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Nebenwirkungen von Methylphenidat (Ritalin, Concerta)

News zu Nebenwirkungen von Methylphenidat

  • 29.03.2023 ADHS: Langzeitsicherheit von Methylphenidat bei Kindern und Jugendlichen. Langzeitbehandlung mit Methylphenidat erhöhte nicht das Risiko für Wachstumsstörungen, psychiatrische oder neurologische unerwünschte Ereignisse
  • 22.08.2018 Halluzinationen und andere psychotische Symptome als Nebenwirkungen auf Methylphenidat bei Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) … zum Artikel
  • Dez. 2013 ADHS-Medikament Methylphenidat (Concerta, Daytrana, Equasym, Medikinet, Medikinet adult, Ritalin): Priapismus-Risiko – Sicherheitswarnung … zum Artikel
  • Weitere Infos, News zum Medikament Methylphenidat (Ritalin, Concerta)

Liste der möglichen Nebenwirkungen von Concerta, Medikinet, Ritalin

Mögliche Nebenwirkungen von Methylphenidat (Concerta, Equasym, Medikinet, Ritalin):

Sehr häufig

  • Schlaflosigkeit,
  • Kopfschmerzen,
  • Magenbeschwerden,
  • Appetitlosigkeit.

Häufig

  • Verstärkung der Symptome,
  • erhöhte Temperatur (Fieber),
  • Kraftlosigkeit,
  • erhöhter Blutdruck,
  • Übelkeit / Erbrechen,
  • Störungen der Verdauung,
  • Gewichtsabnahme,
  • Muskelzuckungen (sogar Tics),
  • Benommenheit,
  • emotional leicht verletzbar,
  • Müdigkeit,
  • leicht zu verängstigen,
  • depressive Störungen,
  • Nervosität,
  • Feindseligkeit,
  • auftretende Hautausschläge.

Gelegentlich bei Methylphenidat

  • Es können Schmerzen in der Brust auftreten,
  • unbeabsichtigtes Verletzen,
  • Blutungen in der Nase,
  • verstärkter Ausfall von Haaren,
  • Unwohlgefühle,
  • suizidale Tendenzen,
  • Migräne,
  • Störungen des Schlafs,
  • Störungen beim Sprechen,
  • Schwindelgefühle,
  • verstärktes Husten,
  • Juckreiz,
  • anhaltend beschleunigter Puls (Tachykardie),
  • anormale Gedanken,
  • anormale Träume,
  • Halluzinationen, psychotische Symptome, (s.a. Studie zur psychotischen Symptomen wie Halluzinationen unter M.)
  • Verwirrtheitsgefühle,
  • Krämpfe der Beinmuskeln,
  • Teilnahmslosigkeit,
  • Nesselsucht (Urtikaria),
  • Sehen von Doppelbildern (Diplopie),
  • krankhaft erhöhte Motorik,
  • Durchfall (Diarrhoe),
  • Rückhaltung des Stuhls beeinträchtigt,
  • erhöhter Appetit,
  • veränderte Miktionsfrequenz,
  • vermehrtes Vorkommen roter Blutkörperchen (Hämaturie),
  • verstärkter Harndrang.

Selten

Akkommodationsstörungen, verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, abnorme Leberfunktion z.B. Transaminasenerhöhung, Hepatitis, Palpitationen, Arrhythmien, Arthralgie, Leukopenie, Thrombopenie, Wachstumsverzögerung/Gewichtsverlust, Konvulsionen, Agitiertheit, Psychose. Angina pectoris. Priapismus (Artikel dazu hier)

Sehr selten

Hyperaktivität, Krampfanfälle, Muskelkrämpfe, choreoathetoide Bewegungen, Exazerbatorische bestehende Tics, Tourette-Syndrom, exogene Psychose (evtl. mit visuellen und taktilen Halluzinationen), depressive Gemütslage, zerebrale Arteriitis / Gefäßverschluss, malignes neuroleptisches Syndrom (MNS), hepatitisches Koma, thrombozytopen. Purpura bei Methylphenidat, exfoliatische Dermatitis, Erythema multiforme, Anämie.

Bei psychotischen Patienten evtl. Verschlimmerung von Verhaltensstörungen und Denkstörungen. Herabsetzung der Krampfschwelle. Erhöhung Ruhepuls, Erhöhung systolischer und diastolischer Blutdruck. Symptome einer Obstruktion bei Patienten mit bekannter Stenose bei Methylphenidat.

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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.