Tianeptin (Tianeurax) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Tianeptin (Tianeurax); weitere Erfahrungsberichte zu diesem Wirkstoff unter Stablon Erfahrungen.


Erfahrung bei Ängsten

08.10.2017 Kommentar von Shattered:

Hallo,

seit heute nehme ich Tianeptin (Stablon; Tianeurax).

Nach vielen versuchen von Citalopram, Tervilor und Cymbalta (alle mit Wirkungsverlust binnen max. 1 Monat), kriege ich heute so zusagen als Experiment dieses Medikament.

Hat wer Erfahrung?

Falls nicht schilder ich hier mal meine:

1.Tag start mit den ersten 12,5

Einnahme ist jetzt ca. 30 Minuten her. Bis jetzt keine NW. Fühle mich gerade relativ normal. Ängste halten sich noch in Grenzen. Aber nehme ja noch zusätzlich 2x150mg Lyrica, 100mg Opipramol und 5mg Zyprexa.

Ich hoffe mit Tianeptin endlich mal eine Wirkung zu haben und von Zyprexa weg zu kommen :/ Dieser Appetitwahnsinn nervt mich sehr. Meine Hose sitzen langsam enger ;)



08.10.2017 Kommentar von gnu:

Nach nur erst 30 min. des Wirkungserwartens … – nimm’s mir nicht übel, aber was soll man da denn bitte denken … ?



08.10.2017 Kommentar von Shattered:

Mir ist durchaus klar, dass die Medikamente eine Weile brauchen.

Versucht habe ich Citalopram, nach 2 Monaten ging nichts mehr und ich musste abbrechen.

In der Tagesklinik wurde ich vor 6 Monaten auf Cymbalta umgestellt. Leider auch nur 1 Woche gut gefühlt. Seitdem wirkungslos.

Ich denke nach 6 Monaten ohne Wirkung ist es an der Zeit etwas neues auszuprobieren.

Mir ist klar dass 30 Minuten nix bringt =) Ich wollte nur mal mit Abständen berichten, wie es mit Tianeptin so läuft.



11.11.2017 Kommentar vongnu:

Als Kritik sollte es auch nicht verstanden sein. Ich find’s schon gut, wenn Du Deine Erfahrungen mitteilen willst, und eben auch zeitnah.

Hoffe für Dich, daß es etwas bringt, wenn Du ja doch gegen einige resistent scheinst.

Allerdings muß man auch verstehen, daß es diese Vielfalt nicht bräuchte, wenn die alle auf demselben Wirkprinzip aufsetzen würden. Vielmehr ist dieses bei jedem Mittel verschieden – wenngleich auch das “Angriffsziel” dasselbe bleibt: die Synapsen zu stimulieren oder den Boten Beine zu machen. Aber wie es so ist im Leben – man erreicht die nachher auch nicht besser als Menschen mit ihrem Eigendenken. Also werden sie ersteinmal noch eine Weile in beliebige Richtungen laufen, ehe sie begriffen haben würden, was ihnen nun aufgegeben werden soll.

Heißt: Wenn Du mit einem Medikament für ‘ne Zeit versorgt wurdest, was diese Dinge in einer spezifischen Weise dann beeinflussen (sollte), nachher kann man auch nicht sofort erwarten, daß das nächste, anders wirkende, nun da gleich vollen “Zugriff” auf alles dann hätte, weil ja die gerade versuchte Beeinflussung erst einmal wieder “aus Deinem Kopf” heraus sein muß.

Daher sind diese Dinge eben auch nicht unbedingt von Patient zu Patient identisch.



01.05.2018 Kommentar von mtu:

Das Medikament ist ja noch gar nicht lange in Deutschland zugelassen. Ich erinnere mich auch nicht, dass ich von jemand anderes schon gehört habe, der Tianeptin schonmal genommen hat.

Meine Freundin hat es bekommen und gut vertragen, das ist aber noch nicht lange genug her, um etwas über die Wirkung sagen zu können.



05.07.2019 Erfahrung von red:

Wahrscheinlich kommts nicht vom Tianeptin, aber ich hab son komisches kribbeln (im) Kopf. Ganz lustig. Irgendwie wie Kopfschmerzen aber doch nicht.

Ich hoffe dass ggf andere dann von meiner Erfahrung profitieren können. Bin nur heute unsicher mit der Dosierung. Zu Anfang 1-2 Tag. später dann 3x täglich 12,5mg. Denke aber heute reicht einmal. Langsam angehen. Außerdem werde ich sicher noch super Kopfblitze vom Cymbalta absetzen kriegen.



29.07.2019 Erfahrung von red:

Mal was von mein Erfahrungsbericht aus den Tagebucheinträgen: Mir gehts im Moment gar nicht gut. Hatte einen starken Einbruch. Vielleicht war alles etwas viel.

Ziemlich matschig am Abend. Freue mich aufs Bett und wenn der Tag rum ist. Bis jetzt merke ich immer nur das mir kurz etwas schummrig wird nach der Tianeptin-Einnahme.

Tag 3:

Ich muss wahrscheinlich vorzeitig abbrechen. Langsam treten wieder somatische Beschwerden auf. Bis jetzt hält es sich noch in Grenzen. Ich werde es den Tag mal beobachten. Bestätigt sich meine Befürchtung und es wird schlimmer, dann muss ich wohl mal meinen Psychater anrufen.

Schade eigentlich :(

So Tag 4/5:

Ich nehme doch noch weiter Tianeptin. Die somatischen Beschwerden sind weg.

Stimmung ist neutral. Ich merke seit dem Cymbalta absetzen wieder viel mehr Emotion. Ich muss nur aufpassen, dass es nicht ins negative abstürzt. ansonsten ziemliche eklige Brainzaps vom Cymbalta absetzen und etwas wattig im Kopf.

Vom Tianeptin merke ich nichts. Weder NW’s noch ähnliches. Obs es wirkt kann ich so nicht sagen. Zumindest dämpft es nicht so sehr die Emotionen wie andere SSRI oder SNRI bei mir.

Von der Stimmung her merke ich wie mir mein altes Zyprexa fehlt. Bin sehr unruhig und hab Gedankenkeise und Sorgen. Aber jetzt heißt es erstmal durchhalten ob sie das legt, denn jedes mal nachdem Zypressen abesetzen ist mir das passiert und langsam glaub ich das ist ne verspätete Ausschleicherscheinung statt meine Erkrankung. Früher wars ja auch nie so heftig.

Nun ja sollte das nicht gehen gibts wohl leider dann Seroquel, dann will ich aber vom restlichen Medikamentengerümpel ein bischen was los werden.

Tianeurax: gute Erfahrungen bisher, aber langfristig?

12.10.2020 – Kommentar von Reptil:

Hallo Leute
Ich habe Tianeurax die letzten ca. 6 Wochen bei 10-15 mg dreimal täglich genommen. Ich nehme es in der Hoffnung, meine schwere stressinduzierte Dysthymie, generalisierte Angst und Soziale Angst bekämpfen zu können.
Die Ergebnisse waren bisher hervorragend. Meine Stimmung ist stabil und optimistisch, ich habe keine GAS-Symptome oder obsessive negative Gedanken mehr. Mein Appetit ist endlich zurück.

Die einzigen Nebenwirkungen die ich bemerkt habe, sind Müdigkeit, Verlust der Motivation und “Betäubung der Libido”. Ich sage betäubend, weil meine Libido immer noch da ist, aber es ist etwas gedämpfter. Ich führe das darauf zurück, weil es ein Opioid-Agonist ist.

Jetzt bin ich ein bisschen verwirrt, was passiert, wenn ich die Einnahme des Medikaments stoppe. Da es ein Opioid-Agonist ist kann ich einen harten Entzug erwarten?



21.10.2020 Kommentar von Johnboy:

Sie werden wahrscheinlich keine Probleme bei einer so niedrigen Dosis bekommen. Vielleicht, wenn Sie es über Jahre nehmen. Höhere Dosen können allerdings ziemlich süchtig machen scho nach kurzer Zeit.



03.11.2020 Kommentar von webheiner:

Auf die Idee, dieses Medikament einmal auszuprobieren, kam ich selbst. Der Erfolg zeigte sich sehr schnell – schon wenige Stunden nach der ersten Tablette waren meine Derealisationszustände weg und ich hatte null Nebenwirkung. Tolles Mittel!


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