Statine: Erfahrungen, Erfahrungsberichte


Erfahrungen mit Nebenwirkungen

Riedhexe sagte am :

Hatte nach 1 1/2 jähriger Einnahme von Simvastatin 20 mg erhebliche Nebenwirkungen wie nächtliche Wadenkrämpfe, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck , Muskelschmerzen, Nackensteife usw., welche schleichend zunahmen. Nehme seit 4 Monaten Kapseln mit Rotem Hefereis und siehe da, auf einmal ging mein Gesamtcholesterin von 309 auf 195 zurück und ich fühle mich sehr wohl damit. Die Nebenwirkungen waren nach einiger Zeit auch weg. Ich rauche nicht, trinke kaum Alkohol, lebe sehr gesund habe keinerlei Übergewicht und mache Sport. Statine werde ich jedenfalls Statine nicht mehr nehmen, denn ich möchte ein lebenswertes Leben leben.



Statinirrlicht sagte am :

Ich weiß seit meinem 25 Lj. um meine familiäre Hypercholesterinämie (Gesamtcholesterin ca. 560 mg%, Reduktion durch strenge Diät auf 320 mg %), Normalwerte konnte ich unter verschiedenen in den 70 er/80er Jahren üblichen Therapiemaßnahmen nie erzielen und erlitt 1992 (48 Jahre) einen Herzinfarkt als Komplikation einer PCI. Seither irrlichtere ich nebernwirkungsgeplagt durch die Statin-Landschaft mit unterschiedlichen Präparaten und an Intensität schwankenden Nebenwirkungen, zuletzt unter Ezetemib 10 mg und Atorvastatin 80 mg ohne einen halbwegs akzeptablen LDL-Cholesterinwert zu erzielen trotz sehr strenger Fett-Reduktionsdiät. Die von mir geklagten Nebenwirkungen wie u. a. Gedächtnisstörungen u. Wortfindungsstörungen wurden von Kardiologen dem „Alter“ zugeordnet, obwohl sie erstmals schon im Alter von ca. 50 Jahren unter Cranoc aufgetreten waren.
Ich wurde vor 2 Monaten auf einen PCSK 9-Inhibitor (Repatha) bei gleichzeitiger Reduktion des Atorvastatin auf 20 mg und unveränderter Einnahme von Ezetemib 10 mg umgestellt. Nach 2 Monaten waren die cerebralen Symptome drastisch rückläufig! Wegen des Verd. auf Repatha-assoziierten Atembeschwerden habei ich Repatha vorläufig abgesetzt und die frühere Therapie wieder aufgenommen und erlebe schon nach Tagen die beginnend Wiederkehr der Wortfindungs- und Gedächtnisstörungen. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Patienten noch diesen Hirnleistungsstörungen routinemäßig befragt würden und diese auch in den Beipackzettel als Nebenwirkungen aufgenommen würden. Übrigens hilft Gingium in hoher Dosierung zusammen mit und Q10 100 mg. Die Krankenversicherung ist allerdings uneinsichtig!



Statinkrank sagte am 08.01.2020:
Ich habe schon mehrere Statine versucht und schon nach 3 bis 4 wöchentliche Einnahme schleichende Veränderungen gemerkt wie Schwindel..zunehmende Kraftlosigkeit sowie Gelenkentzündung an den Finger die schmerzten und unbeweglich wurden.
Schwammige Beine und Unsicherheit im Gehen.
Dazu stellte sich Benommenheit man könnte fast sagen Verwirrtheit ein wo ich das Gefühl hatte total neben mir zu stehen.
Extreme Mundtrockenheit und kein Appetit mehr.
Letztlich im Nacken und Arme sowie im Hüftberreich zunehmende Muskelschmerzen.
Meine Lebensqualität und der Glaube an Statine ist mit jeden Tag gesunken und zwang mich zum Abbrechen.
Schon nach 3 Tagen Statinfrei erholte sich mein Körper und Symtome langsam.
Mit jeden Tag ging es mir besser und konnte aktiv sein.
Statine machen mich krank und ziehen mir sämtliche Energie .



Fleur sagte am 18.10.2020:
Hallo, ich nehme seit meiner Stentimplantation (1 Stent) Statine. Viele bereits probiert.(Cholesterin über viele Jahre zu hoch) Ich vertrage sie sehr schlecht. Als letztes nahm ich Crestor, dann Tioblis, Sortis. Unabhängig von den gängigen Muskelschmerzen und Übelkeit habe ich das Gefühl, Herzprobleme zu bekommen. Ich habe ein Ziehen im Brustkorb und besonders auffällig ist, dass ich in der Nacht Herzrasen habe. Auch die Keaft lässt nach, kann nicht mehr so toll bergauf laufen, wie ich es nach dem Stent konnte. Kürzlich hatte ich zum allerersten Mal Vorhofflimmern. Ging glücklicherweise ohne Kardioversion nach 17 Stunden weg.
Wenn ich den Test mache und die Statine mal 4/5 Tage weglasse, habe ich den ganzen Tag kein Herzstolpern, keine Luftnot!! Nehme ich sie wieder, geht es wieder los. Glauben tut mir das kein Kardiologe. Aber ich habe ein gutes Körpergefühl und bin mir fast sicher.
Kennt vielleicht jemand die Problematik mit den Rhythmusstörungen in Bezug auf die Statineinnahme???
Wäre sehr dankbar für eine Antwort!!!
LG



Sternentor sagte am 01.11.2020:

All diese armen Menschen haben recht auch ich irre nach Jahren mit Statinen durch die Welt Athorvastatin (Muskelschmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung) nach ca 1 Jahr danach Rusovastatin diese Pille erledigte die Nebenwirkungen schon nach 3 Tagen.
Nun Pravastatin (Schwindel, unglaubliche Nackenschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit, Benommenheit, Verwirrtheit, Konzentrationsstorungen, Depressionen).
Nun weiß ich nicht mehr weiter.



Krimmer sagte am 01.12.2020:
Nach meinen Herzinfarkt vor drei Jahren mit einen stent bekam ich unter anderen 20mg simvastatin verordnet. Nach ca.4 Wochen stellten sich so gravierende Nebenwirkungen wie Atemnot und brustschmetzen sowie absolute schlaflosigkeit ein. Appetittlosigkeit und extreme Müdigkeit nahmen mir jegliche Lebensfreude. Ich wurde so depressiv das ich an Suizid dachte. Meine Ärztin setzte die Tabletten 3 Wochen ab und mir ging’s langsam wieder besser. Nehme jetzt 10mg artovastatin mit 100mg ubiquinol coenzym q10 und es wurde etwas besser, trotz allen sind die genannten Beschwerden immer wieder ein Teil meines Lebens



Anonymous sagte am 14.02.2021:
Haool, habe zweitausend zehn einen Schlaganfall erlitten, ging alles gut soweit. Seit dem von Simvasatin diverse andere Statine bis heute auf Ezetimib mit zugleich Rosuvastatin vieles ausprobiert und Cholesterin nie wirklich gesenkt. Dafür aber immer Ziehen und Muskelschmerzen in den Beinen am Anfang, über die Jahre und bis heute mit unter Schwindel, Herzrasen, Kraftlosigkeit, Unsicherheit im Alltag bis starke Muskelschmerzen in beiden Schultern und Beinen mit häufigen Beinkrämpfen im Oberschenkel, meist nachts. Hatte letztes Jahr keine Lust mehr und es war mir egal was passieren kann und hab alles abgesetzt. Nach 3 Wochen ging es mir besser und es wurde auch immer besser. Keine Muskelschmerzen mehr bis zu dem Tag wo mir klar wurde, dass ich über Wochen nicht mehr an Muskelschmerzen oder andere Symptome nachgedacht habe. Leider ist natürlich auch das Cholesterin hoch gegangen. Habe neue Medikamente bekommen und nun Ezetimib mit zugleich Rosuvastatin eingenommen. Nach ca. 4 Monaten ohne Statin und ohne Schmerzen ging es dann wieder los. Ich habe nun wieder vor zwei Tagen abgesetzt und soll nach Rücksprache mit meinem Arzt zur Lipidambulanz. Mal Schauen was dabei rauskommt. Ein schlechtes Gefühl, da ohne Medikamente ist leider schon jetzt da.



Ein Unzufriedener sagte am 03.03.2021:
Auch ich habe nach Stentimplantation Statine verordnet bekommen und mehrere Sorten ausprobiert. Gewechselt auf Ezetrol 10mg, Cholesterinwerte auf 236 zurück gegangen. Bei letzter Kontrolle im Februar wurde eine verkalkte Herzklappen festgestellt. Nun bekam ich Rosuvastatin verordnet, weil mein Cholesterinwerte (LDL) unbedingt unter 70 sein müßte. Habe dem Arzt erklärt, dass ich keine Statine Vertrag, hat ihn wenig interessiert. Soll es 4 Wochen nehmen, danach Blutkontrolle und Myocard-Syndiegrafie.



Lipidproblem sagte am 17.03.2021:
Nachdem ich vom Rosuvastatin Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Augentränen, Benommenheit u.ä. bekommen habe, hat man mir Repatha dann Leqvio verschrieben, was beides nicht wirkte!!! Jetzt werde ich wieder Rosuvastatin nehmen, weil es mir seit 4 Monaten ohne Cholesterinsenkung schlecht geht. Es ist eine nicht endende Odyssee und ich frage mich, warum im Jahre 2021 noch nichts Vernünftiges erfunden wurde! Aufgrund dieser ganzen Nebenwirkungen bin ich nicht mehr arbeitsfähig mit 56 Jahren. Ein Dilemma.



Mamutschka sagte am 30.03.2021:
Seit ein paar Monaten nehme ich Rosuvastatin ein, erst 1 Tablette am Abend!
Der Cholesterinwert ist gesunken, jedoch war es dem Arzt noch nicht genug und nun nehme ich seite ca. 1 Woche 2 Tabletten am Abend! Obwohl ich -bedingt durch Corona- keine Kontakte pflege geht es mir seit ein paar Tagen nicht gut! Ich fühle mich krank, geschwächt, huste sehr viel und habe viel Sodbrennen.
Deshalb werde ich -erst einmal ohne Absprache- auf 1 Tablette am Tag reduzieren. Ich muss wissen, ob sich nach der Reduzierung wieder alles bessert und dann werde ich in den nächsten Tagen meinen Arzt aufsuchen und berichten!


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