Oxazepam (Adumbran) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Erfahrungen, Erfahrungsberichte zu: Oxazepam (Adumbran); weitere Erfahrungsberichte zu diesem Wirkstoff unter Praxiten Erfahrungen und unter Seresta Erfahrungen.


Durazepam (Oxazepam) gegen Angstattacken

24.02.2015 – Kommentar von henry:

Ich nehme Durazepam (Oxazepam) gegen meine Angst. Das ist wirklich ein gutes Medikament. Ich leide unter Angstattacken, aber wenn ich dieses Medikament eingenommen habe, fühle ich mich wirklich ruhig und gesammelt. Ich werde zwar hin und wieder ein wenig müde, aber dafür könnten auch die anderen Medikamente, die ich nehme, verantwortlich sein. Ich habe sehr schlimme Stimmungsschwankungen und leide unter starker Nervosität, wenn ich nicht dieses Arzneimittel nehme. Ich empfehle Durazepam.

Adumbran bei generalisierter Angststörung

25.04.2017 Kommentar von florden:

Hallo, Ich habe jetzt seit 5 Monaten Adumbran genommen und es wirkt einfach super gegen meine übergroße Ängstlichkeit. Besonders hoch ist seine Wirksamkeit wohl bei generalisierter Angststörung – worunter ich leide – aber es ist auch gut gegen Agoraphobie. Vielleicht sollte es bei diesen Störungen häufiger verschrieben werden. Wer hat Erfahrungen damit? Wie ging es Euch damit; erzählt mir bitte davon. Wie ist es mit unerwünschten Ereignissen bei Euch etc.

06.05.2017 Kommentar von Setri5:

Ja Oxazepam, das ist ein Metabolit von Diazepam, wird oft verschrieben, vor allem für Alkoholiker, weil die Leber es nicht verarbeiten muss.

Jedenfalls ist es wie jedes Benzodiazepin, Toleranz tritt auf – Abhängigkeit, und ich habe gesehen, dass Menschen mit 11-15 Adumbran 50mg / Tag endeten. Nach dem Ashton-Benzo-Chart sind 20mg = 10mg Diazepam, es wäre als mehr als dreihundert mg Diazepam am Tag!

Es ist auch ein sehr kurzzeitiges Benzodiazepin (ich glaube, die Halbwertszeit liegt zwischen vier und zwanzig Stunden)

Einmal hatte ich eine schlechte Kombination mit Phenibut und Adumbran, und landete in der Notaufnahme. Sie glaubten nicht, dass ich etwas Benzo genommen hatte, weil meine Blutprobe bereits negativ war als sie es machten.

28.08.2017 Kommentar von Peter:

Abgesehen von Librax, Librum und so und einigen anderen ist Adumbran vielleicht das schwächste Benzo. Es braucht lange bis zum Einsetzen der Wirkung und wirkt relativ kurz. Es macht auch schläfriger als Antelepsin zum Beispiel. Also, wenn du eine geringe Toleranz gegenüber Benzodiazepinen hast und es nicht übertreibst kann es eine große Hilfe sein. Auch bei einer größeren Verträglichkeit wirkt es aber dann musst du eine stärkere Dosis nehmen (ich würde sagen, nicht weniger als 40mg, wenn du wirklich ängstlich bist).

Xanax (Alprazolam) ist dann eigentlich so ziemlich die letzte Linie des Widerstands und wird bei starken Panikattacken verschrieben. Xanax wird eher selten für Patienten verschrieben, die keine klinische Störung haben, glaube ich.

Angst, Depressivität Erfahrungsbericht

01.09.2014 – Kommentar von angie:

Also, ich wollte mal meine Erfahrung mit diesem Medi hier schreiben: ich bin ziemlich begeistert. Es hat immer superschnell gewirkt. Immer wenn ich solche Angstanfälle bekam hat mich Adumbran schnell beruhigt. Bei meiner depressiven Störung hilft es natürlich nicht so gut und wenn ich mehr nehme macht es natürlich müde. Man muss aber aufpassen, weil Oxazepam – das ist der Wirkstoff – schnell süchtig macht. Ich richte mich deshalb auch nicht nach den Anweisungen von meinem Hausarzt sondern passe auf, dass ich es unregelmäßig mit großen Pausen dazwischen nehme, weil ich hab schon Angst wegen der Suchtgefahr. Natürlich ist das keine dauerhafte Möglichkeit seine Angst unter Kontrolle zu bringen, doch manchmal weiß ich mir auch keinen anderen Rat, wenn ich z.B. dringend was besorgen muss und ich habe auf einmal Angstzustände. Ich bin auch froh, dass sich keine unerwünschten Arzneiwirkungen bei mir bis jetzt eingestellt haben.

Bei Kindern

29.11.2014 – Kommentar von Belli:

Also, wenn ich diese Nebenwirkungen und über das hohe Suchtpotential lese, wird mir ganz schlecht. Denn als Kind wurde mir von meiner Oma Adumbran gegeben, wenn ich nicht schlafen konnte oder aufgeregt war. Nun, damals wußten es die Leute wohl nicht besser, oder wollten es vielleicht auch gar nicht wissen, oder dachten, mal ne Tablette hier und da kann nicht schaden. Ich fass das einfach nicht. Zum Glück kam das nicht so häufig vor, so dass es tatsächlich zu einer Sucht kam. Als Jugendlicher kam ich allerdings noch mal mit dem Zeug in Verbindung. Da hatte ich mir das Bein gebrochen und bekam – weil ich wegen der Schmerzen schlecht einschlief – auch Adumbran. Allerdings merkte ich da, dass ich schnell abhängig von dem Medikament wurde…zumindest wohl psychisch, weil ich immer danach verlangte und nach kurzer Zeit gar nicht mehr gut schlief.

Weitere Erfahrungsberichte

09.10.2019 Kommentar von Danjuzd:

Ich nehme es wegen meiner Angstzustände. Nach 39 Jahren Angst-/Panikstörung hat es mir geholfen, ein Leben zu haben. Die Ärzte haben viele Medikamente und Therapien bei mir versucht bis ich auf der Intensivstation landete, meine Herz-Enzyme waren erhöht. Dann habe ich dieses Medikament bekommen, was mir endlich ein normales Leben ermöglichte. Nebenwirkungen waren am Anfang Konzentrationproblem, was nachgelassen hat. Und manchmal etwas Müdigkeit, was ich dann für ein Tageschläfchen nutze. :-)

13.10.2020 Erfahrung von Maxl:

Meine Mutter hat bis zu ihrem Tod mit 84 Jahren fast 45 Jahre Oxazepam eingenommen, sie hat immer gesagt, ohne dieses Medikament hätte sie nicht arbeiten können, sie wurde frueh Witwe mit 3 Kindern, für die sie sorgen musste. Die letzten Lebensjahre nahm sie abends nur noch 1/4 Tablette ein. Im Krankenhaus, in dem sie wegen Krebs starb, sagte man, sie wirke wie die eine rüstige Siebzigjährige. Gut für sie war, dass es zu dieser Zeit noch keine SSRI gab, die manchen helfen und anderen wieder nicht oder viele Nebenwirkungen haben.


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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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