Beiträge zu “Erenumab (Aimovig) Nutzererfahrungen Archiv”

  1. Hallo und vielen Dank für eure Kommentare die ich aufmerksam gelesen habe. Ich bin 55 Jahre alt, weiblich und habe seit meinem 21ten Lebensjahr Migräne die alle 10 Jahre stärker wurde. Zunächst half mit Iberogast da meine Hausärztin damals meinte, ich hätte eine Gallenmigräne, die mir bisher unbekannt war. Jahre lang ging es damit und mit Kopfschmerzmitteln einigermaßen. Mit zunehmenden Alter wurde die Migräne jedoch stärker und länger, das Magenmittel half nicht mehr, ebenso wenig wie Schmerzmittel. Ich lag tagelang vollkommen flach (jeden Monat) und bekam Sumatriptan von einem Facharzt das mir viele Jahre half. Eines Tages half es jedoch gar nicht mehr, es wurden andere Triptane probiert, Betablocker, Verhaltenstherapie, Ernährungsumstellung und und und. Nichts half außer ein anderes Triptan Namens Asco Top. Natürlich war ich trotz des Medikaments nie mehr arbeitsfähig bzw denkfähig, viele Nebenwirkungen plagten mich aber der extrem pochende Schmerz der mich über Tage (bis zu 13 Tage/Monat) überfiel, der war nur noch ein wenig hintergründig zu spüren ( leider alle Aurasymptome auch). Herzrhythmusstörungen hatte ich bei allen Triptanen. Ich wollte diesen Zustand der kein lebenswertes Leben mehr zuließ, nicht mehr weiter ertragen (ich hatte schon viel von der Schmerzklinik Kiel gelesen und gesehen) und ging vor ein paar Jahren zu Schmerztherapeuten die angeblich auch für Migräne zuständig waren. Ernüchternd stellte ich fest dass die meisten übervoll waren und einen ablehnten und wenn man einen fand, diese keine Ahnung hatten (Schmerzzentrum Fürth). Letzes Jahr wechselte ich meinen Hausarzt und erfuhr von einer Neurologin in meiner Wohnortnähe die mich sofort verstand und mir Aimovig 140 mg verschrieb. Die geringere Dosis würde bei mir höchstwahrscheinlich nicht viel bringen da ich eine schwere Form der Migräne mit Aura habe. Die erste 140er Dosis habe ich im Dezember 2022 gespritzt. Nebenwirkungen hatte ich sofort. Extremer Schultermuskelkrampf der ein paar Tage anhielt und starke Verstopfung. Gegen Krämpfe nehme ich Magnesium, was auch gegen die Verstopfung etwas hilft. Zudem habe ich mehr Ballaststoffe in meine Ernährung eingeplant (auch Flohsamenschalen) und so komme ich zurecht. Allerdings habe ich Handgelenkschmerzen bekommen und durch einen Fersensporn seit der ersten Spritze im Dezember arge Probleme (Plantarfasziitis). Zufall? Ich weiß es nicht. Die Wirkung gegen die Migräne hingegen ist phänomenal, außer Kopfschmerzen die ich meist ohne Schmerztablette aushalten kann habe ich einfach keine echte Migräne mehr. Kein Asco Top mehr gebraucht, deren Nebenwirkungen schon stark waren. Seither bessere Konzentration, wieder planbare Termine, einfach wieder ein Leben. Allerdings ohne Bewegung da ich seit Dezember nicht mehr schmerzlos gehen kann. Somit wieder ans Haus gefesselt. Heute nehme ich die 6. Spritze und werde sehen wie es weiter geht. Bezüglich der Schlafprobleme, die hatte ich schon ab meinem 45ten Lebensjahr habe ich festgestellt, dass diese von den Wechseljahren kommen und eben stärker wurden. Ich nehme Lavendelölkapseln mit Passionsblumenextrakt um besser schlafen zu können und im Frühjahr abends immer Cetirizin wegen des Heuschnupfens und kann damit gut schlafen. Um meine Sehnen und Muskeln geschmeidig zu halten mache ich täglich Übungen die mir Physiotherapeuten gezeigt haben. Mehr vermag ich im Augenblick nicht zu tun und werde die Spritze trotz der Nebenwirkungen weiter nehmen um überhaupt noch ein erträgliches Leben zu haben. Es könnte jedoch sein dass das Medikament schon etwas mit dem Herzen macht da ich ab und an leicht blaue Lippen habe und mich Angehörige darauf aufmerksam machen. Das werde ich meiner Neurologin das nächste mal berichten. Sie fragt immer nach Nebenwirkungen und notiert sich aufmerksam jedes Detail. Ich denke mit der längeren Anwendung an uns Patienten wird sich das Produkt vielleicht noch verbessern lassen. So lange sind wir Migräniker wohl noch ein wenig die „Versuchskaninchen“ in ner „großen Studie“ aber das bin ich gerne wenn ich nur diese extremen Schmerzen nicht mehr ertragen muss die mir die Hälfte meines Lebensglücks geraubt hat. Allen Anwendern/innen wünsche ich ebenso großen Erfolg, wie mir Aimovig beschert hat.

  2. Hallo,ich bin 54 Jahre alt und spritze seit Januar 23 Aimovig (70mg).
    Anfangs Verstopfung die aber nach kurzer Zeit zurückging.
    Seitdem Blähungen und häufiger Stuhlgang.
    Auch Haare und Wimpern fallen häufig aus und lichtempfindlich bin ich geworden.
    Ich bekomme jetzt die 5.te Spritze nach einem neuen Termin mit der Neurologin.
    Da ich extrem starke Migräne mit einem Schlaganfall vor Jahren hatte, bin ich zunächst dankbar das es diese neue Prophylaxe gibt. Die Triptane hatten es ja auch in sich…aber zumindest kann ich wieder temporär am Leben teilnehmen .Außer ab und zu ein Druckgefühl im Kopf ist die Migräne seit der ersten Spritze verschwunden.

  3. Seit über 40 Jahren chronische Migräne die mich immer wieder dazu bringt dass mein Körper einfach zusammenbricht. Ich habe schon alles ausprobiert. Nun habe ich diese Woche das Aimovic verschrieben bekommen. Zuerst.sollte ich 70 mg spritzen aber das ist für mich zu wenig. Habe heute nachgespritzt. Ich habe keine Nebenwirkungen bis jetzt. Hoffe es bleibt so und es endlich ein Medikament hilft. Wenn nicht weiß nicht mehr was ich noch machen soll. Ich bekomme beim jeden Wetterwechsel Migräne und wohne in Köln. Das heißt ich bekomme momentan jeden zweiten Tag Migräne.

  4. Danke für Eure ganzen Erfahrungen, die ich alle durchgelesen habe. Ich bin 31 Jahre alt, weiblich und habe seit meiner Kindheit Migräne, in den letzten Jahren 10-15 mal im Monat.
    Der erste Monat Aimovig 140 mg war eine totale Ekstase. Ich habe alles gemacht, was sonst meine Migräne getriggert hat: unregelmäßig schlafen & essen, den ganzen Tag neue Leute kennen lernen ohne Pause und Zeit für mich etc. Migräne hatte ich nur noch an 8 Tagen im Monat und auch deutlich weniger schlimm. Und die Tage dazwischen waren auch weniger von Licht- und Lärmempfindlichkeit und dem Gefühl on the edge zu Migräne zu sein geprägt.
    Dass ich nicht mehr schlafen konnte, habe ich zunächst auf meinen hedonistischen Lebensstil geschoben. Aber jetzt, nach zwei Monaten, geht es mir immer noch so, dass ich nachts aufwache und erst in den frühen Morgenstunden wieder leichten, wenig erholsamen Schlaf finden kann und mein Herz wie verrückt klopft. Ich bin tagsüber müde und unkonzentriert und bekomme bei der Arbeit nichts mehr auf die Kette, weil ich so verzettelt und motivationslos bin. Zudem habe ich leichte Verstopfungen, die aber dazu führen, dass ich seit der ersten Spritze eine sehr schmerzhafte Analfissur habe.
    Meine Fragen sind:
    – Hat schon jemand die Nebenwirkungen wegtherapiert bekommen? Hilft es gegen die Schlaflosigkeit eventuell, den Blutdruck zu senken?
    – Hat jemand von Euch schon den Vergleich Ajovoy (Fremanezumab) ausprobiert und kann etwas über Schlaf, Bluthochdruck und Verstopfungen sagen?
    – Und weiß jemand, wie lange man Aimovig absetzten muss bevor man wieder schwanger werden darf?

  5. Ich bin 22 Jahre alt und habe seitdem ich denken kann, ständig Migräne. Ärztlich diagnostiziert wurde diese dann mit 13, Medikation: Sumatriptan. Als Prophylaxe habe ich Beta-Blocker eingenommen, die leider keinen Effekt hatten. Meine Migränetage pro Monat liegen bei 15-23 Tage mit teilweise mehr als 12 Tabletten im Monat, einfach damit man funktioniert…am 09.02.2023 habe ich zum ersten mal eine 70mg-Injektion Erenumab (Aimovig) gespritzt. Der Monat März war daraufhin fast unglaublich!! Nur 7 Schmerztage, für mich schon eine extreme Verbesserung der Lebensqualität! Leider blieb es bislang auch nur bei diesem einen positiven Monat…Aber ich bleibe dran und werde die Hoffnung nicht aufgeben

  6. Hallo
    Ich nehme Aimovig 140 mg seit 4 Monaten. Zuerst dachte ich super alles top keine Migräne mehr keine Kopfschmerzen… seit spritze 3 hat der Alptraum angefangen.Ich wurde Nachts wach und das ganze Zimmer hat sich gedreht das hat so 5 Std angehalten. Nach spritze Nummer 4 das selbe am Abend danach. Keine 5 Tage später hatte wieder so starken schwindel das ich alleine nicht laufen konnte. Ich kam sogar Stationär ins Krankenhaus dort wurde wirklich alles gemacht ct mrt schwindel Untersuchungen nichts gefunden. Meine Neurologin will nichts davon wissen. Ich werde diese Spritze nicht mehr nehmen. Ich wache Nachts auf und bin nass geschwitzt habe wieder Migräne… Und mir ist immer noch schwindelig zwischendurch

  7. Leide seit der Kindheit am Migräne
    Ich habe am 12/4/23 die erste Spritze bekommen (70mg)
    Am 13/4 war mir etwas schwindelig
    Nach Treppensteigen wurde schlimmer und der Puls war relativ hoch
    Seitdem keine Verbesserung
    Bei Föhren Puls auf 106
    Am 24/4 Hochblutdruck wurde als Diagnose festgestellt obwohl ich immer unter niedriger Blutdruck leide.
    Muss mit dem Neurologen besprechen
    Möchte gerne die Spritze nicht mehr haben

  8. Ich nehme Aimovig 70mg seit November – und es hilft sehr gut. Von 8-10 Kopfschmerz-/Migränetagen im Monat sind es nur noch 3-4. Und deutlich reduziert..
    Nebenwirkungen tatsächlich keine. Die Nebenwirkungen bei Antidepressiva/Antiepilepsiemedikame(die man vorher nehmen musste) waren auf Dauer echt furchtbar.

  9. Hallo ich leide auch seit über 20 Jahren an Migräne. Ich habe meine erste aimovig 140 spritze am 13.4.23 bekommen. ( ohne Aufklärung) allerdings. Ich habe extreme nebenwirkung bemerkt, wurde sehr krank wie Hinter druckkopfschmerzen soo stark und drückend,Lymphknoten Schwellung,Fieber, Schüttelfrost gelenkschmerzen. Also mir geht es noch Schlimmer als bisher.Laut mein Arzt kann mann nichts machen es ist nun mal drinn .Ich hoffe nur das die nebenwirkung so schnell wie möglich nachlassen.

  10. Ich habe Migräne seit ca 50 Jahren, in den letzten Jahren wurde es immer häufiger, bis zu 14 x im Monat. Seit Ende Februar 2023 spritze ich Aimovig 70. Hatte keinerlei Nebenwirkungen wie sie beschrieben werden und NUR 5 x Migräne im März. Meine Sehfähigkeit hat sich in letzten Wochen erheblich verschlechtert. Ich weiß nun nicht, ob es am Aimovig liegt. Aber selbst wenn, würde ich wahrscheinlich dabei bleiben.

  11. Hallo zusammen, ich bin 54 Jahre alt und leide seit meiner frühen Jugend an Migräne. Manchmal mit 2 Anfällen pro Woche. Ich habe viele, vom Neurologen verschriebene Therapien gemacht. Von Betablockern über Akupunktur bis Topamax usw. Daher verschrieb er mir die Spritze. Seit nur 3 Monaten, also erst 3 mal Injiziert, haben sich die Migräne trotz Streß und ständigem Wetterwechsel auf 2 Anfälle im Vierteljahr reduziert. Diese waren bei weitem nicht so intensiv, wie ich es eigentlich gewohnt war. Ein tolles neues Lebensgefühl. Noch kann ich es kaum glauben. So happy. Mal keine Migräne. Unglaublich.

  12. Chris, 55, ich leide seit 25 Jahren an Migräne, zuletzt bis zu 15 Schmerztage im Monat. Habe im Dezember letzten Jahres Aimovig 140mg bekommen. Die Wirkung war super, allerdings hatte ich 2 Wochen heftiges Herzrasen und konnte nicht schlafen. Die Dosis wurde auf 70mg gesenkt, seitdem habe ich nur noch einen Tag nach der Spritze Herzrasen. Ab und zu habe ich Gelenkschmerzen , aber das legt sich immer wieder. Meine Lebensqualität hat sich extrem verbessert und ich bin froh, dass es Aimovig gibt!

  13. Ich hoffe wirklich dass ich die zweite Injektion besser verkrafte. Am Tag danach habe ich ganze 13 Stunden geschlafen. Ich konnte nicht mal gerade auslaufen und habe auch zwischendurch derartige Tage. Da bin ich vom Kopf her unglaublich durcheinander und kann mich nicht richtig konzentrieren, die Beine sind schwer. Dass in der Packungsbeilage dann steht, das das Medikament keine Nebenwirkungen hat, bzw nur am Anfang der Einnahme ist ein Witz. Ich vermute dass es mit dem Quetiapin zusammenhängt, dass ich auch noch nehme. Fühle mich hier etwas allein gelassen, da mein Arzt sich auf die Packungsbeilage bezieht. Da fragt man sich schon wie diese Studien vonstatten gegangen sind, aufgrund deren das Medikament freigegeben wurde.

  14. Hallo in die Runde. Mein Mann hat einmal aimovig 70. Gespritzt bekommen. Er hat über Jahre Starke migräne.
    Nach zwei tagen Starke muskel und knochen schmerzen. Jetzt seit Wochen starker juckreiz am ganzen Körper. Schlaflosigkeit. Herzrasen. Der strake juckreiz mit ausschlag breitet sich am ganzen Körper aus und wird nicht besser.
    Es gibt nur etwas linderung mit salbe.
    Das Medikament ist nicht für jeden geeignet.

  15. Ich habe seid ca.8,5 Jahren Clusterkopfschmerzen. Die haben mit mir alles gemacht was mann sich vorstellt…laut meine Arzt „“ Alle medizinischen Versuche wurden ausgeschöpft „“ ich habe jeden verfluchten Tag einseitige Kopfschmerzen ( 365 Tage ) mein neue Arzt hat mich überzeugt das es ein super Medikament als spritze gibt…er hat förmlich Honig um meine Mund geschmiert…. ich glaubte ihn..dachte ist ja nur eine spritze jeden monat…. das es nicht für Clusterkopfschmerzen irgend wo an der Verpackung steht stand natürlich nicht drauf … mein Arzt sagte probieren wir es , es hat sowieso keine Nebenwirkungen !!!! Ich fluche den Tag das ich den aimovig 140 gespritzt habe !!! Atem Not… mein Herz Rhythmus hat sich geänder , denke öfters am Tag das es steht…. irgendeine kleine oder winzige Veränderung meine Kopfschmerzen hat sich nichts geändert. Finger weg der Clusterkopfschmerzen erkrankt ist. Nebenwirkungen immer noch. Die sich hier denken was Clusterkopfschmerzen sind …und denken wie schlimm könnte schon die schmerzen sein da es nur einseitig ist, SAGE ICH : 100 MAL STÄRKER ALS MIGRÄNE. Mann denkt seid längerem nicht mehr an Blumen, Himmel, alles was schön aussieht ! In Gegenteil „““““ was kann ich nur tun, das die schmerzen für immer weg sind „““

  16. Hallo,
    Ich habe 3 Aimovig-Spritzen bekommen, weil ich fast zwei Monate eine Dauermigräne hatte. Bei dem Schmerz fiel der Schlaf auch schwer. Ich ließ mich vom Neurologen von. Aimovig überzeugen. Nach der ersten Spritze konnte ich ab 3- 4 Stunden Schlafen schlecht einschlafen, ging aber wieder. 2 Tage nach der zweiten Spritze bekam ich einen Kreislaufkollaps, Erbrechen, Übelkeit, Schwindel. Der Schwindel hielt wochenlang an. Der Schlaf war dann ab 2-3 Uhr morgens beendet. Nach der dritten Spritze schlief 4 Tage am Stück nicht, was mich in Panik versetzt hatte. Als ich meinem Arzt gegenüber äußerte, dass ich da einen Zusammenhang mit Aimovig vermute, schon er das auf Stress, meine vorherigen Schlafprobleme. Ich habe Herzrasen, 4 kg abgenommen, komme in den Schlaf erst gegen 4 oder 5 Uhr morgens und muss arbeiten. Es ist die Hölle. Ich habe die Behandlung abgebrochen und hoffe auf das Verschwinden der Nebenwirkungen.

  17. Ich leide seit gut 30 Jahren an Migräne – Triptane haben die Attacken für mich zwar handelbar gemacht, trotzdem waren 10-12 Attacken pro Monat die Regel.
    Die Einnahme von Aimovig 140mg (keine Ahnung warum mein Neurologe mir nicht zu Anfang nur 70mg verschrieben hat) habe ich ganz gut vertragen – keine Nebenwirkungen oder ähnliches.
    Aktuell habe ich auch nur noch 4-5 Attacken pro Monat – allerdings sind diese bisher auch immer sehr ausgeprägt gewesen (leichtere Attacken hatte ich in den vier Monaten seit Ersteinnahme bisher nur noch sehr selten).
    Für mich auf jeden Fall eine Steigerung der Lebensqualität.

  18. Hallo, ich bin w, 36 Jahre alt und leide seit 28 Jahren an Migräne ohne Aura, oft mit starker Übelkeit inkl Übergeben. Auch unter Topiramat hielten sich meine Migränetage auf ca. 25 Tage pro Monat, sodass ich Akutmedikamente wie Zomig Nasal oder Naratriptan häufig zusätzlich nehmen musste, oft ohne Wirkung. Eine Migränephase hielt sich bis zu 8 Tage am Stück, dann 2 bis maximal 3 Tage Pause und weiter gehts… Amitriptylin habe ich vorher ebenfalls ohne Besserung versucht. Im Dezember 2022 verschrieb mir mein Neurologe 140mg Aimovig, am 26.12.2022 habe ich mir die erste Spritze verabreicht. Von 25 Migränetagen pro Monat bin ich nun bei einem(!!!!) Migränetag angelangt. Ich könnte weinen vor Erleichterung und Freude! Evtl kommt mal ein leichter Kopfschmerz gegen Abend nach einem stressigen Tag dazu, den ich mit einer(!!!!!) Ibu 400 in den Griff bekomme.

    Zu den Nebenwirkungen: starker Juckreiz am ganzen Körper. Ab und an habe ich Muskelschmerzen im linken Arm. Der ist dann „out of order“ für einige wenige Minuten, also in der Zeit nicht zu gebrauchen.

    Zu den oft genannten Nebenwirkungen die ich NICHT habe:
    – Ich schlafe wie ein Baby.. 8 Std am Stück sind keine Seltenheit, das hatte ich vorher nicht.
    – Verstopfung: nö!
    – Herz-Kreislauf: tiptop

    Im direkten Vergleich zu Topiramat: das Topiramat scheint die Urinmenge deutlich reduziert zu haben, daher hatte ich sehr oft Blasenentzündungen, durch das ständige Antibiotikum mittlerweile viele Resistenzen entwickelt und ständige Pilzinfektionen. Durch Aimovig hat sich die Urinmenge verdreifacht, also wieder auf „normalem Level“ und auch in dem Punkt hat sich meine Lebensqualität und Gesundheit deutlich verbessert.

    Fazit: Ich wäge bei meinem Leidensweg auch bei schwereren Nebenwirkungen immer ab, was schlimmer ist. Mit Aimovig 140mg kann ich also richtig super leben! Man darf bei so einem gebeutelten Leben, bei dem man denkt, es ist eigentlich kein lebenswertes Leben mehr, auch mal richtig Glück mit so einem Medikament haben! Ich wünsche allen, denen diese Spritze hilft, dass es immer so gut weitergehen möge!

  19. Hallo zusammen,
    nehmen die Nebenwirkungen ab?
    Ich nehme jetzt die vierte Spritze.
    Habe folgende Probleme:
    – Tinnitus fast dauerhaft
    – Herzrasen phasenweise
    – extreme Körperschmerzen täglich
    – bleierne Müdigkeit ständig
    – Verstopfung nur am Anfang
    – ab und zu Übelkeit
    Die Migräne ist besser geworden. Letzter Zyklus sogar gar keine. Aber ich habe immer noch starke Sehstörungen.
    Wie geht es euch?
    Liebe Grüße
    Bella

  20. Hallo, bin 51 Jahre, Migräne seit der Jugend, in den letzten Jahren 10-12 Migräne Tage pro Monat. Borreliose vor 5 Jahren . Erste Aimovig Spritze 70mg am 26.10.2022….. sehr schlimme Nebenwirkungen: Dauer Migräne ( wie im Hintergrund befindlich, leichte Schmerzen), Dauerdruck Kopfschmerz, Magen Darm Probleme, teilweise komplette Einstellung der Funktionen (das macht Angst) , Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Atemnot, bleierne Müdigkeit, Gelenk Schmerzen, extreme Ganzkörper Muskel Schmerzen, starke Migräne Anfälle 2x monatlich, dann aber mit schubartigem mehrfachen Kontrollverlust der Beine und Arme… die 2. Spritze nahm ich natürlich nicht, die Nebenwirkungen habe ich immer noch, zum Glück aber langsam abschwächend…. ich habe seit der Spritze einfach gar kein Leben mehr , vorher schon alles schlimm, jetzt noch schlimmer und gar keinen Tag mehr ohne Schmerzen und gesundheitlichen Problemen………

  21. Hallo,
    ich bin 50 und habe seit ca. 20 Jahren Migräne, ca. 10-15 Tage im Monat, allerdings ohne Aura, nur extreme einseitige Kopfschmerzen. Sumatriptan half immer. Hab mehrere Heilpraktiker, Osteopaten, Neurologe und normale Ärzte durch, keiner konnte helfen. Am 15.10.2022 hab ich meine erste Spritze Aimovig 70mg bekommen. Das war mein letzter Tag mit Migräne, bin seither schmerzfrei, und alles ohne Nebenwirkung. Bekomme in 1 Woche Spritze Nummer vier. Ich hab ein neues Lebensgefühl, bin wieder mit Frau und Freunden unterwegs. Hätte nicht mehr dran geglaubt.
    Grüße

  22. Hallo,
    Ich bin 54 Jahre und bekam die erste Spritze 70 mg im Oktober und danach hatte ich 3 Wochen keine Migräne, das war einfach toll. Habe mir gerade diese Woche die 3. Spritze gegeben. Bei den letzten Zyklen ist mir aufgefallen das in der 4 Woche die Migräne wieder mehr auftritt, denke da lässt die Wirkung nach.
    Nebenwirkungen habe ich 14 Tage nach der ersten Spritze gemerkt, da mein Urin stark gerochen hat. Lt. Urintests ein Harnwegsinfekt….da habe ich Antibiotika bekommen. Nur leider ist es jedesmal so, das der Urin stark riecht und ich kann nicht jeden Monat Antibiotika nehmen. Neurologin ging auf die Nebenwirkung nicht ein. Jetzt habe ich noch eine Lidrand- und Bindehautentzündung….. all das kenne ich eigentlich nicht und verbinde das mit der Migränepritze.
    Wenn es so weitergeht, werde ich diese Spritze nicht weiter nehmen. Ich schaue also wie es weitergeht.

    Grüße an alle Schmerzgeplagten

  23. Hallo ich hab Mal eine Frage in die Runde..bekomme seit 3 Monaten Aimovig 70 mg gespritzt und mir fällt immer nach der Injektion in den ersten Tagen danach auf…das ich starke Mundtrockenheit mit Halsschmerzen .geschwollene Lymphknoten habe immer gegen Abend und besonders in der Nacht…kennt das noch jemand?

  24. Hallo , ich habe am 1.6.22 die erste Aimovig Spritze bekommen 70mg. Nach einen Monat erhöht auf 140mg Leider war die Wirkung nicht so gut . Die Anfälle waren leichter und nicht mehr so doll , kein Spucken mehr . Schmerzmittel half gut . Triptanen kann ich nicht nehmen hilft schon , aber ich habe wiederkehrende Kopfschmerzen .
    War aber nach 3 Monaten schon wieder bei 11 Schmerztagen . Jetzt soll ich 3 Monate Pause machen um eine andere Spritze zu probieren. Was ich mir aber überlege . Jetzt merke ich was ich für Nebenwirkungen hatte . Ersten Monat , starke Müdigkeit, Übelkeit. Herzrytmussstörung , Schlafprobleme . 2 und 3 Monat . Ich habe überhaupt nicht mehr geschlafen , ständig Augenmigräne . Und jetzt nehme ich die Spritze schon 5 Wochen nicht mehr , schlafen kann ich wieder , Migräne ist auch auszuhalten. Aber die Herzrytmussstörung/ Extrasystolen deutlich spürbar, habe ich jetzt schon eine ganze Woche obwohl ich die Spritze jetzt schon 5 Wochen nicht mehr nehme , ich hoffe das es wieder weggeht dass hatte ich noch nie . Ich werde mir wohl keine Spritze mehr geben lassen .

  25. Hallo, ich spritze seit 2 Jahren. Konnte dadurch meine Migränetage erfolgreich reduzieren. Nun habe ich seit einigen Wochen eine einseitige Gesichtsschwellung…CT war ohne Befund….kann das jetzt noch als Nebenwirkung ( obwohl ich das Präparat schon so lange spritze ) auftreten? Oder sollte ich andere Möglichkeiten in Betracht ziehen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht??? LG N.

  26. Ich habe Aimovig 11 Monate gespritz
    Sämtliche Nebenwirkungen, wie Druck der Ohrspeicheldrüsen, Mundtrockenheit, trotzdem 12 Migränetage, , massive Verstopfung, Gelenksbeschwerden ellbogen innenseite und kniegelenke Innenseite, laut Neurologien keine Nebenwirkungen
    Ich habe gelesen, dass viele von Euch auch diese Beschwerden hatten- seit ca2,5 monaten spritze ich es nicht mehr, Nebenwirkungen sind noch nicht vorbei! Es mag bei machen Helfen , bei mir nicht!

  27. Hallo ihr lieben

    Habe jetzt auch seit Mitte September Aimovig 140mg erhalten. Und bin seit 7 Tagen Migräne frei. ( Sonst spätestens an jedem 2. Tag einen Anfall) Ich hoffe mal das es anhält drückt mir die Daumen. Einzige Nebenwirkungen bis jetzt nur das ich etwas Verstopfungen habe aber ganz ehrlich lieber das als eine Migräne :)

  28. Ich gehöre auch zu den Glücklichen, die jeden Tag dankbar sind, ein neues Leben zu haben. Nach 45 Jahren Migräne und zahlreichen Krankenhausaufenthalten, bekomme ich seit Februar 2022 Aimovig 140 mg und habe in dieser Zeit ein Triptan genommen, da ich nur eine nennenswerte Attacke hatte. Die unerfreulichen Kilos, die ich durch Doxepin und Metoprolol zugenommen hatte, bin ich auch wieder los geworden. Ich bin jeden Tag glücklich und dankbar, für dieses Leben ohne Schmerzen und Übelkeit! Im Gegensatz zu den Medikamenten die ich vorher jahrelang nehmen musste, habe ich von der Spritze keinerlei Nebenwirkungen. Ich weiß, dass die Spritze nicht bei jedem so wirkt, wie bei mir, aber ein Versuch ist es sicherlich wert, für so viel Lebensqualität

  29. Dank Aimovig habe ich endlich wieder ein Leben! Ich gehöre wohl zu den Glücklichen, bei denen das Präparat voll und ganz anschlägt. Außer einer Obstipation in den ersten 5-7 Tagen nach Injektion, plagen mich keine Nebenwirkungen. (Hier hilft mir Magnesium!) Bedauerlich finde ich, dass man seinen Körper hierzulande erst mit einem wahnsinnigen Ausmaß an chemischem Arsenal befeuern muss, bevor man dieses überaus wirksame biotechnologische Präparat verschrieben bekommt.

  30. Habe seit 35 Jahren Migräne die seit ich 40 bin zugenommen hat, früher nur 2 Attacken im Monat, zuletzt 10 Migränetage/ Monat, zuletzt halfen auch die Triptane nicht mehr. Topiramat als Prophylaxe hat super gut geholfen, musste ich aber absetzen wegen starker Schlafstörungen. Habe jetzt 3x Ajmovig 70 genommen mit nur wenig Effekt, einmal 140mg vor vier Wochen, Migräne etwas weniger, dafür aber Schlafstörungen: wache jeden morgen um 3 Uhr auf, kann dann noch ein paar mal 10-30 min einschlafen, habe aber Albträume und Herzklopfen. Habe auch deutlich weniger Appetit, das Essen schmeckt nicht mehr. Habe 1-2 kg abgenommen. Augenflimmern abends hatte ich vorübergehend. Die Lichtempfindlichkeit hat generell deutlich zugenommen, im hellen kann ich gar nicht mehr schlafen. Tinnitus hatte ich vorher schon ab und zu, jetzt seit Ajmovig mehr, fast dauerhaft.
    Hoffe im Moment noch dass die Wirkung besser wird und die Nebenwirkungen nachlassen.

  31. Ich habe noch eine Frage an alle, die auch so heftige Nebenwirkungen hatten – wie lange habt ihr gebraucht bis sie vorbei waren? Meine Spritze ist fast 5 Wochen her und es hört nicht auf …

  32. Migräne seit 30 Jahten, alles durch… habe vor einem Monat meine erste Aimovig 70 bekommen. Die erste Woche war alles ok außer dass die täglichen Kopfschmerzen zugenommen haben. Dann hab ich angefangen Migräne Attacken zu bekommen, die irgendwie anders und teilweise viel heftiger waren…mittelweile hab ich heftige Nebenwirkungen, do dass ich die Zweite gar nicht mehr nehmen werde. Ich habe Schwindel, Hinterkopf Druckschmerz, Übelkeit, Mundtrockenheit, Oberschenkelbrennen, ich schlafe anders und ich fühle mich benommen und schlecht. Bei so einem Medikament zu behaupten, dass es keine Nebenwirkungen hat ist sehr gewagt und dürfe eigentlich gar nicht passieren. Ich hoffe sehe, dass es bald aufhört und meine Körper den aimovig abbaut. Ich fühle mich sehr schlecht.

  33. Elke1971
    ich leide auch seit meiner Kindheit unter Migräne, habe von Antidepressiver bis hin zur Triptanen alles durch was es auf dem Markt gibt. Seit etwa ein Jahr und 5 Monaten nehme ich die Injektion AYOVI anfangs hat sie ganz gut geholfen ,jetzt denke ich hat sich mein Körper daran gewöhnt und ich habe wieder das volle Programm 12 Migränetage und 15 Spannungskopfschmerztage in Monat.Und durch die Injektion denke ich haben sich folgende Nebenwirkungen mit ein geschlichen wo man aber sagt das kann nicht sein Augenflimmern, Magen Darmbeschwerden und Glenkbeschwerden. Ellenbogen, Knie und Oberschenkel.Ich kann mich manchmal kaum bewegen. Rheuma ist ausgeschlossen und so weiter. Mann möchte doch nur ein bisschen normalität in Leben und was bekommt man andere schmerzen dazu

  34. Hallo!
    Seit meinen Kindheitstagen litt ich an Migräneattacken: 5-10 x im Monat.
    Dank Aimovig (seit 2 Jahren setzte ich mir den PEN) bin ich diese los. Ab und an habe ich noch Kopfschmerzen. Meine Lebensqualität hat sich erheblich verbessert. Ich bin soooo froh über dieses Medikament. Nebenwirkungen habe ich keine.

  35. Achja, wollte nur noch zu meinem oben stehenden Bericht erwähnen, dass ich auch schon alles durch habe (schulmedizinisch, energetisch, ayurvedisch, ….. eben alles Mögliche) Angefangen von Schmerzmedikamenten (die in Abhängigkeitsverhältnissen endeten) bis hin zu Spitalsaufenthalten und Entzugstherapien von den Schmerzmitteln. Besuch bei Schmerzambulanzen und diversen Neurologen. Viele nehmen dich nicht ernst und du kommst dir vor wie ein Hypochonder. Bis ich mit allem aufgehört habe. Ich habe dann einfach angefangen die Migräne hinzunehmen bis ich fast daran zerbrochen wäre. Und dann bekam ich Aimovig….

  36. Hallo alle Migränegeplagten zusammen,

    also auch hier mein Fazit zu Aimovig (70mg): ich habe seit über 40 Jahren schwerste chronische Aura-Migräne mit allem rundherum, wie z.B. starkes Erbrechen (bin immer gleich am Boden auf den kalten Fliesen liegengeblieben, weil es sich ja eh nicht ausgezahlt hat, mich wieder niederzulegen), extreme Licht- und Lärmempfindlichkeit und natürlich Schmerzen Schmerzen Schmerzen…….
    Meine Lebenskraft war am Ende und ich habe mich wirklich manches Mal gefragt, für was das alles noch…… Das ist doch kein Leben!!
    Eines Tages habe ich dann einen Artikel gelesen von der Erforschung eines neuen Migräne-Medikamentes: Aimovig. Von da an habe ich mir alles an Informationen reingezogen, was ich nur finden konnte und war auf jedem nur erdenklichen Vortrag über dieses Thema. Lange Zeit konnten es ja sowieso nur Schmerzambulanzen verschreiben. Da wollte ich auf keinen Fall mehr hin, habe genug Zeit dort verbracht. Letztendlich konnte ich es dann erwarten und hab es über meinen Hausarzt verschrieben bekommen. Und was soll ich sagen? Ich spritze mir Aimovig nun seit einem Jahr und habe von bis zu 25 Migränetagen im Monat nur mehr ein bisschen Kopfweh so ab und an. Ich habe jetzt Angst vor der vorgeschriebenen Pause. Auch Nebenwirkungen haben sich bei mir keine eingestellt, bin nur mehr müde als zuvor. Wobei ich mir gar nicht mal sicher bin, ob diese oftgenannte Müdigkeit wirklich von Aimovig kommt. Ich genieße mein Leben wieder und dafür bin ich so so so so so so DANKBAR!!!!! Mein DANK an alle, die da mitgeholfen haben!!!!!!!!

  37. Hallo…
    Bin 55 J. und arbeite schon immer in Vollzeit.
    Migräne muss ich schon in der Kindheit gehabt habe.
    Dann viele Jahre nicht. Vor 13 J. ging er dann wieder los. Immer zum Woche 2-3 Tage hintereinander. Ich habe viele Überstunden- Tage und Urlaubstage eingesetzt, damit ich ja nicht immer eine AU brauchte.
    In den letzten 9 Jahren habe ich 10 x Sumatriptan mit ASS in mich gestopft um zu funktionieren.
    Seit genau einem Jahr setze ich mir die Injektionslösung Aimovig 70 mg.
    2-3 Migräne Tage habe ich zuerst nur gehabt. In den letzten 2 Monaten jedoch 4-5, was immer noch besser ist als früher. Ich habe einen guten Neurologen/Psychiater zu dem ich alle 8 Wochen zum Gespräch gehe.
    Mit Aimovig habe ich mehr innere Ruhe und Zeit besser auf mich zu achten. Ausreichend Schlaf, Essen, Trinken…..ihr wisst schon was ich meine… Jedoch glaubte ich mich wohl unbewusst in einer Sicherheit mit Aimovig und habe mich nicht ausreichend gut um mich gekümmert. Ohne Frühstück aus dem Haus…. nicht ausreichen getrunken….. zu wenig Entspannung….wieder über meine Grenzen.
    Ich halte die Aimovig Injektion für ein Wunder, habe jedoch für mich gemerkt, dass ich nicht alles von der Injektion abhängig machen kann
    Gruß A…..

  38. Hallo an Alle,

    Ich leide seit der Pubertät an Migräne. Ich habe massenhaft Schmerzmittel konsumiert.
    Ich hatte eine Neurologin, die mir die Tabletten zugeteilt hat und wie ich finde null Gefühl für das Befinden des Patienten hatte.

    Ich hatte manchmal 15 Anfälle im Monat mit teilweise 3 tägiger Dauer. Da hat man das Leben manchmal satt gehabt…Ich habe sie oft nachts bekommen. Topiramat hat etwas Besserung gebracht. Sumatriptan hat mich völlig geschafft. Muskel/Gelenkschmerzen, Schluckschwierigkeiten und völlige Kraftlosigkeit.

    Dann kam der Tag, als gar nichts mehr wirkte. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, hab mich 12 h nur erbrechen, es ging gar nichts mehr.

    Notaufnahme, Neurologie, Mrt, das ganze Programm. Körperlich alles i.o.. Zum Glück. Von der Klinik bekam ich das Empfehlungsschreiben für die Spritze mit Erenumab, mein Glück. Habe jetzt eine tolle Ärztin, mit der ich super verkomme. Die Kasse hat es sofort genehmigt. Angefangen habe ich auch mit der 70er. 4 Anfälle hatte ich im Schnitt. Jetzt habe ich seit 5 Monaten die 140er. Was soll ich sagen? 1 Anfall und der fällt sehr mild aus im Gegensatz zu früheren.
    Rizatriptan und der Tag ist gerettet. Ich bin unheimlich dankbar für dieses Medikament und wünsche mir, das es noch vielen Geplagten helfen wird.

    Ich habe Lebensqualität erhalten, die ich zu schätzen weiß. Man nimmt wieder bewusst und aktiv am Leben teil.

    Ich bin jetzt 44 und hoffe das in den nächsten Jahren noch viele Erkenntnisse über diese fiese Krankheit gewonnen werden.

    Euch Allen viel Erfolg

  39. Hallo.seit 33jahren Migräne.zwei Kuren und etliche Behandlungen wie Akupunktur.Spritzen im Kopf.blutegel.Botox und jetzt seit einem halben Jahr aimoviig.unendlich Medikamente in laufe der Zeit.von Zäpfchen angefangen bis verschiedene Triptane.Fazit:es lindert die Stärke der Anfälle das heißt kein Erbrechen mehr und nach fünf Stunden kann ich wieder denken und aufstehen.muss trotzdem triptane nehmen.da ich ja nur 70 nehme.wahrscheinlich brauch ich die höhere Dosis.es ist aber schon ein kleiner Lichtblick.ach in der Psychiatrie war ich auch zweimal,denn Stress verschlimmert ja auch die Anfälle.in diesem Sinne lasst es euch gut gehen.Ps:nach 33jahren übernimmt das die Krankenkasse

  40. Hallo zusammen
    Bin weiblich, 57 Jahre alt und habe, seit ich denken kann, Migräne. Habe wohl schon am Längsten aimovig intus, da ich seit Januar 2019 dieses Mittel monatlich spritze. Musste nach 12 Monaten absetzen, da Vorschrift (in der Schweiz). Hatte auch ca. 15 Migränetage pro Monat = DAS IST SO KEIN LEBEN! Meine Erfahrungen: nach ca. 3 Monaten hatte ich deutlich weniger Migräne, ca., je nach Wetterlage/Luftdruck 2-3 mal Kopfweh, aber viel weniger schlimm! Nebenwirkungen: nun nach 2 1/2 Jahren: ziemlich starke Verstopfung und auch deutlich mehr Blähungen. Trotzdem, alles ist weniger schlimm als Migräne, die Lebensqualität ist gleich Null!! Nun muss ich gemäss Vorschriften swissmedic wieder pausieren. Ich merke schon wieder, dass ich öfters Kopfschmerzen habe, diese Woche bereits zum dritten Mal, mit Migränetendenz.
    Werde es mir wieder verschreiben lassen.

  41. Hallo ,
    ich möchte meine Erfahrung mit Aimovig 140 mg teilen, ich habe erste Spritze am 11.01.21 unter Anleitung von Neurologin mir selbst gespritzt. In ersten zwei Monaten habe ich folgende Nebenwirkungen beobachtet: Schlafstörungen, paar Kilos mehr, sonst nichts. Die Wirkung direkt nach der erste Spritze ist fantastisch gewesen, bzw bis jetzt ist beste Waffe gegen meinen Kopfschmerzen (ich habe verschiedene Arten: Migräne ohne Aura und Erbrechen auf der linke Kopfseite, auf der rechte Seite sehr seltene paroxysmale Hemikranie (am Anfang hat man mit der Triegeminusneurologie verwechselt) sehr weniger geworden, 2-3 pro Monat, ist schon großer Erfolg. Davor habe ich alles mögliche ausprobiert, verschiedene Antiepileptika, Schmerzklinik, psychsomatische Reha (wo ich fast jeden Tag starke Kopfschmerzen hatte). Novaminsulfon hilft mir nicht mehr.Nach paar Monaten sind diese paar Kilos auch schon weg, Schlafstörungen sind auch verschwunden. Bis jetzt ist folgendes zu beobachten, die Migräneattaken sind sehr selten plus paroxysmale Hemicranieattaken sind sehr weniger geworden. Fazit: schon 6 Spritzen, nächste Woche werde ich mir 7te spritzen,bis jetzt positive Erfahrung.

  42. Hallo Liebe Migräne Freunde,

    ich bin 27 Jahre alt und leide seit 10 jahren unter Migräne links.
    in dieser Zeit habe ich mich mit Novalgin und seit 2 jahren Zomig über Wasser gehalten jedoch die Hölle. wie jeder Migräne Patient ist es schlimm etwas zu planen und es schränkt einen extrem ein

    Topiramat habe ich nicht vertragen. nach 3 Monaten war ich auf 42 kg zusätzlich Trinknahrung und starke Schwellungen im Gesicht bzw. habe allergisch reagiert

    gestern erhielt ich die Erste Spritze Aimovig … was soll ich sagen kein Kopfschmerz mehr in der Früh .. es ist krass jedoch fühle ich mich voll benommen und träume vor mich hin … im Büro nicht so gut hoffe das hört auf.
    Mein Arzt meinte bei meiner Geaschichte wenn nichts hilft würde es die Krankenkasse übernehmen .. muss SIE .. denn 600 € jedes Monat ist echt krass, ich kann es mir einfach nicht leisten #

    Habt Ihr einen Tipp für mich ? Ich dokumentiere alles und lasse mir noch befunde geben von meiner Hausärztin ansonsten muss ich diese kostenspielige Wunderwaffe absetzen

  43. Hallo, bisher 4 Spritzen 140mg Aimovig.
    Migräne von 20x im Monat auf 7x im Monat reduziert, allerdings
    • permanente SEHR UNANGENEHME Druck-Kopfschmerzen, die nicht mit normalen Schmerztabletten weg gehen.—> ich halte es aus und nehme die Spritze weiter, solange es nicht den Schmerzgrad der Migräne erreicht hat!
    • alle neurologischen Ausfälle noch da (wie bei Migräne/ Aura), d.h. Licht/ Lärmunverträglichkeit, Augenflimmern, Sehstörungen, Sprachstörungen, Vergesslichkeit, Reizüberflutungen im Alltag, usw.
    • immer wieder kehrende Übelkeit die mehrere Stunden anhält, mehrmals über den Tag verteilt/ sowie Appetitlosigkeit und Geschmacksveränderung
    • jeweils am ersten und letzten Tag der Spritze Migräne
    • Schwächung Immunsystem/ vermehrt Infektionen/ anfälliger für Entzündungen, so treten bei mir beispielsweise Mittelohrentzündungen, Harnwegsinfekte, Nierenbeckenentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Mandelentzündungen, Hautausschläge und -Entzündungen sowie Magenprobleme auf

  44. Ich leide seit 20 Jahren an starken Migräneanfällen und habe alles ausprobiert: Betablocker, Topiramat, Flunarizin, Amitriptylin, Valproat, Botox – mit der nicht gewünschten Wirkung, aber so einigen Nebenwirkungen.
    Schließlich habe ich alles weggelassen und mich nur noch akut behandelt mit Ibu600, und davon nicht wenig genommen, die Migräne war dadurch zwar erträglicher, insofern, als dass ich arbeiten konnte, aber damit habe ich meinen Darm ruiniert.
    Ich nehme jetzt dank meines Neurologen seit 4 Monaten Aimovig – und was ich dadurch erleben darf, möchte ich gern hier schreiben.
    Die Migräne hat sich deutlich reduziert, um ca. 1/4 der Anfälle, und vor allem die Schwere hat abgenommen und liegt bei einer Skala von 1 (am schwächsten) bis 10 (am stärksten) nun bei 1-2.
    Ich danke dem Hersteller für mein neues Lebensgefühl und möchte ohne Aimovig nicht mehr sein.
    Ich bin ein ganz neuer Mensch, ohne depressive Züge während eines Migräneanfalls. Und ich bemerke keine Nebenwirkungen! Nichts! Klasse!
    Ich bin einfach nur gut drauf und unglaublich glücklich – VIELEN VIELEN DANK!

  45. Hallo zusammen,
    ich bekomme seit 2018 Aimovig, habe nach 1 Jahr 6 Monate pausiert auf Anraten des Arztes. In diesem 1. Jahr hatte ich keine Nebenwirkungen. Die Wirkung ließ nach der Gewöhnungsphase leider nach. Ich hatte dann noch ca 10-12 Anfälle pro Monat. Hab diese jedoch mit Einnahme on von je 1Naratriptan+1/2 Naproxen immer innerhalb von 1 Stunde weg bekommen. Zu dieser Zeit hatte ich eine Hormonspirale, aber alles super.

    Nach den 6 Monaten Pause hab ich wieder das Aimovig bekommen. Ich habe jetzt kein Verhütungsmittel mehr und auch keine weiteren Erkrankungen. Die Wirkung wie zuvor, mit ca 12 Anfällen pro Monat, gut zu kontrollieren. Nach einem halben Jahr Aimovig stellte sich eine Hormonstörung ein, ich bekam keine Periode mehr, statt dessen starken Schwindel, Herzrasen, erhöhten Puls.
    Ich setzte dieAimovig erstmal ab, dann kam die Periode nach einigen Tagen wieder. Auch die anderen Beschwerden sind abgeklungen.
    Ich war nicht sicher, ob es mit Aimovig zusammen hing Deshalb habe ich wieder ein paar Monate pausiert. Dann hab ich mit Aimovig wieder begonnen, die Wirkung wie gehabt.
    Es stellte sich jedoch nun schon nach 2 Monaten wieder die gleiche Nebenwirkung ein, keinePeriode, Herzrasen usw. Kein Zyklus, keine normale Temperaturschwankung, nichts. Ich setzte die Spritze wieder ab, nach 10 Tagen kam die Periode wieder und alles normalisierte sich. Jetzt suche ich eine andere Möglichkeit. Leider hat es bei mir langfristig nicht geklappt.

  46. Hallo, ich nochmal….
    ich nehme die Aimovic 140 seit einem Jahr und muss leider feststellen, dass die Anfälle wieder mehr werden. Bis zu 10x im Monat. Bis die Triptane helfen, vergehen meist 1,5 Stunden.
    Das Schmerzzentrum will auch demnächst „aussetzen“, ich darf noch gar nicht dran denken :-(
    Nebenwirkungen sind bei mir Verstopfung, die ich vorher schon hatte, aber noch schlimmer geworden sind, Gelenkschmerzen hin und wieder, die Schlafstörungen haben sich – Gott sei Dank – gegeben.
    Die erste Corona-Impfung habe ich bekommen und kann nichts feststellen, was sich da nicht verträgt.
    Ach ja, mein Magen rebelliert auch hin und wieder, wobei ein Magenschoner oder eine Magen-Darm-Tee Linderung verschafft.
    Ich hoffe, dass mir Aimovic weiterhin Linderung verschafft, diese Migräne nervt und macht mich einfach fertig :-(
    Ich hoffe immer noch, dass der Eintritt in die Rente was bringt und endlich Ruhe ist!!!

  47. Ich habe jetzt die vierte Injektion gesetzt. Die Migräne ist erheblich besser! Aber, ich habe MASSIVEN HAARAUSFALL, bin kurzatmig und leide unter bleiernder Müdigkeit. Trotzdem habe ich abends Einschlafprobleme!
    Das schlimmste aber ist der Haarausfall. Ich habe jetzt 2/3 meiner Haare verloren!
    Mich wundert es, dass die anderen Nebenwirkungen nicht in den Beipackzettel aufgenommen werden.

  48. Habe schon seit mehr als 10 Jahren Migräne. Mindestens jede Woche 1 -2 mal. Hab sämtliche Alternativ-Prophylaxe sowie medikamtöse Prophylaxe durchprobiert. Nichts hat geholfen. War sogar schon auf Tabletten Entzug.
    Hab dann durch meinen Neurologen erstmals von dieser Spritze erfahren und natürlich probiert. Angefangen mit 70 mg hat es die ersten 3 bis 4 Monate geholfen. Dann ließ der Wirkstoff allmählich nach und die Schmerzen wieder zu. Danach bekam ich noch eine Sehenscheidenentzündug bei der Schulter dazu. Noch mehr Medikamente und Kortisonspritzen.
    Nach einem Jahr die Dosis auf 140 mg erhöht. Seit dem wird es nur noch schlimmer. Die Migräne hat wieder deutlich zugrnommen. Triptane helfen nur mehr wenig bis gar nicht. Hab ständig Muskelschmerzen und Nackenverspannungen. Bin auf bestimmte Lebensmittel allergisch. Wahrscheinlich Histaminunverträglichkeit.
    Werde die Spritze nicht nehmen.
    Bin immer mehr im Krankenstand.

  49. Monat 8 mit Amivog 70ml. Von 12 Migränetagen /Monat auf 2-3/ Monat runter. Also grundsätzlich gute Wirkung.

    Habe allerdings das Gefühl, dass Sumatriptan seither etwas länger braucht, um zu wirken.
    Bzgl. Nebenwirkungen: in Monat 5 kamen in den 2-3 Tagen nach der Spritze Herzrythmusstörungen hinzu (ungefährliche Extrasystolen, aber deutlich spürbar). Ab Monat 7 waren sie dann dauerhaft vorhanden.

    Seit Monat 7-8 der Spritze habe ich geschwollene und warme Finger/ Hände, und zwar immer, wenn ich entweder etwas Warmes gegessen oder getrunken hatte oder mich bewegt hatte. Sieht aus wie Wassereinlagerungen in den Fingern und es mag nicht mehr verschwinden.

    Stärkere Müdigkeit abends kann ich auch bestätigen, aber da weiß man ja nie so recht, woher das kommt. Muss nichts mit der Spritze zu tun haben.

    Wenn ich HIIT-Training (Kraftübungen) mache, merke ich, dass ich schneller und stärkeren Muskelkater bekomme. Dachte mir nun, als ich hier von den Muskelkrämpfen las, dass dies ggf. auch von der Spritze kommen könnte.

    Ich setze sie jetzt erstmal ab und hoffe, dass mein Gehirn gelernt hat, nicht zu schmerzen;) und die Nebenwirkungen auch weggehen.

  50. Hallo an alle, ich nehme Aimovig (140mg) seit ca. 2 Jahren mit jeweils 4 monatigen Pausen. Nach ca. 8 Monaten lässt die Wirkung nach und mein Neurologe hat mir gleich vor Beginn der Therapie gesagt, dass man Pausen einplanen muss! Der Körper gewöhnt sich leider daran und ohne Entwöhnungsphase ist eine Langzeittherapie nicht realisierbar. Ich habe bisher noch keine Nebenwirkungen gespürt ausser das ich eine Kahle stelle am Kopf bekomme, dass kann aber altersbedingt sein :-). Ich bin von der Wirksamkeit positiv überrascht, von 10 Migränetagen im Monat auf 1-2 runter :-). Mal gucken wie sich das noch alles Entwickelt. Bleibt Gesund.

  51. Ich kann den Aussagen von Annika auch zustimmen.
    Nehme Aimovig 70mg jetzt schon fast 2 Jahre.
    In der 4. Woche lässt die Wirkung enorm nach, was mit erst in letzter Zeit aufgefallen ist.
    Hat jemand Erfahrungen, ob die 140mg länger halten?
    Die Nebenwirkungen von Verstopfung, Muskelverspannungen meist abends in den Füßen, kenne ich auch. Phasenweise Haarausfall. Aber alles besser als Migräne.

  52. Ich habe Aimovig viele Monate genommen, anfangs mit sehr gutem Erfolg. Später ließ die Wirkung anscheinend immer mehr nach, bis ich mit der Spritze aufgehört habe. Jedoch hatte ich danach schlimmer Migräne als je zuvor (auch leichte Migräne über 6Tage, also chronisch), kaum hatte ich mich halbwegs erholt, kam der nächste Anfall mit schwerstem Erbrechen. Nun habe ich mir wieder Aimovig geholt, nach ca. 3 Monaten Pause. Es hilft jetzt wieder gut und ich bin sehr froh, dass es dieses Medikament gibt.
    Ich kann bestätigen, dass die Wirkung der Spritze in der letzten bzw. 4. Woche deutlich nachlässt.
    Als Nebenwirkung habe ich auch leichte Verstopfung und evtl. etwas Krampfneigung im Bein oder Fuß. Man weiß ja nicht genau, ob es von der Spritze kommt. Im Gegensatz zu den furchtbaren Migräneanfällen mit schlimmen Erbrechen, so dass ich schon Speiseröhren-Entzündung hatte, nehme ich dies gerne in Kauf.

  53. Habe von meiner Ärztin erfahren, dass Aimovig in Verbindung mit der Impfung gegen Corona kein Problem darstellen würde, trotzdem habe ich jetzt nach der 4. AIMOVIG erstmal ausgesetzt, da ich zweimalige starke Blasenentzündung innerhalb von 2 Monaten bekam, hatte ich noch nie so schlimm, zusätzlich extreme Magenbeschwerden mit sehr starker Übersäuerung. Muss ja nicht von Aimovig kommen, deswegen beobachte ich das erstmal, zusätzlicher Magen- Darmspiegelung. Kopfschmerzen und Migräne wieder etwas mehr aber noch nicht wie vorher.

  54. habe auch gesten meine 2. spritze 70mg genommen, seitdem sowas wie muskelkater in den armen. hatte am anfang noch 5 tage migräne aber sehr schwach und ohne triptan. seit 20 tagen migränefrei, hatte ich die letzten 25 jahre nicht!!
    tip bei verstopfung! Magnesium Pulver bis zur keramik grenze dosieren! hilft nochmal ungemein dazu!!

  55. Ich habe ab November 2018 insgesamt 17 Monate die aimovig-Spritze erhalten. Die ersten beiden Monate hat die Spritze (70 mg) jeweils einen halben Monat geholfen. 10 weitere Monate hatte ich keinerlei Kopfschmerzen bei 140 mg und auch keine Nebenwirkungen.
    Doch dann ging es extrem los: Übelkeit, totale Müdigkeit, Schlafstörungen und enormer Schwindel.
    Die Schmerzen waren auch wieder da. Nach insgesamt 17 Monaten wollte ich dann keine Spritze mehr. Das ist jetzt 10 Monate her. Sehr langsam ging es mir etwas besser. Geblieben sind Schwindel und Müdigkeit und Kopfschmerzen. Schlafstörungen wurden besser durch Schlafmittel. Dafür wurde nun Apnoe festgestellt.

  56. Hallo zusammen,

    ich bin jetzt 47 und leide seit über 20 Jahren an Migräne mit Aura.
    Im September 2019 hat mir mein Neurologe Erenumab 70mg verschrieben. Ich habe mir diesen Antikörper jeden Monat selbst gespritzt ganze 6 Monate.
    Ich hatte bis zu 12 Triptan-Tage im Monat, Migräne aber sogar fast jeden Tag. Ich hatte wirklich alles ausprobiert, jede Prophylaxe die es gab, worauf ich immer mit heftigen Nebenwirkungen reagiert habe.
    Am 1. Tag hatte ich ein Ohrenrauschen und kurzzeitige Taubheit, abends hatte ich dann Migräne und ich musste wieder ein Triptan nehmen. Auch am nächsten Tag musste ich ein Triptan nehmen.
    6 Tage später bin ich nachts mit Nierenschmerzen aufgewacht. Von da an hatte ich ständig Niereschmerzen. Blutergüsse um die Einstichstelle hatte ich ausnahmsweise nicht. (lach)
    Die Migräne kam nach wie vor regelmäßig, es zeigte sich keinerlei Besserung!
    Dann war ich im November und Dezember 4x so richtig Grippekrank, im Januar und Februar dann auch und zum Schluss so heftig, dass ich eine Woche lang nicht aus dem Bett kam und meine Bronchitis über Wochen anhielt, so krank war ich schon seit meiner Kindheit nicht mehr!
    Weiterhin hatte ich Nebenwirkungen wie Hautausschlag, sehr trockenen Haut mit Pickeln und Pusteln, keine Creme half mehr, Muskelbeschwerden und Schwindel hatte ich zwischendurch auch. Im März 2020 hatte ich ständig Nasenbluten. Zum Schluss wurden dann auch noch Nierensteine bds. festgestellt. Deshalb muss ich jetzt regelmäßig zum Nephrologen.
    Ich habe die Antikörper schließlich nach 6 Monaten abgesetzt, weil mir meine Hausärztin dringend dazu geraten hat.
    Mein Neurologe weiß von allen Nebenwirkungen, sagte aber immer, dass kommt alles “nicht” von Erenumab und ich sei die einzige Patientin, bei dem das Medikament nicht hilft und die einzige Patientin mit diesen Nebenwirkungen.
    Er möchte immer noch gerne einen zweiten Antikörper ausprobieren. Wozu ich aber auf keinen Fall bereit bin und zu dieser jetzigen Zeit erst recht nicht.
    Ich finde es unglaublich, dass die Nebenwirkungen immer wieder verleugnet werden, obwohl so viele hier schon darüber berichten.
    Hauptsache die Neurologen können von einer positiven Studie reden.
    Alles sehr traurig!

  57. Ich bin 54 Jahre alt und leide seit meiner Kindheit unter starker Migräne. Die letzten Jahre hat sich dies enorm verstärkt. Bis zu 20 Anfällen pro Monat. Nach Monatelangen Abklärungen und der Einnahme versch. Medikamente die im Endeffekt keinen Erfolg brachten, erhielt ich das Aimovig. Endlich wurde es besser und ich fühlte das Leben wieder. Allerdings hiess es nach einem Jahr; STOPP, PAUSE für mindestens 4 Monate. Jetzt leide ich wieder enorm und bekomme keine Chance das Aimovig vor diesen vier Monaten Pause zu bekommen. Wie sinnlos ist denn dass bitte??????? Vor allem wenn das Berufsleben leidet? Muss man denn erst die Kündigung vom Arbeitgeber bekommen??
    Ich verstehe die Weilt nicht mehr!

  58. Bin 69 Jahre, habe seit 50 Jahren Migräne. Seit 1992 nahm ich vorwiegend Triptane zur Schmerzreduzierung, die mir gut geholfen haben, aber seit ca 5 bis 6 Jahren fast jeden 2.Tag, vermutlich war ich schon triptanabhängig, andere Schmerzmittel halfen einfach nicht mehr gegen die Migräne. Seit Ende August habe ich mir Aimovig gespritzt. In der darauffolgenden Nacht komplett schlaflos, erhöhter Puls, daraufhin einen halben Betablocker wieder mal genommen , die nächsten Nächte waren wieder ok. In den ersten Tagen noch öfters Kopfdruck , hin und wieder Migräne aber ca 50 Prozent weniger Triptanverbrauch. Zwischendurch öfters mal Sodbrennen und Niesattacken, auch mal hin und wieder Verstopfung. Nun bin ich bei der 4. AIMOVIG anbelangt, nehme kaum noch Triptane, 400mg Ibuprofen
    , oder Thomapyrin oder 1 Coffeintablette helfen meistens schon am Anfang, die Migräne zu unterdrücken. Wenn ich frühmorgens mit leichten Schmerzen mal aufwache, hilft mir oft ganz schnelles Ein und Ausatmen, (ca.20x) also schnelle Sauerstoffzufuhr und dann wird es meistens besser. Stimmungsschwankungen sind etwas stärker ausgeprägt, aber sonst keine wesentlichen Nebenwirkungen bis jetzt. Meine Frage: Kann man sich die Impfung gegen Corona geben lassen, so lange man Aimovig bekommt?? Vielleicht kennt Ihr die Antwort? Wäre Euch dankbar.

  59. Hallo zusammen, ich erhielt meine 1. Aimovig 70mg Injektion mit Juni 2020, meine über 30 Jahre bestehende Migräne wurde viel besser nach 17 Tage ging der Erfolg zurück. Mei. Neurologe verschrieb mir also 140mg und die Migräne ist fast gänzlich verschwunden. Von 21 Tagen auf 1-2 Tage die ich mit Zomig rapidmelt oder Eumed leicht bewältigen kann. Eigentlich ein neues Leben….doch seit 11/2 Monaten habe ich extreme Müdigkeitsanfälle, Schwindel und bin depressiv. Ich komm morgens kaum aus dem Bett und fühl mich nach dem schlafen total erschöpft. Mein Blutdruck ist im normwert zudem leide ich immer wieder an Innenohr Schmerzen sowie Tinnitus.
    Hat jemand hier ähnliche Symptome?

  60. Hallo Lieben Migräne-Geplagten,
    ich bekomme die Spritze seit 02/2019. Es hat fast ein Jahr gedauert, aber dann war ich komplett schmerzfrei von März-Juli 2020.
    Die nächsten Monate hatte 1-3 Anfälle. Leider ist der Dezember sehr schlecht.
    Ich habe Ende November gespritzt, aber ich habe das Gefühl es hat nicht gewirkt.
    Bis heute schon 7x Migräne!
    Gibt es noch mehrere von Euch, wo die Wirkung nach längerem Gebrauch der Spritze nachläßt?

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