Triflupromazin

NeuroleptikaPsychopharmaka

Wirkung

Einordnung unter: Neuroleptika, Psycholeptika, Antipsychotika.
Wirkstoff: Triflupromazin
Wirkung auf Organismus: antipsychotisch, antiemetisch

Medikamente, die den Wirkstoff Triflupromazin enthalten: Psyquil.

Triflupromazin war als Antipsychotikum und Antiemetikum im Einsatz. Es ist seit 2003 in Deutschland nicht mehr im Handel (ehemaliger Handelsname: Psyquil®).

Mögliche Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen bei Triflupromazin: Hypotonie (Blutdruckabfall), AV-Block, Mundtrockenheit, Harnverhalt, Krampfanfall – extrapyramidalmotorische Nebenwirkungen bei Triflupromazin: Bewegungsunruhe, Dystonien, Frühdyskinesien, Spätdyskinesien, Parkinsonoid. Psychische Nebenwirkungen bei Triflupromazin: Unruhe, Gefühlsverarmung, Antriebsstörung, Psychische Abhängigkeit. Organische Nebenwirkungen bei Triflupromazin: Schädigung von Leber und Nieren.

Warnhinweise

Sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden (Triflupromazin ist plazentagängig, rascher übergang auf Feten; Hyperreflexie, Gelbsucht, extrapyramidale Symptome, Entzugserscheinungen und Fehlhaltungen der Extremitäten bei Neugeborenen, deren Mütter in der Schwangerschaft mit Neuroleptika behandelt wurden;).
Während der Stillzeit nicht anwenden.

Gegenanzeigen: Intoxikation durch Alkohol und Medikamente (Opioide, Hypnotika und Psychopharmaka); toxische Psychosen und komatöse Zustände, erhebliche Leberinsuffizienz, schwerer Leberschaden, Kinder unter 3 Jahren, Koma – komatöse Zustände, Blutbildungsstörung, Überempfindlichkeit gegen Triflupromazin oder andere Inhaltsstoffe.
Anwendungsbeschränkungen bei: Alter über 65 Jahre, orthostatische Hypotonie, schwere Leberfunktionsstörung, Arteriosklerose, Darmstenose, schwere Depression, schwere Hypotonie, Engwinkelglaukom, Epilepsie, Glaukom, Harnverhaltung, Herzkrankheit, Krampfanfälle in der Anamnese bzw. neurologisch erkennbare subkortikale Hinschäden, organischer Hirnschaden, Lungenemphysem, Lungenödem, Asthma bronchiale, chronische Atemstörungen, Magenausgangsstenose, Pylorusstenose, malignes neuroleptisches Syndrom in der Vorgeschichte, Mammatumor (Prolaktin-abhängiger) und andere prolaktinabhängige Tumoren, Niereninsuffizienz, Nierenschaden, chronische Obstipation, Parkinson-Syndrom und andere Stammhirnerkrankungen, Phäochromozytom : Rebound-Hypertonie, Pneumonitis, Prolaktinom – prolaktinabhängige Tumoren, Prostatahyperplasie mit Restharnbildung, Reye-Syndrom, längere Sonnenexposition, Stammhirnprozess, Thrombose, Zerebralarteriensklerose.



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