Ciclosporin (Ikervis): Erfahrungen, Erfahrungsberichte

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Allgemeinarzt sagte am :

Kaum ist das neue Präparat auf dem Markt, kommt schon der erste Verordnungswunsch einer Patientin. Ich sehe als Allgemeinärzte mich völlig außer Stande, zu beurteilen, was eine „schwere Keratitis“ ist, und würde ein Mittel mit Ciclosprin, mit dem ich keinerlei Erfahrung habe, (zum 10-fachen Preis der üblichen Benetzungsmittel) nicht einfach so verschreiben.

wolf2206 sagte am :

Ich hatte Ikervis von einer Professorin der Augenklinik-Ambulanz, München Anfang.Okt.15 verschrieben bekommen (Diagnose: Gesichert: Keratokonjunktivitis sicca.).
Nachdem ich skeptisch war wg. „neu“ zugel.Medikament, habe ich bei der herstellenden Pharmafirma „Santen“ telef. nachgefragt, weil auch meine Augenärztin zweifel hatte. Und Santen erklärte mir, dass die Zulassung nur für die Diagnose „schwere Keratitis trockenes Auge“ erfolgte.
Zu erwähnen wäre, dass lt. Biografie diese Professorin an der Forschung von Ikervis beteiligt war!



Anonymous sagte am :

Ich nehme diese Augentropfen jetzt seit 4 Tagen und habe am 3. Tag plötzlich Nasenbluten bekommen. Ich bin 72 Jahre und habe bis jetzt noch nie Nasenbluten gehabt. Vermute einen Zusammenhang.



Alina-Sophia sagte am :

Ich nehme Ikervis Augentropfen seit ca 1.5 Jahren, und hatte zwischendurch wirklich das Gefühl, das die Beschwerden besser geworden sind. Zumal ich auch noch Punktum Plugs gesetzt bekommen habe, links und rechts. Im Moment habe ich das Gefühl, die Beschwerden sind wieder wesentlich schlimmer. Vielleicht sind ja auch wieder die Plugs verloren gegangen. Ich bin in der Augenklinik in München bei Frau Prof, alle 3 Monate zur Kontrolle. Mein BUT Wert ist immer noch sehr schlecht, liegt bei 0-1. Ärzte sagen aber trotzdem weiter nehmen.



godoko sagte am 03.12.2018:
Superteures Präparat verschrieben von Augenklinik Dortmund. IKERVIS 1 mg. Seit 10 Tagen abends einen Tropfen. Rest 4/5 zum Abfall. Überhaupt keine Beschwerden und keine Nebenwirkungen. Aber ich weiß auch nicht , ob sie wirken.Wird erst in drei Wochen bei der Kontrolle festgestellt. Ich meine, zu teuer, weil nur 1/5 gebraucht wird, Rest weg. Warum wohl ?


Uhu sagte am 23.02.2019:
Wie man an den bislang recht kritischen Berichten sieht, spricht wie immer nicht jeder auf ein Medikament gleich an.
Für mich bedeutet ikervis eine enorme Entlastung. Ich bekomme seit Jahren immer wieder trockene Augen, die sich durch Rötung, verquollene Augen und vor allem ein fast dauerhaftes Brennen äußern (aus unerfindlichen Gründen verläuft die Symptomatik schubweise. Nach etwa einem halben Jahr beruhigen sich die Augen wieder und es ist, als wär nie was gewesen). Außer etwa 6 Monate unter permanenten Schmerzen Abwarten half bislang nichts – und ich habe viele Tränenersatzmittel durchprobiert. Nachdem ich Ende 2018 völlig verzweifelt bei meiner Augenärztin saß, es war zwischenzeitlich so schlimm, dass ich keinen ganzen Arbeitstag mehr durchgehalten habe, nehme ich nun seit rund zwei Monaten ikervis. Nach drei Wochen hatte ich eine Verbesserung der Symptomatik, für die ich ohne Medikamente etwa 4-5 Monate gebraucht habe, inzwischen sind die Symptome nahezu komplett verschwunden.
Sicher, das Medikament ist teuer und es handelt sich nicht um Smarties. Dass man einen Großteil wegwirft, weil die EDOs nicht ganz leer werden, stört mich auch. Aber nach jahrelanger Quälerei endlich etwas zu haben, das mich in absehbarer Zeit wieder in einen lebensfähigen Zustand versetzt: Unbezahlbar.


Nele sagte am 02.03.2019:
Hallo, ich nehme die Tropfen jetzt 3Tage, und es geht mir nicht gut
Bin wie geplättet und habe Schluckbeschwerden und Erkältungssymtome.
Meinen Augen haben sie noch nicht geholfen.
Ausserdem hatte ich schon ein schwaches Immunsystem.


Anonymous sagte am 03.03.2019:
An Uhu, Bericht vom 23.02. – Sjögren Syndrom ? w/ Schüben !


Angel14 sagte am 15.03.2019:
Hallo, an alle, nehme seit August Ikervis und ich bin sehr zufrieden damit. Hatte aufgrund meiner starken Neurodermitis auch immer wieder mit Augenentzündungen und trockenem Auge zu kämpfen. Wie Uhu beschreibt, oft kein lebenswerter Alltag möglich. Seit einem Jahr bekomme ich gegen die Neurodermitis Dupixent, das meiner Haut zwar sehr geholfen hat, als Nebenwirkung die Augenentzündungen aber noch verschlechtert hatte. Als ich schon mit dem Gedanken spielte, das Dupixent abzusetzen, bin ich an eine Augenärztin geraten, die mir das Ikervis aufgeschrieben hat. Sie hat mich gleich darauf hingewiesen, dass die mögliche Besserung erst nach 2 – 3 Monaten eintritt. Und so war es auch. Also Geduld!!! Vertrage das Medikament sehr gut, nur ab und zu brennen die Augen kurz nach dem Tropfen. Habe mittlerweile überhaupt keine Probleme mehr mit den Augen, muss nicht mal nachbenetzen während des Tages. Wünsche allen eine Gute Besserung.
Angel14


Uhu sagte am 22.03.2019:
Anonymous vom 3.3.:
Man weiß es nicht. Bislang hielt es keiner für notwendig, mal nach einer Ursache zu suchen. Was auffällt, ist, dass es immer mutmaßliche Auslöser gibt, nur sind es immer unterschiedliche. Mal zu intensive Sommersonne, mal kalter Wind, mal ein Pillenwechsel… Die aktuelle These ist, dass meine Augen einfach zu Trockenheit neigen (“Sie haben einen sehr großen Lidspalt, da verdunstet schlicht mehr” – zu deutsch: große Augen mögen schön aussehen, neigen aber zu Trockenheit). Bekommen Sie dann noch eine Belastung ab, entzünden sie sich, entzündetes Gewebe produziert keinen idealen Tränenfilm, das hält wiederum die Entzündung aufrecht.
Schließt natürlich nicht aus, dass eine Grunderkrankung dahintersteckt, außer den Augen habe ich allerdings keine Sjögren-typischen Symptome. Und so richtig scheint sich mit der Frage nach den Ursachen keiner befassen zu wollen. Werde demnächst mal meine Gyn ansprechen, ich würde am ehesten auf was Hormonelles tippen, da die Beschwerden auch mit dem Zyklus schwanken.


Karim sagte am 09.04.2019:
Meine junge Augenärztin machte mich darauf aufmerksam, dass ich die Restflüssigkeit aus den EDOs durchaus weiter benutzen kann, wenn ich sie nach dem ersten Gebrauch in eine kleines sauberes abdeckbares Gefäß lege,
da die nur einmalige Benutzung reine Verschwendung sei. Die Empfehlung der Restentsorgung nütze vor allem dem Konto der Herstellungsfirma.
Ich befolge ihren Rat und habe keinerlei Beschwerden.


Semari sagte am 28.08.2019:
Ich leide an trockenen Augen seit ca 15 Jahren. Mal gute Phasen mal schlechte Phasen. Ich hatte 2003-2005 schrecklich trockene Augen. Alle 20 min musste ich meine Augen mit Tropfen benetzen. Ich war sogar mehrere Tage zuHause wegen stark trockenen Augen..konnte meine Augen kaum auflassen. Irgendwann wurden die oberen Tränenkanäle verödet und unten bekam ich Punctum Plugs. Irgendwann fielen die Plugs raus und ich musste auf Restasis zugreifen. Damals war Restasis = Ciclosporine aus USA für sehr viel Geld verfügbar.
Irgendwann wurden sie Augen besser…Restasis habe ich nach einigen Monaten abgesetzt und tatsächlich habe ich einige Jahre nur leicht trockene Augen gehabt. Nur in meine Heimat (Sri lanka)Wurden die Symptome stärker wegen Klimaanlage ect.
Ich habe vor 3 Wochen Ikervis begonnen und ich muss sagen,dass ich relativ schnell eine Veränderung bemerkt habe. Kein Placebo.
Jetzt nehme ich die Tropfen hier in Sri lanka und bemerke keine grosse Verbesserung. Ich frage mich ob das an Klimaanlage ect liegt. Dabei hatte ich grosse Hoffnungen dass es hier ebenfalls wirkt. Logischerweise machts Sinn Klimaanlage auszuschalten/möglichst zu vermeiden. Ich weiss, dass Ikervis 3 Monate braucht um Erfolge zu sehen (Oder auch nicht). Aber ich wundere mich warum so schnell wieder die Augen sich verändern. Es nervt.Danke


Anonymous sagte am 11.10.2019:
Dank Ikervis mehr Lebnsqualität-
Ich habe seit Jahren mit trockenen Augen, chronischen Hornhautentzündungen und Bindehautentzündungen zu tun. Ich konnte kaum noch arbeiten und Auto fahren. Es bildete sich immer mehr “wildes” Bindegewebe.
Meine Augenärztin verschrieb mir irgendwann, nach zig Versuchen mit Cortison und Tränenersatzmitteln, Ikervis.
Es wurde deutlich besser. Ich hatte keine heftigen Schübe mehr. Da ich an einer sehr schweren Form Keratokonjunktivitis sicca leide, stagnierte der Therapieerfolg. Im Virchowklinikum ordnete man mir an Ikervis 2mal täglich zu nehmen und mir ging es nun noch besser.


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