Beiträge zu “Erenumab (Aimovig) Nutzererfahrungen Archiv”

  1. 1. Dosis Erenumab am 02.05.2023: (Nebenwirkungen traten schon nach einer Woche auf)
    Zunge: Veränderte Zunge, brennt, taub, Flecken und Risse, auf der Seite gewellt (Kommt wahrscheinlich vom Magen-Darm aus, ist ein Zeichen dafür)
    Ohren: Vermehrter Ohrendruck
    Stimung: Etwas gedämpft
    Positiv: Keine Migräne in diesen zwei Wochen und auch kein Migräne-Anfall

  2. Hallo und vielen Dank für eure Kommentare die ich aufmerksam gelesen habe. Ich bin 55 Jahre alt, weiblich und habe seit meinem 21ten Lebensjahr Migräne die alle 10 Jahre stärker wurde. Zunächst half mit Iberogast da meine Hausärztin damals meinte, ich hätte eine Gallenmigräne, die mir bisher unbekannt war. Jahre lang ging es damit und mit Kopfschmerzmitteln einigermaßen. Mit zunehmenden Alter wurde die Migräne jedoch stärker und länger, das Magenmittel half nicht mehr, ebenso wenig wie Schmerzmittel. Ich lag tagelang vollkommen flach (jeden Monat) und bekam Sumatriptan von einem Facharzt das mir viele Jahre half. Eines Tages half es jedoch gar nicht mehr, es wurden andere Triptane probiert, Betablocker, Verhaltenstherapie, Ernährungsumstellung und und und. Nichts half außer ein anderes Triptan Namens Asco Top. Natürlich war ich trotz des Medikaments nie mehr arbeitsfähig bzw denkfähig, viele Nebenwirkungen plagten mich aber der extrem pochende Schmerz der mich über Tage (bis zu 13 Tage/Monat) überfiel, der war nur noch ein wenig hintergründig zu spüren ( leider alle Aurasymptome auch). Herzrhythmusstörungen hatte ich bei allen Triptanen. Ich wollte diesen Zustand der kein lebenswertes Leben mehr zuließ, nicht mehr weiter ertragen (ich hatte schon viel von der Schmerzklinik Kiel gelesen und gesehen) und ging vor ein paar Jahren zu Schmerztherapeuten die angeblich auch für Migräne zuständig waren. Ernüchternd stellte ich fest dass die meisten übervoll waren und einen ablehnten und wenn man einen fand, diese keine Ahnung hatten (Schmerzzentrum Fürth). Letzes Jahr wechselte ich meinen Hausarzt und erfuhr von einer Neurologin in meiner Wohnortnähe die mich sofort verstand und mir Aimovig 140 mg verschrieb. Die geringere Dosis würde bei mir höchstwahrscheinlich nicht viel bringen da ich eine schwere Form der Migräne mit Aura habe. Die erste 140er Dosis habe ich im Dezember 2022 gespritzt. Nebenwirkungen hatte ich sofort. Extremer Schultermuskelkrampf der ein paar Tage anhielt und starke Verstopfung. Gegen Krämpfe nehme ich Magnesium, was auch gegen die Verstopfung etwas hilft. Zudem habe ich mehr Ballaststoffe in meine Ernährung eingeplant (auch Flohsamenschalen) und so komme ich zurecht. Allerdings habe ich Handgelenkschmerzen bekommen und durch einen Fersensporn seit der ersten Spritze im Dezember arge Probleme (Plantarfasziitis). Zufall? Ich weiß es nicht. Die Wirkung gegen die Migräne hingegen ist phänomenal, außer Kopfschmerzen die ich meist ohne Schmerztablette aushalten kann habe ich einfach keine echte Migräne mehr. Kein Asco Top mehr gebraucht, deren Nebenwirkungen schon stark waren. Seither bessere Konzentration, wieder planbare Termine, einfach wieder ein Leben. Allerdings ohne Bewegung da ich seit Dezember nicht mehr schmerzlos gehen kann. Somit wieder ans Haus gefesselt. Heute nehme ich die 6. Spritze und werde sehen wie es weiter geht. Bezüglich der Schlafprobleme, die hatte ich schon ab meinem 45ten Lebensjahr habe ich festgestellt, dass diese von den Wechseljahren kommen und eben stärker wurden. Ich nehme Lavendelölkapseln mit Passionsblumenextrakt um besser schlafen zu können und im Frühjahr abends immer Cetirizin wegen des Heuschnupfens und kann damit gut schlafen. Um meine Sehnen und Muskeln geschmeidig zu halten mache ich täglich Übungen die mir Physiotherapeuten gezeigt haben. Mehr vermag ich im Augenblick nicht zu tun und werde die Spritze trotz der Nebenwirkungen weiter nehmen um überhaupt noch ein erträgliches Leben zu haben. Es könnte jedoch sein dass das Medikament schon etwas mit dem Herzen macht da ich ab und an leicht blaue Lippen habe und mich Angehörige darauf aufmerksam machen. Das werde ich meiner Neurologin das nächste mal berichten. Sie fragt immer nach Nebenwirkungen und notiert sich aufmerksam jedes Detail. Ich denke mit der längeren Anwendung an uns Patienten wird sich das Produkt vielleicht noch verbessern lassen. So lange sind wir Migräniker wohl noch ein wenig die „Versuchskaninchen“ in ner „großen Studie“ aber das bin ich gerne wenn ich nur diese extremen Schmerzen nicht mehr ertragen muss die mir die Hälfte meines Lebensglücks geraubt hat. Allen Anwendern/innen wünsche ich ebenso großen Erfolg, wie mir Aimovig beschert hat.

  3. Hallo,ich bin 54 Jahre alt und spritze seit Januar 23 Aimovig (70mg).
    Anfangs Verstopfung die aber nach kurzer Zeit zurückging.
    Seitdem Blähungen und häufiger Stuhlgang.
    Auch Haare und Wimpern fallen häufig aus und lichtempfindlich bin ich geworden.
    Ich bekomme jetzt die 5.te Spritze nach einem neuen Termin mit der Neurologin.
    Da ich extrem starke Migräne mit einem Schlaganfall vor Jahren hatte, bin ich zunächst dankbar das es diese neue Prophylaxe gibt. Die Triptane hatten es ja auch in sich…aber zumindest kann ich wieder temporär am Leben teilnehmen .Außer ab und zu ein Druckgefühl im Kopf ist die Migräne seit der ersten Spritze verschwunden.

  4. Seit über 40 Jahren chronische Migräne die mich immer wieder dazu bringt dass mein Körper einfach zusammenbricht. Ich habe schon alles ausprobiert. Nun habe ich diese Woche das Aimovic verschrieben bekommen. Zuerst.sollte ich 70 mg spritzen aber das ist für mich zu wenig. Habe heute nachgespritzt. Ich habe keine Nebenwirkungen bis jetzt. Hoffe es bleibt so und es endlich ein Medikament hilft. Wenn nicht weiß nicht mehr was ich noch machen soll. Ich bekomme beim jeden Wetterwechsel Migräne und wohne in Köln. Das heißt ich bekomme momentan jeden zweiten Tag Migräne.

  5. Danke für Eure ganzen Erfahrungen, die ich alle durchgelesen habe. Ich bin 31 Jahre alt, weiblich und habe seit meiner Kindheit Migräne, in den letzten Jahren 10-15 mal im Monat.
    Der erste Monat Aimovig 140 mg war eine totale Ekstase. Ich habe alles gemacht, was sonst meine Migräne getriggert hat: unregelmäßig schlafen & essen, den ganzen Tag neue Leute kennen lernen ohne Pause und Zeit für mich etc. Migräne hatte ich nur noch an 8 Tagen im Monat und auch deutlich weniger schlimm. Und die Tage dazwischen waren auch weniger von Licht- und Lärmempfindlichkeit und dem Gefühl on the edge zu Migräne zu sein geprägt.
    Dass ich nicht mehr schlafen konnte, habe ich zunächst auf meinen hedonistischen Lebensstil geschoben. Aber jetzt, nach zwei Monaten, geht es mir immer noch so, dass ich nachts aufwache und erst in den frühen Morgenstunden wieder leichten, wenig erholsamen Schlaf finden kann und mein Herz wie verrückt klopft. Ich bin tagsüber müde und unkonzentriert und bekomme bei der Arbeit nichts mehr auf die Kette, weil ich so verzettelt und motivationslos bin. Zudem habe ich leichte Verstopfungen, die aber dazu führen, dass ich seit der ersten Spritze eine sehr schmerzhafte Analfissur habe.
    Meine Fragen sind:
    – Hat schon jemand die Nebenwirkungen wegtherapiert bekommen? Hilft es gegen die Schlaflosigkeit eventuell, den Blutdruck zu senken?
    – Hat jemand von Euch schon den Vergleich Ajovoy (Fremanezumab) ausprobiert und kann etwas über Schlaf, Bluthochdruck und Verstopfungen sagen?
    – Und weiß jemand, wie lange man Aimovig absetzten muss bevor man wieder schwanger werden darf?

  6. Ich bin 22 Jahre alt und habe seitdem ich denken kann, ständig Migräne. Ärztlich diagnostiziert wurde diese dann mit 13, Medikation: Sumatriptan. Als Prophylaxe habe ich Beta-Blocker eingenommen, die leider keinen Effekt hatten. Meine Migränetage pro Monat liegen bei 15-23 Tage mit teilweise mehr als 12 Tabletten im Monat, einfach damit man funktioniert…am 09.02.2023 habe ich zum ersten mal eine 70mg-Injektion Erenumab (Aimovig) gespritzt. Der Monat März war daraufhin fast unglaublich!! Nur 7 Schmerztage, für mich schon eine extreme Verbesserung der Lebensqualität! Leider blieb es bislang auch nur bei diesem einen positiven Monat…Aber ich bleibe dran und werde die Hoffnung nicht aufgeben

  7. Hallo
    Ich nehme Aimovig 140 mg seit 4 Monaten. Zuerst dachte ich super alles top keine Migräne mehr keine Kopfschmerzen… seit spritze 3 hat der Alptraum angefangen.Ich wurde Nachts wach und das ganze Zimmer hat sich gedreht das hat so 5 Std angehalten. Nach spritze Nummer 4 das selbe am Abend danach. Keine 5 Tage später hatte wieder so starken schwindel das ich alleine nicht laufen konnte. Ich kam sogar Stationär ins Krankenhaus dort wurde wirklich alles gemacht ct mrt schwindel Untersuchungen nichts gefunden. Meine Neurologin will nichts davon wissen. Ich werde diese Spritze nicht mehr nehmen. Ich wache Nachts auf und bin nass geschwitzt habe wieder Migräne… Und mir ist immer noch schwindelig zwischendurch

  8. Leide seit der Kindheit am Migräne
    Ich habe am 12/4/23 die erste Spritze bekommen (70mg)
    Am 13/4 war mir etwas schwindelig
    Nach Treppensteigen wurde schlimmer und der Puls war relativ hoch
    Seitdem keine Verbesserung
    Bei Föhren Puls auf 106
    Am 24/4 Hochblutdruck wurde als Diagnose festgestellt obwohl ich immer unter niedriger Blutdruck leide.
    Muss mit dem Neurologen besprechen
    Möchte gerne die Spritze nicht mehr haben

  9. Ich nehme Aimovig 70mg seit November – und es hilft sehr gut. Von 8-10 Kopfschmerz-/Migränetagen im Monat sind es nur noch 3-4. Und deutlich reduziert..
    Nebenwirkungen tatsächlich keine. Die Nebenwirkungen bei Antidepressiva/Antiepilepsiemedikame(die man vorher nehmen musste) waren auf Dauer echt furchtbar.

  10. Hallo ich leide auch seit über 20 Jahren an Migräne. Ich habe meine erste aimovig 140 spritze am 13.4.23 bekommen. ( ohne Aufklärung) allerdings. Ich habe extreme nebenwirkung bemerkt, wurde sehr krank wie Hinter druckkopfschmerzen soo stark und drückend,Lymphknoten Schwellung,Fieber, Schüttelfrost gelenkschmerzen. Also mir geht es noch Schlimmer als bisher.Laut mein Arzt kann mann nichts machen es ist nun mal drinn .Ich hoffe nur das die nebenwirkung so schnell wie möglich nachlassen.

  11. Ich habe Migräne seit ca 50 Jahren, in den letzten Jahren wurde es immer häufiger, bis zu 14 x im Monat. Seit Ende Februar 2023 spritze ich Aimovig 70. Hatte keinerlei Nebenwirkungen wie sie beschrieben werden und NUR 5 x Migräne im März. Meine Sehfähigkeit hat sich in letzten Wochen erheblich verschlechtert. Ich weiß nun nicht, ob es am Aimovig liegt. Aber selbst wenn, würde ich wahrscheinlich dabei bleiben.

  12. Hallo zusammen, ich bin 54 Jahre alt und leide seit meiner frühen Jugend an Migräne. Manchmal mit 2 Anfällen pro Woche. Ich habe viele, vom Neurologen verschriebene Therapien gemacht. Von Betablockern über Akupunktur bis Topamax usw. Daher verschrieb er mir die Spritze. Seit nur 3 Monaten, also erst 3 mal Injiziert, haben sich die Migräne trotz Streß und ständigem Wetterwechsel auf 2 Anfälle im Vierteljahr reduziert. Diese waren bei weitem nicht so intensiv, wie ich es eigentlich gewohnt war. Ein tolles neues Lebensgefühl. Noch kann ich es kaum glauben. So happy. Mal keine Migräne. Unglaublich.

  13. Chris, 55, ich leide seit 25 Jahren an Migräne, zuletzt bis zu 15 Schmerztage im Monat. Habe im Dezember letzten Jahres Aimovig 140mg bekommen. Die Wirkung war super, allerdings hatte ich 2 Wochen heftiges Herzrasen und konnte nicht schlafen. Die Dosis wurde auf 70mg gesenkt, seitdem habe ich nur noch einen Tag nach der Spritze Herzrasen. Ab und zu habe ich Gelenkschmerzen , aber das legt sich immer wieder. Meine Lebensqualität hat sich extrem verbessert und ich bin froh, dass es Aimovig gibt!

  14. Ich hoffe wirklich dass ich die zweite Injektion besser verkrafte. Am Tag danach habe ich ganze 13 Stunden geschlafen. Ich konnte nicht mal gerade auslaufen und habe auch zwischendurch derartige Tage. Da bin ich vom Kopf her unglaublich durcheinander und kann mich nicht richtig konzentrieren, die Beine sind schwer. Dass in der Packungsbeilage dann steht, das das Medikament keine Nebenwirkungen hat, bzw nur am Anfang der Einnahme ist ein Witz. Ich vermute dass es mit dem Quetiapin zusammenhängt, dass ich auch noch nehme. Fühle mich hier etwas allein gelassen, da mein Arzt sich auf die Packungsbeilage bezieht. Da fragt man sich schon wie diese Studien vonstatten gegangen sind, aufgrund deren das Medikament freigegeben wurde.

  15. Hallo in die Runde. Mein Mann hat einmal aimovig 70. Gespritzt bekommen. Er hat über Jahre Starke migräne.
    Nach zwei tagen Starke muskel und knochen schmerzen. Jetzt seit Wochen starker juckreiz am ganzen Körper. Schlaflosigkeit. Herzrasen. Der strake juckreiz mit ausschlag breitet sich am ganzen Körper aus und wird nicht besser.
    Es gibt nur etwas linderung mit salbe.
    Das Medikament ist nicht für jeden geeignet.

  16. Ich habe seid ca.8,5 Jahren Clusterkopfschmerzen. Die haben mit mir alles gemacht was mann sich vorstellt…laut meine Arzt „“ Alle medizinischen Versuche wurden ausgeschöpft „“ ich habe jeden verfluchten Tag einseitige Kopfschmerzen ( 365 Tage ) mein neue Arzt hat mich überzeugt das es ein super Medikament als spritze gibt…er hat förmlich Honig um meine Mund geschmiert…. ich glaubte ihn..dachte ist ja nur eine spritze jeden monat…. das es nicht für Clusterkopfschmerzen irgend wo an der Verpackung steht stand natürlich nicht drauf … mein Arzt sagte probieren wir es , es hat sowieso keine Nebenwirkungen !!!! Ich fluche den Tag das ich den aimovig 140 gespritzt habe !!! Atem Not… mein Herz Rhythmus hat sich geänder , denke öfters am Tag das es steht…. irgendeine kleine oder winzige Veränderung meine Kopfschmerzen hat sich nichts geändert. Finger weg der Clusterkopfschmerzen erkrankt ist. Nebenwirkungen immer noch. Die sich hier denken was Clusterkopfschmerzen sind …und denken wie schlimm könnte schon die schmerzen sein da es nur einseitig ist, SAGE ICH : 100 MAL STÄRKER ALS MIGRÄNE. Mann denkt seid längerem nicht mehr an Blumen, Himmel, alles was schön aussieht ! In Gegenteil „““““ was kann ich nur tun, das die schmerzen für immer weg sind „““

  17. Hallo,
    Ich habe 3 Aimovig-Spritzen bekommen, weil ich fast zwei Monate eine Dauermigräne hatte. Bei dem Schmerz fiel der Schlaf auch schwer. Ich ließ mich vom Neurologen von. Aimovig überzeugen. Nach der ersten Spritze konnte ich ab 3- 4 Stunden Schlafen schlecht einschlafen, ging aber wieder. 2 Tage nach der zweiten Spritze bekam ich einen Kreislaufkollaps, Erbrechen, Übelkeit, Schwindel. Der Schwindel hielt wochenlang an. Der Schlaf war dann ab 2-3 Uhr morgens beendet. Nach der dritten Spritze schlief 4 Tage am Stück nicht, was mich in Panik versetzt hatte. Als ich meinem Arzt gegenüber äußerte, dass ich da einen Zusammenhang mit Aimovig vermute, schon er das auf Stress, meine vorherigen Schlafprobleme. Ich habe Herzrasen, 4 kg abgenommen, komme in den Schlaf erst gegen 4 oder 5 Uhr morgens und muss arbeiten. Es ist die Hölle. Ich habe die Behandlung abgebrochen und hoffe auf das Verschwinden der Nebenwirkungen.

  18. Ich leide seit gut 30 Jahren an Migräne – Triptane haben die Attacken für mich zwar handelbar gemacht, trotzdem waren 10-12 Attacken pro Monat die Regel.
    Die Einnahme von Aimovig 140mg (keine Ahnung warum mein Neurologe mir nicht zu Anfang nur 70mg verschrieben hat) habe ich ganz gut vertragen – keine Nebenwirkungen oder ähnliches.
    Aktuell habe ich auch nur noch 4-5 Attacken pro Monat – allerdings sind diese bisher auch immer sehr ausgeprägt gewesen (leichtere Attacken hatte ich in den vier Monaten seit Ersteinnahme bisher nur noch sehr selten).
    Für mich auf jeden Fall eine Steigerung der Lebensqualität.

  19. Hallo, ich bin w, 36 Jahre alt und leide seit 28 Jahren an Migräne ohne Aura, oft mit starker Übelkeit inkl Übergeben. Auch unter Topiramat hielten sich meine Migränetage auf ca. 25 Tage pro Monat, sodass ich Akutmedikamente wie Zomig Nasal oder Naratriptan häufig zusätzlich nehmen musste, oft ohne Wirkung. Eine Migränephase hielt sich bis zu 8 Tage am Stück, dann 2 bis maximal 3 Tage Pause und weiter gehts… Amitriptylin habe ich vorher ebenfalls ohne Besserung versucht. Im Dezember 2022 verschrieb mir mein Neurologe 140mg Aimovig, am 26.12.2022 habe ich mir die erste Spritze verabreicht. Von 25 Migränetagen pro Monat bin ich nun bei einem(!!!!) Migränetag angelangt. Ich könnte weinen vor Erleichterung und Freude! Evtl kommt mal ein leichter Kopfschmerz gegen Abend nach einem stressigen Tag dazu, den ich mit einer(!!!!!) Ibu 400 in den Griff bekomme.

    Zu den Nebenwirkungen: starker Juckreiz am ganzen Körper. Ab und an habe ich Muskelschmerzen im linken Arm. Der ist dann „out of order“ für einige wenige Minuten, also in der Zeit nicht zu gebrauchen.

    Zu den oft genannten Nebenwirkungen die ich NICHT habe:
    – Ich schlafe wie ein Baby.. 8 Std am Stück sind keine Seltenheit, das hatte ich vorher nicht.
    – Verstopfung: nö!
    – Herz-Kreislauf: tiptop

    Im direkten Vergleich zu Topiramat: das Topiramat scheint die Urinmenge deutlich reduziert zu haben, daher hatte ich sehr oft Blasenentzündungen, durch das ständige Antibiotikum mittlerweile viele Resistenzen entwickelt und ständige Pilzinfektionen. Durch Aimovig hat sich die Urinmenge verdreifacht, also wieder auf „normalem Level“ und auch in dem Punkt hat sich meine Lebensqualität und Gesundheit deutlich verbessert.

    Fazit: Ich wäge bei meinem Leidensweg auch bei schwereren Nebenwirkungen immer ab, was schlimmer ist. Mit Aimovig 140mg kann ich also richtig super leben! Man darf bei so einem gebeutelten Leben, bei dem man denkt, es ist eigentlich kein lebenswertes Leben mehr, auch mal richtig Glück mit so einem Medikament haben! Ich wünsche allen, denen diese Spritze hilft, dass es immer so gut weitergehen möge!

  20. Hallo zusammen,
    nehmen die Nebenwirkungen ab?
    Ich nehme jetzt die vierte Spritze.
    Habe folgende Probleme:
    – Tinnitus fast dauerhaft
    – Herzrasen phasenweise
    – extreme Körperschmerzen täglich
    – bleierne Müdigkeit ständig
    – Verstopfung nur am Anfang
    – ab und zu Übelkeit
    Die Migräne ist besser geworden. Letzter Zyklus sogar gar keine. Aber ich habe immer noch starke Sehstörungen.
    Wie geht es euch?
    Liebe Grüße
    Bella

  21. Hallo, bin 51 Jahre, Migräne seit der Jugend, in den letzten Jahren 10-12 Migräne Tage pro Monat. Borreliose vor 5 Jahren . Erste Aimovig Spritze 70mg am 26.10.2022….. sehr schlimme Nebenwirkungen: Dauer Migräne ( wie im Hintergrund befindlich, leichte Schmerzen), Dauerdruck Kopfschmerz, Magen Darm Probleme, teilweise komplette Einstellung der Funktionen (das macht Angst) , Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Atemnot, bleierne Müdigkeit, Gelenk Schmerzen, extreme Ganzkörper Muskel Schmerzen, starke Migräne Anfälle 2x monatlich, dann aber mit schubartigem mehrfachen Kontrollverlust der Beine und Arme… die 2. Spritze nahm ich natürlich nicht, die Nebenwirkungen habe ich immer noch, zum Glück aber langsam abschwächend…. ich habe seit der Spritze einfach gar kein Leben mehr , vorher schon alles schlimm, jetzt noch schlimmer und gar keinen Tag mehr ohne Schmerzen und gesundheitlichen Problemen………

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