Gebärmutterhalskrebs Erfahrungen, Erfahrungsberichte Behandlung

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Kaba`69 sagte am 05.02.2020:
Hallo,
ich habe 02/15 mit 46 Jahren die Diagnose Gebärmutterkörperkrebs bekommen. Zuerst Gebärmutter / Eierstöcke entfernt, dann 1 1/2 Jahre später Rezidiv, im Dickdarm eingewachsen. Ca 13cm bis nahe des Ausgangs Dickdarm entfernt. Gen-Test zeigte Lynch-Syndrom mit microsatelliteninstabilität. Danach 2x Bestrahlung, 2x Chemo, da nochmal ein Knoten am Darm nach 1. Chemo war. Dann 1Jahr später Knochenmetastase im Kreuzbein, wieder Bestrahlung, direkt danach Lungenmetastase , operativ entfernt. Dann kam das Gespräch auf Immuntherapie, da auch die Metastase in der Lunge microsatelliteninstabil. aber nach 1/2 Jahr angeblich im CT keine Veränderung zu sehen. Ich hatte aber stetig ansteigende Schmerzen, also hat der Onkologe nochmal MRT veranlasst. Daraufhin Entscheidung, die Immuntherapie zu starten. Ich habe jetzt die 6. Infusion mit Pembrolizumab hinter mir. Gestern am Weltkrebstag neues CT/MRT und der Befund ist von 4×3 auf 3×2 cm geschrumpft :-)
Ich hoffe, es geht so weiter und verschafft mir Zeit.

…habe vergessen, zu schreiben, dass der gebesserte Befund rund um die Knochenmetastase am Kreuzbein ist. Das ist nämlich auch in die Weichteile, sowie in einen Muskel eingewachsen.

Böhnchen sagte am 29.10.2020:
Ich bin 33 Jahre und habe seit 2015 die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Nach meine letzten Rezidiv, der sich im Februar 2020 am Becken, bis zur Nebenniere breit machte und 2 Chemos nicht mehr helfen wollten, wurde ich auf die Immuntherapie mit pembrolizumab getestet. Der PD-L1 wert lag gerade mal bei 1%, aber dieser Wert war wohl ausreichend für die Ärzte, um Erfolg der Therapie anzunehmen. Die Therapie begann im Aug. 2020 und wird alle 3 Wochen gegeben. Mein Tumormarker ist nach 6 Therapien unter den Normalbereich des Normalbereiches gefallen. Also so weit unten war der seit Beginn der Erkrankung gar nicht mehr. Der Tumormarker ist so aussagekräftig, dass die Ärzte auch kein Ct machen wollen. Die Therapie wird nun auch von der Krankenkasse bis auf weiteres gezahlt. Also es ist keine Dauer der Therapie angezeigt. Sie wird solange verabreicht, wie ich keine Nebenwirkungen habe und der Krebs nicht zurück kommt.
Achja, Nebenwirkungen habe ich absolut gar keine. Nur nach der ersten gabe leichtes Fieber, welches aber mit einer Ibu- Tablette am nächsten Tag wieder weg war. Also ich bin von dem Medikament sehr begeistert und bin wahnsinnig dankbar für die dadurch erhaltene Lebenszeit, welche hoffentlich sehr lange sein wird.

Anonymous sagte am 15.01.2022:
Ich bekam Aldara-Crème empfohlen zur Behandlung der direkten Vorstufe von Gebärmutterkrebs, welche bereits tief ins Gewebe fortgeschritten war (anhand Biopsie). Ziel war es nach dem Einführen der Aldaracrème mit einer Pipette in den Gebärmutterhals, dass die Aldara-Crème dort die Haut/Zellen so stark reizt, dass die körpereigenen Abwehrkräfte dort vermehrt aktiv werden. Ich hatte alle Nebenwirkungen, welche auch sonst beschrieben werden: Kopfweh, sehr starke Gliederschmerzen, Schüttelfroste, etc. Ich machte 2 Behandlungen im Abstand einer Woche und lag danach jeweils eine Woche flach im Bett. Aber es hat sich gelohnt!! Die bereits festgelegte Operation konnte abgesagt werden. Meine Zellen sind wieder absolut normal!

lene sagte am 06.02.2022:
Hallo
Bei mir wurde vor 3 wochen gebärmutterhalskrebs sprich cerivixkarzinom festgestellt,
nach der OP habe ich diclofenac eingenommen um die OP -Wunde zu ertragen.
Sehr empfehlenswert ,besonders die Zäpfchen.
ich kann jeder jungen frau nur empfeheln alle halbe Jahr zur Vorsorge zu gehen,sonst
macht sie die Höllentour durch -so wie ich.

Heike sagte am 10.03.2022:
Hallo, ich habe seit 2016 Gebärmutterhalskrebs . Im Herbst 2021 wurden bei mir Wirbelsäulen- Metastasen diagnostiziert und nach mehreren Durchläufen Chemo und Bestrahlung in 2021 explodierten die Metastasen in meinem Körper…. Lunge, Leber, Mediastinum, Schulter, Brustwirbel waren befallen, als ich im September 21 mit der Immuntherapie Pembrolizumab anfing. Es ging mir sehr schnell besser, ich ging mit täglich besser, die Schmerzen reduzierten sich und ich kann wieder sehr gut atmen . Nach dem ersten CT im Dezember 21 waren die Metastasen geschrumpft und die Behandlung weitergeführt, meine Nebenwirkungen sind gering, trockene Haut, Müdigkeit, Verstopfung, aber es lässt sich alles ertragen . Ohne diese Therapie wäre ich bereits gestorben.

Lesen Sie >>> hier <<< über weitere Informationen und aktuelle News zu diesem Medikament.





Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Aus Lesbarkeitsgründen bitte Punkt und Komma nicht vergessen (keine persönlichen Angaben - wie voller Name, Anschrift etc).