Apremilast (Otezla): Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Zu den News und Infos von: Apremilast (Otezla)

Anonymous sagte am :

Wann kann man otezla in deutschland kaufen



Dr. Haila G. sagte am :

Ich leide an einer Psoriasisarthritis. Bisher nur Therapieversager.
Besteht die Möglichkeit an einer Studie teilzunehmen?



Thoraundsisi sagte am :

Hallo!
Meine Handinnenflächen und Fußsohlen waren rauh,schuppig,entzündet und offen. Als bei mir eine Sonderform des atopischen Ekzems und ein wesentlich erhöhter Ana Titer diagnostiziert wurden, bekam ich sofort Otezla. Meine Hände sehen mittlerweile wieder richtig gut aus und auch meine Füße sind wieder ok. Ebenso sind meine heftigen Gelenkschmerzen ca.um 20% besser geworden. Ich nehme das Medikament seit Oktober, also seit ca.3 Monaten. Mittlerweile deutet alles auf eine rheumatoide Athritis. Ob es da auch noch besser wirkt, bleibt abzuwarten. Die anfangs heftigen Nebenwirkung haben nach gelassen.Für mich ist Apremilast ein Segen, auch wenn man noch nicht soviel über die Langzeit Einnahme weiß.



Anonymous sagte am :

Hallo, ich habe ebenfalls Psoriasis an den Händen, Kopf, Knien und Ellenbogen. Ich habe vor 4 Monaten Apremilast in Kombination mit einer Kortisonsalbe erhalten und die Wirkung war sehr gut. Leichte Nebenwirkungen hatte ich die ersten zwei Wochen. Danach waren diese weitesgehend verschwunden. Leider hat die Wirkung mittlerweile massiv nachgelassen, sobald ich die Salbe absetze, verschlechterst sich mein Hautbild innerhalb weniger Tage. Für mich scheint es doch nicht das erhoffte Wundermittel zu sein.



Ela sagte am :

Ich nehme Otezla erst seit 8 Tagen, kann aber jetzt schon einen Nachlass der Psoriasis feststellen, und ich bin beweglicher, schmerzfreier geworden, allerdings muss man sagen das die Nebenwirkungen doch recht heftig sind, Übelkeit, Magenschmerzen und auch Kopfschmerzen, ansonsten bin ich froh das ich es habe.



Biggi sagte am :

Seit dem 24.10.2016 nehme ich das Medikament bei Psoriasisathritis. Meine Gelenke und Sehnenansätze waren mehr betroffen als die Haut. Zuerst hatte ich MTX, Leflunomid und Sulosalazin. Diese Therapien musste ich abbrechen, wegen Magenbeschwerden. In der Rheumaklinik bekam ich dann letztes Jahr Otezla.

Es fing sehr gut an, meine Beschwerden ließen nach und Magenbeschwerden hatte ich nur anfangs. Positiver Nebeneffekt, ich habe abgenommen. Eigentlich perfekt. Morgens hatte ich allerdings noch meine Morgensteifigkeit. Meine Rheumatologin empfahl mir Lodotra, ein Kortisonpräparat, was ich aber nicht genommen habe, weil ich schon viel mit Kortison und Kortisonspritzen behandelt wurde. Ich möchte ein Medikament, dass alleine wirkt. Das gibt es aber scheinbar nicht. Jetzt ein halbes Jahr mit Apremilast, fühle ich mich wieder wie am Anfang meiner Rheumaerkrankung. Alles tut weh, die Sehnen sind geschwollen und gestern habe ich Kortison in beide Kniegelenke bekommen. Lohnt es sich weiter zu machen mit Apremilast. Gibt es nach einem Jahr vielleicht eine Verbesserung.? Dankbar für jeden Hinweis



Romy 35 sagte am :

Ich nehme seit 23.5.17 das Medikament. Die Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen sind stark.
Meine PSA hat sich etwas verbessert, besonders an den Händen . Dennoch treten schubartig schmerzen an den Muskeln und Sehnenansätzen in den Beunen auf.
Ich werde versuchen es durchzuhalten und hoffen , dass es sich weiter verbessert .



Ferdinand/Pirker sagte am :

Vor 1-1/2 Jahren (Anfang 2016) habe ich das erste Mal Otezla verschrieben bekommen, mein Befund „Psoriais Vulgaris“ seit meinem 13. Lebensjahr. Anfang 2016 war die Psoriasis wieder einmal ueber meinen ganzen Koerper verstreut und auch alle Naegel und Finger befallen. Nach der Einfuehrungspackung bekam ich die ersten 3 Packungen. In den folgenden 3 Monaten der Tabletteneinnahme begannen einige Fingernaegel wieder gesund nachzuwachsen und am Koerper verschwanden die Psoriasiserscheinungen zu ca. 60%. Als Nebenwirkung bemerkte ich nur eine beschleunigte Verdauung mit etwas Gewichtsabnahme, aber keine Kopfschmerzen oder Uebelkeit, wie manchmal beschrieben. Also eine problemlose Tabletteneinnahme ueber fast 3 Monate. In den danach folgenden 3 Monaten hatte ich keine Tabletten wegen meines laengeren Auslandsaufenthaltes. Es trat zwar wieder eine Verschlechterung der Psoriasis ein, auch die Fingernaegel wurden wieder befallen, aber im großen und ganzen war auch nach diesen 3 Monaten viel weniger Psoriasis zu sehen als zuvor. Zurueck in Oesterreich konnte ich die Apremilast-Behandlung wieder aufnehmen. Diesmal mit einem weit groesseren Erfolg, die Psoriasis verschwand fast zur Gaenze und alle Fingernaegel und Finger schauten wieder gesund aus. Die Nebenerscheinung war wieder eine beschleunigte Verdauung und diesmal eine betraechtliche Gewichtsabnahme vom ueber 10%. Seit dieser Zeit nehme ich die Tabletten durchgehend, also schon 1 Jahr. Seit ca. 3 Monaten bemerke ich, dass an einigen Stellen die Psoriasis wieder durchkommt, besonders am Gesaess und am Kopf. Auch 2 Fingernaegel sind wieder befallen und an 6 Fingern ist wieder Psoriasis an den Vorderfingern (zum Nagel hin). Auch die Gewichtsabnahme hat sich wieder reguliert und ich habe wieder fast mein altes Gewicht. D.h. die Verdauung hat sich fast wieder eingespielt.
Gegenueber dem Zustand vor 1-1/2 Jahren vor der Otezla Einnahme ist es aber immer noch eine grosse Verbesserung. Ca. 80% weniger am Koerper und ca. 50% an den Haenden und Fingernaegeln. D.h es wirkt noch immer, aber ich bekomme den Eindruck, dass sich der Koerper langsam an das Apremilast gewoehnt und die Wirkung anfaengt nachzulassen. Ich ueberlege jetzt, ob ich das Medikament einige Monate absetzen soll und dann wieder neu starten soll mit der Einnahme. Vielleicht ist dazwischen der Gewoehnungseffekt wieder verflogen. Hat irgendjemand solch eine Erfahrung schon gemacht? MfG Ferdinand



Flechte sagte am :

ich habe genau die selbe Erfahrung gemacht, würde mich interessieren, ob eine Wiederaufnahme sinnvoll ist oder nicht? Hat das schon mal jemand gemacht?



Simone sagte am :

Ich befinde mich in der 4. Woche der Einnahme von Otezla und wollte von meinen bisherigen Erfahrungen berichten: die ersten 2 Wochen Einnahme (Starterpack) empfand ich als eine Zumutung. Mir war exakt eine Stunde nach Einnahme immer speiübel, es folgte Durchfall, Dauermüdigkeit und starkes Kopfweh. Nach 2 Wochen entschied mein Arzt auf einmal am Tag 30 mg runter zu dosieren. Das mache ich nun seit fast 2 Wochen so und damit geht es mir deutlich besser. Etwas Müdigkeit nach der Einnahme und der Durchfall ist geblieben. Übelkeit nur noch selten. Nun warte ich, dass eine Wirkung eintritt. Ich empfinde ein wenig Besserung bei der Schuppenflechte, aber noch kein Durchbruch. Auf die Gelenke, Sehnen und Muskeln merke ich leider noch keinen Einfluss. Ich werde aber erst einmal weiter machen mit der Einnahme. Allerdings bleibe ich bei einmal am Tag, damit ich Arbeiten gehen kann. Somit wird die Wirkung sicher auch verlangsamt eintreten, wenn sie eintreten sollte ;).



Aktauer sagte am 08.12.2018:
Dies ist die Fortführung meines Erfahrungsbericht vom 26/07/2017 über die subjektiv empfundene langsame Gewöhnung meines Körpers an Ampremilast. Habe die Tabletteneinnahme noch nicht unterbrochen, aus Sorge, dass die PSA dann verstärkt zurückkommt. Die Wirkung hat zwar etwas nachgelassen, aber geschätzt habe ich noch immer ca. 50% weniger PSA als vor der Tablettenkur. Besonders befallen sind das Gesäß, die Kopfhaut und die Fußschaufeln. Als Mittel zum Einschmieren verwende ich den Enstillar Spray. Für die Kopfhaut muss ich jetzt meinen Hautarzt bitten mir etwas zu Verschreiben. Das Gewicht hat sich auch eingependelt bei ca. -5%, verglichen mit dem Anfangsgewicht. Nebenwirkungen bemerke ich außer einem immer noch beschleunigten Stuhlgang keine. Gibt es weitere Langzeiterfahrungen mit Ampremilast, die würden mich sehr interessieren. MfG Ferdinand


Margit sagte am 11.12.2018:
@ Simone … mir geht es ähnlich – Hautbild hat sich innerhalb den 6 Wochen die ich das Medikament jetzt nehme sehr verbessert. Gelenkschmerzen und dicke Finger bisher noch unverändert. Die Nebenwirkungen finde ich heftig – Kopfschmerzen (werden langsam bessser) beschleunigte Verdauung (teils Durchfall) merkwürdigen Geschmack im Mund, Fußkrämpfe…und dann die Schlafstörungen – das macht mir am meisten zu schaffen. Habe eben mit meinem Doc telefoniert – ich soll jetzt für 1 Woche das Medikament absetzen und schauen ob’s mir besser geht….aber wie geht’s dann weiter? Hat hier jemand Erfahrung?


Simone sagte am 17.01.2019:
Nachtrag zu meinem Eintrag vom 11.06.2018: Unterdessen nehme ich leider das Medikament nicht mehr. Nach 6 Wochen veränderte sich mein Seelenleben total. Ich habe nur noch geweint, war nicht mehr belastbar, konnte kaum noch essen. 4 kg waren weg. Wollte es aber nicht mit dem Medikament in Verbindung bringen. Dann kamen Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls hinzu. Ich konnte kaum noch Laufen. Nachdem Lähmungserscheinungen dazu kamen, wurde ich ins Krankenhaus eingewiesen mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall. Man fand allerdings nichts. Schnell kam die Sprache auf Apremilast und ich sollte sofort absetzen. Ich tat mich schwer, hatte ich mich doch so durchgequält bis dahin und die Haut war soviel besser, die Nägel auch. Nahm dann nur noch alle 2 Tage 30 mg ein. Und siehe da, sowohl das Laufen, als auch die Psyche waren am Tag ohne Einnahme besser. Also setzte ich nach 2 Monaten endgültig ab. Es dauerte ca. 1 Monat, bis die Nebenwirkungen weg waren. Leider kam dann die Schuppenflechte auch genauso schnell wieder zurück. Im Nachhinein waren diese 3 Monate für mich und meine Familie eine Zumutung. Schade, ich hatte mir sehr viel von Otezla versprochen.


Anonymous sagte am 17.01.2019:
Ich nehme seit 10 Tagen Otezla. Mir ist sehr übel,habe starke Kopfschmerzen und kann nicht schlafen.Meine Stimmung ist sehr depressiv.
Wer hat Erfahrung mit nur 30mg Otezla pro Tag?


Birgit sagte am 26.02.2019:
Hallo in die Runde, nehme Otezla jetzt seit 8 Wochen, die Schuppenflechte ist schon sehr gut zurück gegangen. Allerdings machen mir die Nebenwirkungen so langsam schwer zu schaffen, Schlafstörungen, häufige Stuhlgänge, innere Unruhe, Müdigkeit, mein Seelenleben macht mir auch zu Schaffen. Werde jetzt versuchen nur noch eine Tablette einzunehmen.


HW sagte am 25.04.2019:
Nehme Otezla seit 01.2016. Anfangs waren die Nebenwirkungen beträchtlich. Nehmen aber von Monat zu Monat und Jahr zu Jahr ab.
Wirkung gegen PSA und Psoriasis sehr gut.


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