Upadacitinib – Dermatitis, Ekzem atopisch

ABT-494 erreicht primären Endpunkt bei Neurodermitis

07.09.2017 AbbVie hat positive Ergebnisse der randomisierten, placebokontrollierten Phase-2b-Studie zu Upadacitinib (ABT-494) veröffentlicht, in der der orale selektive JAK1-Hemmer einmal täglich bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (auch Neurodermits genannt) eingesetzt wurde, die nicht ausreichend durch topische Behandlungen kontrolliert wird.

Wirksamkeit Haut, Juckreiz

Die Ergebnisse in der 16. Woche zeigten, dass beim primären und den sekundären Endpunkten (gesamte Haut und Juckreiz) bei den mit Upadacitinib behandelten Patienten Verbesserungen über alle Dosen erzielt wurden, die statistisch signifikant gegenüber Placebo waren (p<0,05).

Zusätzlich wurde innerhalb der ersten Woche eine Verringerung des Juckreizes und innerhalb der ersten zwei Wochen eine Verbesserung der Haut beobachtet (p<0,001 über alle Dosen).

Sicherheit, Nebenwirkungen

In dieser Studie wurden keine neuen Sicherheitssignale entdeckt.

Die häufigsten unerwünschten Ereignisse waren Infektionen der oberen Atemwege, atopisches Ekzem und Akne.

Schwerwiegende unerwünschte Nebenwirkungen bei den Behandlungsgruppen traten bei 2/1/0 Patienten in den 7,5/15/30 mg-Gruppen im Vergleich zu einem Patienten unter Placebo auf. Herpes zoster, Malignome, Todesfälle oder Fälle von Lungenembolien (PE) oder tiefe Venenthromben traten nicht auf.
© arznei-news.de – Quelle: AbbVie, Sept. 2017

Längerfristige und patientenbezogene Ergebnisdaten aus Ph2b-Studie zur atopischen Dermatitis

13.09.2018 AbbVie hat neue Ergebnisse einer laufenden Phase-2b-Studie veröffentlicht, darunter längerfristige (32-wöchige) Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten und von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis berichtete Behandlungsdaten zur Auswertung von Upadacitinib, einem einmal täglich oral einzunehmenden, selektiven JAK1-Inhibitor.

Die Ergebnisse einer vorab festgelegten Zwischenanalyse aus der Phase-2b-Dosisstudie zeigten, dass die Behandlung mit Upadacitinib 7,5 mg, 15 mg oder 30 mg zu einer stärkeren Verbesserung von Juckreiz und Hautläsionen führte, wobei in Woche 32 statistisch signifikante Unterschiede gegenüber Placebo beobachtet wurden.

Zusätzlich zeigten die Ergebnisse einer weiteren Analyse einer Untergruppe von Patienten, dass der Wirkstoff den Juckreiz und die Auswirkungen auf den Schlaf aufgrund von Neurodermitis (auch atopische Dermatitis genannt) bei Patienten, die Upadacitinib (30 mg, einmal täglich) erhielten, im Vergleich zu Placebo in Woche 16 verbesserte.
© arznei-news.de – Quellenangabe: AbbVie



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