Levofloxacin (Tavanic, Quinsair) Erfahrungen

Zu den News und Infos von: Levofloxacin (Tavanic, Quinsair)

Eric sagte am 19/02/2017 um 10:56:
Nach 26 Tabletten Levofloxacin Abbruch 24.12.16 wegen Sehstoerungen. Keine weiteren negativen Folgen bisher!

Schnepfe sagte am 07/03/2017 um 21:05:
Ich bekam vor gut einem Jahr das Medikament wegen einer Bronchitis verschrieben und ca. 4 Stunden nach der ersten Tablette merkte ich, dass ich kaum noch etwas rieche. Erst dachte ich, vielleicht krieg ich einen Schnupfen, aber Schnupfen war es leider nicht und mein Geruchssinn ist bis heute sehr stark eingeschränkt.

Eine Gefloxte sagte am 13/01/2018 um 11:37:
Mein Erfahrungsbericht: Ich habe im Oktober 2016 Levofloxacin gegen eine akute Bronchitis als Erstmedikation bekommen. Ich nahm 10 Dosen a 500mg. Kurz darauf entzündeten sich die Bizeps und die Supraspinatussehne (MRT). Ca. 2 Monate später bekam ich beim Gehen heftige Schmerzen in den Wadenmuskeln beider Unterschenkel. Meine schmerzfreie Gehstrecke liegt unter 200m. Zudem begannen meine Füße zu schmerzen, sie fühlen sich an, als würden sie durchbrechen. Etwas zeitgleich bekam ich Herzrasen, Extrasystolen und Panikattacken.
Ich habe einen Ärztemarathon hinter mir, keiner konnte eine Diagnose stellen. Im September 2017 bekam ich noch einmal Levofloxacin verschrieben, prophylaktisch, weil ich eine Knieprothese habe und vor blutigen Eingriffen eine Antibiose bekommen soll. Mir wurde eine Stammvene operiert. Kurz nach der Einnahme bekam ich ein weiteres Symptom, eine Neuropathie beider Füße. Zu dem Wortfindungsstörungen und eine schwere Depression, einschließlich Suizidgedanken. Letztere war Gott sei Dank nach 2 Wochen genauso plötzlich vorbei, wie sie gekommen war.
Letztens hatte ich das große Glück an einen Arzt zu geraten, der mir eine beidseitige Achillodynie diagnostizierte und ganz frei sagte, er kenne den Zusammenhang. Es tut gut, wenn einem geglaubt wird. Das war aber bisher der Einzige.
Ich war nun fast 1 Jahr arbeitsunfähig und bin es eigentlich nach wie vor. Der MdK der AOK bestreitet allerdings dass es eine Kausalität gäbe. Das ist für mich sehr schlimm, diese Ignoranz der Ärzte ist unfassbar. Ich kenne mittlerweile 100e weitere Betroffene von Fluorchinolonen. Vor Levofloxacin wurde bereits 2012 in einem Rote Hand Brief gewarnt.
Das Leben findet ohne mich statt, meine Ehe kriselt, ich werde meinen Job verlieren…und niemand will die Verantwortung übernehmen.

Daniel sagte am 06.10.2021:
16 August 2021 bekam ich Levofloxacin 500mg 5 Tage wegen verdacht auf Nierenbeckenentzündung. Nach 5 Tagen wurde es nicht besser aber ich konnte ab dann kaum noch laufen. Es stellte sich dann raus das es ein Nierenstein war, somit war da Antibiotika eine Fehlbehandlung.
Heute im Oktober habe ich immer noch starke Muskelschwäche, Muskelzucken am ganzen Körper, ein brennen ein Arme und Beine sowie starke Depressionen. Durch die Muskelschwäche halten meine Kniegelenke kaum noch und knacken und schmerzen bei jedem Schritt. Die ersten 5 Wochen war mein Bett täglich nassgeschwitzt das ist aber schon alles was sich bis heute nach 7 Wochen gebessert hat.

Davor war ich kern gesund, nun ein Wrack.

Erischmi sagte am 20.02.2022:
Ich bekam im Nov. 2019 Levofloxacin (2x 10 Stck.) wegen Bronchialasthma verschrieben. Nach 12 Tg Einnahme Besserung der Beschwerden. Jedoch mußte ich feststellen daß ich hauptsächlich nachts starkes Brennen im Unterbauch verspürte.
Bis Anfang 2022 konnten weder meine Ärzte noch ich einen Zusammenhang mit dem eingenommen Medikament Levofloxacin hergestellt werden. Medikamentente zur Blutverdünnung wie Aspirin Protect verursachen heftiges Brennen im Dickdarm. Von meinem Kardiologen aus müßte ich dringend Medikemente nehmen, die ein Verkleben der Blutplättchen verhindern.
Im Herbst 2021 wurde wiederum Levofloxacin verschrieben. Nach 10. Kapsel starke Schmerzen an beiden Achillessehnen. Wandern nicht mehr möglich gewesen. Mußte öfter mit PKW abgeholt werden. Nach mehreren Monaten erst verschwanden diese Schmerzen. Bisher keine Verbesserung der Bauchschmerzen.

Unzumutbar sagte am 26.04.2022:
Wegen eines Harnwegs Infektes bekam mein Mann Levofloxacin verschrieben.
An Tag 3 der Einnahme wurde mein Mann immer schwächer, konnte kaum laufen hatte Gliederschmerzen und Gelenkschmerzen am ganzen Körper. Abends bekam mein einen Ohnmachtsanfall. Mann Mann wirkte stark depressiv.
Dieses Penicillin wurde meinem Mann in der Ambulanz eines Universitätskrankenhauses in Bochum verordnet. Vor Verordnung dieses Penicillins wurde ein Antibiogramm erstellt, das zeigte das der Erreger des Harnwegs- Infektes gegen Levofloxacin sowie gegen alle Penicilline aus der Gruppe der Fluorchinolone „Resistent“ war.

Matthias sagte am 03.06.2022:
Im Mai 2022 habe ich Levofloxiacin 500 mg wegen einer langwierigen Mittelohrentzündung von der HNO-Ärztin bekommen. Die drei Antibiotika-Therapien mit Standard-AB vorher waren erfolglos. Habe genau eine Tablette der Levo genommen – relativ spät Abends. Habe in dieser Nacht Null schlaf gefunden. Lag im Bett wie ein Zombie. Am nächsten tag war ich total im Eimer und psychisch am Nullpunkt. Als ich meine Abteilungsleiterin angerufen habe, um mich krank zu melden, habe ich heulen müssen – konnte nicht anders. Am Tag darauf ging es etwas besser. Etwa 48 Stunden nach der Tablette begann am Abend Schwindel, der immer stärker wurde. Konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten. Hatte auch leichte Sehstörungen. Mein Frau hat den Notarzt gerufen. Der hatte den Verdacht, es könnte ein Stroke sein. Verschiedene Tests gemacht – vermutlich kein Stroke. Bei jeder grösseren Lageänderung musste ich mich übergeben – das ging selbst im Krankenwagen und der Notaufnahme weiter. Dort weitere Tests und eine CT. Blutdruck war sehr hoch, sonst alles in Ordnung. Blutbild auch. In der HNO-Abteilung wurde anhand der CT eine Innenohrentzündung ausgeschlossen. Nachdem der Tropf-Inhalt in mir war, ging es mir langsam besser. Der Schwindel verschwand und auch die Übelkeit. Wurde am gleichen Tag aus dem KH entlassen. Seitdem auf dem Weg der Besserung. Ich glaube, der Tropf und das Erbrechen hat mich vor Schlimmerem bewahrt. Es ist nun nicht bewiesen, dass es am Medikament lag, aber eine bessere Erklärung hatte bisher auch niemand.

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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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