Flupirtin: Erfahrungen, Erfahrungsberichte

News und Infos zu: Flupirtin

Lebertoxizität?

Daniela sagte am 20.03.2018 um 17:27

Ich habe seit Jahren erst Katadolon und anschliessend Trancolong eingenommen. Die Leberwerte waren immer ok…
Das waren die einzigen Tabletten, die wirklich gut geholfen haben und gut zu händeln sind ohne großartige Nebenwirkungen. Jetzt probiere ich einen anderen Muskelentspanner aus und bin nicht begeistert.
Mir stellt sich die Frage, was Patienten, bei denen eine Lebertoxizität im Zusammenhang mit Trancolong entstanden ist, noch eingenommen haben. Vorsicht ist gut, aber selbst Ibuprofen und Paracetamol, was frei verkäuflich ist, ist leberschädigend und weiterhin im Handel.
Wer kann beurteilen, dass man Trancolong nur 14 Tage einnehmen soll ? Ich glaube, alle Schmerzpatienten mit jahrelangem Ausprobieren verschiedener Medikamente, können beurteilen, was ihnen hilft und so lange Kontrollen statt finden und die in Ordnung sind, sehe ich kein Problem, außer es vermehren sich die Fälle von Nebenwirkungen bei Einnahme von Trancolong – und die Studien dann auch sämtliche Nebenwirkungen anderer Medikamente ausschließen.

Keine Alternativen für mich

Luchs sagte am 19.03.2018 um 15:36

Mir geht es genauso. Ich bin total verzweifelt, wenn Katadolon vom Markt geht kann ich gleich aus dem Fenster springen, wie soll ich sehr starke Schmerzen ohne Linderung ertragen? Ich bin hochallergisch auf alle NSAR (Diclofenac, Ibuprofen usw.), ebenso auf Novalgin. Opioide kann ich aufgrund einer anderen Erkrankung nicht nehmen. Meine Rettung war Katadolon. Meine Leberwerte waren und sind immer vorbildlich, ich habe Flupirtin super vertragen. Ich wünsche den Verantwortlichen, dass sie nur mal EINEN einzigen Tag meine Schmerzen haben und das einzige Mittel was ihnen helfen könnte, nehme ich ihnen dann weg. Es gibt zig Medikamente auf dem Markt, die einzelne Todesfälle haben….aber bei den Schmerzpatientin wird wieder mal keine Rücksicht genommen und das Medikament einfach wegsubtrahiert. Ich wette es gibt mehr Suizide aufgrund mangelnder Schmerzmedikation als durch Flupirtin je hätte ausgelöst werden können. Ich bin so wütend.

Katadolon S-Long, 400 mg

Maria O. sagte am :

Seit 2004 nehme ich Katadolon S-Long, 400 mg, 1x täglich. Durch eine Vergiftung mit Dioxin-änhliche Losungsmittel sind bei mir die Enzyme des CYP-P 450 Systems sehr erhöht.Dadurch können alle Medikamenten, die durch diesen CYPs abgebaut werden bei mir nicht wirken. Ich trage davon nur die schlechte Nebenwirkungen. Keine anderen Analgetika helfen mir gegen die sehr schmerzhafte Muskelsteifheit, Migräne, Cluster-Kopfschmerzen, Fibromyalgie. Mehrere Jahre war ich so gut wie bettlägerig. 8 Medikamenten unter anderen Tramal, Tavor, Saroten, Sauerstoffe, etc. konnten durch die Anwendung von Katadolong abgesetzt werden. Mein Leben wurde fast normal, ich durfte wieder arbeiten und bis auf vereinzelte Migräneanfälle lebe ich fast schmerzfrei. Unter der vorherigen Medikation waren meine Leberwerte sehr schlecht. Jetzt sind sie normal, ich habe keinerlei Nebenwirkungen durch Katadolong.
Wenn ich berrechne, alles was die Krankenkasse an mir spart durch Katadolong, kann ich überhaupt nicht verstehen, wie so ein Beschluss auf Kosten der Lebensqualität so vieler Menschen verabschiedet wird.

Annette sagte am :

Genauso erlebe ich es auch, liebe Maria O. ! Ab sofort bin ich wieder ein * Schmerzwrack *. Wenn Flupirtin verboten wird, müssten ALLE Mittel verboten werden, denn keines ist ohne Nebenwirkungen. Einsehen muss die Pharmaindustrie und deren überwachenden Institutionen, dass JEDER Mensch i n d i v i d u e l l reagiert.

Thomas sagte am :

Kathadolon weg,Tetra Saar weg…wegen einiger schwerer Nebenwirkungen bei anderen Patienten.Klar ist jeder einzelne Person die Schaden genommen hat zuviel.Aber was ist mit Paracetamol(Leber) Aspirin(Magen) Diclo…etc. da hat doch wieder die Pharmalobby was im Sinn. Schade dass,es immer auf dem Rücken der Patienten ausgetragen wird.

Gegen Fibromyalgie, Migräne

Annette sagte am :

Ich nehme Katadolon / Flupirtinmaleat seit nunmehr 16 Jahren ohne Belastung meiner Leber. Ich habe die Werte verantwortungsvoll stets überprüfen lassen, so dass mein Arzt sich nicht veranlasst sah, es mir nicht zu verschreiben. Ich leide an Fibromyalgie, hatte 2 Bandscheibenvorfälle mit partieller Versteifung meiner Wirbelsäule, habe Arthrose und häufig auftretende Migräneanfälle. Auch bei Migräne konnte ich mit Flupirtin manches Mal, nicht immer, einen Anfall verhindern. Bei einem Fibromyalgie Schub bin ich ohne Flupirtin aufgeschmissen. Tramal löst bei mir fortwährendes Erbrechen aus. Alle anderen Versuche, mich auf ein anderes Medikament einzustellen, scheiterten wegen Unwirksamkeit oder starker Nebenwirkungen. – Mein Leben wird nun eine Wende nehmen, denn ich kann meine therapeutischen Wanderungen nicht mehr unternehmen, da meine Beine nach kurzer Zeit versagen. Ich kann nicht mehr unbelastet verreisen, so dass ich dann lieber zuhause bleibe. Adieu geliebtes Tanzen! Ich werde schmerzgeplagt in meinem Heim sitzen und mit Mühe versuchen, die normalen Alltagstätigkeiten auf die Reihe zu kriegen. Flupirtin war vor Jahren meine Rettung und ich hatte die Dosis auf ein Maß eingestellt, mit der sowohl ich als auch mein verantwortungsvoller Arzt gut leben konnten. – Ich ärgere mich über die Kurzsichtigkeit des Europäischen Ausschusses für Risikobewertung. Sicher scheint mir, dass Medikamentenmißbrauch in der Hoffnung Linderung zu finden, zu mehr Belastung des Schmerzpatienten führt, als die Einnahme von Flupirtin. Alkohol und Zigaretten sind zugelassen, obwohl sie weitaus mehr Schädigung im Körper verursachen. Sie bringen dem Staat Einnahmen. Und die Krankenkassen halten still, wenn es um die Versorgung Konsumierender geht. Welch eine Heuchelei, wenn angesichts dieser Tatsache ein für viele wirksames und Lebensqualität verbesserndes Medikament verboten wird.

Katadolon als Notfallmedikament

Apollo sagte am :

Hallo Leidensgenossen!
Ich habe seit 2008 Katadolon genommen. Bin chronische Schmerzpatientin da ich 8 Bandscheibenvorfälle hatte und seit 2014 nun die Lendenwirbelsäule von L3 bis S1 versteift habe.
Als Grundmittel gegen die Schmerzen bekomme ich Oxycodon aber es hat mir nicht gegen die Schmerzatacken geholfen, die doch leider sehr oft auftraten. Bis mir mein Doc. Katadolon als Notfallmedikament verschrieb.
Meine Lebensqualität ist seit Anfang letzten Monats wieder so gesunken, nur weil die PRAC bei der EMA der Meinung sind, das Flurpitin Leberschäden verursacht. Ich habe meine Leberwerte immer regelmäßig untersuchen lassen und sie waren immer 1A.
Wenn ich da lese, das Alkoholmissbrauch JETZT ERST eine KONTRAINDIKATION darstellt, wundere ich mich wirklich über gar nichts mehr…
Ich denke das diese ganzen Kommissionen, die sich ja angeblich nur um unser Wohlergehen sorgen, die Ärzteschafft abwatschen will, da die Doktoren sich nicht so wirklich an diese zwei Wochen Verschreibungsfähigkeit (7/2014 beschlossen) gehalten haben. Ja, aber meine schmerzen machen keine zwei Wochen Pause, nur weil das so vorgegeben ist.
Ich wünsche diesen ganzen Verantwortlichen nur mal einen Tag lang die Schmerzen, die wir in so vielen Formen und Arten ertragen müssen!!!

Petra sagte am :

Ich konnte nach zweijähriger Einnahme von Opiaten und Lyrica beides absetzen, da ich bei nur gelegentlichen Schmerzattacken wegen Bandscheibenvorfällen und starker Arthrose sehr gut mit Katadolon zurecht kam. Dass ich diesen Rettungsanker nun nicht mehr habe, ist ein großer Schock. Meine Leberwerte waren immer okay. Was nun? Sollen wir nun alle wieder täglich Opiate schlucken mit Nebenwirkungen, die ich hier gar nicht aufzählen kann? Ich wünschte den Verantwortlichen einmal diese Schmerzen.

Alternativen?

Sonja sagte am :

Hilfe-ohne Katadolon bin ich aufgeschmissen.
Seit 16 Jahren nehme ich regelmäßig Katadolon, jetzt habe ich ein Rezept und kriege es nicht eingelöst. Ich brauche dringend eine Alternative. Ärzte wie auch Apotheker sind überfordert, sie kennen nämlich kein anderes Produkt.
Was mache ich nun???

Sven sagte am :

Das kenne ich verdammt gut, 3 Operationen in der HWS und jetzt eine in der LWS. Ich das seit über 20 Jahren genommen, mit ständiger Leberwerte Kontrolle, nie ein Problem.
Aber Diclofenac wo die Hälfte der Nutzer, mich eingeschlossen, Magenbluten bekommen, das wird sogar in TV Werbungen angepriesen. Diese Idi…. mahcen sich keine Gedanken, was mit den patienten ist, dann sollen doch einfach die, die Probleme damit haben, es einfach nicht mehr nehmen!
Ich habe sicher keine Lust mit Opiade zu nehmen. einmal gemacht, ich kam mir vor als wäre ich auf nem ganz schlimmen Tripp.
Lyrica hab ich vor Jahren schon ausprobiert, damals noch aus den Staaten, das wirkt null. Ibuprofen und diese Medikamente wirken nur im Bereich der LWS. Ich könnte gerade die Decke hochgehen vor Wut

Nele sagte am :

Mir geht es genauso. Werden einfach hängengelassen, mit der Aussage, das Rezept löst Ihnen niemand mehr ein. (Schluck).
Und auch ich nehme Flupigil schon länger, wegen einer Wirbelsäulenerkrankung.
Red en Sie mit Ihrem Arzt, der dazu keine Alternative hat!
Auch habe ich meine Blutwerte regelmäßig checken lassen.

Jetzt bin auch ich wirklich ratlos.

Jonni sagte am :

Hallo,

bekomme Flupirtinmaleat seit 15 Jahren vom Arzt, der immer auf die Leberwerte achtete, alles i.O. !
Das Mittel hilft mir bei starken Verspannungen im HWS- Bereich.
Ein echtes Problem für mich, wenn es das jetzt nicht mehr gibt.

Gäbe es eine Alternative…oder Bezug aus dem Ausland ?
Bin ratlos !

Jonni

Sven sagte am :

Tjaaa…ich bekam heute die Nachricht bei meinem Orthopäden. Auf die Frage“ was nun -Alternative?“ Achselzucken mit der Bemerkung „gibt es nicht“. Ich nehme die Katadolon S long seit 2 Jahren…nach 7 Jahren Quälerei mit zum Schluss Dauerschmerzen habe ich diverse Schmerzmittel durch die entweder kaum oder überhaupt nicht anschlagen…und da waren dann so nette Mittel wie Ibuflam dabei die ich nur mit ner Tablette zum Magenschutz vertragen habe.Meine Leberwerte waren trotz Katadolon immer top…im letzten Halbjahr habe ich sie aber nur im Notfall benutzt wenn’s gar nicht anders ging.
Habe beidseitige Stenose und starken Verschleiss am LWS-Wirbel 4-6.
Von den Katadolon hab ich eine am Tag gebraucht…ca 15 Minuten bis sie voll wirkten und der Rest des Tages war komplett schmerzfrei. Ibuflam oder auch Orthoton musste ich in Hochdosierung bis 5x am Tag nehmen und hatte trotzdem schmerzen.
Jetzt weiß ich auch nicht mehr weiter…zum Glück noch 1,5 Verpackungen auf Halde die ich bis März 20 als „Notfallpille“ nutzen kann wenn ich unterwegs bin.

Schulter-Arm Syndrom

Karl-Heinz sagte am :

Habe ein Schulter-Arm Syndrom. Ohne Schmerzmittel wird in kürzester Zeit die Schulter steif. Paracetamol(auch Rattengift genannt) vertragen meine Nieren nicht. Von Ibuprofen(auch Wasseransammler genannt) bekomme ich so dicke Füße, dass ich keinen Schuh anziehen kann. Opiate sind nicht möglich, da ich ständig Autofahren muss. Meine Dauermedikation (fast 10 Jahre) Katadolon hat mir die Schmerzen genommen und war ohne Nebenwirkungen. Das erste Mal verschrieben bekam ich das Medikament von einem Schmerztherapeuten, soviel zum Thema Wirksamkeit. Und jetzt?
Vielen Dank im Voraus an alle, die mithelfen, mein Schulter zu versteifen!

Keine Leberprobleme

Seysurf sagte am :

Hallo,
Ich nehme Katadolon S long nun seit mehr als 12 Jahren, kombiniert mit weiteren Schmerzmitteln. Es besitzt eine ausgezeichnete Wirkung insbesondere auf meine Muskulatur. Bisher hatte ich keine Leberprobleme.
Mein Arzt kann keine Alternative empfehlen. Ich möchte die Lebensqualität, die Katadolon mir gibt, nicht aufgeben müssen.

Sonja sagte am :

Mir geht es genauso, bin aufgeschmissen und weiß nicht weiter :-(

Luchs sagte am :

mir gehts genauso :-( Bin total verzweifelt. Meine Leberwerte sind immer 1A, ich kann wg starken Allergien keine anderen Schmerzmittel nehmen. Ich wünsche den Versntwortlichwn mal 24 h meine Schmerzen,… sie würden dann wohl anders entscheiden. Auf der Lebertoxizität rumzureiten ist angesichts von freiverkäuflichen, hochprozentigen Alkoholika in jedem Kiosk einfach nur miese Doppelmoral.

Heike sagte am :

Danke! genau so ist es – Katadolon rettet mir seit 15 Jahren mein Leben – ohne wäre ich vor Schmerzen absolut Handlungsunfähig. Und meine Leber Werte sind immer absolut in Ordnung. Keine anderen Medis die über die Leber abgebaut werden und kein Alkohol und das Risiko ist minimiert – aber wenn die Ärzte das einem nicht mal sagen dürfen sie sich nicht wundern wenn es zu diesen Zwischen fällen kommt – unter denen die Patienten die das Medikament brauchen nun leiden müssen.

Gegen Phantomschmerzen

jipiano sagte am :

Hallo, bin seit 23 Jahren querschnittsgelähmt und wegen akuter „Phantomschmerzen“ im rechten Fuß inzwischen chronischer Schmerzpatient mit Targin und jetzt Hydromorphon. Trotzdem gibt es immer wieder Schmerzattacken und diese wurden seit 2001 (!) perfekt mit Trancopal Dolo / Katadolon gedeckelt. Und das bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2 Kapseln täglich. Klar sind meine Leberwerte erhöht; aber das schon immer und immer nur als noch „erlaubter“ Höchstwert. Ohne dieses Medikament, was eben kein BTM-Rezeptfplichtiges ist, kann ich mein bisheriges Leben abschließen ! Ohne meine „Feuerwehr“ Trancopal traue ich micht nicht mal mehr für mehrere Tage zu verreisen. Eine Schmerzattacke, und ich komme nicht mehr nach Hause. Gott-sei-Dank habe ich Freunde in der Schweiz. Vielleicht können die mir das besorgen. Kostet doch nur 175,-EUR für eine 50er Packung. Ich wünschte den Verantwortlichen einmal einen Tag mit meinen Schmerzen !!! Grrrrr

Bandscheiben

Lara sagte am :

Ich bin gerade ernsthaft schockiert über die Rückrufaktion. Ich bin seit 18 Jahren nach einer missglückten Bandscheiben OP Schmerzpatientin. Opiate nicht vertragen – andere Schmerzmittel wirkungslos. Und immer absolut normale Leberwerte. Und was mache ich jetzt? Mich von den Schmerzen in den Wahnsinn treiben lassen? Ich habe noch nie jemanden etwas Böses gewünscht, aber jenen die diesen Rückruf zu verantworten haben wünsche ich die gleichen Schmerzen wie ich sie ab jetzt habe.

Chronische Schmerzen

manni sagte am :

das ist ja alles seltsam. ich hatte bis vor einen monat noch katadolon von meinem schmerztherapeuten verschrieben bekommen. dann kam auch für mich der große schock. von hier auf jetzt meinte der dr. „die gibt es nicht mehr!!!“, mit strengen unterton. als ich fragte, ob es eine alternative dafür gibt, sagte er noch mal, dass es die nicht gibt!
ich habe 5 bandscheiben vorfälle. 3 in der lws und 2 in der hws.
mit katadolon hatte ich keine schmerzen in der hws und für die lws bekomme ich tagin und oxycodon. das zusammen spiel der medikamente war für mich sehr gut, da ich chronischer schmerzpatient bin.
hatte auch über ein jahr lange die katadolon ohne nebenwirkungen regelmäßig genommen.
meine leber und meine niere zb. lasse ich jedes quartal untersuchen.
alles in ordnung, keine leberschädigung zu erkennen.

Kiki sagte am :

Ich habe jahrelang nach etwas gesucht was mir für meine schlimmen Schmerzen hilft. Und dann endlich katadolon gefunden was mich teilweise schmerzfrei macht. Ich war so froh endlich ein Medikament zu bekommen was mir hilft und nehme es seit vielen Jahren ein. Jetzt hat mir meine Ärztin gesagt daß sie es mir nicht mehr verschreibt weil sie einen roten Brief bekommen hat. Ich bin geschockt und frustriert und weiß garnicht was ich jetzt machen soll. Andere Medikamente hab ich schon ausprobiert und es hat mir alles nichts geholfen. Opiate wie Tramal usw kann ich nicht einnehmen weil ich ein Medikament einnehme das sich nicht mit Opiate verträgt. Toll das heißt wieder ein Leben mit sehr starken Schmerzen!! Wie soll ich das nur aushalten!?! Ich nehme katadolon seit Jahren und hatte nie Leber Probleme! Die Leute die für den roten Brief verantwortlich sind müssen ja nicht mit Schmerzen Leben! Ich bin wirklich verzweifelt.

Trancolong

Gertraud H. sagte am :

Nach einer Schulter-OP mit Komplikationen hatte ich derart starke Schmerzen, daß ich nicht mehr schlafen und meinen Beruf nur noch mit großer Mühe ausüben konnte. Trancolong war das einzige Medikament, das die Schmerzen gelindert und mir somit die Rückkehr ins normale Leben ermöglicht hat. Nach mehrjähriger Einnahme waren meine Leberwerte im Normalbereich; heute greife ich nur noch bei Bedarf zu Trancolong. Mein MItgefühl gilt allen, die auf dieses Medikament angewiesen sind und nun keinen Zugang mehr dazu haben!

Starke Genickkrämpfe

Mauve sagte am :

Nach einem Unfall bekam ich 2007 Katadolon. Das einzige Medikament, welches gegen die starken Genickkrämpfe geholfen hat und welches ich vertrug. Ich hatte niemals Leberveränderungen. Hinter der Hand heißt es, das Medikament sei zu teuer.
Kann ja sein, dass mal ein Menschen Nebenwirkungen davon hatte, aber wenn ich zusammenzähle, was für schlimme Nebenwirkungen ich von anderen Medikamenten hatte, müssten die Verantwortlichen unzählige Medikamente vom Markt nehmen.

Positive Erfahrungen

Wut im Bauch sagte am :

Seit nunmehr nachweisbar mindestens Oktober 2005 also über 8 (in Worten ACHT) Jahren nahm ich Katadolon ohne jede Probleme. In der Zeit habe ich durch Passiv-Zwangsrauchen eine 3-fach Bypass-Op. überleben dürfen. Gegen das Aktiv- und Passivrauchen, wo Menschen nachweisbar wie Fliegen sterben, macht der Staat als Drogenhändler natürlich nichts Wirksames. Dafür müssen Menschen wie ich nun zu Opiaten mit für mich extremen Nebenwirkungen wie Erbrechen, Schwindel und ständiger Müdigkeit greifen, und das alles nur, damit die Bundesregierung und ihre teuer bezahlten Bediensteten Alibi-Aktivitäten nachweisen können.

Katrin, 03.02.14 sagte am :

Habe über zwei Jahre Katadelong gegen chronische Schmerzen eingenommen, ohne Schäden. Nächste Stufe gegen meine Schmerzen sind Morphien Pflaster, diese haben viel schlimmere Nebenwirkungen. Dank an die Verantwortlich!
Lebensqualität sinkt!

Daniela sagte am :

Ich habe jahrelang Tramal gegen die Schmerzen genommen und
hatte immer Kreislaufprobleme. Endlich habe ich mit Katadolon
ein Schmerzmittel bekommen, das ich sehr gut vertragen habe,
ohne eine Leberschädigung !! — Und jetzt wie solls weiter gehen ?
Wieder Tramal ?? Ein herzliches Dankeschön an die
Verantwortlichen !!!

Nick sagte am :

Das sind Einzelfälle mit den leberschäden. Dadurch werden jetzt auch den Leuten wie mir und anderen die ich kenne als schmerzpatienten das katadolon von den Ärzten nicht mehr verschrieben, weil diese jetzt Angst vor Repressalien haben….. Vielen Dank dafür rote Hand Brief

Reimport

Maria O. sagte am 27.03.2018 um 20:51

Habe erfahren, dass über Kohlpharma, das Medikament Metanor 100 mg,(Flupirtin Maleat), aus Portugal durch die Apotheken reeimportiert werden darf, allerdings nur mit Privatrezepte. Ich versuche mehr Infos zu bekommen. Maria O.

Maria O. sagte am 28.03.2018 um 18:12

Flupirtinmaleat- Reimport:
Leider ist seit 23.03. nicht mehr möglich Flupirtin zu reimportieren.
Maria O.

Micha sagte am 24.04.2018 um 23:16

In Russland kosten zurzeit 50 Katadolon mit 100 mg 1.409 Russische Rubel. Das sind zurzeit 19,44 Euro. Hersteller ist übrigens Teva :-)
Nach Auskunft akzeptieren die Apotheken deutsche Privatrezepte. Schicken dürfen Sie es leider nicht.
Die Frage ist ja nur wie man die nach Deutschland bekommt, wenn der Import nicht mehr erlaubt ist :-(

Katadolon hat mein Leben gerettet

Maria sagte am 04.04.2018 um 17:26

Katadolon hat mein Leben gerettet. Ich habe es 15 Jahre lang erfolgreich angewendet. Nun, ist es vorbei. Ich weiß noch nicht, wie ich es mit mir weiter gehen soll. Ich werde mich auf viele Einschränkungen einstellen müssen: angefangen mit längeren Spaziergängen oder Haushalt, vom Arbeiten kann auf Dauer keine Rede mehr sein….Und jetzt erwartet mich schon wieder ein langer Weg auf der Suche nach einem Schmerzmittel, bei starken Muskeldysbalance bei Drehskoliose im Brustwirbelbereich nicht einfach. Ich lebe damit seit 30 Jahren und ich hatte gehofft, mit Katadolon noch wenigstens bis 60 halbwegs normales Leben führen zu können.

Petition

Micha sagte am 10.04.2018 um 15:06
Alle betroffenen Patienten sollten eine Petition starten, dass Flupirtin jedenfalls den austherapierten Schmerzpatienten weiter verordnet werden darf, die seit Jahren ohne Probleme dieses Medikament einnehmen und damit jedenfalls wieder am Leben teilnehmen können.
Ich bin auch total wütend und frustiert, weil ich wieder mit schlimmen Schmerzen leben muss. Ich weiß auch nicht was ich jetzt machen soll.
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LilianR sagte am 10.04.2018 um 17:47
An MICHA…..ich bin auch dafür ,eine Petition zu unterschreiben.Gibt es keine Alternative leider für Flupirtin…..selbst Recherchiert…..Und jetzt?
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Sam A-K sagte am 11.04.2018 um 14:39
ZUR PETITION!

Ich wäre, als selbst betroffene Schmerzpatientin, auch für eine Petition. Das Problem ist dabei nur, das es nicht möglich ist in der EU noch Flupirtin zu bekommen. Die einzige Möglichkeit wäre, es aus Portugal Reimportieren zu lassen. Das ist aber zur Zeit nicht möglich, da das Medikament METANOR 100mg (wie von Maria O. ober schon geschrieben) nicht nach Deutschland eingeführt werden darf, da es als „bedenklich/gefährdent“ eingestuft wurde. Ab da gehen mir leider auch die Ideen aus, was wir als Schmerzgeplagte noch tun könnten.

Mein Leben hat sich seit 2 Monaten von einer Aktiv am Leben teilnehmenden Frau zu, ich bin nur noch zu Hause, habe schlechte Laune (wo auch mein Mann drunter leidet), der Hund bekommt nicht mehr die Bewegung die er braucht, usw…. gewandelt.
Das Schlimme ist, das ich nicht einmal glaube, dass der Grund für den Widerruf der Zulassung mit unter folgender ist:
„Seit 2013 sind Fälle schwerwiegender Leberschäden, einschließlich 23 Fällen von Leberversagen, nach der Anwendung von Flupirtin berichtet worden, von denen einige tödlich verliefen oder zu einer Transplantation führten.“ (Orginal-Auszug aus der BfArM-Risikobewertungsverfahren Bekanntmachung)
Mal ehrlich, wegen 23 Fällen in 5 Jahren von Leberversagen, bei Einnahme eines Medikamentes wird doch nicht gleich ein ganzes Medikament vom Markt genommen. Dann hätten wir doch sicher so gut wie kein Medikament mehr zur Verfügung! Das sind 4,6 Menschen mit einem Leberschaden PRO JAHR!

Ich denke, wenn mit dem Flupirtin verantwortlich umgegangen wird, Leberwerte ständig geprüft werden, Einnahme auf das Nötigste begrenzt wird usw., dann ist bei diesem Wirkstoff kein hoheres Restrisiko als bei anderen Medikamenten. Zumal es uns hilft und wir auf DIESES MEDIKAMENT ANGEWIESEN SIND um unsere LEBENSQUALITÄT ZU ERHALTEN!
Denn es steht, wie in der BfArM-Bekanntmachung irrtümlich behauptet, KEINE ALTERNATIVE Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Oder ich habe sie noch nicht gefunden.
Ich wünsche den Menschen, die das Verzapft haben nur einmal 24 Stunden meine Schmerzen, dann würden sie sicher anders entscheiden…

Ines sagte am 16.04.2018 um 22:20

Ich hatte jetzt schon einen heftigen Schmerzschub, ohne Flupirtin. Ich nahm Novalgin, dass ich nicht so gut vertrage und Diazepam. Beides für mich heftig. Weiß jemand Bescheid mit einer Petition für die Zulassung von Flupirtin für Schmerzpatienten?

Micha sagte am 18.04.2018 um 11:02

NOCHMAL ZUR PETITION:: bei change.org kann ja jeder eine Petition einstellen und Unterschriften sammeln. Vielleicht bekommt man genug zusammen um.sie bei verschiedenen zuständigen Institutionen vorzulegen. Da in Lettland, Russland etc. Flupirtin weiterhin sogar relativ günstig zur Verfügung steht, sollte uns austherapierten Schmerzpatienten einfach ein legaler Import genehmigt werden. Das müsste doch zu machen sein. Zumindest probieren könnte man es mal.

Apollo sagte am 18.04.2018 um 15:27

An Micha:

Ich würde auf jeden Fall an dieser Pedition teil nehmen! Mir geht es, wie sicherlich jedem der hier was geschrieben hat, ohne Flupirtin sehr viel schlechter. Habe etliche Schmerzschübe gehabt und ich finde es muss was passieren.
Die Lebensqualität kann uns nicht einfach mal so genommen werden, nur eine Komission der Meinung ist, das Flupirtin SOOOO DOLL DIE LEBER KAPUTT MACHT!
Alle hier schreiben, das sie seit Jahrzehnten Katadolon/Flupirtin nehmen und mit den Leberwerten alles OK ist. Habe jetzt gelesen, das es eine Gentyp-sache ist, ob es der Leber schadet oder nicht. Geht dabei um die Verstoffwechselung des Wirkstoffes. Der eine verträgt es, der andere nicht und dann gehen die Leberwerte hoch. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Wichtig ist, das WIR ES VERTRAGEN!

Wenn du eine Pedition starten willst, schreibe doch bitte hier kurz, wo man sie dann finden kann.
Ich wünsche uns allen viel Glück und Erfolg!!!

Micha sagte am 19.04.2018 um 11:08

Ich habe eine Petition bei change.org erstellt.

THEMA:
Genehmigen Sie den Wirkstoff Flupirtin für schwer chronisch Schmerzkranke !!!
1 Unterstützer/in auf Change.org

Bitte fleißig unterschreiben und teilen!

GRUß MICHA

Apollo sagte am 19.04.2018 um 15:06

Nochmal an Micha:
Ich danke dir, das du die Petition gestartet hast!!!
Da ich mit der Seite Change.org nicht gut zurecht komme, habe ich die Petition leider noch nicht gefunden. Ich möchte daher dich bitten, hier einen Link einzustellen!
Danke, das ich durch dich wieder ein bisschen Hoffnung auf ein lebenswerte Leben haben kann!!!

Steffi07 sagte am 23.04.2018 um 14:27

Hallo, mir geht es wie euch. 6 Jahre super Lebensqualität mit Flupirtin unter regelmäßiger Kontrolle und noch nie Probleme mit den Leberwerten. Auch ich stand vor einigen Wochen von heute auf morgen ohne Medikation mit wieder rund um die, Uhr Schmerzen und seitdem sinkender Lebensqualität mit Auswirkung auf Beziehung da. Kann kaum noch was machen, an viele Aktivitäten ist nicht mehr zu denken. Ich könnte nur noch heulen, bei der Aussicht auf die nächsten Jahre. Probiere auch wieder alles durch, was vor Trancopal schon nicht oder nur kaum mit fiesen Nebenwirkungen funktioniert hat. Akteull gerade Tizanidin, aber auch das geht nicht, steh neben mir mit Angstattacken, Kopfschmerzen und dauermüdigkeit. Werde die Petition unterstützen und die Möglichkeit übers Ausland weiter verfolgen.
UND ich glaub einfach nicht, dass die Einstellung der Zulassung nur an den Nebenwirkungen liegt. Ich kenne neben mir so viele Fibrop atienten, die auch über Jahre keine Probleme damit hatten.

Micha sagte am 25.04.2018 um 13:41

@ Apollo

Ich habe schon mehrmals den Link zu meiner Petition hier eingestellt.
Leider wird es nicht veröffentlicht.

Arznei-News sagte am 25.04.2018 um 13:50

Das Anti-Spam-System filtert Beiträge mit URLs automatisch aus.

Apollo sagte am 25.04.2018 um 14:28

@ Micha
Ja, habe ich gemerkt, das es mit einem Link nicht klappt, danke dir trotzdem Micha!

Ich habe jetzt die Petition ausgedruckt und werde sie bei unseren Apotheken und Ärzten verteilen. Hoffe, das wir dadurch noch die eine oder andere Unterschrift bekommen. Außerdem wird dadurch auf unser Problem aufmerksam gemacht.
Habe eine Unterschriftenliste dazu gemacht, wo ich dann die Namen und E-Mail in die E-Pedition eintragen würde. Der unterschreibende muß dann lediglich nur die Unterschrift auf seiner E-MAIL bestätigen.
Ich halte mich im Moment nur noch mit dieser Hoffnung in Bewegung…

 

Arznei-News.de

Zur Petition geht es hier: (KLICK)

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Apollo sagte am 30.04.2018 um 14:18
@ Arznei-News:
Danke, das ihr die Petition mit einem Link versehen habt. Hoffe jetzt auf mehr Unterschriften…

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Micha sagte am 12.07.2018:

Ein neuer Rekord !!!!!!!

Schon 403 Unterstützer bei change.org

Gibt es wirklich keinen Betroffenen, der uns noch seine Leidensgeschichte schickt oder uns bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt? Email-Adressen über change.org einzusehen.

Ihr könnt auch Unterschriftenlisten mit Email-Adressen beim Arzt oder in der Apotheke auslegen und dann bei change.org eintragen so wie Apollo das ganz fleißig macht!

Ersatzschmerzmittel für die Muskulatur?

Weltkugel Weltkugel sagte am 12.04.2018 um 13:49
Seit ca. 13 Jahren habe ich 3+ täglich 1 Katadolon und damals noch 3 x 1/2 Tetrazepan eingenommen/ nicht wie beschrieben, das eine Abhängigkeit und in Folge eine höhere Dosis eingenommen werden müsste. Ich habe unter anderem Fribromyalgie, multiple Allergien etc. Alle im Laufe der Behandlung ausprobierten Medikamente z. B. verschiedene Antidepressiva, Opiate, (heftige Nebenwirkunge)Schmerzmittel ( teilweise aufgrund von allergischen Reaktionen und zusätzlich anderer) fielen weg. Über all diese Jahre haben sich die Leberwerte nicht verändert. Selbstverständlich habe ich in der Zeit keine anderen Schmerzmittel genommen und kein Alkohol getrunken. Nachdem 2013 abrupt und ohne Vorwarnung zeitgleich Tetrazepam und Katadolon eingeschränkt vom Markt genommen, bzw. reduziert wurden, hatte ich massive Schmerzen mit sehr starken Einschränkungen im Leben. Meine Schmerztherapeutin hat mich sehr gut begleitet, aber auch Sie kann keine nicht vorhandenen Medikamente erfinden. Aufgrund der Fibromyalgie und Allergie sind besonders wirksame muskelentspannde Medikamte/ muskelentspannende Schmerzmittel von Bedeutung. Bei den muskelentspanneden wirksamen Medikamenten gibt es einzig Tolperison auf dem Markt. Dies ist aber einzig bei Schlaganfällen vom Gesetzgeber zugelassen und darf somit von meiner Schmerztherapeutin nicht verschrieben werden, weil Sie sonst von der KV in Regress genommen wird und zu hohen Zahlungen verurteilt wird. Mittlerweile nehme ich Baclofen, Tizanidin, in Maßen Tilidin und Rivotril und die Behandlung eines Ostheopathen , welcher mir in Teilen hilft, aber natürlich nicht alles auffangen kann ( finanzielle Sicht/ Frage: Wie lange kann ich es finanzieren). Alle diese Medikamente haben in keinster Weise die Wirkung von Katadolon und Tetrazepam. Nach einen Unfall mit 3/fach Bruch des Schienenbeins und 2-fach Bruch des Wadenbeins hat sich die Lage aufgrund der körperlichen Einschränkung verschärft.Fakt ist ich weiß nicht mehr wie ich ohne Katadolon und Tolperison meinen Alltag bewältigen soll. Mittlerweile habe ich auch auf Grund der Allergien ( austherapiert), heftige Reaktionen ca. alle 2-3 Tage starke Auswirkungen ständige Muskelverspannungen im kompletten Körperbereich, insbesondere verbunden mit Wirbelschmerzen, ständigen Spannunskopfschmerzen Grundlevel Stärke 5-6 und Migräneanfälle 10 mit Medikamente n dann auf 8-9/ 7-8. Die Krankenkassen könnten sehr viel Geld sparen, wenn die Ärzte die richtigen und notwendigen Medikamente auf dem Markt ließen und der Arzt sie verschreiben dürfte.
Kennt jemand ein Ersatzschmerzmittel ausschließlich für die Muskulatur?
Micha sagte am 16.05.2018 um 4:25

@Weltkugel Weltkugel

Versuche es mal mit Cannabis

Alternative Baclofen?

Martina sagte am 14.04.2018 um 19:46
Hallo, ich habe 15 Jahre Flurpitin genommen. Beste Verträglichkeit und sehr gute Schmerzlinderung. Leberwerte immer bestens.. Meine Lebensqualität nimmt nun drastisch ab, seit 2 Wochen stehe ich ohne da. Es gibt eben nichts vergleichbares. Eure Erfahrungen? Bekomme nun Baclofen. Es bringt nicht viel. Wir chronische Schmerzpatienten wurden im Stich gelassen, da kein Außenstegender sich die Schmerzen vorstellen kann. Leider!

Alternative Trancolong

Pablo sagte am 26.04.2018 um 17:52
Trancolong , ein Wundermittel. Ich habe Fibromyalgie, Arthrosen überall, habe alle Medikamente durch und mit keinem war ich schmerzfrei!!!!! Mit Trancolng durfte ich nach vielen Jahren nochmal erfahren, was es bedeutet Schmerzfrei zu sein, finde es schlimm das es vom Markt genommen wurde. Iboflam bekommt man mittlerweile für alles, was ist mit deren Nebenwirkungen? Die ganzen Opiade? Ich verstehe es einfach nicht . Ich finde keine Alternative, mit Trancolong hatte ich überhaupt keine Nebenwirkungen und hatte nochmal Lebensqualität

Weitere Meinungen, Kommentare zum Entzug der Zulassung

RELI sagte am 21.03.2018 um 23:26

Ich nahm Katadolon schon seit gut 25 Jahre, dann wurde 2013 vom markt genommen um jetzt zu lesen es wurde doch noch verschrieben-bekam seit gut 4/5 Jahre flupirtin
ohne nebenwirkungen, wenn ich zusammenfasse sind fast 29 Jahre wegen meine Kaputte Schulter/Arm durch eine Ärztefusch, alle Smerzmittel durch, was half damit die schulter u Arm nicht krampfte war Katadolon+Flupirtin
was wiegt mehr eine minderheit das ewtl alkohol + Paracetamol nebenbei genommen haben und sich damit geschadet haben-oder aber die mehrheit der schmerzpatien die darauf angewiesen sind Katadolon+Flupirtin zu nehmen?
geschweige denn der entzug was man jetzt von heute auf morgen wieder mache….bekam noch ein schmerzmittel was nicht hilft und hat eine lange liste an nebenwirkungen——ich mag keine opiaten—-was wäre wenn jetzt alle EHEM Katadolon/Flupirtin Patienten ein antrag stellen auf—GRAS— ist ja legaliesiert worden—-Ich fasse es nicht——ich mag kein gras oder opiaten—ich möchte weiterhin wenigstens jeden tag wieder leichter gestalten ohne das der arm oder schulter krampft——–man ist Sprach und machtlos———-

Ela 1971 sagte am 25.03.2018 um 13:26

Wenn schon Wirkstoffe wegen solcher Gründe, die ja lange nicht auf alle zutreffen, aus dem Handel genommen werden, muß von den Entscheidern unbedingt ein Ersatz-Wirkstoff benannt/zur Verfügung gestellt werden!
Das kann man uns doch nicht antun!?!
Katadolon wurde aufgrund des hohen Preises ja sowieso nur für Schmerzpatienten verordnet und die haben andere Probleme als Alkohol!
Für mich gibt es keine Alternative, habe schon alles durch, da werde ich wohl wieder operiert werden müssen!
Und wir können uns nicht mal dagegen wehren, völlig hilflos!!

Claudi sagte am 27.03.2018 um 0:17

Ich nehme seit ca. 10 Jahren Trancolong ohne Nebenwirkungen!
Das einzige Medikament das mir bei meiner Fybromialgie hilft! Ich bin sehr verzweifelt!

Caro sagte am 27.03.2018 um 14:57

Nach einer Operation hatte ich schlimme Schmerzen,die sich mit keinen Medikamenten,auch Opiaten auch nur lindern liessen,Durch Zufall gab mir eine Freundin Katadalon Kapseln zum Probieren.Sie waren meine Rettung.Ich bekam sie seit 1,5 jahren von meiner Neurologin verschrieben und fühlte mich endlich wieder lebensfroh,da die stärksten Schmerzen verschwanden,Ich nahm sie bei Bedarf mehrmals wöchentlich.Nun sind die Kapseln von einem Tag auf den anderen nicht mehr erhältlich und ich stehe da und darf wieder leiden,
Meine Leberwerte waren immer super.auch da ich nie Alkohol zu mir nehme.
Es ist einfach regelrechte Folter,Patienten,denen nur dieses Medikament hilft, es ohne Vorwarnung vom Markt zu nehmen,ohne gleichwertige Alternativen anzubieten.
Die Menschen,die solche Entscheidungen treffen,wissen nicht,welches Leid sie schmerzgeplagten Patienten damit antun.
Alkohol zB.schädigt in so vielen Fällen die Leber bei Menschen,die nicht krank sind ,sondern nur übermässigen Alkohol konsumieren,Er wird ja auch nicht verboten.sondern es darf noch Reklame dafür gemacht werden,
Es ist einfach nicht zum Aushalten und zum Verstehen.

Tina sagte am 30.03.2018 um 20:46

Ich nehme seit einigen Tagen Myopiridin. Das soll ein Nachfolger sein. Aber mit Laktose. Ich habe Durchfall und Bauchkrämpfe und Flupirtin war das einzige Medikament, welches ich mit zig Allergien nehmen konnte. Ich bin allergisch gegen Milchprodukte (Laktasetabletten vertrage ich nicht), gegen Glukose-Fruktose, Weizenmehl, habe schwer Rheuma und 8 Bandscheibenvorfälle.

Ich nehme seit 2008 Flupirtin von verschiedenen Herstellern täglich und meine Leberwerte sind einwandfrei. Ich trinke seit 2008 jedoch auch niemals Alkohol. Was kann ich denn dafür, dass sich manche Leute nicht beherrschen können und so ihre Leber zerstören. Wenn es die Flupirtin außerhalb der EU noch gibt, besorge ich mir eben meine Medikamente woanders. Seit ich andere Muskelrelaxer mit Laktose nehmen muss, habe ich nur noch Durchfall und Bauchkrämpfe. Ich ging jahrelang arbeiten und seit Anfang März geht nichts mehr. Operiert wurde ich auch nie. Man gab mir die Katadolon und sagte mir, damit kann ich alt werden. Das ist eine Frechheit und Unverschämtheit und ich wünsche den Menschen, die wahrscheinlich keine Schmerzen ertragen müssen und über andere Leben so entscheiden, dass es ihnen so geht wie mir.

Michael sagte am 07.04.2018 um 11:19
Seit 2009 gabe es endlich ein Medikament welches alle Symptome der FMS (Fibromylagie) gleichzeitig bekämpfte, nach damals 15 Jahren „Patientenkarriere“. Das war Katadolon und später seine Generika. Leberwerte waren immer Tiptop, Einnahme nur tageweise und im Notfall bei Attacken. alle andere ging entweder auf den Magen oder half einfach nicht, Novalgin z.b. wirkt wir ein Glas Wasser bei mir. Jetzt stehe ich da mit der letzten, angebrochenen Packung. Bei allem Verständnis für die Patienten die es nicht vertragen haben, warum wird nur auf diese geschaut und nicht auf die vielen, denen solch ein Medikament hilft und die Lebensqualität wieder herstellt, und was auch wichtig ist, die Arbeitsfähigkeit ? Einmal einen einzigen Tag wünsche ich den Entscheidungsträgern die Schwerzen, die man bei einem Anfall ohne Medikament hat. Es müsste doch genügen die Gruppe der Patienten/Anwendungsfälle einzugrenzen auf feste Diagnosen. Ja, bin einer der weniger als 2 % Männer die an FMS leiden, aber denen tut’s genauso weh. Alles was meine Vorgänger gesagt haben, kann ich nur bestätigen. Da gab es Patienten die noch länger Katadolon/Trancolong genommen haben.
Schmerzmittel sind immer eine ganz individuelle Sache, jetzt geht die Suche, aber hoffentlich die Odysse wieder los…
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Micha sagte am 12.04.2018 um 22:46
In Portugal gibt es inzwischen auch kein Flupirtin mehr in der Apotheke.
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Micha sagte am 16.04.2018 um 10:20
In Russland etc. gibt es weiterhin Katadolon zu kaufen. Mit Privatrezept auch gar nicht so teuer.
Hat jemand von euch schon mal THC auf Rezept probiert? Soll ja auch gut bei Migräne, Nackenschmerzen, allgemein bei Schmerzen und Muskelverspannungen helfen. Aber bei uns ist es schwer jemanden zu finden der sich wirklich damit auskennt. Leider arbeiten diese Ärzte meist privat und dann bekommt man die Medikamente auch nicht von der Krankenkasse nach Genehmigung erstattet, weil es ein Kassenrezept sein muss.
Wer macht bei einer Petition über change.org mit? Ich finde sie sollten für uns Austherapierte, die schon ewig Katadolon einnehmen eine Sondergenehmigung machen. Wir können ja alle beweisen, dass wir das schon ewig ohne Probleme nehmen und mit dem Medikament wieder ein vernünftiges Leben haben.
Oder wir fahren alle mal nach Russland ;-)
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Ursula sagte am 23.04.2018 um 16:03

Seit etwa 20 Jahren bekomme ich wegen häufig auftretender Migräne Katadolon vom Hausarzt verschrieben – es ist das einzige Mittel , welches nach langem herumprobieren zuverlässig hilft und mich arbeitsfähig gehalten hat…Leberschäden habe ich keine, mein Blut wird regelmäßig untersucht.
Ich habe mal nachgeschaut, was die Krankenkassen für eine Packung N 2 mit 50 Kapseln bezahlen müssen..es sind 149,- Eur. pro Packung.

Kann es sein sein, dass aus finanzpolitischen Gründen das Gesundheitsministerium in Brüssel Druck ausgeübt hat, und das Medikament europaweit für gesetzlich Versicherte vom Markt genommen wurde ? :-((

Zum Glück sind in der Politik ja (fast) alle privat versichert ..da gibt es immer eine Möglichkeit , solche Dinge zu umgehen ;-(

Steffi07 sagte am 23.04.2018 um 19:16

@Micha: ich komme mit nach Russlsnd. Oder Luxemburg.

@Ursula: ich würde das sogar zur Not privat bezahlen, auch wenn es super eng würde finanziell. Die Lebensqualität unter Flupirtin ist mit Geld nicht aufzuwiegen.
Also, wenn irgendjemand ne neue Info dazu hat oder eine annährend verträgliche Alternative bin ich Euch sehr dankbar.

Micha sagte am 25.04.2018 um 13:41

@ Steffi07

Luxemburg gehört auch zur EU :-)
In keinem EU-Land gibt es mehr Katadolon.
In Russland kosten 50 Stück a 100 mg nur 1409 Rubel = 19,44 Euro.

Ursula sagte am 29.04.2018 um 15:07

…weis vielleicht jemand, ob im n i c h t EU-Land Schweiz der Wirkstoff von Katadolon in Apotheken verkauft wird ? (mit Privatrezept)

Danke für eine Antwort…

Katrin 69 sagte am 30.04.2018 um 0:47
@Ursula : Leider ist Flupirtin in der Schweiz generell nicht zugelassen. Es bleibt nur Russland. Da kommen wir zwar über Umwege ran, aber es darf nicht in die EU eingeführt werden. Seltsam ist nur, dass der Hersteller Teva in Russland weiter vertreibt. Oder haben die Russen andere resistente Leberorgane als wir Menschen in der EU? Es ist doch klar, dass rein wirtschaftliche Gründe unser restliches Leben bestimmen. Flupirtin war einfach zu gut. Mir geht es so schlecht wie noch nie in meinem Leben. Die Ärzte interessiert das aber nicht wirklich. Die Krönung ist, einer schiebt es inzwischen auf die Psyche. Eins verstehe ich nicht und es ärgert mich, dass nur wenige die Petition unterschreiben. Ich hab sie auch gefunden und unterschrieben. Es gibt sicher Tausende da draußen, die so leiden wie wir. Vielen Dank an Micha für die Petition
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Arznei-News sagte am 30.04.2018 um 0:47
Der Link zur Petition steht nun oben unter Petition.
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Micha sagte am 30.04.2018 um 8:42

@ Katrin 69

Ich bin auch sicher, dass es nicht an den paar Problemen mit der Leber lag. Dann müssten noch sehr viele andere Medikamente vom Markt , die jedes Jahr sehr viel mehr Tote auf dem Gewissen haben. Paracetamol ist dazu noch frei zu kaufen,genau wie Diclofenac und Ibuprofen.
Vllt. muss man die Petition noch anders in Umlauf bringen. Evtl. haben viele die einfach nicht gesehen. Wer hier nicht schreibt wird es nicht wissen.
Ich kann auch vor Schmerz und Verspannungen kaum mehr leben und es ärgert mich immer noch maßlos zu behaupten, dass es gleichwertige Medikamente mit weniger Nebenwirkungen gibt.
Irgendjemand hatte scheinbar großes Interesse und den dementsprechenden Einfluss das Medikament vom Markt zu bringen :-(.

Ursula sagte am 30.04.2018 um 14:58

@Katrin
..danke für Deine Antwort…ich muß zugeben, dass ich die Petition zum Thema Flupirtin nicht gefunden habe, selbstverständlich hätte ich gerne unterschrieben.

Wenn die Schweiz leider ausfällt, ist jemand bekannt, ob der Wirkstoff in den USA zugelassen und in den Apotheken gegen Privatrezept verkauft wird ? Ich möchte nichts unversucht lassen, damit ich wieder bei Bedarf gegen die gräßlichen Schmerzen etwas tun kann – es ist ein Jammer, wie gesunde , einflußreiche und mächtige Menschen einfach so über alles und jedes mal eben die Entscheidungsgewalt ausüben können…hoffentlich haben die nicht vergessen, dass Kranke auch Wähler sind !

Petra K sagte am 03.05.2018 um 20:35
Ich habe ebenso die Petition unterschrieben. Kühe sollten nicht übers eierlegen diskutieren und entscheiden dürfen, denn davon haben sie keine Ahnung. Solch ein Verhalten ist menschenverachtend. Warum geht man so mit uns Schmerzpatienten um? Weil wir leidgeprüft sind? Irgendwann können auch wir nicht mehr. Und dann hat die PRAC uns auf dem Gewissen. Und das nicht wegen der Leberbeschwerden, die viele von uns nicht haben!!!aber dafür hatten wir ein schmerzarmes Leben. Haben wir kein Recht darauf? Haben wir kein Recht auf ein Leben ohne ( oder gedämpften) Schmerzen? Einem Herzpatienten nimmt man doch auch nicht sein Digitalispräparat weg, obwohl es doch falsch dosiert toxisch ist. Vielen Dank auch, jetzt geht die Sch…..Schon wieder los.
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José sagte am 03.05.2018 um 23:16
Auch ich kann den Ausführungen meiner Vorredner/innen nur uneingeschränkt zustimmen. Ich habe 18 Jahre ununterbrochen Katadolon genommen, an schlimmen Tagen bis zur erlaubten Höchstgrenze und ich hatte NIE Probleme mit meinen Leberwerten. Als ich vor 18 Jahren das Präparat verschrieben bekam empfahl mir meine Ärztin auf Alkohol möglichst ganz zu verzichten. Nachdem ich mich strikt daran gehalten habe, waren meine Leberwerte bei vierteljährlicher Kontrolle immer bestens. Ich finde es unverantwortlich, dass dieses alternativlose Präparat einfach vom Markt genommen wurde. Opiate habe ich nicht vertragen, Diclo und Ibu halfen mir bei meinen chronischen Schmerzen überhaupt nicht. Auch ich bin völlig verzweifelt!! Ich glaube, dass diese Entscheidung nicht von verantwortlichen Ärzten und Fachleuten entschieden wurde, sondern von Versicherungen und Pharmaunternehmen. Nur das Geld zählt. Das Wohl des Patienten ist denen doch egal! Ich kann allen nur empfehlen, die o. g. Petition zu unterschreiben, damit „die da oben“ sehen, wie viele Menschen sie in die Verzweiflung getrieben haben. Bei der Vielzahl der gleichen Erfahrungen und der gleichen Verzweiflung ohne den Wirkstoff Flupirtin, die auf dieser Seite beschrieben werden, war ich total enttäuscht zu sehen, dass bisher nur 40 Menschen den Mut hatten, die Petition zu unterstützen. UNTERSCHREIBT BITTE DIESE PETITION UND VERTEILT ES AN ANDERE LEIDENSGENOSSEN, DIE IHR KENNT, NUR SO KÖNNEN WIR VIELLEICHT NOCH ETWAS ERREICHEN!!!!!
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Micha sagte am 03.05.2018 um 23:32
In Indien gibt es auch noch Flupirtin.
Nach meinen Informationen war es in den USA niemals zugelassen.
Vielleicht sollten wir den Herrschaften von der PRAC mal schreiben.
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Apollo sagte am 07.05.2018 um 14:20
Ja, vielleicht ist das keine so schlechte Idee an die Herrschaften von der PRAC zu schreiben.
Wenn man um eine Einfuhrgenehmigung für Flupirtin bittet, ein Attest vom Schmerzdoc für die Notwendigkeit und ein Attest vom Hausarzt über eine gesunde Leber dazu legt, haben sie doch alles.
Wenn man dann noch versichert, das bei gesundheitlichen Problemen, die vom Flupirtin kommen könnten, keinerlei Ansprüche stellt, alles auf eigenes Risiko geht…..ist nur so eine Idee.
Wer an der Sache Interesse hat, kann ja mal einen Brief aufsetzen und hier veröffentlichen. Ich werde es in den nächsten Tagen machen.
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W. sagte am 09.05.2018 um 8:53
Kann als Arzt diese Erfahrungsberichte nur bestätigen. Gute Wirksamkeit, wenig Nebenwirkung , keine Leberschäden auch nach langjähriger Einnahme.
Hilft eben manchmal, wo anderes nicht mehr hilft. Es gibt keinen gleichwertigen Ersatz.
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Bärbelbär sagte am 09.05.2018 um 21:05
Ich bin zwar im Vergleich zu meinen Vorrednern ein relativ leichter Fall, aber ich quäle mich seit 16 Jahren mit starken Verspannungen. Trotz Dauerbehandlung in der Physiotherapie und gefühlten 100 anderen Möglichkeiten aus Schulmedizin und Naturheilkunde, bleiben die Beschwerden, die mit vielen anderen Nebenbeschwerden einhergehen. Für ganz akute Anfälle hat mir mein Hausarzt Katadolon verschrieben, die mir an solchen Tagen hervorragend helfen. Sogar eine gewisse psychische Entspannung stellt sich ein. KEINE Nebenwirkungen. Leberwerte top. Auch ich wünsche den Entscheidern die schlimmsten Schmerzen, die man sich vorstellen kann. Man hätte eine Arzt- und Patientenbefragung machen sollen. Da wäre ein anderes Ergebnis rausgekommen. Es werden wirtschaftliche Gründe dahinterstecken. Die allmächtige Pharmaindustrie wird mit Sicherheit dahinter stecken. Ich überlege schon, wie man die Petition bekannter machen könnte. Es sind auch nicht alle bei Facebook. Vielleicht fällt uns ja noch was ein. Ich drück uns allen die Daumen.
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Rhonny sagte am 10.05.2018 um 19:25
Hallo an ALLE!! Es grenzt schon an eine Frechheit sich über unsere Schnerzen hinweg zu setzen. Ich vertrage keine Opiate, Opioide. Legen mich alle „flach“. Mit Katadolon konnte ich mit meinen Schmerzen wieder ein wenig Lebensqualität zurück bekommen. Meine Blut-, Leberwerte 1 A. Sind wir so unmündig, dass andere entscheiden was zu nehmen ist und was nicht??!!!Ein hoch auf unser Gesundheitswesen
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Micha sagte am 12.05.2018 um 10:51
@Apollo Das wäre super mit dem Brief! Ich habe inzwischen in vielen Schmerzforen den Link reingesetzt und die Petition mit 20 € unterstützt. Dann verteilt changeorg die an aktive Nutzer.
@ Bärbelbär Die Pharmafirmen , die die Tabletten herstellen waren es sicher nicht. Bei den Umsätzen, die sie gehabt haben wären sie ja schön blöd.
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Apollo sagte am 12.05.2018 um 14:04

@ Micha

Ich sitze schon am Brief…kämpfe noch mit der Formulierung. Wenn ich das Schreiben fertig habe, setzte ich es rein.
Habe die Petition auch über Facebook geteilt. Hoffe auf viele Unterschriften. Die Aktion bei meinem Arzt hat leider nicht viel gebracht. Wahrscheinlich haben die Leute, die nicht täglich mit Schmerzen zu kämpfen haben kein großes Interesse….sehr schade. Aber ich bleibe dran!

Micha sagte am 13.05.2018 um 0:30

@Apollo und alle anderen

Hier ist meine E-Mail-Adresse.
Arznei-News: Tut uns leid, aber wir veröffentlichen aus datenschutzrechtlichen Gründen keine persönlichen Angaben!
Falls mir jemand auch mal außerhalb dieser Plattform schreiben möchte. Manches möchte man vielleicht auch nicht öffentlich posten. Eventuell wohnt auch der ein oder andere ganz in der Nähe.

Ich hoffe sie wird auch veröffentlicht. Wäre klasse.

@Apollo
Klasse, dass du mit soviel Motivation ran gehst. Das freut mich sehr.

Apollo sagte am 13.05.2018 um 14:19
@ Micha
Mach ich ja nicht ganz uneigennützig… ;-) ! Vielleicht können wir über Change.org versuchen Kontakt aufzunehmen. Kann ich verstehen, das
Arznei-News hier keine privaten Angaben veröffentlichen.
Werde versuchen, später an dich zu schreiben.

Brief an den PRAC; Öffentlichkeitsarbeit

Apollo sagte am 14.05.2018 um 8:03

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist ……. und ich habe seit …. “ Hier die eigene Leidensgeschichte schreiben“.
Seit ….. bin ich in schmerztherapeutischen Behandlung. …… habe ich zum ersten Mal Katadolon von meinem Schmerztherapeuten verschrieben bekommen und es hat mir, im Gegensatz zu den unzähligen anderen Medikamenten die ich ausprobiert habe, sehr gut geholfen. Ich habe es ab dem Zeitpunkt ….. eingenommen und damit ging es mir sehr gut. Ich konnte, dank dem Medikament Katadolon am Leben teil nehmen, war ein aktiver Mensch. Auch meine Leberwerte, welche ich stets kontrollierte, waren immer im Normbereich.
Nun hat sich mein Leben seit Februar 2018 zum negativen geändert, weil der Wirkstoff Flupirtin von ihnen als “Lebertoxisch” eingestuft und vom europäischen Markt genommen wurde. Da es leider keinen gleichwertigen Wirkstoff gibt, wie von ihnen behauptet, ist meine Lebensqualität drastisch gesunken. Ich kann an vielen Tagen in der Woche das Haus nicht verlassen, muss jetzt mit starken Schmerzattacken kämpfen. Alles was ich gegen die Schmerzschübe versucht habe, hilft nicht so gut wie Flupirtin, und ich muss es in wesentlich höheren Dosen nehmen.
Ich möchte Sie bitten, mir eine Ausnahmegenehmigung für die Einfuhr von Flupirtin in die EU zu erteilen.
Ich finde, das ich als Schmerzpatient auch ein Recht auf ein Mindestmaß an Lebensqualität habe. Wenn mir das einzige Medikament, welches mir diese Qualität ermöglicht, genommen wird, ist das nicht fair. Zumal die, mit der Genehmigung, wieder für mich erreichbar wäre, da der Wirkstoff Flupirtin in den nicht EU-Ländern noch erhält ist.
Ich bitte Sie, mir die Einfuhrgenehmigung zu erteilen, damit auch ich wieder ein aktives Leben führen kann, ohne jeden Tag gegen starke schmerzen kämpfen zu müssen.
Ich danke ihnen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

2 Anlagen:
Notwendigkeit für das Medikament vom Schmerztherapeuten.
Bescheinigung über die Gesundheit der Leber.

Der Brief ist nur ein erster Entwurf um eine Idee in die Runde zu werfen. Am Anfang muß jeder seine eigene Geschichte schreiben. Ich hoffe, das wir zusammen eine gute Formulierung hin bekommen…

Micha sagte am 14.05.2018 um 16:38
Hallo Apollo,
ich finde deinen Brief hervorragend.Ich wüsste nicht was man da noch ändern oder verbessern sollte. Danke, dass du dir soviel Mühe gemacht hast.
Wir haben nur vergessen, dass die PRAC ihren Sitz in England hat. Ein Schreiben in Englisch wäre wohl besser. Das sollte aber kein Problem sein.
PRAC Secretariat
European Medicines Agency
30 Churchill Place
Canary Wharf
London E14 5EU
United Kingdom
Darf ich diese Adresse öffentlich machen? Kann man einfach googlen.
Wir sollten gleichzeitig unseren Brief auch noch über die Webseite des BfArM verschicken.
Wenn ihr bei Facebook seid dann postet es dort und fragt eure Freunde ob sie euch unterstützen.
Wenn ihr in einer Schmerzgruppe oder im Internet in einem Forum zu eurer Schmerzerkrankung seid dann fragt dort ob ihre den Link veröffentlichen dürft.
Micha sagte am 14.05.2018 um 16:50

Wir müssten das Medikament entweder vor der Ausfuhr nach Russland bekommen ( Teva exportiert nach Russland – ich hoffe sie produzieren auch in Deutschland ) oder es wird an eine Apotheke verschickt ( das geht bei fast allen Ländern ). Die russischen Apotheken dürfen keine Medikamente an eine Privatperson nach Deutschland verschicken. Ein größeres Problem wird auch der Preis sein. In Russland ist das Medikament zwar günstig, aber es werden Ausfuhrzölle anfallen und wenn es an eine Apotheke geht wird diese mit Sicherheit auch Geld wollen. Dann müsste man noch mit der Krankenkasse sprechen, ob sie das Medikament wieder bezahlen. Sollte Ihnen ja eigentlich egal sein was sie zahlen. Ob jetzt Opiate, Flupirtin oder sonst was. Cannabis zum Beispiel würde ja viel teurer werden. Aber oftmals haben die ja ihre eigenen Regeln, die man nicht versteht, gerade wenn sie sparen könnten.

Apollo sagte am 15.05.2018 um 9:34

@Micha
Danke, ich hoffe das der Brief was nützt. Ich finde es wahnsinnig toll, was du alles weißt. Das mit den Ausfuhrbestimmungen für die Medikamente z.B.! Ich hoffe, das die Einfuhrbestimmungen nicht zu einem Problem werden…
Aber erstmal muss uns die Ausnahmegenehmigung erteilt werden.

Micha sagte am 15.05.2018 um 15:27

@ Apollo
Vielen Dank für dein Lob! Ich setze dann den Brief demnächst hier in Englisch rein. Am besten wäre es natürlich, dass sie noch in Deutschland produzieren und die Tabletten gar nicht erst exportiert werden. Aber ich denke, dass es kein Problem ist bei Teva einmal nachzufragen. Schön wäre es natürlich, wenn möglichst viele an die PRAC schreiben würden, aber hier wird es irgendwie immer weniger an Leuten, die hier Kommentare abgeben. Wir müssen die ja auch irgendwie erreichen.

Apollo sagte am 16.05.2018 um 0:19

@Micha
Ja, irgendwie hat der Schriftverkehr und das allgemeine Interesse an dieser Seite nachgelassen. Was ich sehr schade finde. Wir können zusammen mehr erreichen als alleine. Ich freue mich, das du den Brief noch einmal in Englisch hier veröffentlichen willst. Das kann ich nicht, denn das ist nicht gerade meine Sprache…
Ich werde mich die Woche mal bei Teva anrufen und fragen wie es mit der Produktion ausschaut und ob wir eine Chance haben über eine Apotheke oder privat vor der Ausführung an die Katadolon zu kommen.

Micha sagte am 16.05.2018 um 21:35

@Apollo

Super Idee! Bin gespannt was die sagen.

Apollo sagte am 17.05.2018 um 12:53

Habe gerade bei TEVA angerufen und wegen der Lieferbedingungen angefragt. Habe alle drei Adressen, die ich von Deutschland im Internet gefunden habe angerufen und immer die gleiche Auskunft bekommen. Mir wurde gesagt:

„Da können sie sich nicht zu äußern, das müsste dann im Einzelfall geprüft und entschieden werden“.

Es wurde mir nicht einmal wirklich bestätigt, das sie die Katadolon noch für Russland herstellen und exportieren. Ich glaube, das sie irgendwie Angst haben zu dem Medikament irgendwelche Auskünfte zu geben. Es wurde in der letzten Zeit zu viel Aufsehen um die „Leberschäden“ in Verbindung mit dem Wirkstoff gemacht. Das war zumindest mein Eindruck von den Telefonaten.
Es ist wirklich sehr schade, das Micha und ich scheinbar noch die einzigen sind, die sich für die Sache einsetzen. Ich bin der Meinung, das man in der Gruppe viel mehr erreichen kann als alleine. Also, wieder aufstehen, Staub abklopfen und weiter machen….

Micha sagte am 17.05.2018 um 23:21

@Apollo

Dein letzter Satz ist genial. Die Pharmafirmen halten im Moment wohl den Ball flach.
Ich verstehe bloß nicht warum sie keine Auskunft geben, ob sie z.b. für Russland hier in Deutschland produzieren.

Apollo sagte am 18.05.2018 um 20:53
@ Micha
Danke! Ich hoffe, es fühlt sich dadurch jemand angesprochen. Ich habe auch meine Tiefpunkte, jedoch wird keiner um die Ecke kommen und sagen: Hey, bleib sitzen ich mach das für dich…Will ich was für MICH tun muss ICH auch was machen!!!
Warum TEVA das weder bestätigt noch verneint hat weiss ich auch nicht. Kann man ja sogar im Internet nachlesen.

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Micha sagte am 22.05.2018:
Dear Sir or Madam,
my name is (…) and I suffer (… insert your own tale of suffering here) since (…).
Since (…) I am treated by a pain therapist. (…) I was prescribed Katadolon fort he first time and, unlike the many other medicaments I tried so far, it helped very well. Since then I took it on a regular basis and I really thrived. Thanks to Katadolon I was able to participate actively in everyday life. Also all my liver function tests – which took place at regular intervals – were within normal limits.
Still my life changed to the worse in February 2018, when you classified Flupirtin as an agent as hepatotoxic and withdrew it from sale in Europe. Unfortunately there is no equivalent agent, as you incorrectly claimed and so my quality of life was highly affected. There are many days a week, when I am not even able to leave my house, because I have to deal with heavy pain attacks. I tried a lot of agents since then to get rid of the shooting pain attacks and many of them very highly dosed and still nothing comes close to Flupirtin regarding pain relief. I ask you for an exceptional permission for importing Flupirtin into the European Union.
In my opinion, even as a chronic pain patient i am equally entitled to modicum livability. It is simply not fair to withdraw the only medicament ensuring this livability. This should be achievable, as Flupirtin is still available outside the European Union.
I appeal urgently to you: Please, grant me the asked exceptional persmission for the import, so I can take part in everyday life again, as an active person, without fighting pain attacks everyday.
Thank you for your efforts.
Sincere regards,
(Name)2 enclosures:
Pain therapist’s statement to address the need of this specific medicament.
Verification regarding liver function.@Apollo
Hier jetzt der englische.Text. Ich hoffe hier liest jetzt überhaupt noch jemand mit.
Katrin 69 sagte am 25.05.2018:
@ Apollo und Micha
Ich muss einfach kurz was los werden. Ein großes Danke an euch beide für die Bemühungen, seien es die Petition, die Briefe oder Anrufe. Ihr macht euch die Arbeit nehmt euch Zeit. Und Micha übersetzt alles noch in englisch. Dafür meinen größten Respekt. Um so mehr tut es mir in der Seele leid, dass nicht einer von den Mitleidenden darauf reagiert oder einfach mal wieder schreibt.
Entweder haben sie sich mit der Situation arrangiert oder Alternativen gefunden, welche ihnen gut tun. Wäre schön, uns diese mal zu schreiben. Ich habe noch nichts gutes gefunden.
Fakt ist, ich lese hier jeden Tag und zerbreche mir jeden Tag den Kopf. Nur mir fällt nichts ein.
Euer Brief ist eine Möglichkeit. Nur sind wir mal ehrlich. Es war schon immer so und wird höchstwahrscheinlich auch dieses Mal so sein, dass die großen weit oben meinen, über uns, die letzten Glieder in der Kette, Macht ausüben zu müssen. Ich kann mich irren, aber ich denke, solche Briefe interessieren diese Experten kein Stück.
Dazu kommt, für mich wäre der Bezug aus dem Ausland nicht tragbar, weder finanziell noch vom Aufwand her.
Es müsste einfach in Deutschland wieder für Patienten, die nur den Wirkstoff vertragen, in Apotheken auf Rezept erhältlich sein. Dann natürlich stets mit den erforderlichen Nachweisen.
Wir müssen dran bleiben, wenns auch nicht viele sind. Ich frag auch noch meinen Facharzt an der Uni in Leipzig. Der weiß da besser zu helfen als die Ärzte auf den Dörfern.
Ich hoffe auch es steigen wieder mehr Leute mit ein.
Bis dahin
Lg Katrin.

.

Micha sagte am 25.05.2018:

@ Katrin 69

Schön, dass du noch mit an Bord bist. Egal wie schwierig es ist und wie wenig Chancen man vielleicht hat, denke ich, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Mag sein, dass sie die Briefe gleich in den Mülleimer schmeißen, aber ich will auf jeden Fall nicht zu Hause untätig rumsitzen und gar nichts gemacht haben. Meine Rheumatologin hat z.b. auch gesagt, dass sie überhaupt nicht verstehen kann, dass dieser Wirkstoff vom Markt genommen wurde, denn bei ihr sind auch viele Patienten total entsetzt und haben jetzt wieder mehr Schmerzen. Sie hat jetzt halt noch ein muskelentspannendes Medikament empfohlen und hat aber gleich gesagt, dass es extrem müde machen kann und eine gleichzeitige analgetische Wirkung hat es auch nicht. Das war ja beim Flupirtin so genial, dass beides kombiniert war. Bei ihr in der Praxis fragen immer mehr Patienten nach Cannabis. Sie sagt, dass sie sich damit nicht auskennt und selbst wenn wäre die Zeit gar nicht da den Patienten am Anfang engmaschig zu betreuen.

Aber da ist auch wieder das Problem, dass die Ärzte, die sich wirklich richtig gut auskennen alle nur privat behandeln und das wird unglaublich teuer. Ist auch irgendwie nicht einzusehen, da die gesetzlichen Kassen das ja seit 2017 auch bezahlen und eigentlich jeder Arztes das aufschreiben darf. Aber es kennen sich halt viel zu wenige damit aus. Und es werden auch noch viele Anträge abgelehnt und es ist ja auch kein Wunderheilmittel . Aber einen Versuch ist es sicherlich wert. Im Endeffekt ist es da auch wieder so. Als Privatpatient oder mit den entsprechenden finanziellen Mitteln bekommt man alles :-(.

Beim Flupirtin wäre einfach eine Sondergenehmigung für austherapierte Schmerzpatienten mit Kostenübernahme toll. Cannabis ist auf jeden Fall sehr viel teurer für die Krankenkasse ;-) Einen wirklichen Grund für den Entzug der Zulassung gibt es auch gar nicht wirklich. Zumindest habe ich ihn bei meinen Recherchen noch nicht gefunden. Wir haben so viele Medikamente mit dem Risiko schwerer Nebenwirkungen auf dem Markt, teilweise frei verkäuflich. Jedes Jahr mind. 3000 Tote durch Schmerzmittel und die ganzen Dialysepatienten. Das ist einfach nur lächerlich , wenn man die Zahlen von Flupirtin sieht. Was ich aber auch einigen Ärzten ankreiden muss, ist, dass sie nach dem Rote Hand Brief nicht gewissenhaft die Leberwertkontrollen durchgeführt haben.

Apollo sagte am 26.05.2018:
@ Katrin 69
Es freut mich auch, das du dich gemeldet hast. Es ist wichtig, das wir betroffenen zusammen versuchen etwas zu erreichen. Ich sehe das wie Micha, zu Hause sitzen und nix tun, mich gehen lassen, ist für mich keine Option. Ich möchte alles versucht haben, unsere Lebenssituation wieder zu verbessern.
Mein Schmerztherapeut sagt auch, das es ihm unverständlich ist, warum dieses Medikament vom Markt genommen wurde. Er behandelt seit 1986 mit Flupirtin und hat in der ganzen Zeit genau 1 Patientin gehabt, wo es wegen der Leber ein Problem gab. Und er hat sehr viele Patienten…
Ich hoffe, das jetzt wieder mehr Betroffene hier mit machen, ihre alternativen Behandlungsmethoden schreiben und damit evtl. wieder anderen helfen und Mut machen. Wir wissen alle, das es im Moment leider nichts gibt, was so gut hilft wir Flupirtin. Aber wenn die Erfahrung von vielen zusammengetragen wird, kann vielleicht der eine oder andere einen Vorteil daraus ziehen und etwas für sich verbessern!
Bitte schreibt eure Erfahrungen, die ihr in den letzten drei Monaten gemacht habt, wie ihr seit dem behandelt wurdet. Ich habe zu als letztes Myopridin® 3mg von meinem Arzt verschrieben bekommen. Hat mir leider nur bedingt geholfen. Aber vielleicht hilft es ja einem anderen….
Grüße Apollo
.
Petra K. sagte am 26.05.2018:
Danke Apollo für den Brief an die PRAC.
Ich werde mich morgen in aller Ruhe hinsetzen und ihn abtippen.
Meine Ärztin muss sogar 2500€ Regress an die Krankenkasse zahlen, weil sie mir weiterhin Kadadolon verschrieben hatte. Aufgrund des Rote Hand Briefs 2013 wurden die Ärzte dazu angehalten, das Medikament nur noch 14 Tage zu verschreiben. Da es bei uns chronisch Kranken witzlos ist, ein Schmerzmittel 14 Tage zu verschreiben,( danach sind wir ja nicht auf wundersame Weise geheilt) hat sie sich darüber hinweg gesetzt und es mir trotzdem verschrieben. Ich möchte jetzt Cannabis haben, finde aber keinen Arzt, der es mir verordnet. Kein Wunder, aus Angst vor Regress.

.

Apollo sagte am 27.05.2018:
@ Petra K
Das tut mir sehr leid, das deine Ärztin noch bestraft wird, obwohl sie dir nur helfen wollte. Das zeigt mal wieder wie sehr es hier nur um Geld geht bei der ganzen Sache…
Um so mehr ein Grund für uns nicht aufzugeben! Diese Berichte über die Ungerechtigkeit sind wichtig für uns, damit wir Argumente haben, warum uns übel mitgespielt wird.
Petra gib nicht auf, auch du wirst einen Arzt finden, der dir Cannabis aufschreibt . Wenn es sicherlich nicht einfach sein wird!

.

Micha sagte am 27.05.2018:

@Petra.K

Da hat deine Ärztin wohl vorher verpasst bei der Krankenkasse einzureichen, dass du austherapierte Schmerzpatientin bist und das Medikament dauerhaft weiter erhalten musst. So hat es mein Hausarzt gemacht und es gab über die Jahre nie Probleme.
Lass dich nicht verwirren wegen dem Cannabis. Da kann es keinen Regress geben . Cannabis muss im Vorfeld von der Krankenkasse genehmigt werden. Also kann den Ärzten gar nichts passieren. Die Ärzte sind nur unwissend und deswegen trauen sie sich da nicht dran. Den meisten Ärzten fehlt dann auch wirklich die Zeit für intensive Schulungen um sich mit diesem Medikament auseinanderzusetzen. Gute Chancen hat man bei Kliniken mit angeschlossener Schmerzambulanz. Allerdings fast nur Verordnung von Dronabinol. Ich hätte lieber Blüten zum Vaporisieren, weil die Blüten sehr unterschiedliche Indikationen haben. Ich habe jetzt demnächst einen Termin bei einer Schmerzambulanz in einem Klinikum und bin mal gespannt was der Schmerztherapeut sagt. Die Arbeiten auch mit Dronabinol. Probieren kann man es ja mal. Aber vorher muss man halt erst die Zusage der Krankenkasse haben . Leider werdenbei meine TK noch ungefähr zwei Drittel der Anträge abgelehnt. Aber ich denke, dass es klappen kann mit meiner Vorgeschichte. Geh mal auf die Homepage von Dr Franjo Grotenhermen . Das ist ein Profi was Cannabis angeht . Leider kann er keine Patienten mehr annehmen , weil es einfach zu viele werden und er selber auch krank ist.
LG Micha

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Micha sagte am 28.05.2018:

Was mir noch einfiel. Vielleicht sollten wir mal versuchen über Bild, Bild der Frau, Stern TV , RTL extra oder so auf uns aufmerksam zu machen. Vielleicht besteht da Interesse. Oder im Nachcafe.

Nachtrag:
Ich bitte die Rechtschreibfehler in meinem vorherigen Post zu entschuldigen. Ich spreche den Text und hatte keine Zeit zur Kontrolle ;-)
Micha

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Apollo sagte am 28.05.2018:
An die Presse habe ich auch schon gedacht. Denke, einen Versuch ist es wert. Was bestimmt auch noch gut ist, wenn wir es bei der Orthopress versuchen. Vielleicht kennst einer die Zeitschrift aus dem Wartezimmer seines Orthopäden? Finde ich eine sehr gute Idee, das zu versuchen. Ich denke, um so mehr daran teilnehmen und ihre Leidensgeschichte erzählen würden, um so besser wäre es.

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Tina sagte am 30.05.2018:
Kann man sich nicht zusammenschließen um zu erreichen, dass Katadolon wieder auf den Markt kommt, oder irgendetwas anderes tun?
Mir hilft auch nichts anderes und ich war geschockt. Gerade Schmerzpatienten hilft es doch sehr gut und die Ärzte sind auch verzweifelt. Man kann doch nicht alles mit uns machen!
Schmerzen alleine langen doch schon.

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Micha sagte am 31.05.2018:

@ Apollo

Die Orthopress ist eine prima Idee. Ich nehme die auch jedes Mal bei meiner Physiotherapeutin mit.

@ Tina

Hast du dich schon an der Petition beteiligt? Weiter oben ist ein Link dazu.

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Apollo sagte am 31.05.2018:

Ich habe bei uns was in der Zeitung entdeckt, wo ich hoffe, das es auch hier helfen kann.

Am 05. Juni ist in Schleswig-Holstein „Aktionstag gegen den Schmerz“ Von 09.00 bis 18.00 Uhr stehen Experten am Telefon unter der Nummer
0800-18 18 120
zum Thema Schmerz zur Verfügung.

Ich hoffe, das die Telefonnummer hier abgedruckt wird, da sie ja aus der Zeitung ist. Vielleicht kann das dem einen oder anderen helfen….

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Micha sagte am 31.05.2018:

@ Apollo

Danke Apollo. Da werde ich auf jeden Fall auch anrufen.

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Apollo sagte am 31.05.2018:
@ Arznei-News
Vielen Dank, das ihr uns mit dem Ganzen so unterstützt! Gut zu wissen, das hier eine Plattform ist, wo man hilfreiches lesen und auch schreiben kann.

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Arznei-News sagte am 31.05.2018:
Gerne :-)

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Katrin 69 sagte am 31.05.2018:

Heute 21.00 Uhr auf MDR Sachsen kommt Hauptsache Gesund: Thema ,,Cannabis gegen chronische Schmerzen “

Vielleicht schaffen es einige zu gucken.

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Micha sagte am 03.06.2018:

@ Katrin 69

Danke für den Tipp! Ich habe es leider verpasst, aber vielleicht finde ich es noch online.

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Petra sagte am 05.06.2018:
Ich versuche die ganze Zeit dort anzurufen. Ständig nur eine Bandansage. Aber ich h bleibe dran
und für alle
In Russland bekommt ihr noch Kartadolon. Mit Privatrezept. Es sind ja bald Ferien. Fragt im Freundeskreis nach, wer einen Trip nach Russland macht und gebt ein Rezept mit. Man kann sich das Medikament in verschiedenen Apotheken besorgen, sodass ihr erstmal versorgt seid. Viel Erfolg

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Micha sagte am 06.06.2018:
@Petra Wir haben oben schon öfter erwähnt, dass es in Russland sehr günstig Katadolon gibt. Sogar von Teva. Du machst dich strafbar, wenn du es in die EU einführst. Das ist nämlich strengstens untersagt. Beim Zoll könntest du eine Menge Ärger bekommen. Somit stiftest du deine ahnungslosen Freunde zu einer Straftat an.
Wir wollen hier eine legale Einfuhr für austherapierte Schmerzpatienten erreichen. Besser is das. Erspart eine Menge Ärger!

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Apollo sagte am 06.06.2018:
Ich habe gestern bei dieser Hotline angerufen. Bin sehr enttäuscht, was dabei raus gekommen ist.
Als erstes machte der gute Mann den Eindruck, als würde er sich gar nicht dafür interessieren was ich ihm erzählt habe. Als ihn dann nach Ersatz für Flupirtin fragte, war die Antwort: Wie, Flupirtin gibt es nicht mehr…?
Ich habe leider schon öfter Inkompetenz erlebt, jedoch finde ich es schlimm, das sich dort „Experten“ an das Telefon setzen, die dann nach eigenen Aussagen nicht immer auf dem neuesten Stand sind….das war die Antwort, die ich dann bekommen habe, als ich sagte das es schon seit Februar nicht mehr zugelassen ist.
Mich würde sehr interessieren, ob noch jemand dort angerufen hat und wie das Ergebnis ausgefallen ist. Bitte schreibt hier eure Erfahrungen. Danke :-)

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Berti sagte am 06.06.2018:
Ich hab dort auch gestern angerufen und bin bei einer – sorry – nicht sehr fähigen Dame gelandet. Diese sog. Expertin war ebenfalls nicht umfassend informiert, sie sagte, sie sei sich nicht sicher, ob man Katadolon nicht doch noch in Apotheken bekommen koennte. Ich bin es leider schon. Andere Medikamente darf ich nicht nehmen, alle Therapien ueber viele Jahre haben nichts gebracht. Ich bin total aufgeschmissen. Mein ganzes Leben ist jetzt anders.

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Berti sagte am 07.06.2018:
Ich finde den Vorschlag, der hier schon gemacht wurde, am besten: zur Presse, bzw. ins Fernsehen gehen, mit eindrucksvollen Einzelfällen. Die Petition haben ja bisher nur 221 Leute unterschrieben, damit können wir m.E. nicht viel anfangen. Ich kenne jemanden, der noch heute darunter leidet, dass Tetrazepam (Musaril) vom Markt genommen wurde. Jetzt, wo auch noch Katadolon betroffen ist, sollten wir uns wirklich effektiv wehren. Es gäbe durchaus z.B. die Möglichkeit, dass wir Patienten unterschreiben, dass wir das Medikament auf eigene Verantwortung nehmen und damit Ärzte und vielleicht auch Hersteller von ihrer Haftung entbinden. Das ist jetzt nur so ein Gedanke, sicher gibt es noch andere Wege.

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Apollo sagte am 07.06.2018:
@ Berti
Danke, das du geschrieben hast, was dein Eindruck von der Hotline war. Es ist sehr schade, das meine schlechte schlechte Erfahrung nicht die Einzige war. Es ist sehr traurig, das sich sowas Experten Hotline nennt…
Wir versuchen weiter für die Wiederzulassung zu kämpfen.

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Micha sagte am 10.06.2018:
@ Berti
Schön noch einen Mitstreiter gefunden zu haben.. Hier ist ja leider nicht mehr viel los, aber wir sind sicher, dass viele Menschen leiden. Deswegen wollen wir nicht aufgeben.

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Berti sagte am 10.06.2018:
Darf ich mal in die Runde fragen, ob es schon etwas Neues gibt wegen der möglichen Sondergenehmigung, oder ob Aktionen konkret geplant bzw. am Laufen sind, oder ob jemand schon Erfahrungen gemacht hat mit Flupirtin aus dem Ausland? Und darf ich Euch alle fragen, wie es Euch jetzt geht, habt Ihr Alternativen gefunden oder seid Ihr jetzt genauso eingeschränkt wie ich? Auf jeden Fall grüsse ich alle Mitbetroffenen sehr herzlich.

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Apollo sagte am 10.06.2018:
@ Berti
Also, wegen der Ausnahmegenehmigung bin ich leider noch nicht weiter. Ich brauche erst noch das Attest von meinem Schmerzdoc und da habe ich erst Anfang Juli den nächsten Termin.
Ansonsten kann ich dir leider auch nichts sagen, was dir Freude und Gesicht zaubern könnte :-(Außer vielleicht, das ICH nicht so schnell aufgeben werde und mich weiter dafür einsetzen werde, das Flupirtin wenigstens für uns schmerzgeplagte wieder zugelassen wird, oder wir eine Ausnahmegenehmigung erwirken. Es reicht doch schon, was wir jeden Tag mit uns herum tragen müssen, da muss man es uns doch nicht noch schwerer machen.
Grüße und Kopf hoch
Apollo

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Micha sagte am 11.06.2018:

@ Berti

Apollo und ich planen einen Brief an Herrn Spahn !

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Steffi07 sagte am 11.06.2018:
Hallo in die Runde…. Ich habe seit dem Aus von Flupirtin jetzt Ortoton, Tinizidin und Tramadol durch. Mit heftigsten Nebenwirkungen und wenig Wirkung..Ortoton wirkt zear gut auf die Schmerzen, macht aber allergische Reaktionen. Aktuell bin ich bei Tramabian.. Etwas weniger Schmerzen, aber auch nur in geringer Dosis ohne heftige Nebenwirkungen.. Und durch die eingeschränkte Aktivität /Lebensqualität leidet meine Beziehung gerade extrem. Es sieht nach Trennung aus….

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Berti sagte am 11.06.2018:
@ Apollo
Vielen Dank für Deine Antwort. Ich kenne privat eine Ärztin, die sich bei der Bundesärztekammer da auch nochmal kundig machen will. Falls sie irgendwas Verwertbares erreicht, teile ich das hier natürlich mit. Deine Geschichte habe ich gelesen, liebe Apollo. Unsere Wirbelsäulen müssen ziemlich ähnlich aussehen. Alles Liebe für Dich und nochmals danke, Berti

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Apollo sagte am 11.06.2018:
@ Berti
Ja, das wäre toll wenn du das hier schreiben würdest. Alles was Micha und ich hier als „Kampfmittel“ in die Hände bekommen können, ist hilfreich.
Ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft und nicht aufgeben ;-) !

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Apollo sagte am 11.06.2018:
@ Steffi 07
Das mit deiner Beziehung tut mir wirklich sehr leid. Es ist sehr traurig, das dein Partner scheinbar gerade nicht für dich da ist, wo du ihn besonders brauchst. Ich wünsche dir ganz wenig Schmerzen und viel Mut für die Zukunft. Ich verspreche dir, das Micha und ich alles für das Medikament tun werden
Alles Gute liebe Steffi 07@ Alle
Jeder ist natürlich herzlich eingeladen mitzumachen :-)

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Anonymous sagte am 12.06.2018:
Danke Apollo….mein Freund hat Verständnis, aber ich hab das Gefühl nicht mehr gut genug zu sein, so eingeschränkt wie ich jetzt bin. Er hat mich anders (eben mit Flupirtin und aktiver) kennengelernt. . Irgendjemand hatte hier was über Erfahrung mit Mydocalm geschrieben. Nimmt das jemand von euch?
Und danke an alle dass ihr dran bleibt. Ich hoffe, dass Flupirtin doch noch wieder iwann zugelassen wird….. oder es eine Möglichkeit gibt, es zu bekommen.

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Apollo sagte am 12.06.2018:
@Steffi 07
Bitte mach nicht den Fehler und stuffe dich runter, nur weil du jetzt wegen des fehlenden Flupirtin nicht mehr so aktiv sein kannst. Wenn dein Freund Verständnis hat, dann nim das so an und mach euch beide nicht unglücklich. Die Situation ist für ihn bestimmt nicht schön, aber für dich ist sie auch sehr schwer. Um so besser, das du jemanden an deiner Seite hast der dir Verständnis entgegen bringt. Entschuldige, das ich dir hier so schlaue Tips gebe, aber ich habe auch das Gefühl gehabt meinem Freundeskreis nicht mehr gerecht zu werden. Habe gehörig Ärger bekommen, weil sie mir sagten, das sie mich auch MIT den mehr schmerzen gerne um sich haben. Auch wenn ich nicht so aktiv sein kann… Einen Menschen macht doch sein Charakter aus und nicht, wie aktiv er ist, oder? ;-)
Mydocalm habe ich persönlich schon einmal von meinem Arzt verschrieben bekommen. Hat mir gar nichts gebracht… Das bedeutet aber nicht, das es dir evtl. helfen könnte!
Alles liebe für dich

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Apollo sagte am 14.06.2018:
Ich habe gestern mit der Orthopress gesprochen. Sie können leider nicht über unsere Sache berichten. Sie haben nicht den Schwerpunkt Medikamente. Sie berichten nur über neue und gängige Behandlungsmethoden und wenn über Medikamente, dann über Verschreibungsfreie.
Ich hatte aber ein sehr langes und nettes Gespräch mit einem Redakteur der Zeitung und er hat mir noch gute Tipps gegeben, wie wir weiter vorgehen können. Ich habe für seine Argumente Verständnis. Werde weiter daran bleiben und die Hilfe von ihm beherzigen.
Es wäre für mich hilfreich, wenn ich von euch erfahren könnte wer evtl bereit ist seine Geschichte/Schicksal zu erzählen um sie veröffentlichen zu lassen. Kann ja auch anonyme sein oder unter einem anderen Namen. Bitte schreibt mir. Dankeschön :-)

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Jonni HWS Syndrom sagte am 16.06.2018:

Mir hat es auch sehr geholfen !

Wäre Sirdalud eine Alternative ?

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Micha sagte am 17.06.2018:

@ Apollo

Ich würde auch auf jeden Fall meine Geschichte/Schicksal veröffentlichen. Je mehr wir sind desto besser ;-)

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Jonni sagte am 19.06.2018:

Das es Katadolon in Russland gibt, ist schonmal eine gute Info.

Ich habe die letzten 100mg Tbl. jetzt verbraucht und bin nun verzweifelt.

Privatrezept wäre kein Problem, nur die Anreise dorthin für mich unmöglich.
Natürlich wäre eine Ausnahmegenehmigung legal hier für uns am besten.
Es muß doch eine Lösung geben !?

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Anne sagte am 19.06.2018:
Die Absicht von Micha und Apollo, einen Brief an Herrn Spahn zu schreiben, finde ich toll. Man müsste die gesamten Proteste von geplagten Patienten beifügen, die Ihr gesammelt habt. Und darauf sehen, dass der Minister persönlich antwortet.
Mit freundlichen Grüssen Anne

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Micha sagte am 20.06.2018:

@ Anne

Wir bräuchten dringend die Leidensgeschichten von möglichst vielen Betroffenen.

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Berti sagte am 21.06.2018:
Gerade gehört in Volle Kanne, ZDF: Ibuprofen kann das Herztodrisiko um 31% erhöhen, Diclofenac um 50%. Werden diese Medikamente vom Markt genommen? Nein. Ein Warnhinweis kommt auf die Packung. Das Video ist noch im Internet, falls es jemanden interessiert. Auf Geschwürbildungen und Blutungsgefahr wurde auch hingewiesen, ebenso auf Wechselwirkungen mit anderen lebenswichtigen Medikamenten. Ich frage mich immer mehr, was wohl der wahre Grund war, dass sie uns das Flupirtin weggenommen haben.

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Anonymous sagte am 21.06.2018:
Ich lese mit Interesse die Beiträge über Katadolon und bin genauso frustriert wie all die anderen.
Die Verträglichkeit und Wirkung eines Medikamentes ist individuell und kann m.E. nicht von einem übergeordneten Gremium entschieden werden, dafür gibt es ja die Ärzte die alles überwachen sollten. Das Medikament hat mir schon 10 Jahre geholfen und ich bin frustriert, traurig und finde keine Alternative für die Schmerzen.Zumindestens müsste es ja Ausnahmegenehmigungen geben für eine Übergangszeit. Toll gemacht PRAC und die anderen Verantwortlichen.
Habe mich auch an der Petition beteiligt, ja die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gruß Peggy

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Berti sagte am 22.06.2018:
Es sieht auf der website so aus, als würde mospharma Flupirtin nach Deutschland versenden, aber da steht, dass nur noch wenige Packungen da sind, und man sich beeilen soll, bevor es ganz ausverkauft ist. Entweder stürmen die EU-Patienten gerade die russischen Onlineapotheken, oder es gibt vielleicht auch in Russland bald kein Flupirtin mehr? Wie auch immer, ich wollte die Info an die Runde geben, sage aber ausdrücklich dazu, die Einfuhr ist, soweit ich weiss, nicht legal, und ob das Med. sauber ist, sieht man ihm von aussen auch nicht an.

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Apollo sagte am 22.06.2018:

Danke für den Tip Berti. Was du sagst, das die Einfuhr NICHT LEGAL ist, stimmt. Wer die Medikamente nach Deutschland bzw. in die EU einführt macht sich strafbar. Allerdings düfte die Apotheke auch gar nicht nach Deutschland versenden. Es muss jeder für sich selber wissen, ob er das Risiko eingeht evtl. erwischt zu werden.

Ich möchte euch noch einmal bitten mir zu schreiben, wer bereit ist seine Leidensgeschichte zu erzählen. Micha und ich haben dafür extra zwei offene E-Mail Adressen eingerichtet an die ihr den Text schicken könntet. Es wäre sehr wichtig so viele Schicksale wie möglich in Textform zu haben. Wir möchten diese dem Brief an Herrn Spahn beilegen. Bitte schreibt fleißig auf!!!
Ich hoffe sehr, das Arznei-News die Mail Adresse hier zeigt, da es ja KEINE Privatadresse ist.
Danke für eure Unterstützung :-)

Arznei-News: Nein, das geht leider nicht mehr so einfach nach DSGVO; jede Email-Adresse ist ein personalisiertes Datum, für dessen Speicherung eine Zustimmung erforderlich ist und Folgearbeiten auftreten. Auf der Webseite unter dem Link oben (zur Petition) ist doch ein persönlicher Email-Kontakt möglich.

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Apollo sagte am 23.06.2018:
@ Arznei-News:
OK, danke. Es war aber ein Versuch wert. ;-)

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Berti sagte am 26.06.2018:
Frage an Alle: hat jemand schon Erfahrungen mit Flupirtinbestellung bei russischen Onlineapos gemacht? Ich hab mich jetzt durch diverse „Alternativen“ (Sirdalud, Ortoton, Mydocalm, Opioide etc.) durchgequält, das war alles nichts, und ich kann jetzt echt bald nicht mehr, bin mit meinen Kräften am Ende. Ich überlege ernsthaft, das Risiko einzugehen und Flupirtin in Russland zu bestellen. Deswegen wäre ich dankbar, wenn mir jemand sagen könnte, ob es bei ihm/ihr geklappt hat und ob das Med. in Ordnung war. Danke Euch im Voraus.

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Arznei-News: Die Einfuhr von Flupirtin in die EU dürfte wohl illegal sein; deswegen werden Kommentare zu diesem Thema (Einfuhr etc.) nun nicht mehr veröffentlicht.

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Micha sagte am 27.06.2018:

@Berti

Da hast du jetzt allen Betroffenen die Chance vermasselt hier weiter über Arznei-News in Kontakt zu bleiben. Wer ist so blöd und fragt sowas auf so einer Plattform, die uns bis dato immer so toll unterstützt hat. Wir wollten hier nie über die illegale Einfuhr von Flupirtin diskutieren. Diese vermeintlichen russischen Versandapotheken sind auf jeden Fall keine seriösen Apotheken. Die würden nämlich den Versand nach Deutschland überhaupt nicht übernehmen, egal um welches Medikament es geht. Wenn dann noch ein hier nicht mehr zugelassenes, dazu auch noch in Russland verschreibungspflichtiges Medikament ohne Rezept von einer sogenannten Onlineapotheke verschickt wird, dann siehst du dein Geld, weil du im Voraus bezahlst, nie wieder und bekommst auch keine Ware oder du bekommst Fälschungen. Wenn du großes Glück hast bekommst du echtes Flupirtin zu vollkommen überteuerten Preisen. Und dann ist da ja auch noch der Zoll, der die Pakete kontrolliert. Die schmeißen dann deine teuren Medikamente weg und du bekommst eine Anzeige und eine Strafe! Und das vollkommen zu recht.

Apollo und ich sind jedenfalls stinksauer, dass du uns hier die Kommunikationsplattform genommen hast, anderen Betroffenen wird es sicher genauso gehen.

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Arznei-News: Nein, es geht nur um das Thema illegale Einfuhr, zu dem keine Kommentare mehr veröffentlicht werden. Sonstige Erfahrungen etc. rund um Flupirtin werden natürlich weiter veröffentlicht.

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Micha sagte am 28.06.2018:

@ Arznei-News

Danke, dass wir hier weiter kommunizieren dürfen.

@ Berti

Schlag mal.lieber was Produktives vor, z. B. wie man die Petition noch bekannter machen kann oder in welchen Medien wir auf uns aufmerksam machen können.

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Apollo sagte am 01.07.2018:
Hat eigentlich jemand von euch schon den Brief an die PRAG geschickt?
Ich würde auch gerne mal wissen, wie es euch allen so geht. Flupirtin ist jetzt seit 4 Monaten nicht mehr erhältlich. Wie bewältigt ihr so euren Alltag? Welche Medikamente habt ihr bis jetzt als Ersatz ausprobiert?
Ich würde mich über viele Berichte freuen.
Danke und Grüße

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Micha sagte am 05.07.2018:
@Apollo
Es scheinen scheinbar alle die ultimative Lösung gefunden zu haben. Somst wäre wohl mehr Interesse da. Ich für meinen Teil habe schon vor dem Katadolon s long ( Flupirtin ) alles probiert und bin sozusagen austherapiert. Ich habe jetzt wieder jeden Tag Schmerzen ohne Pause. Die Zeit mit dem Katadolon war wirklich schön, weil ich auch komplett schmerzfreie Tage hatte. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich mein perfektes Medikament gefunden habe und damit alt werden kann, denn an der Ursache für die Schmerzen kann ich nichts ändern. Umso härter hat es mich getroffen, dass die Zulassung nicht nur pausiert, sondern komplett entzogen wurde. Nur komisch, dass keiner der Ärzte, mit denen ich gesprochen habe, die Begründung dafür versteht. Auch sie vermissen das Medikament außerordentlich. Für kurzem habe ich erfahren, dass es sogar erfolgreich in der Palliativmedizin eingesetzt wurde.

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Apollo sagte am 06.07.2018:
@ Micha
Danke das du mir wenigstens geschrieben hast, wie es dir die letzten Monate so ging. Es tut mir sehr leid, das du bisher kein Medikament gefunden hast was die Schmerzen zumindest lindert.
Das die Ärzte das auch nicht verstehen ist auch meine Erfahrung. Mein Schmerztherapeut ist auch sehr verzweifelt, weil er keinen Ersatz für das Flupirtin hat, was er den Patienten aufschreiben kann.Ich hoffe, das noch mehr hier schreiben. Ansonsten muss ich annehmen, das entweder kein Interesse mehr an dem Kampf für das Flupirtin besteht oder aber es eine Alternative gefunden wurde und es euch gut geht.

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Jonni sagte am 06.07.2018:

Hallo,

ich leide weiterhin sehr unter dem Verlust von Katadolon !
Mein Schmerztherapeut hat mir Sirdalud 2mg verschrieben, welches nicht die gute Wirkung hat.
Er weiß sonst auch nichts.

Jeder Tag ohne Katadolon ist sehr schlimm.
Ich hoffe weiter auf eine Lösung.

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talin sagte am 07.07.2018:
ich leide auch sehr darunter, dass es kein vergleichbares Medikament gibt. Sirdalut hatte ich genommen, aber es hat mir nicht geholfen, es machte mich nur müde.
Ich hoffe so sehr, dass man eins findet. Liebe Grüße an alle, denen es auch so geht.

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Apollo sagte am 08.07.2018:
@ Jonni & Talin
Danke, das ihr mir geschrieben habt, wie es euch zur Zeit geht.
@ Alle
Ich hoffe, auf noch mehr Bericht.
Ihr dürft nicht den Mut verlieren, denn Micha und ich arbeiten weiter an dem Versuch einer Lösung.
Alles Gute für euch und nicht aufgeben!

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Anonymous sagte am 09.07.2018:
Hallo, ich bin inzwischen bei Tramabian und Mydocalm angekommen. Es ist absolut mdin Vergleich mit der Lebensqualität u ter Flupirtin, jedoch die einzige Möglichkeit, wenigstens stundenweise wie früher aktiv zu sein und mal einige Stunden am Stück zju schlafen. Ich würde jedoch gerne von der PRMC wissen, ob sie echt der Meinung sind, dass die Kombi aus Tramal, Paracetamol und Mydocalm besser für meinen Körper z. B. Leber ist. Für mich ist das mit starken Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schweißausbrüchen und trotzdem viel mehr Schmerzen und vor allem Muskelverspannungen verbunden. Mit dem Aufschreiben der Geschichte tu ich mich etwas schwer, weil ich Flupirtin ja auch entgegen der Empfehlung langfristig verodnet bekommen habe.

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Micha sagte am 09.07.2018:
@Anonymous
Wir haben hier als austherapierte Schmerzpatienten doch alle entgegen der Verordnung eine Langzeitbehandlung mit Flupirtin erfahren. Das ist doch kein Problem, denn alle hier haben auf weitere lebertoxische Medikamente oder Alkohol verzichtet und ließen regelmäßig ihre Laborwerte kontrollieren. Es gab bei keinem Probleme.
Wenn ich sehe, dass die Inder auch ein Mittel namens Lupertin haben. Das gibt es ganz normal mit 100mg , aber auch als Lupertin-P – da sind den 100mg Flupertin noch 325 mg Paracetamol zugesetzt. AUTSCH!

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Apollo sagte am 09.07.2018:
@ Anonymous
Dankeschön, das du geschrieben hast, wie es dir geht und was du zur Zeit nimmst. Das deine Mixtur aus den verschiedensten Medikanten ist sicher nicht sehr gut für deinen Körper…
Wenn du uns unterstützen möchtest mit deiner Leidensgeschichte kannst du darauf vertrauen das dein Name nicht genannt wird. Wir würden das dann Anonym zu dem Brief legen.
Ich habe meine Geschichte auch aufgeschrieben obwohl ich Flupirtin über 10 Jahre genommen habe. Und dazu noch Opioide und Neuroleptika. Das ist auch nicht entscheidend, wenn deine Leberwerte unter der Einnahme von Flupirtin in Ordnung waren.
Es wäre wirklich toll, wenn du deine Geschichte unter einer der auf change.org angegebenen E-Mail-Adressen zur Verfügung stellst. Sie wäre wirklich wichtig, da du jetzt so viele andere Medikamente nehmen musst und nicht einmal annähernd den schmerzstillenden Effekt erreichst.
Alles Gute für dich!

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Anonymous sagte am 17.07.2018:
Danke für die Petition. AmPrac schreibe ich gleich. Leider durch Schmerzen bin ich nur eingeschränkt tätig. Ich bin bereit weiter Unterschriften zu sammeln. Danke. Maria. O.
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Weitere Erfahrungen und Kommentare zum Einsatz von Flupirtin

Casandra sagte am 16.07.2018:
Habe jetzt durch Zufall eure Seite gefunden. Bin seit über 20 Jahre Schmerzpatient habe auch seit Jahren starke Opiate leider aber auch starke Wirbelsäulenschmerzen vorallem HWS. Mein Nacken verspannt heftig mit Schwindel, Sehstörungen und Übelkeit. Jahrelang habe ich in Akutphasen Katadolon genommen was mir starke Erleichterung gebracht hat. Als mein Arzt sagte das es dies nicht mehr gibt war ich geschockt. Habe inzwischen Ortoton und Myopridin probiert leider helfen die Mittel überhaupt nicht. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Jedes 2. Medikament hat Nebenwirkung auf Leber dann müsste alles vom Markt genommen werden. Warum gibt es Alkohol geht auch auf die Leber,. Patienten mit starken Schmerzschüben greifen nach jeden Strohhalm, die Wegnahme kann doch nur von Leuten getroffen werden die gar keine Ahnung haben was es heißt Dauerschmerzen zu haben, null Lebensqualität. Jeden Tag kämpfen, ein zermürbender Kampf der nicht enden will. Jeder der Katadolon nicht als Mißbrauch nutzt weiß es zu schätzen. Fluriptin ist bei Muskelkrämpfen das Mittel der Wahl und sollte keinen Patienten vorenthalten werden. Der Patient soll entscheiden was ihm hilft, Ich bitte inständig Katadolon wieder zu zulassen.

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Carmen sagte am 16.07.2018:
Hallo.
Durch die verzweifelte Suchen im Internet nach Flupertin, bin ich auf diese Seite gestoßen.
Ich habe Flupertin über 3 Jahre genommen ,da ich auch div Schmerzerkarungen habe.Flupertin war das einzige Medikament, welches geholfen hat.
Obwohl ich eine Autoimmunhepatitis habe,die zur Zeit aber in Remission ist,habe ich das Medikament genommen.Habe meine Werte engmaschig alle 3 Woche prüfen lassen.Null Erhöhung der Transaminasen.Alles gut!!!!
Es ist zum verzweifeln.
Habe auch Ortoton und Sirdalud probiert,Fehlanzeige.
Zur Zeit nehm ich wieder Tilidin und Gabapentin.Hilft ein bisschen
Ich Weiss auch nicht mehr weiter.
Ich verstehe es noch,wieso sie das Medikament vom Markt genommen haben.
Ich hoffe,die Petition und Eure Hartnäckigkeit helfen!!!!Danke!!
Hg Carmen

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Anonymous sagte am 02.08.2018:
Meine Erfahrungen mit Flupirtinmaleat waren auch sehr positiv, ich nahm es wegen starker lang anhaltender Rückenschmerzen! Flupirtinmaleat half endlich und mein Rücken konnte sich entspannen! Einzige Nebenwirkung zu Beginn der Behandlung war leichte Müdigkeit (ein paar Tage).

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Sky sagte am 04.08.2018:
Für mich war Katadolon mein notfallmittel wenn es mir sehr schlecht geht oder ich eine Migräne bekommen habe… daher hatte ich mit meinen Leberwerten nie Probleme weil ich nur zwei drei mal die Woch eine halbe Katadolon S Long genommen habe.
Ansonsten komme ich mit Sport, Yoga u Dehnung und Ortoton zurecht…
Werde jetzt auch mit meinem Arzt reden müssen was ich jetzt tun kann.
Ich versteh die Entscheidung nicht – sowie alle anderen hier.


Schreiben Sie uns über Ihre Erfahrungen mit diesem Medikament:

Kommentare werden nach Prüfung auf Arznei-News.de veröffentlicht.
Machen Sie bitte keine persönlichen Angaben (wie Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefon-Nr., Email-Adresse etc.)!
Benutzen Sie bitte aus Lesbarkeitsgründen auch Komma, Punkt und Absatz. :-)