Statine: Erfahrungen, Erfahrungsberichte


Riedhexe sagte am 25/02/2014 um 16:48:
Hatte nach 1 1/2 jähriger Einnahme von Simvastatin 20 mg erhebliche Nebenwirkungen wie nächtliche Wadenkrämpfe, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck , Muskelschmerzen, Nackensteife usw., welche schleichend zunahmen. Nehme seit 4 Monaten Kapseln mit Rotem Hefereis und siehe da, auf einmal ging mein Gesamtcholesterin von 309 auf 195 zurück und ich fühle mich sehr wohl damit. Die Nebenwirkungen waren nach einiger Zeit auch weg. Ich rauche nicht, trinke kaum Alkohol, lebe sehr gesund habe keinerlei Übergewicht und mache Sport. Statine werde ich jedenfalls Statine nicht mehr nehmen, denn ich möchte ein lebenswertes Leben leben.

Statinirrlicht sagte am 07/06/2017 um 15:27:
Ich weiß seit meinem 25 Lj. um meine familiäre Hypercholesterinämie (Gesamtcholesterin ca. 560 mg%, Reduktion durch strenge Diät auf 320 mg %), Normalwerte konnte ich unter verschiedenen in den 70 er/80er Jahren üblichen Therapiemaßnahmen nie erzielen und erlitt 1992 (48 Jahre) einen Herzinfarkt als Komplikation einer PCI. Seither irrlichtere ich nebernwirkungsgeplagt durch die Statin-Landschaft mit unterschiedlichen Präparaten und an Intensität schwankenden Nebenwirkungen, zuletzt unter Ezetemib 10 mg und Atorvastatin 80 mg ohne einen halbwegs akzeptablen LDL-Cholesterinwert zu erzielen trotz sehr strenger Fett-Reduktionsdiät. Die von mir geklagten Nebenwirkungen wie u. a. Gedächtnisstörungen u. Wortfindungsstörungen wurden von Kardiologen dem „Alter“ zugeordnet, obwohl sie erstmals schon im Alter von ca. 50 Jahren unter Cranoc aufgetreten waren.
Ich wurde vor 2 Monaten auf einen PCSK 9-Inhibitor (Repatha) bei gleichzeitiger Reduktion des Atorvastatin auf 20 mg und unveränderter Einnahme von Ezetemib 10 mg umgestellt. Nach 2 Monaten waren die cerebralen Symptome drastisch rückläufig! Wegen des Verd. auf Repatha-assoziierten Atembeschwerden habei ich Repatha vorläufig abgesetzt und die frühere Therapie wieder aufgenommen und erlebe schon nach Tagen die beginnend Wiederkehr der Wortfindungs- und Gedächtnisstörungen. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Patienten noch diesen Hirnleistungsstörungen routinemäßig befragt würden und diese auch in den Beipackzettel als Nebenwirkungen aufgenommen würden. Übrigens hilft Gingium in hoher Dosierung zusammen mit und Q10 100 mg. Die Krankenversicherung ist allerdings uneinsichtig!

Statinkrank sagte am 08.01.2020:
Ich habe schon mehrere Statine versucht und schon nach 3 bis 4 wöchentliche Einnahme schleichende Veränderungen gemerkt wie Schwindel..zunehmende Kraftlosigkeit sowie Gelenkentzündung an den Finger die schmerzten und unbeweglich wurden.
Schwammige Beine und Unsicherheit im Gehen.
Dazu stellte sich Benommenheit man könnte fast sagen Verwirrtheit ein wo ich das Gefühl hatte total neben mir zu stehen.
Extreme Mundtrockenheit und kein Appetit mehr.
Letztlich im Nacken und Arme sowie im Hüftberreich zunehmende Muskelschmerzen.
Meine Lebensqualität und der Glaube an Statine ist mit jeden Tag gesunken und zwang mich zum Abbrechen.
Schon nach 3 Tagen Statinfrei erholte sich mein Körper und Symtome langsam.
Mit jeden Tag ging es mir besser und konnte aktiv sein.
Statine machen mich krank und ziehen mir sämtliche Energie .

Fleur sagte am 18.10.2020:
Hallo, ich nehme seit meiner Stentimplantation (1 Stent) Statine. Viele bereits probiert.(Cholesterin über viele Jahre zu hoch) Ich vertrage sie sehr schlecht. Als letztes nahm ich Crestor, dann Tioblis, Sortis. Unabhängig von den gängigen Muskelschmerzen und Übelkeit habe ich das Gefühl, Herzprobleme zu bekommen. Ich habe ein Ziehen im Brustkorb und besonders auffällig ist, dass ich in der Nacht Herzrasen habe. Auch die Keaft lässt nach, kann nicht mehr so toll bergauf laufen, wie ich es nach dem Stent konnte. Kürzlich hatte ich zum allerersten Mal Vorhofflimmern. Ging glücklicherweise ohne Kardioversion nach 17 Stunden weg.
Wenn ich den Test mache und die Statine mal 4/5 Tage weglasse, habe ich den ganzen Tag kein Herzstolpern, keine Luftnot!! Nehme ich sie wieder, geht es wieder los. Glauben tut mir das kein Kardiologe. Aber ich habe ein gutes Körpergefühl und bin mir fast sicher.
Kennt vielleicht jemand die Problematik mit den Rhythmusstörungen in Bezug auf die Statineinnahme???
Wäre sehr dankbar für eine Antwort!!!
LG

Sternentor sagte am 01.11.2020:

All diese armen Menschen haben recht auch ich irre nach Jahren mit Statinen durch die Welt Athorvastatin (Muskelschmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung) nach ca 1 Jahr danach Rusovastatin diese Pille erledigte die Nebenwirkungen schon nach 3 Tagen.
Nun Pravastatin (Schwindel, unglaubliche Nackenschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit, Benommenheit, Verwirrtheit, Konzentrationsstorungen, Depressionen).
Nun weiß ich nicht mehr weiter.

Krimmer sagte am 01.12.2020:
Nach meinen Herzinfarkt vor drei Jahren mit einen stent bekam ich unter anderen 20mg simvastatin verordnet. Nach ca.4 Wochen stellten sich so gravierende Nebenwirkungen wie Atemnot und brustschmetzen sowie absolute schlaflosigkeit ein. Appetittlosigkeit und extreme Müdigkeit nahmen mir jegliche Lebensfreude. Ich wurde so depressiv das ich an Suizid dachte. Meine Ärztin setzte die Tabletten 3 Wochen ab und mir ging’s langsam wieder besser. Nehme jetzt 10mg artovastatin mit 100mg ubiquinol coenzym q10 und es wurde etwas besser, trotz allen sind die genannten Beschwerden immer wieder ein Teil meines Lebens

Anonymous sagte am 14.02.2021:
Haool, habe zweitausend zehn einen Schlaganfall erlitten, ging alles gut soweit. Seit dem von Simvasatin diverse andere Statine bis heute auf Ezetimib mit zugleich Rosuvastatin vieles ausprobiert und Cholesterin nie wirklich gesenkt. Dafür aber immer Ziehen und Muskelschmerzen in den Beinen am Anfang, über die Jahre und bis heute mit unter Schwindel, Herzrasen, Kraftlosigkeit, Unsicherheit im Alltag bis starke Muskelschmerzen in beiden Schultern und Beinen mit häufigen Beinkrämpfen im Oberschenkel, meist nachts. Hatte letztes Jahr keine Lust mehr und es war mir egal was passieren kann und hab alles abgesetzt. Nach 3 Wochen ging es mir besser und es wurde auch immer besser. Keine Muskelschmerzen mehr bis zu dem Tag wo mir klar wurde, dass ich über Wochen nicht mehr an Muskelschmerzen oder andere Symptome nachgedacht habe. Leider ist natürlich auch das Cholesterin hoch gegangen. Habe neue Medikamente bekommen und nun Ezetimib mit zugleich Rosuvastatin eingenommen. Nach ca. 4 Monaten ohne Statin und ohne Schmerzen ging es dann wieder los. Ich habe nun wieder vor zwei Tagen abgesetzt und soll nach Rücksprache mit meinem Arzt zur Lipidambulanz. Mal Schauen was dabei rauskommt. Ein schlechtes Gefühl, da ohne Medikamente ist leider schon jetzt da.

Ein Unzufriedener sagte am 03.03.2021:
Auch ich habe nach Stentimplantation Statine verordnet bekommen und mehrere Sorten ausprobiert. Gewechselt auf Ezetrol 10mg, Cholesterinwerte auf 236 zurück gegangen. Bei letzter Kontrolle im Februar wurde eine verkalkte Herzklappen festgestellt. Nun bekam ich Rosuvastatin verordnet, weil mein Cholesterinwerte (LDL) unbedingt unter 70 sein müßte. Habe dem Arzt erklärt, dass ich keine Statine Vertrag, hat ihn wenig interessiert. Soll es 4 Wochen nehmen, danach Blutkontrolle und Myocard-Syndiegrafie.

Lipidproblem sagte am 17.03.2021:
Nachdem ich vom Rosuvastatin Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Augentränen, Benommenheit u.ä. bekommen habe, hat man mir Repatha dann Leqvio verschrieben, was beides nicht wirkte!!! Jetzt werde ich wieder Rosuvastatin nehmen, weil es mir seit 4 Monaten ohne Cholesterinsenkung schlecht geht. Es ist eine nicht endende Odyssee und ich frage mich, warum im Jahre 2021 noch nichts Vernünftiges erfunden wurde! Aufgrund dieser ganzen Nebenwirkungen bin ich nicht mehr arbeitsfähig mit 56 Jahren. Ein Dilemma.

Mamutschka sagte am 30.03.2021:
Seit ein paar Monaten nehme ich Rosuvastatin ein, erst 1 Tablette am Abend!
Der Cholesterinwert ist gesunken, jedoch war es dem Arzt noch nicht genug und nun nehme ich seite ca. 1 Woche 2 Tabletten am Abend! Obwohl ich -bedingt durch Corona- keine Kontakte pflege geht es mir seit ein paar Tagen nicht gut! Ich fühle mich krank, geschwächt, huste sehr viel und habe viel Sodbrennen.
Deshalb werde ich -erst einmal ohne Absprache- auf 1 Tablette am Tag reduzieren. Ich muss wissen, ob sich nach der Reduzierung wieder alles bessert und dann werde ich in den nächsten Tagen meinen Arzt aufsuchen und berichten!

AhmedA sagte am 28.04.2021:
Ich nehme seit paar Monaten Simvastatin cholesterinsenker. Ich hatte früher nie Muskeln Schmerzen gehabt. Seitdem spüre ich sehr starke Muskelschmezen, Kopfschmerzen, Juckreiz sowie Gewichtzunahme.
Ich glaube ich werde das Zeug ohne Rücksprache mit meinem Arzt absetzen.

Nadine B sagte am 19.05.2021:
BITTE, BITTE, BITTE auf keinen Fall absetzen!!!

Mein Onkel hat, ohne Absprache mit seinem Arzt, Simvastatin (80 mg) für ein Jahr abgesetzt, nachdem er eine Sendung über Statine auf ARTE gesehen hat. Auch er hat über sehr starke Nebenwirkungen geklagt, jetzt ist er aber mit 53 (!) tot!!! Bitte, bitte nicht absetzen, insbesondere dann nicht, wenn die Dosis hoch ist!!!

Karin C. sagte am 24.05.2021:
Ich nehme über ein Jahr Atorvastatin 10 mg.
Seit einigen Wochen habe ich extreme Nebenwirkungen.
Wassereinlagerung in den Beinen, Nackenschmerzen, extreme Müdigkeit.
Ich wusste gar nicht was mit mir los ist, bis ich mir die Nebenwirkungen noch einmal durchgelesen habe.
Wie soll man körperlich aktiv sein, wenn ein Medikament einen so aus dem Verkehr zieht?

Thomas sagte am 09.07.2021:
Hallo Fleur.
Ich muss dir 100% recht geben bei der Einnahme von statinen traten bei mir auch dramatische nebenwirkungen auf.
Unter anderem erhöhte sich mein blutdruck muskelschmerzen am Rücken und in den Beinen Muskel Auflösungen.
Darunter traten auch bei mir herzstolpern auf und sie wurden immer heftiger es hieß die Kardiologen meinten es wären harmlose Extrasystolen aber sie wurden immer heftiger und hatte Schmerzen in der Brust bekommen nach dem Absetzen der statine braucht es eine kurze Zeit und die herzrhythmusstörungen gingen weg. Da kann man mal sehen was einen die Ärzte zu hören ohne die Einnahme eines fettsenker liegt mein LDL bei 113

Anonymous sagte am 25.07.2021:
Auch ich habe leider schlechte Erfahrung mit Statinen gemacht,Bauchschmerzen,Übelkeiten.Durchfall.Ich habe alle Statinen schon ausprobiert mit gleichen Nebenwirkungen.Nach 2 Schlanganfällen und Cholesterin von 298 brauche ich unbedingt einen guten Rat.

Burkhardous sagte am 08.09.2021:
Bei mir fing der Spuk nach einem halben Jahr (Ezetemib 10/40 Atorvastatin) spürbar an. Ich bekam starke Muskelschmerzen und Fieberschübe. Dann habe ich unter ärztlicher Absprache das Mittel für 4 Wochen abgesetzt. Es wurde wieder besser.
Danach bekam ich Ezetemib 10/20 Rosuvastatin. Ich erlitt stechenden Schmerzen im Rücken, Schulter, Elle, und Brustkorb, sodass ich gedacht habe, wieder einen Herzinfarkt zu haben. Das war aber nicht der Fall. Hinzu kamen Sehstörungen und Erschöpfungszustände. Vor 1 1/2 Wochen wieder abgesetzt. Erst jetzt merke ich, dass die Beschwerden langsam nachlassen.
Wie es weitergeht weiß ich noch nicht.

Christine sagte am 09.09.2021:
Obgleich ich keine schlechten Werte hatte, ganz im Gegenteil eher gute, wurde mir nach einem Mini Schlaganfall ein Statin verordnet. Ich habe Diabetes 1, seit 9 Jahren , der sogenannte Lada Typ. Atorvastatin habe ich nach 3 Monaten abgesetzt. Alpträume, Gliederschmerzen… ich stand ständig neben mir. Unglaublich!
Jetzt nehme ich Pravastatin 10 mg und hier ist meine größte Nebenwirkung der Schwindel. Gliederschmerzen habe ich auch und gut fühle ich mich nicht. Q10 hat da auch nicht viel gebracht.
Bin am überlegen ob ich oder wie lange ich das mitmache. Bin schlank, ernähre mich gut und esse wenig Fleisch, bewege mich, auch wenn es nicht Sport im herkömmlichen Sinn ist. Statine erhöhen den Blutzucker, das ist die größte Nebenwirkung. Es gibt eben kein Medikament ohne Nebenwirkungen und Statine sind da besonders schlimm. Meine Meinung!!!

Doro sagte am 22.09.2021:
Hallo, ich nehme seit ca 3 Monaten Atorvastatin 10 mg. Und bekam nach kurzer Zeit nachts sehr unangenehmes Herzrasen, so dass ich nicht mehr schlafen kann – es ist beängstigend. Mein Arzt meint, das kommt nicht vom Medikament. Habe es jetzt seit 3 Tagen weggelassen und nachts keine Probleme mehr. Nur was mache ich zukünftig? Soll Statin wegen KHK nehmen. Möchte auch kein Risiko eingehen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Tom sagte am 10.11.2021:
Hallo,
ich hatte nach Einnahme von Atorvastatin sich aufbauende, dann konstant vorhandene, sehr unangenehme Muskelschwäche, Muskel- und Gelenkschmerzen für die gesamte Dauer der Einnahme, etwa 1 Jahr. Das Statin wurde dann abgesetzt und durch Praluent ersetzt. Die Nebenwirkungen verschwanden innerhalb kurzer Zeit völlig.
Ich kann nur allen empfehlen, bei Auftreten dieser Nebenwirkungen, zumindest wenn sie als unerträglich empfunden werden, den behandelnden Arzt mit der Bitte auf Umstellung auf einen PCSK9-Hemmer zuzugehen!

Jutta G. sagte am 07.12.2021:
Bin dankbar, daß so viele Leidende ihre Erfahrungen mitteilen. Ich bin 67 Jahre und nehme seit über 12 Jahren Statine, erst Simvastatin, dann Avarstain. Die auftretenden Muskelschmerzen habe ich lange Zeit für Muskelkater nach (leichtem) Seniorensport gehalten. Habe mit Sport aufgehört, konnte mich oft 2 Tage danach nicht richtig bewegen. Erst die Unterhaltung mit anderen Betroffenen machte mir klar, daß es an der Statineinnahme liegt. Die Recherchen im Internet bestätigten meine Vermutungen. Ein anderer Facharzt verordnete mir Fluvastatin + Ezetemib. Erstmals waren nach gewisser Zeit LDL und HDL im Normbereich. Die Schmerzen aber bleiben, das ist keine Lebensqualität mehr. Die Kraft in Armen und Beinen ließ nach, ich bin ständig bleiern müde, schlafe nachts sehr unruhig wegen Schmerzen in den Beinen, dann aber oft 16 – 18 Stunden pro Tag, bin antriebslos, interessenlos, mir wird alles zuviel, CPR-Wert (Entzündungswert) erhöht. Nehme jetzt zusätzlich 300 mg Coenzym Q 10, Mariendistelkapseln mit 80 % Silymarin. Will es auch mal mit Propionsäurekapseln versuchen und die Statine absetzen, aber erst nach Rücksprache mit dem Hausarzt. Man klammert sich an jeden Strohhalm.

Brigitte 74 sagte am 18.12.2021:
Ich nehme nach Herzinfarkt seit 2016 Statine. Ich musste mein geliebtes Walken aufgeben, weil die Beinmuskeln nicht mehr mitmachten. Habe das Gefühl, sie sind verschwunden. Ich trainiere sie im Fitnessstudio, mache 2 mal die Woche Gymnastik, steige viele Treppen, arbeite im Garten, alles unter Schmerzen. Aber das Schlimmste ist der Darm, ich habe alle möglichen Statine ausprobiert, die wirken wie Abführpillen und zu unberechenbaren Zeiten. Habe sie dazwischen mal abgesetzt und der Darm hat sich in Windeseile normalisiert. Aber die Gefahr ist mir zu groß. An die beständigen Schmerzen habe ich mich gewöhnt, aber das andere ist schrecklich weil unkontrollierbar.

Gisele sagte am 19.01.2022:
Nehme rosuvastatin 20mg, habe Muskelnkraemfe, Schwindel, erhöhter Blutdruck. Die Werte Sinken nicht, auch habe ich die Ernährung umgestellt und 10kg abgenommen bin ratlos.

Inge sagte am 03.02.2022:
Habe im Juni ein Stent bekommen und danach Atorvastatin 40 mg verordnet, so nach und nach habe ich immer mehr Probleme bekommen. Schwindende Kraft in Beinen und Armen, Schmerzen in Schulter und Nacken sowie ständig Not mit Verstopfung. Außerdem hat die Sehkraft sich verschlechtert und die Zuckerwerte erhöht. Ich werde nun mal für 1-2 Wochen absetzen, mal sehen ob sich was verändert. Bin froh, dass ich hier mal reingeschaut habe.

Peter sagte am 08.02.2022:
Ich habe insgesamt 4 Statine ausprobiert,wg.Herzinfarkt vor eineinhalb Jahren.
Nach einem Jahr Einnahme von Atorvastatin habe ich dem Hausarzt gesagt, dass ich starke Blähungen und Aufstossen habe.
Ich wusste nicht, dass Statine solche Nebenwirkungen haben.
Dazu hab ich gefroren, die Muskeln waren fast um die Hälfte geschrumpft.
Habe mit Arztezentrum meiner Krankenkasse telefoniert.
Weil ich durch die Blähungen zusaetzlich Herzbeschwerden hatte.
Ich habe dann das Statin eigenhändig abgesetzt. Und noch drei andere Statine ausprobiert.
Ohne bin ich jetzt seit 3 Monaten.
Es ging mir immer besser, da ich auch mir selbst magenfreundliche Diät verschrieben habe.
Es geht mir ohne Statine sehr gut….ich habe wieder Kraft, habe wieder schöne Körperwaerme und friere nicht mehr. Die Blähungen sind fast weg und ich nehme Probiotika.
Ich fahre mehr Rad.Jetzt soll ich bei LDl werten von 120 Nilemdo
einnehmen, sagt der Cardiologe.
Ich will nicht, nachdem ich diese Seite erfreulicherweise gefunden habe….nochmal Leiden, evt. Muskeln beschädigen, oder die Leber angreifen?
Das Dilemma ist doch klar:
Wg der zu hohen LdL Werte, die sich schlecht auf 70 drücken lassen, bei Nichteinnahme von Statinen oder Nilemdo nochmal einen Herzinfarkt riskieren, weil fast alle mir bekannten Mittel wie auch das Efizitimib für mich unerträgliche Nebenwirkungen
haben?
Einen Ausweg hab ich nicht gefunden, ich lasse aber in der Lipidanbulanz untersuchen,warum der Fettabbau bei mir so schlecht funktioniert.
Die meisten Aerzte geben nicht zu, dass sie was nicht wissen oder dass die Wissenschaft da nicht weiter weiss.
Ich nehme nur noch ASS , alles andere hab ich gestrichen.
Ich würze mit Kräutern und mit indischen Gewürzen meine Mittelmeerkost, esse nur noch zweimal im Monat Fleisch, habe 6 Kilo abgenommen.
Es geht mir viel.viel besser, aber ich habe Angst vor einem zweiten Infarkt.
Dass mir da kaum jemand weiterhilft, ohne mich schief anzusehen, weil ich mich weigere, Unverträglichkeiten in Kauf zu nehmen, lässt mich staunen…da bin ich eben dann unfreiwilliger Revolutionär.
Bleiben mir noch 20 Jahre, oder nur noch ein Tag ? Ich weiss es nicht.
Nur die Philosophen helfen.
„Carpe diem“oder das Stufengedicht von H.Hesse.
Also ein genussvolles Leben vor dem Tod, das wünsch ich euch allen.Und wenn jemand was Besseres weiss, dann soll er es mir oder euch schreiben.
Peter

Anonymous sagte am 15.02.2022:
ich habe wegen leicht erhöhter cholesterinwerte atorvastatin 10 mg verordnet bekommen. sofort nach den ersten tagen einnahme stellten sich starker schwindel, noch stärkere übelkeit, benommenheit im kopf, gangunsicherheit, nicht enden wollende kopfschmerzen (wogegen auch schmerzmittel nicht halfen), blähungen und rülpsen ein. ich bekam angstzustände, fürchtete um mein leben. heute habe ich das medikament abgesetzt, warte noch auf besserung. n i e wieder statine!

Maggi sagte am 24.04.2022:
Nehme seit 1 Jahr Rosuvastatin 1omg und mir geht es seit geraumer Zeit sehr schlecht: Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen ,Schwindel, Benommenheit, zeitweise Kopfschmerzen, unsicheres Gehen, Übelkeit , tränende Augen und unangenehme Müdigkeit.Komme mir vor wie ein Hypochonder.Das ist ein großer.Verlust an Lebensqualität und nur durch diese Statine. Es muss doch irgendeine Alternative geben!!!!!!!

Stefan sagte am 25.04.2022:
Im Juni 2021 wurde bei mir mit 59 Jahren eine Hauptstammstenose festgestellt. Entgegen dem Rat der Ärzte habe ich mich für einen Stent entschieden und nicht für den Bypass. Seitdem nehme ich 20mg Atorvastatin und Blutverdünner. Ich muß noch erwähnen, dass ich ein Leben lang schon Ausdauersport treibe, nicht übergewichtig bin, nicht rauche, mich halbwegs gesund ernährt habe und mein LDL-Wert immer zwischen 90-120 mg/dl lag. Nach dem Eingriff fühlte ich mich sofort viel besser und war wieder so belastbar wie vor ein paar Jahren. Nach ca. 6 Wochen Einnahme von Atorvastatin stellten sich dann aber die ersten Nebenwirkungen ein: Müdigkeit, nächtliches Herzrasen, Schlaflosigkeit und tagsüber sehr müde. Auch eine Reduzierung auf 10mg Atorvastatin brachte keine Linderung. Seit ca. 2 Monaten kamen auch noch leichte Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck und Gleichgewichtstörungen hinzu. Meinem Arzt fällt dazu nichts anderes ein, als zusätzlich „Pillen“ gegen die Nebenwirkungen zu verschreiben. Somit habe ich für mich entschieden, keine Statine mehr zu nehmen. Nach ca. 5 Tagen hatte ich keine Nebenwirkungen mehr. Auch der Blutdruck ist jetzt fast wieder im Normbereich. Gleichzeitig habe ich meine Ernährung radikal umgestellt. Kein Alkohol, Finger weg von Lebensmitte die Zucker und Fett enthalten, hin zu Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und Lebensmittel die bekannt sind Cholesterin zu „senken“. In 8 Wochen werde ich wieder mein Cholesterin prüfen lassen. Mit den Statinen hatte ich einen LDL-Wert von ca. 50ml/dl. Mal sehen was mit der Ernährungsumstellung jetzt dabei rum kommt. Für mich steht aber jetzt schon fest, dass ich lieber ein paar Jahre weniger lebe, dafür mit mehr Lebensqualität.

Stephan sagte am 03.05.2022:
Ich hatte in 02/21 mit 51 Jahren und BMI 28 einen Hinterwandinfarkt, zwei kurzstreckige Stenosen in RCA und Riva wurden mittels DES versorgt. Mit 20 mg Atorvastatin und ASS /Brilique 90 entlassen und zur Reha. Dort wollte man schnelle Erfolge erzielen und steigerte die Dosis auf 40 mg + Verstärker (Atorimib)
Bei den Vorträgen während der Reha wurden die Statine derart in den Himmel gehoben, das ich sie lange Zeit nicht verdächtigte. Nach ca. 1 Monat begannen nächtliche Episoden, Herzwummern mit Kreislaufschüben, Schweißausbrüchen , Schüttelfrost, Übelkeit. Diese Episoden gingen meist über
2-3 h. Ich brauchte den ganzen Tag um mich für die nächste Nacht zu erholen.
Wegen guter Werte wurde dann die Dosis in 9/21 auf 10/20 mg reduziert. Seitdem lebte ich wieder.
Dennoch blieben mir nächtliche Herzirritationen erhalten, welche mich selten durchschlafen ließen.
Nun hatte ich aus anderen Gründen beschlossen die Statine für 2-3 Wochen zu pausieren …
Alles weg!!!
Ich bin Stinksauer, auf mich!! Auf Ärzte, die nicht mal die Möglichkeit in Betracht gezogen haben, obwohl das Problem bekannt ist, und ich war bei einigen von Ihnen!
Eine einjährige Odyssey wegen Cholesterinsenker ???!
Alle bekommen beinahe die gleichen Medikamente, aber habt ihr schon mal einen Schuster gesehen der nur einen Hammer hat? Jeder Patient benötigt eine individuelle Einstellung aber das wäre zu teuer. Also wird der Hammer genommen „Einer für Alles“ !!! Und die Krankenkasse bezahlen
artig, solange das Kosten/Nutzen Verhältnis stimmt. Das einige Patienten unter dieser Methode leiden, spielt dann eine zu vernachlässigende Rolle und wird von der Gemeinschaft getragen.
Sucht euch einen Lipidologen und findet die Ursache zum Beispiel Lipoprottein (a) !
Mein Mitgefühl ist bei jedem von Euch .

soissesnicht sagte am 21.05.2022:
Hej, ich bin euch allen sehr dankbar für eure Beschreibungen, was Statine alles beeinflussen und unser Leben made machen können. Bin Betroffene und hatte ja keine Ahnung!!!!! Seit 18 Monaten schiebe ich die Alleinschuld für meine Körper- und Seelenprobleme der sog. Anti-Hormon-Therapie zu (die klar auch einen Anteil haben kann…), die ich als Krebstherapie angesagt bekam…. und für lange Jahre keine Alternative sehe. Aber zu den Statinen fällt mir jetzt so einiges ein… so z. B., ob ein LDL-Wert von nie mehr als 170 wirklich dieser umgreifenden Tabletteneinnahme bedarf, ob mein Hyperblutdruck (z.Zt. in medikalem Zustand = 120 : 70) wirklich primär ist oder doch mal nach anderen Ursachen geguckt werden muss…. also: danke euch! Ich mache mich auf den Weg!

Inge sagte am 08.06.2022:
Hallo, liebe Betroffene. Bin ganz zufällig auf diese Seite gestoßen und finde mich plötzlich mit meinen Problemen wieder.
Ich bin 74 Jahre alt, nahm seit Januar 21 Atorvastatin 20 mg wegen leichter Ablagerungen in der Halsschlagader. Das 1. Vierteljahr war problemlos. Dann ging es nachts mit Schmerzen in den Beinen los, so stark, dass ich schließlich teilweise Iboprofen genommen habe. Beim Gehen habe ich mich unsicher gefühlt, habe Schulter- und Rückenverspannungen bekommen, teilweise das Gefühl gehabt, ich bekomme zu wenig Luft.
Meine Hausärztin meinte, mit dem Statin kann das bei der Dosierung nichts zu tun haben. Man könne nur leichte Schmerzen bei Belastung wie Muskelkater haben.
Habe trotzdem darauf bestanden, ein anderes Statin zu nehmen. Nach 3-wöchiger Pause ( die Beschwerden waren nach einigen Tagen wesentlich besser) habe ich dann Rosuvastatin 5 mg genommen, in der Hoffnng, mich mit dieser geringen Dosis einschleichen zu können. Was ist passiert? Schon nach 10 Tagen ging der ganze Spuk wieder los. Nachts starke Schmerzen. Inzwischen tun mir alle Gelenke, die schon mal angeschlagen aber wieder ok waren, weh. Ich habe auch tagsüber schwere Beine, bekomme beim Spazierengehen Luftprobleme. Ich habe jetzt die Statine abgesetzt, mit schlechtem Gewissen. Mit dem Satz meiner Hausärztin im Kopf: „Sie müssen entscheiden, ob Sie Muskelschmerzen aushalten wollen oder einen Herzinfarkt riskieren wollen.“ Tja, was tun? Bin sehr verunsichert. Habe aber im August einen Termin bei Kardiologen. Bin auf seine Meinung gespannt.

Schmerzgeplagte sagte am 13.06.2022:
Hallo,
muss auch Statine wegen Stents nach NSTEMI nehmen und fühle mich immer unwohler. So wie viele hier schreiben, leide ich an Schmerzen in den Muskeln und Gelenken. Fühle mich schlapp und vieles mehr, habe allerdings noch eine Anämie und so ist es schwierig, wovon kommen meine Symptome, da ich auch noch PPI, Blutverdünner und ein Blutdruckmittel nehmen muss. Seit nun zehn Tagen werden meine Beschwerden immer schlimmer, obwohl ich schon Eiseninfusionen bekommen habe und die Blutwerte besser geworden sind.So habe ich vor einigen Tagen das Statin abgesetzt. Leider verstärken sich meine Schmerzen noch. Kann natürlich auch noch von den anderen Medikamenten kommen, die kann ich allerdings überhaupt nicht weglassen. So wie hier viele schreiben, hat man einfach keine Lebensqualität mehr.

Sandra sagte am 22.06.2022:
Ich kann nur bestätigen , habe Statine die letzten 14 Monaten eingenommen, dazwischen noch Brustkrebs gehabt mit chemo Operation und strahlentherapie meine Nebenwirkungen während der ganzen Zeit, Schwindel Benommenheit, Müdigkeit grosse schlafprobleme , Übelkeiten habe die Statine vor 4 Tagen abgesetzt und fühle mich jetzt schon besser

Kati sagte am 26.06.2022:
Ich nehme seit 3 Monaten Rosuvastatin und seit einigen Wochen, ganz schleichend hat es angefangen, Muskel- und Gelenkschmerzen am ganzen Körper. Ich habe das Gefühl, dass ich in beiden Armen eine wahnsinnige Sehnenscheidentzündung habe, werde immer schwächer und teilnahmsloser. Wache nachts vor Schmerzen auf. Alles Dinge, die ich so nicht kenne, sonst war ich immer in Bewegung, mit dem Fahrrad zur Arbeit, Gartenarbeit, Hobbys. Das ist gerade alles eine Qual. Ich habe die Tabletten jetzt vor 3 Tagen abgesetzt. und hoffe der Schmerz lässt nach. Es ist so keine Lebensqualität. Ich habe das alles sehr lange mit meiner Ärztin diskutiert, meine Angst vor den Nebenwirkungen. Jetzt werde ich es noch mal mit Kapseln mit Rotem Hefereis versuchen, aber Rosuvastatin werde ich nicht mehr nehmen. Lieber ein paar Jahre weniger als unter diesen Umständen.
Es muss doch auch was erfunden werden, dass nicht so schädlich ist. Wenn es so eine Volkskrankheit ist. Wenn es so bleiben würde, ich bin selbständig, wie soll ich meinen Job machen? Dieses Wochenende habe ich vorallem ganz ruhig auf dem Sofa gelegen und Hörbücher gehört, damit der Schmerz in den Armen aufhört. Aber noch ist es nicht besser.
Ich wünsche allen gute Besserung! Und bin froh, das alles zu lesen. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich mir alles einbilde und eine Depression bekomme. Aber es kommt vom Körper her, der mich lahmlegt. von den Schmerzen, der daraus folgenden Schlaflosigkeit und der körperlichen und geistigen Schwäche. Sogar Gespräche mit Freunden wurden mir zuviel. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen!

Sabine sagte am 06.07.2022:
Nach 10 Jahren Simvastatin 20 mg abends mit Schlaflosigkeit und steten Alpträumen hatte ich mich in mein Schicksal ergeben bei guter Senkung des LDL. Nachdem aber dann nach sportlichen Betätigungen nächtliche Muskelkrämpfe dazukamen, habe ich diese zunächst nicht auf Simvastatin zurückgeführt und, siehe da, bei einer kurzen Simvapause, waren sämtliche Beschwerden weg, nebst zeitweiligem Schwindel. Natürlich ist das LDL innerhalb von Wochen wieder angestiegen, so dass ich
einen Therapieversuch mit Rosuvastatin 5 mg startete. Während der ersten Woche keinerlei Beschwerden, aber dann zunehmende Kopfschmerzen, Schwindel, extreme Schwäche. Ich brauchte 2 Wochen nach dem Absetzen bis die Nebenwirkungen wieder abklangen. Jetzt bin ich ratlos. Vielleicht halte ich mich an die ehemalige Obergrenze des Cholesterins von noch 260mg% aus den achtziger Jahren, damals wäre ich nicht behandlungsbedürftig gewesen. Eine Ultraschalluntersuchung der Halsarterien soll mich vor weiteren Statinversuchen erst mal über den Zustand meiner Gefäße bzw. das Ausmaß der Arteriosklerose informieren.


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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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