Zeposia bei Multipler Sklerose: 5-Jahres-Daten

Fünfjahresdaten aus der DAYBREAK-Langzeitstudie bestätigen das Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil von Zeposia (Ozanimod) bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose

Multiple Sklerose Läsionen

13.10.2021 Bristol Myers Squibb hat Zwischenergebnisse aus der offenen Phase-3-Erweiterungsstudie DAYBREAK bekanntgegeben, die die langfristige Wirksamkeit und das Sicherheitsprofil von Zeposia (Wirkstoff Ozanimod) bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (MS) belegen.

Diese Daten (Präsentation #P737) und fünf weitere Abstracts aus vom Unternehmen gesponserten Studien werden auf dem 37. Kongress des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) vorgestellt, der vom 13. bis 15. Oktober 2021 stattfindet.

DAYBREAK-Verlängerungsstudie

In der DAYBREAK-Verlängerungsstudie entsprach die Sicherheit den früheren Ergebnissen, und während des Berichtszeitraums traten keine neuen Sicherheitssignale bei der Langzeitanwendung von Zeposia auf. Die Behandlung mit Zeposia wies eine niedrige annualisierte Rückfallrate (ARR) von 0,103 auf. Nach 36 bzw. 48 Monaten waren 75 % bzw. 71 % der Teilnehmer schubfrei, und bei 13,9 % bzw. 11,4 % der Studienteilnehmer wurde nach 3 bzw. 6 Monaten ein Fortschreiten der Behinderung beobachtet.

Von den 2.494 Teilnehmern der DAYBREAK-Studie, die Zeposia durchschnittlich 46,8 Monate lang erhielten, berichteten 2.143 Teilnehmern (85,9 %) über behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (TEAE), 298 (11,9 %) berichteten über ein schwerwiegendes TEAE und 75 (3,0 %) brachen die Studie aufgrund eines TEAE ab. Die häufigsten TEAE waren Nasopharyngitis (19,6%), Kopfschmerzen (15,8%), Infektionen der oberen Atemwege (11,1%) und Lymphopenie (10,3%). Die Daten dieser Langzeitbeobachtungsstudie mit Patienten, die bis zu 62,7 Monate lang behandelt wurden, stehen im Einklang mit dem etablierten Sicherheitsprofil von Zeposia und mit einer nachhaltigen Kontrolle der Krankheitsaktivität und des Fortschreitens der Behinderung.

© arznei-news.de – Quellenangabe: BMS

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