Ciprofloxacin Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Ciprofloxacin


Anonymous sagte am 13.05.2020:
Ich habe Ciproflaxin in Ohrentropfen bekommen. Am ersten Tag nach Tropfen starke Sonnen empfindlicheit., Rötung und Brennen der Haut. Am vierten Tag bin ich stutzig geworden, ich habe seither Muskelkater in den Waden, ohne sportliche Betätigung. Abgeschlagen, Tinnitus, Ohrenschmerzen, unfähig irgendetwas zu zu. Augen Probleme, Schwindel. Appetitlosigkeit. Ich leide unter Fibromyalgie und dachte es kommt davon. Aber solche Muskelkater hatte ich noch nicht. Auch Verdauungsbeschwerden, und mehr..

Winds sagte am 16.03.2021:
Habe über 6 Tage Ciprofloxacin wegen eines Kathederinfekts bekommen. Bereits am zweiten Tag Schlaflosigkeit, Schweiß so extrem, dass man in der Nacht die Bettdecke 3 mal wechseln musste. Schmerzen in den gesamten Beinen und Kniegelenken. Nach dieser zeit Herzrasen, Blutdruckkrisen bis 230, obwohl mein Blutdruck vorher in Ordnung war, Angstzustände, Atemdepression, Achillessehnenschmerz und Thrombose im Unterschenkel. Auch nach nunmehr 5 Monaten sind noch schwere Einschränkungen vorhanden, insbesondere extreme Schlafstörungen, Muskelschmerzen und depressive Zustände. Auch eine Apnoe beim Einschlafen besteht noch. Ich glaube nicht , dass sich der Zustand noch wesentlich bessern wird. Dieses Medikament zerstört die Ribosomenfunktion unserer Zellen dauerhaft.

Anonymous sagte am 10.05.2021:
Ich bekam Ciprofloxacin 2016 wegen einer Blasenentzündung von meiner Hausärztin verordnet.Die Entzündung verschwand nicht,Urologen aufgesucht,der mir dann nach Urinuntersuchung,Bakterien bestimmt und ein anderes Antibiotika verschrieb.Dieses half aber die eigenartigen Schmerzen,die ich nach der Einnahme von Ciprofloxacin bekam,blieben.Sie wurden immer schlimmer und ich hatte letztendlich Ganzkörperschmerzen,die aber auf Rückenprobleme geschoben wurden.Ich habe Unmengen von Untersuchungen hinter mir,aber keiner konnte mir erklären,wieso ich auf einmal diese unheimlichen Schmerzen hatte,immer öfter bekam ich Panikattacken,die bis heute anhalten.Ich stecke mittlerweile voller Angst,muß seit 3 Jahren am Rollator laufen.Eine Schmerztherapie stationär vor 3 Jahren und 6 Monaten mit sehr starken Medikamenten,die ich nicht vertragen konnte,fehlgeschlagen.Diagnostiziert wird immer wieder,das ich Depressionen habe und daher die Schmerzen.Umgekehrt würde ein Schuh daraus werden !!!!Ich stellte ,nachdem mich ein anderer Arzt auf dieses Medikament hinwies,meiner Ärztin im März 2018 ganz freundlich die Frage,ob es von dem von ihr verschriebenen Ciprofloxacin zu meinen Beschwerden,die sich immer mehr verschlimmerten,kommen kann.Die sonst immer freundliche Ärztin gab mir ausweichende Antworten,verließ,ohne sich wie sonst von mir zu verabschieden ,das Sprechzimmer.Ich wunderte mich sehr über diese Reaktion,da ich ihr auf keinster Weise Vorwürfe gemacht habe .
Ein paar Wochen später,im April 2018, erhielt ich ein Schreiben aus dieser Praxis,daß sie die Anzahl der Patienten verringern wollen und ich zu den AUSERWÄHLTEN gehöre,die sich einen neuen Arzt suchen sollen.

Ich war zu dem Zeitpunkt 70 Jahre alt,war zudem seit Jahren Patientin dieser Ärztin .Weshalb ich aussortiert wurde ?Dafür gab es für mich nur eine Erklärung und das gibt doch zu denken ,oder?

Verzweifelt sagte am 04.06.2021:
Am 26.04.2021 die erste Tablette Ciprofloxacin 500. Nach der 7-ten stechende Schmerzen an den Beinen, inzwischen (3.06) am ganzen Körper. In Behandlung beim Neurologen, keine Besserung. 2 Wochen nach Absetzen knackende Gelenke, angefangen mit den Kniegelenken, inzwischen Zehen, Knöchel, Hüfte, Hände, Schulter, Hals, Wirbelsäule. Bei jeder Bewegung knackt es. Ich will gar nicht daran denken, was mir noch bevorsteht. Bin sowohl körperlich wie auch psychisch am Ende.

EllenL sagte am 16.12.2021:
Ich habe von 2016-2020 trotz „Rote-Hand-Briefe“ 5x Ciprofloxacin und Ofloxacin wg. Harnwegsinfekten und Bindehautentzündungen bekommen.
Nach Ausschluss von Rheuma, Fibromyalgie, Arthritis, Gicht, Arthrose etc. und nach völlig unauffälligen Laborbefunden sämtlicher Blutwerte, habe ich nun nach eigener Recherche und einer beispiellosen Ärzte-Odyssee herausgefunden, dass ich Opfer durch Spätschäden von Fluorchinolonen geworden bin. Da ich immer schon gesundheitsbewusst gelebt und tgl. Magnesium supplementiert habe, konnte ich vermutlich den schweren Verlauf etwas aufhalten, da Fluirchinolone nachweislich das Magnesiumdepot leeren.
2019: extrem trockene Augen mit Entwicklung einer chronischen Bindehautentzündung. Hüftgelenkskapselentzündung links. Mehrmals akute Taubheitsgefühle im Gesicht mit Bluthochdruck und Brustschmerzen. Chronische Entzündung am linken Fußspann, Handgelenksbeschwerden beidseitig, gem. Orthopäde Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom: Nervenmessung lt. Neurologe jedoch o.B.
Hautausschlag mit Juckreiz, Ausfall des Kopfhaar und der Wimpern. Gelenke knacken am ganzen Körper und Sehnenspringen.
2021: Hüftgelenkskapselentzündung rechts. Schwere Entzündungen am gesamten Gesäßmuskel und am Trochanter major (daraufhin 6x Stoßwelle auf eigene Kosten!) Knie- und Ellenbogenschmerzen. Schmerzen an den Fingergelenkskapseln.
Nach Behandlung durch Ofloxacin wg. Bindehautentzündungen Entwicklung einer schweren Skleritis. Nach Gabe von Kortison extremer Schub mit Nachtschweiß, extremen Schmerzen am Schultergürtel/Sehnen an den Ober- und Unterarmen. Bluthochdruck, Tachykardie, Brustschmerzen, Atemnot, Drehschwindel, Kopfdruck/-schmerzen, völlige Schlaflosigkeit, Hitzeflushs, Neuropathien und Schmerzen an Händen und Füßen, Achillessehnen, Halswirbelsäule.
Ich war einmal eine lebensfrohe, engagierte und sportliche Frau und Mutter (Wandern, Radfahren, Tanzen, Gartenarbeit etc.) mit einem tollen Job als Sekretärin.
Seit Juni bin ich nun krankgeschrieben, kann nicht lange sitzen, strhen oder Autofahren, am besten nur liegen. An- und Ausziehen ist extrem schmerzhaft. Schlafposition geht nur auf dem Rücken.
Meine Orthopäden wissen nicht weiter und für meine Hüftbeschwerden habe ich derzeit keine medizinische Behandlung und muss nun um eine Endoprothese fürchten.
Die Ärzte reichen mich weiter, sämtliche Arzttermine habe ich selbst organisiert und Therapien angeregt!
Als ob man mit diesen schweren Schäden nicht schon genug zu tun hätte, ist man auch noch auf sich allein gestellt!
Hinzukommt, dass es für Flox-Geschädigte in Deutschland (in den USA schon!) keine Lobby gibt, ebensowenig Anerkennung, geschweige denn einen Diagnoseschlüssel oder eine Therapie!
Hier gibt es lediglich die allmächtige Pharmaindustrie, die verantwortungslose Ärzte unter ihren Fittichen hat! Selbst die Krankenkasse ist mit diesem Krankheitsbild überfordert!
Ein Menschenleben zählt hier gar nichts, was zählt ist die Kohle! Erbärmlich!

Rosa1967 sagte am 09.04.2022:
Im Februar 2022 wegen Brennen bei Wasserlassen im Türkeiürlaub von türk. Arzt verordnet. Ich recherchierte leider nur die deutsche Übersetzung des Beipackzettels und fand die Nebenwirkungen relativ üblich zu anderen Antibiotika. Nach 2 Tagen Ciprofloxacin 2x 500 bekam ich starke Schmerzen im Achillissehnenbereich und dachte mir noch nichts dabei. Mir ging es auch seelisch sehr merkwürdig. Alles fühlte sich sich grau und sinnlos an. Da das Wetter genauso grau und mies war, dachte ich mir dabei auch noch nichts. Am 3.Tag fühlte ich elendig schwach, war nach ca 10 Schritten total kaltschweißig, kurzatmig, hatte einen starken Druck um Brustbereich und Herzrasen. Ich hatte das Gefühl kurz vor einer Herzattacke zu stehen und ließ mich per Krankenwagen in die Klinik fahren. Ich hatte Panik und Todesangst. Blutdruck war erst hoch 160/100 , nach längerem Liegen wieder normal, Herzenzyme und EKG waren in Ordnung. Ich bekam ein Blutdruckgerät und blutdrucksenkende Tabletten mit. Da ich merkte, dass hier irgendwas nicht stimmte, nahm ich diese Tabletten ersteinmal nicht auch noch zum Ciprofloxacin dazu. Mein Blutdruck schwankte sehr, mal hoch mit Druck im Brustkorb und Panik, kaltem Schweiß und einem allgemeinen starken Depressionsgefühl. Ich fühlte mich total psycho und fand all meine Lebenspläne plötzlich völlig sinnlos. Kurz, ich fühlte mich elendig.
Ich sprach mit einer befreundeten Heilpraktikerin und sie empfahl mir sofort das Ciprofloxacin abzusetzen. Ich tat dies am 4.Tag der Einnahme und fühlte mich seelisch nach 2 Tagen zunehmend wieder normaler. Die Panikattacken verschwanden nach 4 Tagen. Mein Blutdruck schankte noch ca.4 Wochen, dann stabilisierte er sich wieder, der Kardiologe in Deutschland fand im Ultraschall nichts Äuffälliges. SpezialEKG steht noch aus. Der Schmerz im Achillissehnenbereich besteht nach 6 Wochen immernoch. Ich trage eine Bandage, da sie den Schmerz lindert und ich nach Recherche der vielen grausigen, teils irreversiblen Nebenwirkungen einem Riss entgegen wirken möchte. Joggen ist zur Zeit nicht angesagt.
Ich mache mir nun jedoch Sorgen, ein erhöhtes Risiko für ein Aortenaneurysma davon getragen zu haben, da es einen Zusammenhang zwischen der Achillissehnenschädigung und der ähnlichen Wandstruktur der Aorta zu geben scheint.
Es ist ein Teufelszeug, das tragischerweise auch im Ausland noch ohne Erklärung wie Lutschbonbons verordnet wird und vor allem der deutsche Beipackzettel keinerlei Warnung zur Vorsicht enthält.
Ich hatte Glück, dass meine wirklich grausigen Symptome nach vorzeitigem Absetzen wieder verschwanden . Die Achillissehnenproblematik lässt sich ersteinmal ertragen.

Heidrun2022 sagte am 11.05.2022:
Habe ca. 2016 wg. rezidivierender Harnwegsinfekte in 1 Jahr 9x (!!!) volle Ladung Ciprofloxacin bekommen (wegen der super Magenverträglichkeit…), die ich auch erst mal bestens vertragen habe. Ca. 2018 ging es erst los, und das richtig. Mit Schwindel und Kraftlosigkeit fing es an. Dann kam die Ärzte-Odyssee, die man dann so durchmacht. Erst Verdacht auf MS, Borrelliose, Nebenniere, Schilddrüse, dann auf Psychosomatik. Schulmedizinisch gab es natürlich keine Diagnose und keine Hilfe. Chelat-Ausleitung über ein Jahr mit gleichzeitiger Einnahme von Nahrungsergänzungen half nicht. Außer dass der Schwindel etwas besser wurde. Dazugekommen sind in den letzten 2 Jahren: Chronisches Erschöpfungssyndrom und extreme Antriebslosigkeit, Muskelabbau, Nervenschmerzen, Entzündungszustände, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Ich bin sicher, dass mein elender Zustand an der Flox-Dauergabe liegt. Das ist natürlich nach so langer Zeit nicht mehr nachzuweisen. Aber ich finde es wichtig, mal zu sagen, dass die furchtbaren Schäden nicht zwangsläufig sofort nach Einnahme eintreten müssen. Und ich warte immer noch auf eine Lösung, meinen Alltag wieder bewältigen zu können.

Jay sagte am 01.07.2022:
Zerstörtes Leben durch Ciprofloxacin!
Es ist schrecklich. Symptome: Polyneuropathie, Probleme beim Schlucken, Atemprobleme, Schwäche, Schmerzen in Oberschenkeln, Gelenkschmerzen in beiden Daumen und beiden Hüften, gehen kaum noch möglich, trockene und brennende Augen, Gefühl von extremster Anspannung und und und.
Und trotzdem werde ich nicht ernst
genommen. Alles wird auf die Psyche geschoben, sprich: Hypochonder, Narzisst etc. Es ist ein einziger Albtraum. Arbeiten ist nicht mehr möglich. Und meinen geliebten Sport, den ich vier Mal pro Woche ausgeübt habe, kann ich auch nicht mehr Ich kann nichtmals mehr rausgehen. Diese verfluchten Ärzte, vor allem meine Hausärztin. Die hatte selbst jetzt im Jahr 2022 noch nichts von der Gefahr gehört und nimmt es auch weiterhin nicht ernst, einfach unfassbar.
Ich wünsche allen Betroffenen viel, viel Kraft und dass es irgendwie besser wird.


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