Mefloquin (Lariam) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Zu den News und Infos von: Mefloquin (Lariam)

Wolf S. Punk sagte am 07.12.2013:
Der Rote-Hand-Brief LARIAM basiert auf dem Core Safety Profile (CSP) des BfArM vom 03.04.13. Laut Richtlinien zur Arzneimittelsicherheit hat der Hersteller innerhalb von 4 Monaten nach Veröffentlichung des FAR (Final Assessement Report) +CSP die entsprechenden Änderungen zu publizieren. Im Falle von Lariam dauerte dies über 5 Monate.
Im Rahmen eines PSUR-WS Verfahrens zur Neubewertung von Wirkstoffen/Arzneimitteln schreiben die Richtlinien eine Zeitspanne von 110-135 Tagen vor. Innerhalb dieser Zeit sollte das PSUR-WS Verfahren abgeschlossen sein und eine Neubewertung stattgefunden haben.
Das CSP des BfArM vom 03.04.13 ist das Ergebnis des PSUR-WS Verfahrens DE/H/PSUR/0022/001. Dieses PSUR-WS Verfahren lief von 2006-2009. Das BfArM brauchte also 4 Jahre! nach dem Data-Lock-Point (DLP) des PSUR-WS um das endgültige FAR+CSP zu veröffentlichen.
Der Rote-Hand-Brief hätte schon (spätestens 2009 veröffentlicht werden müssen, da schweren Nebenwirkungen im neuropsychiatrischen Bereich sind schon seit Jahrzehnten bekannt sind.
Motorrad123 sagte am 06.01.2019:
Ich bin 26 Jahre alt und war komplett gesund, nun habe ich vor circa 11 Monaten für 3 Monate Lariam eingenommen. Ich hatte während der Einnahmezeit oft mit Übelkeit zu kämpfen und auch mit einer schon fast depressiven Verstimmung. Nach 7 Monaten (nach dem Absetzen von Lariam) wurde aus Zufall ein sehr erhöter Leberwert entdeckt (120 GPT/ALT) und dieser ist noch eine Nachwirkung von der Einnahme des Medikaments Lariam zuzuschreiben.

India sagte am 20.11.2020:
Ich habe nur 3 Wochen Lariam eingenommen, in dieser Zeit setzte Schwindel und starke Panikattacken ein. Ich habe das Mittel noch während der Reise abgesetzt. Nach der Reise hatte ich insgesamt über einen Zeitraum von 4 Jahren noch Nebenwirkungen in Form von Schlafstörungen und Depressionen. Ich hatte vor der Einnahme von Lariam keine Beschwerden psychischer Art. Das Mittel hat bei mir eine Angststörung ausgelöst, die medikamentös über viele Jahre behandelt werden musste.


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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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