Statine bei COPD

Themen: Nierenschäden, toxische Reaktionen, bei Krebs, bei COPD, bakterielle Infektionen, Diabetes

Statine mit verringertem Sterblichkeitsrisiko bei COPD verbunden

10.09.2017 Der Einsatz von Statinen ist mit einem verringerten Sterblichkeitsrisiko bei Patienten mit der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) verbunden laut einer im Fachblatt Chest veröffentlichten Studie.

Adam Raymakers von der Universität British Columbia in Kanada und Kollegen werteten den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Statinen und der allgemeinen und pulmonal-assoziierten Sterblichkeit bei COPD-Patienten aus. Sie analysierten die individuellen Verschreibungen von 39.678 COPD-Patienten, von denen 7.775 mindestens ein Statin im Jahr nach der COPD-Diagnose erhalten hatten.

Die Forscher fanden heraus, dass in der Ein-Jahres-Kohorte insgesamt 1.446 Todesfälle registriert wurden. In der multivariaten Analyse lag die geschätzte Hazard Ratio für Statinexposition bei 0,79, was einer 21-prozentigen Verringerung des Risikos für die Gesamtmortalität entspricht. Auch das Risiko der pulmonar-bedingten Mortalität konnte deutlich reduziert werden (HR 0,55).

Diese Studie zeigt, dass der Einsatz von Statinen in einer bevölkerungsbasierten Kohorte von COPD-Patienten Nutzen in Form einer reduzierten pulmonalen und Gesamt-Mortalität bringen kann, schließen die Autoren.
© arznei-news.de – Quelle: Chest, Sept. 2017

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