Pembrolizumab (Keytruda) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Einsatz des Medikamentes bei (s. dort): Hodgkin-Lymphom, B-Zell-Lymphom, Melanom – Schwarzer Hautkrebs, Blasenkrebs, Brustkrebs, Darmkrebs (Kolorektalkarzinom), Leberkrebs, hepatozelluläres Karzinom, Lungenkrebs (NSCLC), Kopf- und Halskrebs, Mesotheliom, Magenkrebs, Magenkarzinom, Nierenzellkarzinom, Prostatakrebs, Speiseröhrenkrebs, Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)

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Erfahrungen bei Blasenkrebs

Josima sagte am

Da ich in einer klinischen Studie vom Sponsor La Roche geprüft wurde, hatte ich als nicht nativer Patient keine Chance auf das Medikament, das auf der Seite des PD-1 Inhibitor andockenden Antikörpers, der möglicherweise nicht diese sensible Reaktion ausgelöst hätte.

Ich hoffe (nach erneut auffälligem CT/Rezidive) auf die Zulassung aller positiv in Studien getesteter monoklonaler Antikörper in Deutschland.

Mesotheliom

Dr. XY aus Z sagte am :

Mein Mann hat aufgrund seiner seit mehreren Jahren bekannten und inzwischen inoperablen Mesotheliomerkrankung (Peritoneum) im letzten Jahr 9 x Pembrolizumab verabreicht bekommen, mit dem erfreulichen Ergebnis, dass keine weiteren Tumore gewachsen sind. Wegen der starken Nebenwirkungen (starker Schwindel, Benommenheit, Übelkeit, starkes Hautjucken, Knochen- und Gelenkschmerzen, Atemnot, Kopfschmerzen) wurde die Therapie unterbrochen. Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Hautjucken, Gelenkschmerzen und zeitweise Atemnot blieben bestehen.
Ostern d.J. hatte er eine leichte Hirnblutung nach starkem Pressen beim Stuhlgang (Palladon retard 2 x täglich 8 mg führt zu Darmträgheit). Glücklicherweise konnten wir sofort ragieren und nach 8 Tagen Krhs-Aufenthalt auf einer Stroke-Unit blieb das Ganze ohne bleibende Schäden. Man stellte die Diagnose: Amyloidangiopathie und meinte, dass sich bei erhöhtem RR erneut Blutungen einstellen könnten, da die Hirngefäße sehr instabil seinen, bzw. mehrere kleine Aneurysmen erkennbar wären.
Diese Situation ergab sich ja nun erst nach der Antikörpertherapie. Mein Mann hat immer eher einen zu niedrigen, denn einen hohen RR. Kann die schlechte Situation der Hirngefäße mit der AK Therapie zusammenhängen (ggf. auch mit den diversen Chemotherapien mit 2 x 6 Zyklen Cisplatin, 2 x 6 Zyklen Carboplatin und 2 x HIPEC mit Carboplatin und Doxorubicin?
Die Erkrankung ist als Berufserkrankung von der BG anerkannt.
Schäden, bzw. die Kosten der Behandlungen, die nicht mit der Erkrankung, bzw. deren Folgen zusammenhängen, werden daher auch nicht von der BG erstattet.
Ist es möglich, allein an bildlichen Verfahren eine Amyloidangiopathie zu diagnostizieren? Könnte nicht auch eine Veränderung (evtl. Entzündung o. ä.), die mit Keytruda-Nebenwirkungen entstehen, ein solches Bild ergeben?
Wie sind Ihre Erkenntnisse in diesem Fall?

Bei Melanom, Lungenmetastasen

Richard sagte am :

Mein Erfahrungsbericht: Ich bin 45 Jahre alt, mir wurde ein Melanom 3.5 mm groß am August 2015 am linken Schulterblatt entfernt. Letztes Jahr im Dezember nach einer Kontrolle, Staging-Untersuchung wurden in der Lunge mehrere Lungenmetastasen festgestellt (mehrere kleinere und 5 Stück 5-6 mm große Tumore). Wurde durch eine Lungenbiopsie bestätigt, dass die Tumore in der Lunge vom Schwarzen Hautkrebs entstanden sind. Fing dieses Jahr am 15 Februar die Immuntherapie (Pembrolizumab) an, vier Tage später bekam ich am Hals einen 2 cm großen Lymphknoten, der wurde mir zwei Monate ( April) später entfernt. Mitte Mai hatte ich wieder meine Untersuchungen ( CT, MR, Sono ), ich war Tumorfrei. Habe 10 x Keytruda verabreicht bekommen, hatte keine Nebenwirkungen, vielleicht ein bischen Abgeschagenheit aber sonst geht es mir wirklich sehr gut. Habe im Jänner meine Ernährung umgestellt, keinen Zucker, fast kein Schweinefleisch, mehr Gemüse, fast nur Vollkornbrot (Dinkel), wenig Milchprodukte und esse viele Krebskiller zB: Himbeeren, Ingwer, Knoblauch, Kurkuma….
Mir ist bewusst, geholfen hat mir die neue Pembrolizumab-Immuntherapie, aber zur Unterstüzung des eigenen Körpers, des eigenen Immunsystem, ist eine gesunde Ernährung sicherlich auch sehr wichtig. Jetzt muss ich noch eine Untersuchung abwarten, wenn nichts gefunden wird, werde ich die Immuntherapie im September beenden.



Anonymous sagte am :

Das freut mich für sie. Das sie es geschafft haben!



Weitere Erfahrungen, Kommentare

Meickey sagte am 26.11.2018:
Mein Erfahrungsbericht: bin 57 Jahre alt und bei mir wurde Anfang 2016 Hautkrebs, linke Achselhöhle, diagnostiziert. Bin dann operiert worden und musste mich danach 1,5 Jahre lang 2 tägig, bis Ende August 2017, mit Roferon, selbst spritzen. Oktober 2017 war der Krebs wieder da und da ich bis zur nächsten Behandlung warten musste hat er (laut MRT und CT) Metastasen gebildet. Mitte Januar 2018 bekam ich dann das Medikament, Pembrolizumab (Keytruda). Im 3wöchigem Rhythmus bekam ich dann das Mittel durch die Vene verabreicht. Erste Untersuchung im April 18 waren positiv und auch die Untersuchungen im August 18 und November 18 waren überwältigend, lt. Arzt nix mehr zu sehen, weder im Kopf noch sonst wo. Ich war paff.
Nebenwirkungen waren bei mir: am Anfang etwas Durchfall und Schüttelfrost. Da alles gut schien bin ich Mai 18 wieder Arbeiten gegangen, mit dem Resultat das ich mir einen Virus einfing und kräftig an Gewicht verlor (Durchfall, Erbrechen, Fieber, Kraftlosigkeit, keinen Hunger). Ich bekam dann Tabletten (nur jeden Tag eine halbe) das Wohlbefinden und der Appetit kam langsam wieder. Leider kamen meine Kräfte nicht mehr wieder so wie ich das wollte und man muss ganz schön kämpfen. Am Ende jeder Behandlung bin ich groggy und muss mich ausruhen, aber es gab auch Tage da war ich richtig gut drauf. Meine Empfehlung keinen Stress. Auch wenn ich das Ende der Behandlung entgegenfiebere ( ich bin langsam am Ende meiner Kräfte) würde ich lieber heute wie morgen aufhören. Doch mein Arzt ist anderer Meinung. Was meint ihr, wäre froh über Meinungen von Betroffenen. (Geht auch ums finanzielle).
Ich würde das Medikament weiterempfehlen.Danke


Glückskind-70 sagte am 05.03.2019:
Guten Tag.
Hier meine persönliche Erfahrung mit dem Medikament – Pembrolizumab –
Zu meiner Person:
Ich bin weiblich und vor 15 Monaten, im Alter von 47,5 Jahren an kleinzelligem Lungenkrebs, mit Metastasen im Gehirn und in der re.Nebenniere – also im Stadium 4 – erkrankt.
Nach der Diagnose und der genauen Bestimmung der Krebsart, bekam ich einen “Chemo-Baum” mit Cisplatin.
Kurz darauf bekam ich die Nachricht, dass ich für das Medikament “Pembrolizumab” geeignet bin – was nicht immer der Fall ist.
Ich weiß, dass es sich wie eine erfundene Erfolgsgeschichte anhört aber nach dem 3 od. 4 Zyklus war der Tumor in der Lunge von ursprünglich 7,5 cm auf ca. 2;5 cm verkleinert, so dass ich dann doch noch operiert werden konnte.
Doch das größte Wunder sollte erst noch kommen….
Der Histologische Befund ergab:
Das in dem entfernten Gewebe keine Tumor Zellen mehr gefunden wurden.
Auch das entfernte Gewebe der Nebenniere war unauffällig.
Die Metastase im Gehirn wurde als 1. OP in 03/18 entfernt und ist bisher nicht wieder gekommen.
Das Medikament bekomme ich aber vorläufig noch im 4 Wochen Rhythmus,für ca. 2 Jahre.
Nebenwirkungen habe ich bisher keine oder nur gering.Ich bin so dankbar für dieses Medikament!!!Ich drücke euch die Daumen, dass es euch auch hilft!Forschung, Ärzte, Pflegepersonal …..
Dankeschön an alle!


Anonymous sagte am 26.03.2019:
Ich bekomme diese Immuntherapie über ein Jahr.Habe schwarzen Hautkrebs, dieser hat die Lunge und Leber ebenfalls angegriffen.Ich bekomme im drei Wochenrythmus die Infusion. Ich bin auch sehr dankbar.Meine Nebenwirkungen sind bis jetzt: Hautjucken, frieren, ab und zu leichte Kopfschmerzen. Das Hautjucken ist oft unerträglich, aber ich ertrage es.Es kann sein, ohne diese Behandlung wäre ich schon gestorben.


Glück-Zufall sagte am 27.04.2019:
Ist halt blöd, da man nicht weis wieviele keine Erfahrungen schreiben können.
Ich habe bis jetzt auch Glück 56 Jahre Lungenkrebs 3 mal Pembrolizumab Tumor auf der Lunge minus 3 cm. Habe keine Methastasen……….fast keine Nebenwirkungen…..Danke an meinem Onkologen und alle die sich mit mir beschäftigt haben.


Stille Sille sagte am 13.07.2019:
Hallo Zusammen,
bei mir wurde August 2018 Lungenkrebs festgestellt. Dieser hatte schon gestreut. Zum Glück hatte ich durch die Metastase an der Nebenniere wahnsinnige Schmerzen am Rücken, so dass der Krebs festgestellt wurde. Ich bekam auch gleich Chemo plus PEMBROLIZUMAB.
Mein Lungentumor sowie die Metastase schrumpfte merklich,so dass ich Dezember 2019 operiert werden konnte.
Die Biopsie bestätigte keine bösartige Zellen mehr. Ich konnte es nicht glauben.
Für 2 Jahre,alle 3 Wochen wird die Behandlung fortgesetzt.
Natürlich habe ich auch Nebenwirkungen. Starker Durchfall, Knochenschmerzen und noch anderes…
Aber, letztendlich darf ich durch dieses Medikament weiterleben.
Ich habe einen super Arzt, der mich dabei begleitet. Danke MVZ G.
Viel Erfolg ALLEN Erkrankten.


Melli sagte am 07.11.2019:
Hallo zusammen,
Ich bin 22 weiblich und habe seit einem Jahr die Diagnose malignes Melanom das auch in die Lymphknoten gestreut hat.
Anfangs bekam ich nach den OP’s Nivolumab da ich das aber so schlecht vertragen habe und auch eine allergische Reaktion darauf entwickelt habe wo ich mehrmals täglich umgekippt bin und mein Herz-Kreislauf-System stark drunter litt wurde die Therapie abgebrochen. Nach dem nächsten Kontroll ct Anfang dieses Jahres wurden weitere neue Metastasen gefunden die operativ entfernt wurden anschließend bekam ich 1 Monat Bestrahlung und die Therapie mit pembrolizumab wurde begonnen. Ich gehe mittlerweile zwar wieder in einem Minijob (30 Stunden im Monat) arbeiten habe aber mit einigen der Nebenwirkungen stark zu kämpfen. Am meisten zu schaffen macht mir die dauerhafte Müdigkeit an arbeitsfreien Tagen schlafe ich tagsüber teilweise 18 Stunden und bin dann immer noch nicht fit wenn ich dazwischen wach bin habe ich so starken Juckreiz an der ganzen Haut dass ich mir manchmal am liebsten die Haut abziehen oder abkratzen will auch die Selbstheilung der Haut hat stark abgenommen schon bei leichtesten Kratzern (zb von meiner Katze) oder kleineren Schürf/Schnitt-Wunden (zb beim rasieren der Beine) habe ich oft wochenlang eine nässende nicht zu heilende Wunde die sich oftmals dann auch noch entzündet und schmerzt. Die Ärzte konnten gegen die Nebenwirkungen bisher nix machen und da ich nach den op’s und der Bestrahlung keine krebszellen mehr hatte können Sie mir auch nicht sicher sagen ob die Therapie irgendwas bringt. …..Wenn das nächste ct unauffällig ist werde ich die Therapie wahrscheinlich abbrechen da ich aktuell mehr Nebenwirkungenals positive Auswirkungen habe.



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