  2. Ich habe M.Waldenström und bekam 2019 6 mal in 3Wochenabstand Rituximab.Statt zu verbessern,liess es mein Lymphom wachsen,IGM schoss in die Höhe.
    Danach versuchten es die Ärzte mit 6 mal Rituximab plus Endoxan!!!Das war die Hölle,ich bekam mehrere Blutkonserven,dachte es geht zu Ende und bat um Abbruch der Behandlung.Aber sie wollten mir doch helfen,war die Antwort.
    Nach 8 Monaten Tortur war keine Besserung in Sicht,im Gegenteil.
    Dann bekam ich Ibrutinib und seitdem geht es mir gut!!!

  3. Hallo,
    ich habe Rituximab in zwei Gaben wegen meiner seltenen Autoimmunerkrankung, einer p-anca assoziierten Vaskulitis bekommen, da diese Erkrankung wiederaufgeflammt ist und anders nicht zu beherrschen war. Nun schlage ich mich neben Nasenhöhlenentzündung mit Schwellungen an Stirn und unter den Augen herum, die ärztlich abgeklärt nicht von der Nebenhöhlenentzündung kommen. Hat jemand Erfahrungen damit? Und vielleicht eine Lösung wie die Schwellungen behandelt werden können? Ich möchte sie nicht behalten…

  4. Ursprünglich wurde mir dieses Medikament gegen CLL verschrieben und ich entdeckte, dass es auch meine Gelenkschwellungen und -schmerzen linderte. Zu diesem Zeitpunkt wurde RA vermutet, aber nicht offiziell diagnostiziert. Ich lebe nun seit mehreren Jahren mit RA, und dies ist das einzige Medikament, das ich nehme. Ich habe drei andere Medikamente gegen RA ausprobiert, aber keines davon war wirksam. Und ich habe festgestellt, dass vier Infusionen alle 3 bis 4 Jahre sinnvoller sind.

Welche Erfahrung haben Sie mit diesem Medikament gemacht, oder haben Sie eine Frage dazu?

Hat das Medikament geholfen (Dosierung, Dauer der Anwendung)? Was hat sich verbessert/verschlechtert? Welche Nebenwirkungen haben Sie bemerkt?

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