Tramadol (Tramal) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Tramadol (Tramal)


Bei Alkoholabhängigkeit

21.03.2017 Erfahrung von Lothar:

Tramal Tropfen habe ich vor 14 Jahren missbräuchlich angewendet.

Ohne daruber nachzudenken habe ich – zusammen mit Unmengen an Bier – die tägliche Zahl der Tropfen immer weiter erhöht.

Bis ich eines Tages nachts um 1:30 Uhr nach Hause ging, mich aufs Bett legte und plötzlich erkannte / dachte, dass ich in dieser Nacht wohl endlich einmal „gut einschlafen“ kann.

Da meine Schlafapnoe sich durch den Alkohol gefährlich verschlimmert hatte, konnte ich NIE normal einschlafen…

Jedoch erkannte ich kurz vor dem „Einschlafen“, weshalb dass so war!

Schliesslich hatte ich die Packungsbeilage gelesen!

Wie von der Tarantel gestochen sprang ich aus dem Bett.

Ich spürte, dass mein Blutdruck immmer schwächer wurde und das Herz immer langsamer schlug…

Sehr langsam!!!

Ich rannte auf die Strasse und lief stundenlang herum. Immer wenn ich Pause machen wollte, spürte ich, dass sich Blutdruck und Herzschlag drastisch verringerte!

Ich lief die ganze Nacht und traute mich auch am nächsten Tag nicht zu schlafen…

Ich habe es überlebt…

So, wie es sich anfühlte, darf Tramal NICHT verschrieben werden, wenn psychische Probleme bekannt sind!

21.04.2018 Kommentar von Lothar:

nun ist seit meinem letzten Kommentar ein Jahr vergangen…

Ich bin in der Schweiz arbeitslos und muss die willkürlichen Kürzungen des Schweizer RAV hinnehemen…
In meinem Kauf- und Sammelzwang der letzten Jahre habe ich viel Geld ausegegeben…

Ich weiß nicht, ob ich Tramal aus dem Ausland bekommen könnte.

Der Schweizer Zoll kontrolliert ja Alles….

Wenn ich es jetzt hätte… würde ich meine Angehörigen in tiefe Trauer stürzen

Mein Sohn… meine Lebensgefährtin…

Ich weine jetzt am PC… weil ich sicher bin, dass – wenn ich es hätte – auch benutzen würde…

Da ich von damals die Wirkung der Überdosierung kenne…

– weiß ich, dass ich Einschlafen bzw. Bewustlos würde – und dann…….

Sowas schreibt man hier sicher nicht – aber…..

Bei Bandscheibenvorfall

05.09.2016 Erfahrung von cubus666:

ich leide an einer schizoaffektiven psychose und habe vor etwa 5 jahr wegen eines bandscheibenvorfalls tramal tropfen verschrieben bekommen. dieses medkikament rief bei mir euphorische zustände hervor sodass ich das mittel 3 jahre lang eingenommen habe. die schmerzen waren völlig weg. da ich auch noch tranquilizer antidepressiva und neuroleptika einnehme hat sich die euphorische wirkung noch verstärkt und ich hatte für viele stunden einen zustand den man nur als absolute zufriedenheit ja sogar glückseeligkeit bezeichnen konnte.

natürlich habe ich tramal missbraucht nur um meiner erkrankung zu entfliehen und immer wieder diesen fantastischen zustand zu erreichen. schliesslich nahm ich 300 !!! tropfen täglich und liess mir noch codidol retard verschreiben um die wirkung noch zu erhöhen.

tramal ist ein ausgezeichnetes sehr gutes schmerzmittel bei starken schmerzen. bei psychisch erkrankten menschen würde ich aus meiner erfahrung sagen dass man diesen patienten ein anderes schmerzmittel am besten in retardform verabreichen sollte.ich war bereits dermassen abhängig dass ich die einfachsten dinge des lebens wie duschen und zähneputzen nur nach der einnahme von tramal erledigen konnte.

schliesslich verstärkte sich meine Psychose und ich war dem suizid nahe. die wirkung der tropfen waren bei mir völlig verschwunden und ich tat etwas was ich auf keinen fall irgendjemanden anderes empfehlen möchte. ich setzte die opioide von einem tag auf den anderen völlig ab. und das nach 3jähriger einahme.

veblüffenderweise erlitt ich keinerlei entzugserscheinungen was ich mir eigentlich nicht erklären kann. vermutlich gehöre ich zu den wenigen menschen die auf drogen körperlich nicht abhängig werden können. ich war narürlich psychisch abhängig und das wollte ich nicht mehr länger sein. seit zwei jahren habe ich nie wieder opioide angerührt und werde es auch nie wieder tun. tramal ist ein ausgezeichnetes schmerzmittel für psychisch gesunde menschen die nicht zum missbrauch des medikamentes neigen. ich hoffe ich konnte etwas zu diesem thema beitragen.

Tramal und Depressionen

12.07.2019 Kommentar von Larissa:

Gut, daß es Eure Kommentare gibt. Ich nehme Olanzapin ein und bin immer gerne in Versuchung, meinen Schmerzen zu entfliehen. Habe vor dreizig Jahren mal eine weile Glenodia geschluckt und bin, zum Glück, wieder alleie davon runtergekommen. Eure Erfahrungen mahnen mich, die Depression und ihre Schmerzen lieber mit Ingwertee bzw. Sud (den Ingwer eine viertel Stunde köcheln lassen) zu bekämpfen. Mir hat es schon Mal geholfen.


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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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