Diabetes II: Jardiance verringert kardiovaskuläre Risiken

Empagliflozin (Jardiance) reduzierte das Risiko für kardiovaskuläre Vorfälle und Krankenhausaufenthalte wegen Herzinsuffizienz im Vergleich zu DPP-4-Hemmern bei Personen mit Typ-2-Diabetes

28.06.2021 Die ersten Daten der EMPRISE-Real-World-Evidence-Studie aus Europa, Israel und Ostasien wurden vorgestellt. Sie zeigen eine Risikoreduktion bei kardiovaskulären Ereignissen in Verbindung mit Empagliflozin (Jardiance) im Vergleich zu DPP-4-Hemmern. Boehringer Ingelheim und Eli Lilly and Company haben die Ergebnisse der Studie bekanntgegeben, an der mehr als 130.000 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes mit oder ohne kardiovaskuläre Erkrankungen teilnahmen. Die Resultate zeigen:

  • 45 Prozent relative Risikoreduktion (RRR) bei der Gesamtmortalität;
  • 29 Prozent RRR bei Krankenhausaufenthalten wegen Herzinsuffizienz;
  • 33 Prozent RRR bei einem zusammengesetzten Endpunkt, der Herzinfarkt, Schlaganfall und Gesamtmortalität umfasst.

Diese Ergebnisse waren bei Menschen mit oder ohne kardiovaskuläre Erkrankungen stabil. Die europäischen, israelischen und ostasiatischen Ergebnisse wurden auf den 81. Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) vorgestellt. Weitere europäische Analysen werden auf dem Herzinsuffizienz-Kongress der European Society of Cardiology (ESC) im Juni-Juli 2021 und auf dem ESC-Kongress im August 2021 vorgestellt.

Die EMPRISE-Ergebnisse bestätigen das gut etablierte Sicherheitsprofil von Jardiance. Jardiance war nicht mit einem Risiko für eine akute Nierenschädigung verbunden – die Analysen zeigten eine 51-prozentige RRR für eine dialysepflichtige akute Nierenschädigung. Das Risiko für Amputationen der unteren Gliedmaßen und Knochenbrüche war ähnlich hoch wie bei DPP-4-Hemmern. Darüber hinaus bestand ein erhöhtes Risiko für eine diabetische Ketoazidose, was mit den bekannten Sicherheitsinformationen von Empagliflozin übereinstimmt.

© arznei-news.de – Quellenangabe: Boehringer Ingelheim

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