Flupirtin: Erfahrungen, Erfahrungsberichte

News und Infos zu: Flupirtin

Lebertoxizität?

Daniela sagte am 20.03.2018 um 17:27

Ich habe seit Jahren erst Katadolon und anschliessend Trancolong eingenommen. Die Leberwerte waren immer ok…
Das waren die einzigen Tabletten, die wirklich gut geholfen haben und gut zu händeln sind ohne großartige Nebenwirkungen. Jetzt probiere ich einen anderen Muskelentspanner aus und bin nicht begeistert.
Mir stellt sich die Frage, was Patienten, bei denen eine Lebertoxizität im Zusammenhang mit Trancolong entstanden ist, noch eingenommen haben. Vorsicht ist gut, aber selbst Ibuprofen und Paracetamol, was frei verkäuflich ist, ist leberschädigend und weiterhin im Handel.
Wer kann beurteilen, dass man Trancolong nur 14 Tage einnehmen soll ? Ich glaube, alle Schmerzpatienten mit jahrelangem Ausprobieren verschiedener Medikamente, können beurteilen, was ihnen hilft und so lange Kontrollen statt finden und die in Ordnung sind, sehe ich kein Problem, außer es vermehren sich die Fälle von Nebenwirkungen bei Einnahme von Trancolong – und die Studien dann auch sämtliche Nebenwirkungen anderer Medikamente ausschließen.

Keine Alternativen für mich

Luchs sagte am 19.03.2018 um 15:36

Mir geht es genauso. Ich bin total verzweifelt, wenn Katadolon vom Markt geht kann ich gleich aus dem Fenster springen, wie soll ich sehr starke Schmerzen ohne Linderung ertragen? Ich bin hochallergisch auf alle NSAR (Diclofenac, Ibuprofen usw.), ebenso auf Novalgin. Opioide kann ich aufgrund einer anderen Erkrankung nicht nehmen. Meine Rettung war Katadolon. Meine Leberwerte waren und sind immer vorbildlich, ich habe Flupirtin super vertragen. Ich wünsche den Verantwortlichen, dass sie nur mal EINEN einzigen Tag meine Schmerzen haben und das einzige Mittel was ihnen helfen könnte, nehme ich ihnen dann weg. Es gibt zig Medikamente auf dem Markt, die einzelne Todesfälle haben….aber bei den Schmerzpatientin wird wieder mal keine Rücksicht genommen und das Medikament einfach wegsubtrahiert. Ich wette es gibt mehr Suizide aufgrund mangelnder Schmerzmedikation als durch Flupirtin je hätte ausgelöst werden können. Ich bin so wütend.

Katadolon S-Long, 400 mg

Maria O. sagte am :

Seit 2004 nehme ich Katadolon S-Long, 400 mg, 1x täglich. Durch eine Vergiftung mit Dioxin-änhliche Losungsmittel sind bei mir die Enzyme des CYP-P 450 Systems sehr erhöht.Dadurch können alle Medikamenten, die durch diesen CYPs abgebaut werden bei mir nicht wirken. Ich trage davon nur die schlechte Nebenwirkungen. Keine anderen Analgetika helfen mir gegen die sehr schmerzhafte Muskelsteifheit, Migräne, Cluster-Kopfschmerzen, Fibromyalgie. Mehrere Jahre war ich so gut wie bettlägerig. 8 Medikamenten unter anderen Tramal, Tavor, Saroten, Sauerstoffe, etc. konnten durch die Anwendung von Katadolong abgesetzt werden. Mein Leben wurde fast normal, ich durfte wieder arbeiten und bis auf vereinzelte Migräneanfälle lebe ich fast schmerzfrei. Unter der vorherigen Medikation waren meine Leberwerte sehr schlecht. Jetzt sind sie normal, ich habe keinerlei Nebenwirkungen durch Katadolong.
Wenn ich berrechne, alles was die Krankenkasse an mir spart durch Katadolong, kann ich überhaupt nicht verstehen, wie so ein Beschluss auf Kosten der Lebensqualität so vieler Menschen verabschiedet wird.

Annette sagte am :

Genauso erlebe ich es auch, liebe Maria O. ! Ab sofort bin ich wieder ein * Schmerzwrack *. Wenn Flupirtin verboten wird, müssten ALLE Mittel verboten werden, denn keines ist ohne Nebenwirkungen. Einsehen muss die Pharmaindustrie und deren überwachenden Institutionen, dass JEDER Mensch i n d i v i d u e l l reagiert.

Thomas sagte am :

Kathadolon weg,Tetra Saar weg…wegen einiger schwerer Nebenwirkungen bei anderen Patienten.Klar ist jeder einzelne Person die Schaden genommen hat zuviel.Aber was ist mit Paracetamol(Leber) Aspirin(Magen) Diclo…etc. da hat doch wieder die Pharmalobby was im Sinn. Schade dass,es immer auf dem Rücken der Patienten ausgetragen wird.

Gegen Fibromyalgie, Migräne

Annette sagte am :

Ich nehme Katadolon / Flupirtinmaleat seit nunmehr 16 Jahren ohne Belastung meiner Leber. Ich habe die Werte verantwortungsvoll stets überprüfen lassen, so dass mein Arzt sich nicht veranlasst sah, es mir nicht zu verschreiben. Ich leide an Fibromyalgie, hatte 2 Bandscheibenvorfälle mit partieller Versteifung meiner Wirbelsäule, habe Arthrose und häufig auftretende Migräneanfälle. Auch bei Migräne konnte ich mit Flupirtin manches Mal, nicht immer, einen Anfall verhindern. Bei einem Fibromyalgie Schub bin ich ohne Flupirtin aufgeschmissen. Tramal löst bei mir fortwährendes Erbrechen aus. Alle anderen Versuche, mich auf ein anderes Medikament einzustellen, scheiterten wegen Unwirksamkeit oder starker Nebenwirkungen. – Mein Leben wird nun eine Wende nehmen, denn ich kann meine therapeutischen Wanderungen nicht mehr unternehmen, da meine Beine nach kurzer Zeit versagen. Ich kann nicht mehr unbelastet verreisen, so dass ich dann lieber zuhause bleibe. Adieu geliebtes Tanzen! Ich werde schmerzgeplagt in meinem Heim sitzen und mit Mühe versuchen, die normalen Alltagstätigkeiten auf die Reihe zu kriegen. Flupirtin war vor Jahren meine Rettung und ich hatte die Dosis auf ein Maß eingestellt, mit der sowohl ich als auch mein verantwortungsvoller Arzt gut leben konnten. – Ich ärgere mich über die Kurzsichtigkeit des Europäischen Ausschusses für Risikobewertung. Sicher scheint mir, dass Medikamentenmißbrauch in der Hoffnung Linderung zu finden, zu mehr Belastung des Schmerzpatienten führt, als die Einnahme von Flupirtin. Alkohol und Zigaretten sind zugelassen, obwohl sie weitaus mehr Schädigung im Körper verursachen. Sie bringen dem Staat Einnahmen. Und die Krankenkassen halten still, wenn es um die Versorgung Konsumierender geht. Welch eine Heuchelei, wenn angesichts dieser Tatsache ein für viele wirksames und Lebensqualität verbesserndes Medikament verboten wird.

Katadolon als Notfallmedikament

Apollo sagte am :

Hallo Leidensgenossen!
Ich habe seit 2008 Katadolon genommen. Bin chronische Schmerzpatientin da ich 8 Bandscheibenvorfälle hatte und seit 2014 nun die Lendenwirbelsäule von L3 bis S1 versteift habe.
Als Grundmittel gegen die Schmerzen bekomme ich Oxycodon aber es hat mir nicht gegen die Schmerzatacken geholfen, die doch leider sehr oft auftraten. Bis mir mein Doc. Katadolon als Notfallmedikament verschrieb.
Meine Lebensqualität ist seit Anfang letzten Monats wieder so gesunken, nur weil die PRAC bei der EMA der Meinung sind, das Flurpitin Leberschäden verursacht. Ich habe meine Leberwerte immer regelmäßig untersuchen lassen und sie waren immer 1A.
Wenn ich da lese, das Alkoholmissbrauch JETZT ERST eine KONTRAINDIKATION darstellt, wundere ich mich wirklich über gar nichts mehr…
Ich denke das diese ganzen Kommissionen, die sich ja angeblich nur um unser Wohlergehen sorgen, die Ärzteschafft abwatschen will, da die Doktoren sich nicht so wirklich an diese zwei Wochen Verschreibungsfähigkeit (7/2014 beschlossen) gehalten haben. Ja, aber meine schmerzen machen keine zwei Wochen Pause, nur weil das so vorgegeben ist.
Ich wünsche diesen ganzen Verantwortlichen nur mal einen Tag lang die Schmerzen, die wir in so vielen Formen und Arten ertragen müssen!!!

Petra sagte am :

Ich konnte nach zweijähriger Einnahme von Opiaten und Lyrica beides absetzen, da ich bei nur gelegentlichen Schmerzattacken wegen Bandscheibenvorfällen und starker Arthrose sehr gut mit Katadolon zurecht kam. Dass ich diesen Rettungsanker nun nicht mehr habe, ist ein großer Schock. Meine Leberwerte waren immer okay. Was nun? Sollen wir nun alle wieder täglich Opiate schlucken mit Nebenwirkungen, die ich hier gar nicht aufzählen kann? Ich wünschte den Verantwortlichen einmal diese Schmerzen.

Alternativen?

Sonja sagte am :

Hilfe-ohne Katadolon bin ich aufgeschmissen.
Seit 16 Jahren nehme ich regelmäßig Katadolon, jetzt habe ich ein Rezept und kriege es nicht eingelöst. Ich brauche dringend eine Alternative. Ärzte wie auch Apotheker sind überfordert, sie kennen nämlich kein anderes Produkt.
Was mache ich nun???

Sven sagte am :

Das kenne ich verdammt gut, 3 Operationen in der HWS und jetzt eine in der LWS. Ich das seit über 20 Jahren genommen, mit ständiger Leberwerte Kontrolle, nie ein Problem.
Aber Diclofenac wo die Hälfte der Nutzer, mich eingeschlossen, Magenbluten bekommen, das wird sogar in TV Werbungen angepriesen. Diese Idi…. mahcen sich keine Gedanken, was mit den patienten ist, dann sollen doch einfach die, die Probleme damit haben, es einfach nicht mehr nehmen!
Ich habe sicher keine Lust mit Opiade zu nehmen. einmal gemacht, ich kam mir vor als wäre ich auf nem ganz schlimmen Tripp.
Lyrica hab ich vor Jahren schon ausprobiert, damals noch aus den Staaten, das wirkt null. Ibuprofen und diese Medikamente wirken nur im Bereich der LWS. Ich könnte gerade die Decke hochgehen vor Wut

Nele sagte am :

Mir geht es genauso. Werden einfach hängengelassen, mit der Aussage, das Rezept löst Ihnen niemand mehr ein. (Schluck).
Und auch ich nehme Flupigil schon länger, wegen einer Wirbelsäulenerkrankung.
Red en Sie mit Ihrem Arzt, der dazu keine Alternative hat!
Auch habe ich meine Blutwerte regelmäßig checken lassen.

Jetzt bin auch ich wirklich ratlos.

Jonni sagte am :

Hallo,

bekomme Flupirtinmaleat seit 15 Jahren vom Arzt, der immer auf die Leberwerte achtete, alles i.O. !
Das Mittel hilft mir bei starken Verspannungen im HWS- Bereich.
Ein echtes Problem für mich, wenn es das jetzt nicht mehr gibt.

Gäbe es eine Alternative…oder Bezug aus dem Ausland ?
Bin ratlos !

Jonni

Sven sagte am :

Tjaaa…ich bekam heute die Nachricht bei meinem Orthopäden. Auf die Frage“ was nun -Alternative?“ Achselzucken mit der Bemerkung „gibt es nicht“. Ich nehme die Katadolon S long seit 2 Jahren…nach 7 Jahren Quälerei mit zum Schluss Dauerschmerzen habe ich diverse Schmerzmittel durch die entweder kaum oder überhaupt nicht anschlagen…und da waren dann so nette Mittel wie Ibuflam dabei die ich nur mit ner Tablette zum Magenschutz vertragen habe.Meine Leberwerte waren trotz Katadolon immer top…im letzten Halbjahr habe ich sie aber nur im Notfall benutzt wenn’s gar nicht anders ging.
Habe beidseitige Stenose und starken Verschleiss am LWS-Wirbel 4-6.
Von den Katadolon hab ich eine am Tag gebraucht…ca 15 Minuten bis sie voll wirkten und der Rest des Tages war komplett schmerzfrei. Ibuflam oder auch Orthoton musste ich in Hochdosierung bis 5x am Tag nehmen und hatte trotzdem schmerzen.
Jetzt weiß ich auch nicht mehr weiter…zum Glück noch 1,5 Verpackungen auf Halde die ich bis März 20 als „Notfallpille“ nutzen kann wenn ich unterwegs bin.

Schulter-Arm Syndrom

Karl-Heinz sagte am :

Habe ein Schulter-Arm Syndrom. Ohne Schmerzmittel wird in kürzester Zeit die Schulter steif. Paracetamol(auch Rattengift genannt) vertragen meine Nieren nicht. Von Ibuprofen(auch Wasseransammler genannt) bekomme ich so dicke Füße, dass ich keinen Schuh anziehen kann. Opiate sind nicht möglich, da ich ständig Autofahren muss. Meine Dauermedikation (fast 10 Jahre) Katadolon hat mir die Schmerzen genommen und war ohne Nebenwirkungen. Das erste Mal verschrieben bekam ich das Medikament von einem Schmerztherapeuten, soviel zum Thema Wirksamkeit. Und jetzt?
Vielen Dank im Voraus an alle, die mithelfen, mein Schulter zu versteifen!

Keine Leberprobleme

Seysurf sagte am :

Hallo,
Ich nehme Katadolon S long nun seit mehr als 12 Jahren, kombiniert mit weiteren Schmerzmitteln. Es besitzt eine ausgezeichnete Wirkung insbesondere auf meine Muskulatur. Bisher hatte ich keine Leberprobleme.
Mein Arzt kann keine Alternative empfehlen. Ich möchte die Lebensqualität, die Katadolon mir gibt, nicht aufgeben müssen.

Sonja sagte am :

Mir geht es genauso, bin aufgeschmissen und weiß nicht weiter :-(

Luchs sagte am :

mir gehts genauso :-( Bin total verzweifelt. Meine Leberwerte sind immer 1A, ich kann wg starken Allergien keine anderen Schmerzmittel nehmen. Ich wünsche den Versntwortlichwn mal 24 h meine Schmerzen,… sie würden dann wohl anders entscheiden. Auf der Lebertoxizität rumzureiten ist angesichts von freiverkäuflichen, hochprozentigen Alkoholika in jedem Kiosk einfach nur miese Doppelmoral.

Heike sagte am :

Danke! genau so ist es – Katadolon rettet mir seit 15 Jahren mein Leben – ohne wäre ich vor Schmerzen absolut Handlungsunfähig. Und meine Leber Werte sind immer absolut in Ordnung. Keine anderen Medis die über die Leber abgebaut werden und kein Alkohol und das Risiko ist minimiert – aber wenn die Ärzte das einem nicht mal sagen dürfen sie sich nicht wundern wenn es zu diesen Zwischen fällen kommt – unter denen die Patienten die das Medikament brauchen nun leiden müssen.

Gegen Phantomschmerzen

jipiano sagte am :

Hallo, bin seit 23 Jahren querschnittsgelähmt und wegen akuter „Phantomschmerzen“ im rechten Fuß inzwischen chronischer Schmerzpatient mit Targin und jetzt Hydromorphon. Trotzdem gibt es immer wieder Schmerzattacken und diese wurden seit 2001 (!) perfekt mit Trancopal Dolo / Katadolon gedeckelt. Und das bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2 Kapseln täglich. Klar sind meine Leberwerte erhöht; aber das schon immer und immer nur als noch „erlaubter“ Höchstwert. Ohne dieses Medikament, was eben kein BTM-Rezeptfplichtiges ist, kann ich mein bisheriges Leben abschließen ! Ohne meine „Feuerwehr“ Trancopal traue ich micht nicht mal mehr für mehrere Tage zu verreisen. Eine Schmerzattacke, und ich komme nicht mehr nach Hause. Gott-sei-Dank habe ich Freunde in der Schweiz. Vielleicht können die mir das besorgen. Kostet doch nur 175,-EUR für eine 50er Packung. Ich wünschte den Verantwortlichen einmal einen Tag mit meinen Schmerzen !!! Grrrrr

Bandscheiben

Lara sagte am :

Ich bin gerade ernsthaft schockiert über die Rückrufaktion. Ich bin seit 18 Jahren nach einer missglückten Bandscheiben OP Schmerzpatientin. Opiate nicht vertragen – andere Schmerzmittel wirkungslos. Und immer absolut normale Leberwerte. Und was mache ich jetzt? Mich von den Schmerzen in den Wahnsinn treiben lassen? Ich habe noch nie jemanden etwas Böses gewünscht, aber jenen die diesen Rückruf zu verantworten haben wünsche ich die gleichen Schmerzen wie ich sie ab jetzt habe.

Chronische Schmerzen

manni sagte am :

das ist ja alles seltsam. ich hatte bis vor einen monat noch katadolon von meinem schmerztherapeuten verschrieben bekommen. dann kam auch für mich der große schock. von hier auf jetzt meinte der dr. „die gibt es nicht mehr!!!“, mit strengen unterton. als ich fragte, ob es eine alternative dafür gibt, sagte er noch mal, dass es die nicht gibt!
ich habe 5 bandscheiben vorfälle. 3 in der lws und 2 in der hws.
mit katadolon hatte ich keine schmerzen in der hws und für die lws bekomme ich tagin und oxycodon. das zusammen spiel der medikamente war für mich sehr gut, da ich chronischer schmerzpatient bin.
hatte auch über ein jahr lange die katadolon ohne nebenwirkungen regelmäßig genommen.
meine leber und meine niere zb. lasse ich jedes quartal untersuchen.
alles in ordnung, keine leberschädigung zu erkennen.

Kiki sagte am :

Ich habe jahrelang nach etwas gesucht was mir für meine schlimmen Schmerzen hilft. Und dann endlich katadolon gefunden was mich teilweise schmerzfrei macht. Ich war so froh endlich ein Medikament zu bekommen was mir hilft und nehme es seit vielen Jahren ein. Jetzt hat mir meine Ärztin gesagt daß sie es mir nicht mehr verschreibt weil sie einen roten Brief bekommen hat. Ich bin geschockt und frustriert und weiß garnicht was ich jetzt machen soll. Andere Medikamente hab ich schon ausprobiert und es hat mir alles nichts geholfen. Opiate wie Tramal usw kann ich nicht einnehmen weil ich ein Medikament einnehme das sich nicht mit Opiate verträgt. Toll das heißt wieder ein Leben mit sehr starken Schmerzen!! Wie soll ich das nur aushalten!?! Ich nehme katadolon seit Jahren und hatte nie Leber Probleme! Die Leute die für den roten Brief verantwortlich sind müssen ja nicht mit Schmerzen Leben! Ich bin wirklich verzweifelt.

Trancolong

Gertraud H. sagte am :

Nach einer Schulter-OP mit Komplikationen hatte ich derart starke Schmerzen, daß ich nicht mehr schlafen und meinen Beruf nur noch mit großer Mühe ausüben konnte. Trancolong war das einzige Medikament, das die Schmerzen gelindert und mir somit die Rückkehr ins normale Leben ermöglicht hat. Nach mehrjähriger Einnahme waren meine Leberwerte im Normalbereich; heute greife ich nur noch bei Bedarf zu Trancolong. Mein MItgefühl gilt allen, die auf dieses Medikament angewiesen sind und nun keinen Zugang mehr dazu haben!

Starke Genickkrämpfe

Mauve sagte am :

Nach einem Unfall bekam ich 2007 Katadolon. Das einzige Medikament, welches gegen die starken Genickkrämpfe geholfen hat und welches ich vertrug. Ich hatte niemals Leberveränderungen. Hinter der Hand heißt es, das Medikament sei zu teuer.
Kann ja sein, dass mal ein Menschen Nebenwirkungen davon hatte, aber wenn ich zusammenzähle, was für schlimme Nebenwirkungen ich von anderen Medikamenten hatte, müssten die Verantwortlichen unzählige Medikamente vom Markt nehmen.

Positive Erfahrungen

Wut im Bauch sagte am :

Seit nunmehr nachweisbar mindestens Oktober 2005 also über 8 (in Worten ACHT) Jahren nahm ich Katadolon ohne jede Probleme. In der Zeit habe ich durch Passiv-Zwangsrauchen eine 3-fach Bypass-Op. überleben dürfen. Gegen das Aktiv- und Passivrauchen, wo Menschen nachweisbar wie Fliegen sterben, macht der Staat als Drogenhändler natürlich nichts Wirksames. Dafür müssen Menschen wie ich nun zu Opiaten mit für mich extremen Nebenwirkungen wie Erbrechen, Schwindel und ständiger Müdigkeit greifen, und das alles nur, damit die Bundesregierung und ihre teuer bezahlten Bediensteten Alibi-Aktivitäten nachweisen können.

Katrin, 03.02.14 sagte am :

Habe über zwei Jahre Katadelong gegen chronische Schmerzen eingenommen, ohne Schäden. Nächste Stufe gegen meine Schmerzen sind Morphien Pflaster, diese haben viel schlimmere Nebenwirkungen. Dank an die Verantwortlich!
Lebensqualität sinkt!

Daniela sagte am :

Ich habe jahrelang Tramal gegen die Schmerzen genommen und
hatte immer Kreislaufprobleme. Endlich habe ich mit Katadolon
ein Schmerzmittel bekommen, das ich sehr gut vertragen habe,
ohne eine Leberschädigung !! — Und jetzt wie solls weiter gehen ?
Wieder Tramal ?? Ein herzliches Dankeschön an die
Verantwortlichen !!!

Nick sagte am :

Das sind Einzelfälle mit den leberschäden. Dadurch werden jetzt auch den Leuten wie mir und anderen die ich kenne als schmerzpatienten das katadolon von den Ärzten nicht mehr verschrieben, weil diese jetzt Angst vor Repressalien haben….. Vielen Dank dafür rote Hand Brief

Katadolon hat mein Leben gerettet

Maria sagte am 04.04.2018 um 17:26

Katadolon hat mein Leben gerettet. Ich habe es 15 Jahre lang erfolgreich angewendet. Nun, ist es vorbei. Ich weiß noch nicht, wie ich es mit mir weiter gehen soll. Ich werde mich auf viele Einschränkungen einstellen müssen: angefangen mit längeren Spaziergängen oder Haushalt, vom Arbeiten kann auf Dauer keine Rede mehr sein….Und jetzt erwartet mich schon wieder ein langer Weg auf der Suche nach einem Schmerzmittel, bei starken Muskeldysbalance bei Drehskoliose im Brustwirbelbereich nicht einfach. Ich lebe damit seit 30 Jahren und ich hatte gehofft, mit Katadolon noch wenigstens bis 60 halbwegs normales Leben führen zu können.

Ersatzschmerzmittel für die Muskulatur?

Weltkugel Weltkugel sagte am 12.04.2018 um 13:49
Seit ca. 13 Jahren habe ich 3+ täglich 1 Katadolon und damals noch 3 x 1/2 Tetrazepan eingenommen/ nicht wie beschrieben, das eine Abhängigkeit und in Folge eine höhere Dosis eingenommen werden müsste. Ich habe unter anderem Fribromyalgie, multiple Allergien etc. Alle im Laufe der Behandlung ausprobierten Medikamente z. B. verschiedene Antidepressiva, Opiate, (heftige Nebenwirkunge)Schmerzmittel ( teilweise aufgrund von allergischen Reaktionen und zusätzlich anderer) fielen weg. Über all diese Jahre haben sich die Leberwerte nicht verändert. Selbstverständlich habe ich in der Zeit keine anderen Schmerzmittel genommen und kein Alkohol getrunken. Nachdem 2013 abrupt und ohne Vorwarnung zeitgleich Tetrazepam und Katadolon eingeschränkt vom Markt genommen, bzw. reduziert wurden, hatte ich massive Schmerzen mit sehr starken Einschränkungen im Leben. Meine Schmerztherapeutin hat mich sehr gut begleitet, aber auch Sie kann keine nicht vorhandenen Medikamente erfinden. Aufgrund der Fibromyalgie und Allergie sind besonders wirksame muskelentspannde Medikamte/ muskelentspannende Schmerzmittel von Bedeutung. Bei den muskelentspanneden wirksamen Medikamenten gibt es einzig Tolperison auf dem Markt. Dies ist aber einzig bei Schlaganfällen vom Gesetzgeber zugelassen und darf somit von meiner Schmerztherapeutin nicht verschrieben werden, weil Sie sonst von der KV in Regress genommen wird und zu hohen Zahlungen verurteilt wird. Mittlerweile nehme ich Baclofen, Tizanidin, in Maßen Tilidin und Rivotril und die Behandlung eines Ostheopathen , welcher mir in Teilen hilft, aber natürlich nicht alles auffangen kann ( finanzielle Sicht/ Frage: Wie lange kann ich es finanzieren). Alle diese Medikamente haben in keinster Weise die Wirkung von Katadolon und Tetrazepam. Nach einen Unfall mit 3/fach Bruch des Schienenbeins und 2-fach Bruch des Wadenbeins hat sich die Lage aufgrund der körperlichen Einschränkung verschärft.Fakt ist ich weiß nicht mehr wie ich ohne Katadolon und Tolperison meinen Alltag bewältigen soll. Mittlerweile habe ich auch auf Grund der Allergien ( austherapiert), heftige Reaktionen ca. alle 2-3 Tage starke Auswirkungen ständige Muskelverspannungen im kompletten Körperbereich, insbesondere verbunden mit Wirbelschmerzen, ständigen Spannunskopfschmerzen Grundlevel Stärke 5-6 und Migräneanfälle 10 mit Medikamente n dann auf 8-9/ 7-8. Die Krankenkassen könnten sehr viel Geld sparen, wenn die Ärzte die richtigen und notwendigen Medikamente auf dem Markt ließen und der Arzt sie verschreiben dürfte.
Kennt jemand ein Ersatzschmerzmittel ausschließlich für die Muskulatur?
Micha sagte am 16.05.2018 um 4:25

@Weltkugel Weltkugel

Versuche es mal mit Cannabis

Alternative Baclofen?

Martina sagte am 14.04.2018 um 19:46
Hallo, ich habe 15 Jahre Flurpitin genommen. Beste Verträglichkeit und sehr gute Schmerzlinderung. Leberwerte immer bestens.. Meine Lebensqualität nimmt nun drastisch ab, seit 2 Wochen stehe ich ohne da. Es gibt eben nichts vergleichbares. Eure Erfahrungen? Bekomme nun Baclofen. Es bringt nicht viel. Wir chronische Schmerzpatienten wurden im Stich gelassen, da kein Außenstegender sich die Schmerzen vorstellen kann. Leider!

Alternative Trancolong

Pablo sagte am 26.04.2018 um 17:52
Trancolong , ein Wundermittel. Ich habe Fibromyalgie, Arthrosen überall, habe alle Medikamente durch und mit keinem war ich schmerzfrei!!!!! Mit Trancolng durfte ich nach vielen Jahren nochmal erfahren, was es bedeutet Schmerzfrei zu sein, finde es schlimm das es vom Markt genommen wurde. Iboflam bekommt man mittlerweile für alles, was ist mit deren Nebenwirkungen? Die ganzen Opiade? Ich verstehe es einfach nicht . Ich finde keine Alternative, mit Trancolong hatte ich überhaupt keine Nebenwirkungen und hatte nochmal Lebensqualität

Weitere Meinungen, Kommentare zum Entzug der Zulassung

RELI sagte am 21.03.2018 um 23:26

Ich nahm Katadolon schon seit gut 25 Jahre, dann wurde 2013 vom markt genommen um jetzt zu lesen es wurde doch noch verschrieben-bekam seit gut 4/5 Jahre flupirtin
ohne nebenwirkungen, wenn ich zusammenfasse sind fast 29 Jahre wegen meine Kaputte Schulter/Arm durch eine Ärztefusch, alle Smerzmittel durch, was half damit die schulter u Arm nicht krampfte war Katadolon+Flupirtin
was wiegt mehr eine minderheit das ewtl alkohol + Paracetamol nebenbei genommen haben und sich damit geschadet haben-oder aber die mehrheit der schmerzpatien die darauf angewiesen sind Katadolon+Flupirtin zu nehmen?
geschweige denn der entzug was man jetzt von heute auf morgen wieder mache….bekam noch ein schmerzmittel was nicht hilft und hat eine lange liste an nebenwirkungen——ich mag keine opiaten—-was wäre wenn jetzt alle EHEM Katadolon/Flupirtin Patienten ein antrag stellen auf—GRAS— ist ja legaliesiert worden—-Ich fasse es nicht——ich mag kein gras oder opiaten—ich möchte weiterhin wenigstens jeden tag wieder leichter gestalten ohne das der arm oder schulter krampft——–man ist Sprach und machtlos———-

Ela 1971 sagte am 25.03.2018 um 13:26

Wenn schon Wirkstoffe wegen solcher Gründe, die ja lange nicht auf alle zutreffen, aus dem Handel genommen werden, muß von den Entscheidern unbedingt ein Ersatz-Wirkstoff benannt/zur Verfügung gestellt werden!
Das kann man uns doch nicht antun!?!
Katadolon wurde aufgrund des hohen Preises ja sowieso nur für Schmerzpatienten verordnet und die haben andere Probleme als Alkohol!
Für mich gibt es keine Alternative, habe schon alles durch, da werde ich wohl wieder operiert werden müssen!
Und wir können uns nicht mal dagegen wehren, völlig hilflos!!

Claudi sagte am 27.03.2018 um 0:17

Ich nehme seit ca. 10 Jahren Trancolong ohne Nebenwirkungen!
Das einzige Medikament das mir bei meiner Fybromialgie hilft! Ich bin sehr verzweifelt!

Caro sagte am 27.03.2018 um 14:57

Nach einer Operation hatte ich schlimme Schmerzen,die sich mit keinen Medikamenten,auch Opiaten auch nur lindern liessen,Durch Zufall gab mir eine Freundin Katadalon Kapseln zum Probieren.Sie waren meine Rettung.Ich bekam sie seit 1,5 jahren von meiner Neurologin verschrieben und fühlte mich endlich wieder lebensfroh,da die stärksten Schmerzen verschwanden,Ich nahm sie bei Bedarf mehrmals wöchentlich.Nun sind die Kapseln von einem Tag auf den anderen nicht mehr erhältlich und ich stehe da und darf wieder leiden,
Meine Leberwerte waren immer super.auch da ich nie Alkohol zu mir nehme.
Es ist einfach regelrechte Folter,Patienten,denen nur dieses Medikament hilft, es ohne Vorwarnung vom Markt zu nehmen,ohne gleichwertige Alternativen anzubieten.
Die Menschen,die solche Entscheidungen treffen,wissen nicht,welches Leid sie schmerzgeplagten Patienten damit antun.
Alkohol zB.schädigt in so vielen Fällen die Leber bei Menschen,die nicht krank sind ,sondern nur übermässigen Alkohol konsumieren,Er wird ja auch nicht verboten.sondern es darf noch Reklame dafür gemacht werden,
Es ist einfach nicht zum Aushalten und zum Verstehen.

Tina sagte am 30.03.2018 um 20:46

Ich nehme seit einigen Tagen Myopiridin. Das soll ein Nachfolger sein. Aber mit Laktose. Ich habe Durchfall und Bauchkrämpfe und Flupirtin war das einzige Medikament, welches ich mit zig Allergien nehmen konnte. Ich bin allergisch gegen Milchprodukte (Laktasetabletten vertrage ich nicht), gegen Glukose-Fruktose, Weizenmehl, habe schwer Rheuma und 8 Bandscheibenvorfälle.

Ich nehme seit 2008 Flupirtin von verschiedenen Herstellern täglich und meine Leberwerte sind einwandfrei. Ich trinke seit 2008 jedoch auch niemals Alkohol. Was kann ich denn dafür, dass sich manche Leute nicht beherrschen können und so ihre Leber zerstören. Wenn es die Flupirtin außerhalb der EU noch gibt, besorge ich mir eben meine Medikamente woanders. Seit ich andere Muskelrelaxer mit Laktose nehmen muss, habe ich nur noch Durchfall und Bauchkrämpfe. Ich ging jahrelang arbeiten und seit Anfang März geht nichts mehr. Operiert wurde ich auch nie. Man gab mir die Katadolon und sagte mir, damit kann ich alt werden. Das ist eine Frechheit und Unverschämtheit und ich wünsche den Menschen, die wahrscheinlich keine Schmerzen ertragen müssen und über andere Leben so entscheiden, dass es ihnen so geht wie mir.

Michael sagte am 07.04.2018 um 11:19
Seit 2009 gabe es endlich ein Medikament welches alle Symptome der FMS (Fibromylagie) gleichzeitig bekämpfte, nach damals 15 Jahren „Patientenkarriere“. Das war Katadolon und später seine Generika. Leberwerte waren immer Tiptop, Einnahme nur tageweise und im Notfall bei Attacken. alle andere ging entweder auf den Magen oder half einfach nicht, Novalgin z.b. wirkt wir ein Glas Wasser bei mir. Jetzt stehe ich da mit der letzten, angebrochenen Packung. Bei allem Verständnis für die Patienten die es nicht vertragen haben, warum wird nur auf diese geschaut und nicht auf die vielen, denen solch ein Medikament hilft und die Lebensqualität wieder herstellt, und was auch wichtig ist, die Arbeitsfähigkeit ? Einmal einen einzigen Tag wünsche ich den Entscheidungsträgern die Schwerzen, die man bei einem Anfall ohne Medikament hat. Es müsste doch genügen die Gruppe der Patienten/Anwendungsfälle einzugrenzen auf feste Diagnosen. Ja, bin einer der weniger als 2 % Männer die an FMS leiden, aber denen tut’s genauso weh. Alles was meine Vorgänger gesagt haben, kann ich nur bestätigen. Da gab es Patienten die noch länger Katadolon/Trancolong genommen haben.
Schmerzmittel sind immer eine ganz individuelle Sache, jetzt geht die Suche, aber hoffentlich die Odysse wieder los…
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Ursula sagte am 23.04.2018 um 16:03

Seit etwa 20 Jahren bekomme ich wegen häufig auftretender Migräne Katadolon vom Hausarzt verschrieben – es ist das einzige Mittel , welches nach langem herumprobieren zuverlässig hilft und mich arbeitsfähig gehalten hat…Leberschäden habe ich keine, mein Blut wird regelmäßig untersucht.
Ich habe mal nachgeschaut, was die Krankenkassen für eine Packung N 2 mit 50 Kapseln bezahlen müssen..es sind 149,- Eur. pro Packung.

Kann es sein sein, dass aus finanzpolitischen Gründen das Gesundheitsministerium in Brüssel Druck ausgeübt hat, und das Medikament europaweit für gesetzlich Versicherte vom Markt genommen wurde ? :-((

Zum Glück sind in der Politik ja (fast) alle privat versichert ..da gibt es immer eine Möglichkeit , solche Dinge zu umgehen ;-(

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José sagte am 03.05.2018 um 23:16
Auch ich kann den Ausführungen meiner Vorredner/innen nur uneingeschränkt zustimmen. Ich habe 18 Jahre ununterbrochen Katadolon genommen, an schlimmen Tagen bis zur erlaubten Höchstgrenze und ich hatte NIE Probleme mit meinen Leberwerten. Als ich vor 18 Jahren das Präparat verschrieben bekam empfahl mir meine Ärztin auf Alkohol möglichst ganz zu verzichten. Nachdem ich mich strikt daran gehalten habe, waren meine Leberwerte bei vierteljährlicher Kontrolle immer bestens. Ich finde es unverantwortlich, dass dieses alternativlose Präparat einfach vom Markt genommen wurde. Opiate habe ich nicht vertragen, Diclo und Ibu halfen mir bei meinen chronischen Schmerzen überhaupt nicht. Auch ich bin völlig verzweifelt!! Ich glaube, dass diese Entscheidung nicht von verantwortlichen Ärzten und Fachleuten entschieden wurde, sondern von Versicherungen und Pharmaunternehmen.
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W. sagte am 09.05.2018 um 8:53
Kann als Arzt diese Erfahrungsberichte nur bestätigen. Gute Wirksamkeit, wenig Nebenwirkung , keine Leberschäden auch nach langjähriger Einnahme.
Hilft eben manchmal, wo anderes nicht mehr hilft. Es gibt keinen gleichwertigen Ersatz.
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Bärbelbär sagte am 09.05.2018 um 21:05
Ich bin zwar im Vergleich zu meinen Vorrednern ein relativ leichter Fall, aber ich quäle mich seit 16 Jahren mit starken Verspannungen. Trotz Dauerbehandlung in der Physiotherapie und gefühlten 100 anderen Möglichkeiten aus Schulmedizin und Naturheilkunde, bleiben die Beschwerden, die mit vielen anderen Nebenbeschwerden einhergehen. Für ganz akute Anfälle hat mir mein Hausarzt Katadolon verschrieben, die mir an solchen Tagen hervorragend helfen. Sogar eine gewisse psychische Entspannung stellt sich ein. KEINE Nebenwirkungen. Leberwerte top. Auch ich wünsche den Entscheidern die schlimmsten Schmerzen, die man sich vorstellen kann. Man hätte eine Arzt- und Patientenbefragung machen sollen. Da wäre ein anderes Ergebnis rausgekommen.
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Rhonny sagte am 10.05.2018 um 19:25
Hallo an ALLE!! Es grenzt schon an eine Frechheit sich über unsere Schnerzen hinweg zu setzen. Ich vertrage keine Opiate, Opioide. Legen mich alle „flach“. Mit Katadolon konnte ich mit meinen Schmerzen wieder ein wenig Lebensqualität zurück bekommen. Meine Blut-, Leberwerte 1 A. Sind wir so unmündig, dass andere entscheiden was zu nehmen ist und was nicht??!!!Ein hoch auf unser Gesundheitswesen
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Apollo sagte am 26.05.2018:
Mein Schmerztherapeut sagt auch, das es ihm unverständlich ist, warum dieses Medikament vom Markt genommen wurde. Er behandelt seit 1986 mit Flupirtin und hat in der ganzen Zeit genau 1 Patientin gehabt, wo es wegen der Leber ein Problem gab. Und er hat sehr viele Patienten…
Ich hoffe, das jetzt wieder mehr Betroffene hier mit machen, ihre alternativen Behandlungsmethoden schreiben und damit evtl. wieder anderen helfen und Mut machen. Wir wissen alle, das es im Moment leider nichts gibt, was so gut hilft wir Flupirtin. Aber wenn die Erfahrung von vielen zusammengetragen wird, kann vielleicht der eine oder andere einen Vorteil daraus ziehen und etwas für sich verbessern!
Bitte schreibt eure Erfahrungen, die ihr in den letzten drei Monaten gemacht habt, wie ihr seit dem behandelt wurdet. Ich habe zu als letztes Myopridin® 3mg von meinem Arzt verschrieben bekommen. Hat mir leider nur bedingt geholfen. Aber vielleicht hilft es ja einem anderen….
Grüße Apollo

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Berti sagte am 10.06.2018:
Darf ich mal in die Runde fragen, ob es schon etwas Neues gibt wegen der möglichen Sondergenehmigung, oder ob Aktionen konkret geplant bzw. am Laufen sind, oder ob jemand schon Erfahrungen gemacht hat mit Flupirtin aus dem Ausland? Und darf ich Euch alle fragen, wie es Euch jetzt geht, habt Ihr Alternativen gefunden oder seid Ihr jetzt genauso eingeschränkt wie ich? Auf jeden Fall grüsse ich alle Mitbetroffenen sehr herzlich.

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Apollo sagte am 10.06.2018:
@ Berti
Also, wegen der Ausnahmegenehmigung bin ich leider noch nicht weiter. Ich brauche erst noch das Attest von meinem Schmerzdoc und da habe ich erst Anfang Juli den nächsten Termin.
Ansonsten kann ich dir leider auch nichts sagen, was dir Freude und Gesicht zaubern könnte :-(Außer vielleicht, das ICH nicht so schnell aufgeben werde und mich weiter dafür einsetzen werde, das Flupirtin wenigstens für uns schmerzgeplagte wieder zugelassen wird, oder wir eine Ausnahmegenehmigung erwirken. Es reicht doch schon, was wir jeden Tag mit uns herum tragen müssen, da muss man es uns doch nicht noch schwerer machen.
Grüße und Kopf hoch
Apollo

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Steffi07 sagte am 11.06.2018:
Hallo in die Runde…. Ich habe seit dem Aus von Flupirtin jetzt Ortoton, Tinizidin und Tramadol durch. Mit heftigsten Nebenwirkungen und wenig Wirkung..Ortoton wirkt zear gut auf die Schmerzen, macht aber allergische Reaktionen. Aktuell bin ich bei Tramabian.. Etwas weniger Schmerzen, aber auch nur in geringer Dosis ohne heftige Nebenwirkungen.. Und durch die eingeschränkte Aktivität /Lebensqualität leidet meine Beziehung gerade extrem. Es sieht nach Trennung aus….

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Berti sagte am 11.06.2018:
@ Apollo
Vielen Dank für Deine Antwort. Ich kenne privat eine Ärztin, die sich bei der Bundesärztekammer da auch nochmal kundig machen will. Falls sie irgendwas Verwertbares erreicht, teile ich das hier natürlich mit. Deine Geschichte habe ich gelesen, liebe Apollo. Unsere Wirbelsäulen müssen ziemlich ähnlich aussehen. Alles Liebe für Dich und nochmals danke, Berti

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Anonymous sagte am 12.06.2018:
mein Freund hat Verständnis, aber ich hab das Gefühl nicht mehr gut genug zu sein, so eingeschränkt wie ich jetzt bin. Er hat mich anders (eben mit Flupirtin und aktiver) kennengelernt. . Irgendjemand hatte hier was über Erfahrung mit Mydocalm geschrieben. Nimmt das jemand von euch?
Und danke an alle dass ihr dran bleibt. Ich hoffe, dass Flupirtin doch noch wieder iwann zugelassen wird….. oder es eine Möglichkeit gibt, es zu bekommen.

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Apollo sagte am 12.06.2018:
@Steffi 07
Bitte mach nicht den Fehler und stuffe dich runter, nur weil du jetzt wegen des fehlenden Flupirtin nicht mehr so aktiv sein kannst. Wenn dein Freund Verständnis hat, dann nim das so an und mach euch beide nicht unglücklich. Die Situation ist für ihn bestimmt nicht schön, aber für dich ist sie auch sehr schwer. Um so besser, das du jemanden an deiner Seite hast der dir Verständnis entgegen bringt. Entschuldige, das ich dir hier so schlaue Tips gebe, aber ich habe auch das Gefühl gehabt meinem Freundeskreis nicht mehr gerecht zu werden. Habe gehörig Ärger bekommen, weil sie mir sagten, das sie mich auch MIT den mehr schmerzen gerne um sich haben. Auch wenn ich nicht so aktiv sein kann… Einen Menschen macht doch sein Charakter aus und nicht, wie aktiv er ist, oder? ;-)
Mydocalm habe ich persönlich schon einmal von meinem Arzt verschrieben bekommen. Hat mir gar nichts gebracht… Das bedeutet aber nicht, das es dir evtl. helfen könnte!
Alles liebe für dich

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Jonni HWS Syndrom sagte am 16.06.2018:

Mir hat es auch sehr geholfen !

Wäre Sirdalud eine Alternative ?

Jonni sagte am 06.07.2018:

Hallo,

ich leide weiterhin sehr unter dem Verlust von Katadolon !
Mein Schmerztherapeut hat mir Sirdalud 2mg verschrieben, welches nicht die gute Wirkung hat.
Er weiß sonst auch nichts.

Jeder Tag ohne Katadolon ist sehr schlimm.
Ich hoffe weiter auf eine Lösung.

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talin sagte am 07.07.2018:
ich leide auch sehr darunter, dass es kein vergleichbares Medikament gibt. Sirdalut hatte ich genommen, aber es hat mir nicht geholfen, es machte mich nur müde.
Ich hoffe so sehr, dass man eins findet. Liebe Grüße an alle, denen es auch so geht.

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Apollo sagte am 08.07.2018:
@ Jonni & Talin
Danke, das ihr mir geschrieben habt, wie es euch zur Zeit geht.
@ Alle
Ich hoffe, auf noch mehr Bericht.
Ihr dürft nicht den Mut verlieren, denn Micha und ich arbeiten weiter an dem Versuch einer Lösung.
Alles Gute für euch und nicht aufgeben!

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Anonymous sagte am 09.07.2018:
Hallo, ich bin inzwischen bei Tramabian und Mydocalm angekommen. Es ist absolut mdin Vergleich mit der Lebensqualität u ter Flupirtin, jedoch die einzige Möglichkeit, wenigstens stundenweise wie früher aktiv zu sein und mal einige Stunden am Stück zju schlafen. Ich würde jedoch gerne von der PRMC wissen, ob sie echt der Meinung sind, dass die Kombi aus Tramal, Paracetamol und Mydocalm besser für meinen Körper z. B. Leber ist. Für mich ist das mit starken Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schweißausbrüchen und trotzdem viel mehr Schmerzen und vor allem Muskelverspannungen verbunden. Mit dem Aufschreiben der Geschichte tu ich mich etwas schwer, weil ich Flupirtin ja auch entgegen der Empfehlung langfristig verodnet bekommen habe.

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Micha sagte am 09.07.2018:
@Anonymous
Wir haben hier als austherapierte Schmerzpatienten doch alle entgegen der Verordnung eine Langzeitbehandlung mit Flupirtin erfahren. Das ist doch kein Problem, denn alle hier haben auf weitere lebertoxische Medikamente oder Alkohol verzichtet und ließen regelmäßig ihre Laborwerte kontrollieren. Es gab bei keinem Probleme.
Wenn ich sehe, dass die Inder auch ein Mittel namens Lupertin haben. Das gibt es ganz normal mit 100mg , aber auch als Lupertin-P – da sind den 100mg Flupertin noch 325 mg Paracetamol zugesetzt. AUTSCH!

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Apollo sagte am 09.07.2018:
@ Anonymous
Dankeschön, das du geschrieben hast, wie es dir geht und was du zur Zeit nimmst. Das deine Mixtur aus den verschiedensten Medikanten ist sicher nicht sehr gut für deinen Körper…
Wenn du uns unterstützen möchtest mit deiner Leidensgeschichte kannst du darauf vertrauen das dein Name nicht genannt wird. Wir würden das dann Anonym zu dem Brief legen.
Ich habe meine Geschichte auch aufgeschrieben obwohl ich Flupirtin über 10 Jahre genommen habe. Und dazu noch Opioide und Neuroleptika. Das ist auch nicht entscheidend, wenn deine Leberwerte unter der Einnahme von Flupirtin in Ordnung waren.
Es wäre wirklich toll, wenn du deine Geschichte unter einer der auf change.org angegebenen E-Mail-Adressen zur Verfügung stellst. Sie wäre wirklich wichtig, da du jetzt so viele andere Medikamente nehmen musst und nicht einmal annähernd den schmerzstillenden Effekt erreichst.
Alles Gute für dich!

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Anonymous sagte am 17.07.2018:
Danke für die Petition. AmPrac schreibe ich gleich. Leider durch Schmerzen bin ich nur eingeschränkt tätig. Ich bin bereit weiter Unterschriften zu sammeln. Danke. Maria. O.
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Weitere Erfahrungen und Kommentare zum Einsatz von Flupirtin

Casandra sagte am 16.07.2018:
Habe jetzt durch Zufall eure Seite gefunden. Bin seit über 20 Jahre Schmerzpatient habe auch seit Jahren starke Opiate leider aber auch starke Wirbelsäulenschmerzen vorallem HWS. Mein Nacken verspannt heftig mit Schwindel, Sehstörungen und Übelkeit. Jahrelang habe ich in Akutphasen Katadolon genommen was mir starke Erleichterung gebracht hat. Als mein Arzt sagte das es dies nicht mehr gibt war ich geschockt. Habe inzwischen Ortoton und Myopridin probiert leider helfen die Mittel überhaupt nicht. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Jedes 2. Medikament hat Nebenwirkung auf Leber dann müsste alles vom Markt genommen werden. Warum gibt es Alkohol geht auch auf die Leber,. Patienten mit starken Schmerzschüben greifen nach jeden Strohhalm, die Wegnahme kann doch nur von Leuten getroffen werden die gar keine Ahnung haben was es heißt Dauerschmerzen zu haben, null Lebensqualität. Jeden Tag kämpfen, ein zermürbender Kampf der nicht enden will. Jeder der Katadolon nicht als Mißbrauch nutzt weiß es zu schätzen. Fluriptin ist bei Muskelkrämpfen das Mittel der Wahl und sollte keinen Patienten vorenthalten werden. Der Patient soll entscheiden was ihm hilft, Ich bitte inständig Katadolon wieder zu zulassen.


Carmen sagte am 16.07.2018:

Hallo.
Durch die verzweifelte Suchen im Internet nach Flupertin, bin ich auf diese Seite gestoßen.
Ich habe Flupertin über 3 Jahre genommen ,da ich auch div Schmerzerkarungen habe.Flupertin war das einzige Medikament, welches geholfen hat.
Obwohl ich eine Autoimmunhepatitis habe,die zur Zeit aber in Remission ist,habe ich das Medikament genommen.Habe meine Werte engmaschig alle 3 Woche prüfen lassen.Null Erhöhung der Transaminasen.Alles gut!!!!
Es ist zum verzweifeln.
Habe auch Ortoton und Sirdalud probiert,Fehlanzeige.
Zur Zeit nehm ich wieder Tilidin und Gabapentin.Hilft ein bisschen
Ich Weiss auch nicht mehr weiter.
Ich verstehe es noch,wieso sie das Medikament vom Markt genommen haben.
Hg Carmen


Anonymous sagte am 02.08.2018:

Meine Erfahrungen mit Flupirtinmaleat waren auch sehr positiv, ich nahm es wegen starker lang anhaltender Rückenschmerzen! Flupirtinmaleat half endlich und mein Rücken konnte sich entspannen! Einzige Nebenwirkung zu Beginn der Behandlung war leichte Müdigkeit (ein paar Tage).


Sky sagte am 04.08.2018:

Für mich war Katadolon mein notfallmittel wenn es mir sehr schlecht geht oder ich eine Migräne bekommen habe… daher hatte ich mit meinen Leberwerten nie Probleme weil ich nur zwei drei mal die Woch eine halbe Katadolon S Long genommen habe.
Ansonsten komme ich mit Sport, Yoga u Dehnung und Ortoton zurecht…
Werde jetzt auch mit meinem Arzt reden müssen was ich jetzt tun kann.
Ich versteh die Entscheidung nicht – sowie alle anderen hier.



761958Günther sagte am 04.09.2018:

Hallo zusammen ,

nahm seit 2005 Katadolon fast täglich 3 mal 200mg,ein Super Medikament .
Auch meine Leberwerte sind immer im Normbereich gewesen .
Diese Kommisions (banden) wissen nicht was sie den Leuten antun !
Man kann nur hoffen ,das innerhalb kürzester Zeit ein ähnlicher Wirkstoff
angeboten wird.Alle anderen oben genannten Schmerzmittel können diese positive Wirkung nicht erreichen.
Grüsse Günther



Jonni HWS Syndrom sagte am 12.09.2018:

Hallo,

leider scheint es ja keine Hoffnung auf Neuzulassung zu geben ?
Auch nicht mit Einschränkungen.

Nehme Sirdalud, Lorazepam und Metamizol, nur ersetzt es nicht Katadolon !
Ich hoffe zwar noch….

LG
Jonni



123/faljas sagte am 16.09.2018:

Anna
Zunächst nahm ich Lyrica mit meiner Fibro über etwa 7 Jahre. Es zeigte keine Wirkung mehr. Dann Kadadolon S long 400mg, Wirkung super.Als es vor einigen Jahren vom Markt genommen wurde bekam ich 5 verschiedene Nedikamente, die mit Mundtrockenheit einhergingen oder keine Wirkung zeigten. Nachdem es wieder verkauft werden durfte nahm ich anfangs 400mg, dann nur noch 1/2 Tablette, also waren es 200mg täglich für jeweils 14Tage, wie empfohen, und siehe da, es reichte aus damit es mir gut ging! Mit der Ärztin abgesprochen!
Da es eine Retard-Tablette war, holte sich mein Körper was er benötigte. Dann kamen 2 Wochen Pause. Und es war wohl noch genug für die anschließenden Wochen im Körper vorhanden, denn es ging mir weiterhin gut! Blutuntersuchungen
ab und zu zeigten keine Auffälligkeiten. Ibuprofen und Voltaren erzeugen Magenschmerzen. So wenig Passendes, das gut wirkende Katadolon S long ist wieder out und auch ich stecke, wie viele Leidensgenossen in der Klemme.
So stecke ich genauso in der klemme


ja.si sagte am 20.09.2018:

Hallo,
ich kann die hier beschriebenen Schmerzproblematiken nur zu gut nachvollziehen.
Habe seit meinem 8 Lebensjahr Migräne. Hinzu kamen im Laufe der Jahrzehnte Fibromyalgie, Asthma bronchiale, rheumatischen Erkrankung, chronische Migräne! aufgrund einer schubweisen, kontinuierlichen Verschlechterung mit Versteifung der WS und Skelettmuskulatur. Ich habe über fast 30 Jahre alles mögliche an Medikamenten verschrieben bekommen und zudem zahlreiche Alternativtherapien ausprobiert. Katadolon Long war das einzige Medikament, dass mir annähernd geholfen hat die Schmerzen in den Griff zu bekommen, sowie einen normalen Alltag zu bewältigen. Es gab bei mir so gut wie keine Nebenwirkungen und meine Leberwerte waren auch stets in Ordnung, bei regelmäßiger Kontrolle. Da eine 84 er Packung knapp 500€ gekostet hat und eine Packung mit 14 Tbl. auch schon 40€ ist mein Fazit: die waren zu teuer!!! Für eine Tablette Katadolon ret. ca. 5,60€. Den Preis fand man wohl für die effektive Schmerzenslinderung zu hoch. Oder anders ausgedrückt war denen bei einem solchen Preis, die Hilfe am Patienten nicht genug wert. Nur zum Vergleich: man bekommt 100Tbl. Paracetamol kombiniert mit Codein als Privatrezept für 19,90€ (alternativ u. vorbeugend bei Kl. Migräne). Gerade nach all diesen zuvor gelesenen Berichten kann ich mir das nicht anders erklären, dass man Katadolon besonders in der retardierten Form vom Markt genommen hat. Bei den ganzen Erfolgsquoten in der Schmerzbehandlung, erscheint nur plausibel das es letztlich zu teuer war. Es wäre wünschenswert, wenn ein vergleichbares Medikament als Kaliumkanalblocker – ähnlich der Wirkweise des Katadolon – auf den Markt käme. Da man dann tatsächlich auf Opiate, Benzos, Antidepressiva, etc. … ALS reine Schmerzmittel verschrieben, verzichten könnte.
Bis dahin wünsche ich allen Optimismus und Zuversicht! Denn ohne Die, lassen sich die Schmerzen, so unerträglich sie auch sind, noch schlechter aushalten! ;-)


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