Alemtuzumab (Lemtrada)

Antineoplastische Mittel – monoklonale Antikörper – Immuntherapie

Alemtuzumab ist ein monoklonaler Antikörper, der bei MS und Leukämie eingesetzt wird. Einordnung: Antineoplastische und immunmodulierende Mittel, Antineoplastische Mittel, Andere antineoplastische Mittel, Monoklonale Antikörper. Handelsname ist Lemtrada. ATC-Code ist L01XC04.

Leukämie-Medikament hoch wirksam bei MS

Zwei neue Studien zeigen, dass das Leukämiemedikament Alemtuzumab langfristig bei Multiple Sklerose effektiver ist als die übliche Behandlung mit Interferon Beta.

Alemtuzumab wirksamer als Interferon Beta

Im Vergleich mit Interferon Beta reduzierte das Leukämiemedikament Alemtuzumab die Rückfallrate um die Hälfte, sagen die Forscher.

Alemtuzumab wird schon seit zwei Jahrzehnten verwendet, um Multiple Sklerose zu behandeln, aber es ist nie hierfür genehmigt worden.

Das Medikament reduzierte nicht nur die Rückfälle, sondern verbesserte auch die Einschränkungen bei einigen Patienten, die mit MS verbunden sind wie: Verlust der Koordinierung oder Schwierigkeiten zu gehen.

Anhaltende Wirkung in MS Studie

Daten aus einer weiteren Studie zeigen die langfristige Wirksamkeit des Multiple Sklerose Medikaments Lemtrada, verkündet der französische Pharmahersteller Sanofi.

Geringe Rückfallraten von Alemtuzumab

Alemtuzumab

Alemtuzumab

Interim Daten der ersten 12 Monate der Erweiterungsstudie zeigten, dass die Rückfallraten und das Fortschreiten der Behinderung unter den Patienten, die vorher mit Lemtrada (Alemtuzumab) behandelt worden waren, niedrig waren, bei beiden zweijährigen Phase III Studien CARE-MS I und CARE-MS II.

Nach dem ersten Jahr der Behandlung brauchten mehr als 80% der Patienten keine Weiterbehandlung mit dem Medikament mehr, und mehr als die Hälfte blieb rückfallfrei im ersten Jahr der Studie, sagte Sanofi.

Die Daten „sprechen wirklich für Lemtradas einzigartigen Ansatz die Krankheit anzugehen“, sagte Michael Panzara von Genzyme.

Lemtrada ist ein Medikament mit dem Wirkstoff Alemtuzumab. Es ist ein monoklonaler Antikörper und hatte vorher den Namen MabCampath. Das Medikament wird von der Firma Genzyme Europe BV hergestellt/vertrieben.

Lemtrada ist ein injizierbarer monoklonaler Antikörper, der schon für die Behandlung von Leukämie unter dem Markennamen Campath zugelassen ist.

Genzyme hat in Europa und den USA Anträge eingereicht, um Lemtrada für die Behandlung von multipler Sklerose vermarkten zu dürfen.
© arznei-news.de – Quelle: University of Cambridge, Nov. 2012; Sanofi, März 2013

CHMP-Zulassung(sempfehlung) für Multiple Sklerose

Das CHMP hat empfohlen Lemtrada mit dem Wirkstoff Alemtuzumab, für die Behandlung von Multiple Sklerose zuzulassen.

Indikationsempfehlung für Multiple Sklerose

Lemtrada mit der aktiven Substanz (Alemtuzumab) ist von der Firma Genzyme Europe BV vom Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde zur Zulassung für die Behandlung von multipler Sklerose empfohlen worden.

Indiziert werden soll Lemtrada für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmiger multipler Sklerose (RRMS) mit aktiver Erkrankung, die durch klinische oder bildgebende Verfahren definiert wurde.

Alemtuzumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der bereits als MabCampath auf dem Markt war, aber freiwillig wieder vom Markt genommen wurde.

Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Lemtrada sind:

  • Infusionverbundene Reaktionen (wie Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Übelkeit, Urtikaria, Hautausschlag, Juckreiz, Fieber und Müdigkeit), Infektionen der oberen Atemwege,
  • Harnwegsinfektionen,
  • potenziell ernste Autoimmun-Störungen, z.B. Autoimmunreaktion gegen die Schilddrüse,
  • Lymphopenie und
  • Leukopenie.

Zusätzliche Nebenwirkungen in Bezug auf die Schilddrüse (einschließlich Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse oder Struma
und Autoimmunerkrankungen) wurden häufig beobachtet bei Patienten, die mit Alemtuzumab behandelt wurden.

Patienten, die Alemtuzumab nehmen, müssen streng überwacht werden.

EU-Zulassung bei Multiple Sklerose

Sanofi/Genzyme haben bekanntgegeben, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung für Lemtrada (Alemtuzumab) genehmigt hat.

Lemtrada ist indiziert bei der Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RRMS – relapsing remitting multiple sclerosis) mit aktiver Erkrankung.

Lemtrada/Alemtuzumab 12 mg hat ein neuartiges Dosier- und Verabreichungsschema mit zwei jährlichen Behandlungszyklen. Die erste Verabreichung von Lemtrada geschieht durch intravenöse Infusion an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, und die zweite an drei aufeinanderfolgenen Tagen 12 Monate später.

Die häufigsten Nebenwirkungen von Alemtuzumab/Lemtrada sind

  • Infusion-assoziierte Reaktionen,
  • Infektionen (obere Atemwege und der Harnwege),
  • Lymphopenie und
  • Leukopenie.

Es können schwere Autoimmunerkrankungen bei Patienten unter Lemtrada auftreten.
Ein umfassendes Risikomanagement-Programm wird die frühe Erkennung und Behandlung dieser Autoimmunereignisse unterstützen.
© arznei-news.de – Quelle: Sanofi, Sept. 2013

Behandlungseffekte mehr als fünf Jahren bei RRMS

10.10.2015 Neue Fünfjahres-Untersuchungsdaten der Erweiterungsstudie von Genzyme zeigen, dass Lemtrada bei Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) die Behandlungseffekte über fünf Jahre erhalten konnte.

Bei Patienten mit RRMS konnte die aktive Substanz Alemtuzumab in zwei Phase-III-Studien (CARE-MS I und CARE-MS II) während der Zwei-Jahres-Studien beobachteten Effekte weitere drei Jahre in der Verlängerungsstudie halten. Nach den ersten zwei Behandlungskuren in den Zulassungsstudien, die zu Beginn und nach 12 Monaten eingenommen wurden, erhielten 68% der Lemtrada-Patienten aus CARE-MS I und 60% aus CARE-MS II keine zusätzlichen Verabreichungen des Wirkstoffes während der folgenden vier Jahre.

Die bei den Patienten, die Alemtuzumab in CARE-MS I und CARE-MS II erhielten, beobachteten geringen jährlichen Schubraten wurden von Jahr drei bis Jahr fünf gehalten. Auch im Jahr fünf erlebten 80% und 76% der Patienten in CARE-MS I und CARE-MS II keine Verschlechterung der Behinderungsprogression. Im Jahr fünf zeigten 33% und 43% der Patienten Verbesserungen beim Expanded Disability Status Scale (EDSS) Wert verglichen mit der Baseline.

Im Jahr fünf zeigten Lemtrada-Patienten eine Verlangsamung des Verlusts an Gehirnvolumen. Im Jahre drei, vier und fünf war der mediane jährliche Gehirnvolumenverlust unter Alemtuzumab -0,20 Prozent oder weniger, was niedriger war als das, was während der zweijährigen Zulassungsstudien beobachtet wurde.

In jedem der Jahre drei, vier und fünf zeigten die meisten Patienten keine Anzeichen von MRI Krankheitsaktivität.
© arznei-news.de – Quelle: Genzyme, Okt. 2015

Behandlungeffekte für mehr als 6 Jahre bei schubförmiger Multipler Sklerose

18.09.2016 Sanofi hat positive neue sechsjährige Untersuchungsdaten aus der Fortsetzungsstudie zu Lemtrada (Alemtuzumab) mit Patienten mit schubförmig remittierender MS (Relapsing Remitting MS; RRMS) veröffentlicht.

Bei mit Alemtuzumab behandelten RRMS-Patienten in den CARE-MS Phase-III-Zulassungsstudien konnten die unten beschriebenen Effekte in den Zwei-Jahres-Studien beobachteten Auswirkungen vier weitere Jahre in der Verlängerungsstudie beibehalten werden.

Mehr als 90 Prozent der behandelten Patienten wurden in die Verlängerungsstudie übernommen. Diese Patienten bekamen eine weitere Behandlung mit Lemtrada in der Verlängerung, wenn sie mindestens ein Rezidiv oder mindestens zwei neue Läsionen zeigten.

  • Die niedrigen jährlichen beobachteten Schubraten bei Patienten, die das Medikament in den Phase-III-Studien CARE-MS I (0,16) und CARE-MS II (0,28) erhielten, blieben während der Verlängerung bestehen (0,12 und 0,15 im 6. Jahr).
  • Im 6. Jahr wurden bei 77 Prozent bzw. 72 Prozent der Patienten, die das Arzneimittel in CARE-MS I und CARE-MS II erhielten, keine Verschlechterung der Behinderung beobachtet – gemessen mit Expanded Disability Status Scale (EDSS).
  • Im 6. Jahr zeigten 34 Prozent bzw. 43 Prozent der Patienten in CARE-MS I und CARE-MS II eine Verbesserung beim EDSS-Wert von mindestens sechs Monaten im Vergleich mit der Baseline der Vorbehandlung.
  • Im 6. Jahr zeigten die mit Alemtuzumab behandelten Patienten eine Verlangsamung der Hirnatrophie in CARE-MS I und II. In den Jahren drei bis sechs betrug der mittlere jährliche Hirnvolumenverlust -0,20 Prozent oder weniger, was niedriger war als das, was bei den behandelten Patienten während der zweijährigen pivotalen Studien beobachtet wurde.
  • In den Jahren drei, vier, fünf und sechs zeigten die meisten Patienten keine Anzeichen von MRT-Krankheitsaktivität.
  • Im 6. Jahr war die jährliche Inzidenz der meisten Nebenwirkungen während der Fortsetzungsstudie vergleichbar oder reduziert im Vergleich zu den Zulassungsstudien. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen der Schilddrüse war am höchsten im dritten Jahr und sank danach.

© arznei-news.de – Quelle: Sanofi, Sept. 2016

Multiple Sklerose: Verbesserung bei Denkfähigkeit und Ataxie

14.10.2016 Laut einer in der Fachzeitschrift Neurology veröffentlichten Studie der Queen Mary University of London kann Alemtuzumab (Handelsname Lemtrada) bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) Denkfähigkeiten und Ataxie verbessern.

Das Medikament wird bei rezidivierender Multipler Sklerose eingesetzt, der häufigsten Form der Erkrankung, bei der Symptome zwischen plötzlicher Verschlechterung und Remission wechseln.

Vergleich mit Interferon beta-1a

Für die Studie wurden Personen mit rezidivierender Multipler Sklerose, die zuvor nicht gut auf mindestens ein anderes MS-Medikament ansprachen, entweder mit dem monoklonalen Antikörper Alemtuzumab (426 Personen) oder dem Medikament Interferon beta-1a (202 Personen) behandelt.

Die Forscher erfassten das Niveau der Behinderung zu Beginn der Studie und erneut alle drei Monate für zwei Jahre. Am Ende der Studie hatten sich fast 28 Prozent der Patienten mit Multipler Sklerose, die Alemtuzumab erhielten, um mindestens einen Punkt bei der Behinderung auf einer Bewertungsskala von 0 – 10 verbessert, verglichen mit 15 Prozent bei den Patienten, die Interferon erhielten.

Mit Lemtrada behandelte Patienten demonstrierten auch eine Verbesserung der kognitiven Funktionen (Denkfähigkeiten) um das 2,5-fache im Vergleich zu den Patienten, die mit Interferon behandelt worden waren, und verbesserten mit mehr als doppelter Wahrscheinlichkeit die Fähigkeit, sich ohne Zittern oder ungelenke Bewegungen (Ataxie) zu bewegen.

Studienautor Dr. Gavin Giovannoni sagte zu den Befunden, dass die Vorteile des Medikaments, wenn bestätigt, gegen die Risiken abgewogen werden müssten, die schwere und selten tödliche Autoimmun-Probleme sowie Infusionsreaktionen beinhalten können.
© arznei-news.de – Quelle: Neurology – DOI: 10.1212/WNL.0000000000003319, Okt. 2016

Behandlungseffekte bei Patienten mit rezidivierender Multipler Sklerose über sieben Jahre hinweg beibehalten

23.04.2018 Sanofi Genzyme berichtet, dass mit Lemtrada (Wirkstoff Alemtuzumab) behandelte Patienten mit rezidivierender remittierender Multipler Sklerose (RRMS) die Behandlungseffekte auf die Krankheitsaktivität über einen Zeitraum von sieben Jahren aufrechterhalten konnten laut den Daten aus der Verlängerung zweier Zulassungsstudien.

Unter den mit Lemtrada behandelten RRMS-Patienten in den zweijährigen CARE-MS-Zulassungsstudien haben 80 Prozent (n=299) von CARE-MS I und 73 Prozent (n=317) von CARE-MS II die Langzeitbeobachtung bis zum siebten Jahr abgeschlossen. Die wichtigsten Ergebnisse sind

  • Nach den ersten beiden Behandlungskursen von Alemtuzumab, die die Patienten bei Studienbeginn und 12 Monate später erhielten, erhielten 59 Prozent (n=206) der Lemtrada-Patienten von CARE-MS I und 47 Prozent (n=185) von CARE-MS II in den folgenden sechs Jahren keine weitere Behandlung. Die Patienten erhielten entweder eine Nachbehandlung mit Alemtuzumab oder eine Behandlung mit einer anderen krankheitsmodifizierenden MS-Therapie.
  • Die jährlichen Rückfallraten bei Patienten, die Lemtrada in CARE-MS I (0,18) und CARE-MS II (0,26) erhielten, blieben während der gesamten Verlängerung niedrig (0,13 und 0,14 im siebten Jahr).
  • Im siebten Jahr erlitten 74 Prozent bzw. 69 Prozent der mit Alemtuzumab behandelten Patienten von CARE-MS I bzw. CARE-MS II keine bestätigte Verschlechterung der Behinderung; 37 Prozent bzw. 44 Prozent erreichten eine bestätigte Verbesserung der Behinderung.
  • Im siebten Jahr erreichten Patienten, die Lemtrada in CARE-MS I und II erhielten, eine Verlangsamung des Hirnvolumenverlustes. In den Jahren drei bis sieben lag der mittlere jährliche Hirnvolumenverlust bei -0,20 Prozent oder weniger und damit unter dem, was bei den mit Lemtrada behandelten Patienten während der Zulassungsstudien beobachtet wurde (CARE-MS I: -0,59 Prozent im ersten Jahr; -0,25 Prozent im zweiten Jahr; CARE-MS II: 0,48 Prozent im ersten Jahr; -0,22 Prozent im zweiten Jahr).
  • In jedem Jahr bis zum siebten Jahr zeigten die meisten Patienten keine Hinweise auf eine MRT-Erkrankungsaktivität (CARE-MS I: 66 – 77 Prozent; CARE-MS II: 67 – 76 Prozent).
  • Im siebten Jahr war die jährliche Inzidenz der meisten unerwünschten Ereignisse während der Verlängerung im Vergleich zu den Zulassungsstudien vergleichbar oder reduziert.

© arznei-news.de – Quellenangabe: Sanofi Genzyme

Rezidivierende remittierende Multiple Sklerose – Acht-Jahres-Daten

10.10.2018 Patienten mit rezidivierender remittierender Multipler Sklerose, die Lemtrada (Alemtuzumab) von Sanofi erhielten, erreichten nach Angaben zweier Phase-3-Studien über einen Zeitraum von acht Jahren weiterhin Auswirkungen der Behandlung auf die Krankheitsaktivität.

Unter den Patienten, die in den zweijährigen Studien mit Lemtrada behandelt wurden, absolvierten 77 Prozent (n=290/376) aus einer der Studien CARE-MS I und 69 Prozent (n=300/435) aus der zweiten Studie CARE-MS II ein Langzeit-Follow-up bis zum achten Jahr. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:

  • Nach Erhalt der ersten beiden Lemtrada-Kurse erhielten 56 Prozent (n=197) der Lemtrada-Patienten von CARE-MS I und 44 Prozent (n=172) von CARE-MS II, die in die Verlängerung eintraten, bis zum achten Jahr der Verlängerung keine weitere Behandlung. Die Patienten hatten Anspruch auf eine erneute Behandlung mit Lemtrada oder auf eine Behandlung mit einer anderen MS-krankheitsmodifizierenden Therapie.
  • Die annualisierten Rückfallraten, die bei Patienten beobachtet wurden, die Alemtuzumab in CARE-MS I (0,18) und CARE-MS II (0,26) über 2 Jahre erhielten (beide p<0,0001 im Vergleich zur Behandlung mit SC IFNB-1a), blieben während der gesamten Verlängerung niedrig (0,14 bzw. 0,18 im achten Jahr).
  • Im achten Jahr zeigten 71 Prozent (n=252) bzw. 64 Prozent (n=260) der mit Alemtuzumab behandelten Patienten von CARE-MS I bzw. CARE-MS II keine Verschlechterung der Invalidität; 41 Prozent (n=84) bzw. 47 Prozent (n=135) zeigten eine bestätigte Verbesserung der Invalidität.
  • Im achten Jahr erreichten die mit Lemtrada behandelten Patienten in CARE-MS I und II eine Verlangsamung des Hirnvolumenverlustes. In den Jahren drei bis acht lag der jährliche Hirnvolumenverlust bei -0,22 Prozent oder weniger, und -0,19 Prozent oder weniger, was niedriger war als bei den mit Alemtuzumab behandelten Patienten während der zweijährigen Zulassungsstudien (CARE-MS I: -0,59 Prozent im ersten Jahr; -0,25 Prozent im zweiten Jahr; CARE-MS II: -0,48 Prozent im ersten Jahr; -0,22 Prozent im zweiten Jahr).
  • In den Jahren zwei bis acht zeigten die meisten Patienten keine Hinweise auf Krankheitsaktivität bei der Magnetresonanztomographie (MRT) (66 – 77 Prozent in CARE-MS I und 66 – 76 Prozent in CARE-MS II, jeweils in den Jahren 2 – 8).

Nebenwirkungen bzw. unerwünschte Ereignisse

Insgesamt wurde die Inzidenz der Nebenwirkungen bzw. unerwünschten Ereignissen während der Verlängerung bis zum achten Jahr im Vergleich zu den zentralen Zulassungsstudien reduziert und ging im Laufe der Zeit zurück (CARE-MS I: 50,7 Prozent im achten Jahr gegenüber 93,6 Prozent im ersten Jahr und 84 Prozent im zweiten Jahr; CARE-MS II: 52,6 Prozent im achten Jahr gegenüber 94,7 Prozent im ersten Jahr und 92,6 Prozent im zweiten Jahr).

Die Häufigkeit von Nebenwirkungen der Schilddrüse war im dritten Jahr am höchsten (CARE-MS I: 15 Prozent; CARE-MS II: 17 Prozent) und ging danach allgemein zurück. Im achten Jahr gab es zwei Todesfälle in CARE-MS I und vier Todesfälle in CARE-MS II.
© arznei-news.de – Quellenangabe: Sanofi

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