Alectinib (Alecensa) Erfahrungen, Erfahrungsberichte

Zu den News und Infos von: Alectinib (Alecensa)


bfschoeler sagte am 08/10/2016 um 19:45:
Unser Sohn (Nichtraucher) hatte beim Erkennen seiner Erkrankung schon das volle Programm (Lungenkrebs mit Kopf-, Lymphknoten-, Nieren-, Leber- und Knochenmetastasen bis zum Sprunggelenk. Mitten aus der Arbeit von Montage kommend. Über 60 Bestrahlungen, dabei auch eine Bestrahlung Kopf mit Cyberknife. Wiederaufflammen der Metastasierung im Schädel (Haupthirn und Kleinhirn) es wurde Xalcori und LDK bis zur Resistenz verabreicht, im März 2015 bekamen wir im Härtefallprogramm das Alectinib mit guten Erfolg (regelmäßig alle 3 Monate Schädel-MRT und 2x die Woche Blutkontrolle 1x jährlich GK PET CT) gegen Dezember schien die Wirkung nachzulassen, wir kombinierten Alectinib mit einer 4wöchentlichen Chemo (Carboplatin, Avistan, Alimta) auch in prozentual reduzierter Form und konnten im Juli Inaktivität bei Metastasen, Verschwinden von M. und Größenreduzierung von 30 bis 50 % in der radiologischen Auswertung feststellen. Wir verfolgen das weiter, nächstes Schädel-MRT ist noch im Oktober. Wir hoffen bei Bedarf auf ein wirksames Nachfolgemedikament von Roche oder Brigatinib von ARIAD.

E sagte am 18/05/2017 um 07:02:
Ich nehme es seit Ende März. Meine Erfahrungen:
Nebenwirkungen sind ab und zu muskelschmerzen und Verstopfung.
Und muss aufpassen bei sonnenschein. Schon der kleinste Strahl trotz Lsf verursacht Sonnenbrand und ein Stechen auf der Haut
Liebe Grüsse und gute Besserung an alle E.aus L. sagte am 31.10.2018:
Ich ..61..weiblich nehme das Medikament seit letztem Jahr..März..meine knochenmetastasen und hirnmetastasen halten wir im Griff. Die anfänglichen Nebenwirkungen..Verstopfung hat sich gelegt. Nur immer leichte muskelschmerzen..und sehr sehr starke sonnenempfindlichkeit…
Leichte ödeme in den Beinen. Gewichtszunahme..
Ansonsten gute Lebensqualität..auch ab und zu gönn ich mir sogar ein Gläschen Wein …
Hoffentlich hält die Wirkung noch lange an..meine Kontrolle verlaufen alle 3 Monate. Ausser Lungenkrebs mit Hirn Metastasen und knochenmetastasen habe ich noch Brustkrebs und schwarzenHautkrebs ..
Ein Wunder der Onkologie..das es mir noch so gut geht.

Johannes sagte am 04.04.2019:
Ich, männlich, 61 Jahre alt, Anfang Dez.2018 Diagnose Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Das MRT zeigte kleine Hirnmetastasen und Knochenmetastasen. Die Lunge sah schlecht aus.
Es wurde nach Feststellung des Zelltyps Alecensa 2 x 4 Kps verschrieben.
Das Mittel wird akkurat eingenommen!
Die Atemnot beim Treppensteigen besserte sich bereits innerhalb von ca 2 Wochen. Die Verdauungsbeschwerden, Durchfall im Wechsel mit normalem Stuhl, hielten sich in Grenzen und waren nicht wirklich störend. Ob Alecensa hierbei die Causa (Nebenwirkung) oder nur eine Korrelation war kann man nicht wirklich wissen. (Die Verdauungsstörung könnte auch mit von der psychischen Belastung der Diagnose gekommen sein, oder auch von der Ernährungsumstellung).
Eine Bradycardie mit einem Ruhepuls bis zu 48 pegelte sich nach ca 2 Monaten ein. Inzwischen ist der Ruhepuls konstant bei 57, was meine Fitbit zuverlässig anzeigt. Es entwickelte sich eine leichte Hypotonie, die aber bisher kein Probleme verursachte. Die Leberwerte erhöhten sich ca 2 Monate nach Mitteleinnahme für die Dauer von 1 Monat ebenfalls, was aber lt. Arzt im unkritischen Bereich lag. Ich trank daraufhin zwei Wochen lang einen Mariendistel- Schafgarbentee und machte ein paar Leberwickel. Die Idee war die, dass wenn das Mittel die Leber belastet, was ja in den Nebenwirkungen thematisiert wird, könnte ich etwas für meine Leber tun. Nach zwei Wochen waren die Leberwerte wieder im Normbereich und sind es noch.
Seit 2 Wochen leichte Wassereinlagerung in den Füßen und Unterschenkeln, die morgens weg sind.
Das zweite CT, welches ca dreieinhalb Monate nach Mitteleinnahme gemacht wurde, zeigt einen starken Rückgang des Krebs-Gewebes der Lunge. Auch die Größe des soliden Lungentumors hat sich stark verringert. (Das erste CT wurde Anfang Dezember gemacht.)
Mein Allgemeinbefinden ist bisher sehr gut – gebe Gott, dass es so bleibt!

Anne sagte am 29.04.2019:
Hallo,
Ich nehme Alecensa seit 1 Woche. Jetzt habe ich starken Juckreiz und kleine Pickelchen bekommen. Hat jemand von euch das auch gehabt, und kann mir einen Tipp geben ,was mir hilft?
Ich wäre euch sehr DANKBAR!!!
LIEBEN GRUSS
Anne

Suenje sagte am 01.05.2019:
Ich nehme das Medikament seid ca 2 Monaten, jede Woche blutkontolle, habe seid dem 5kg zu genommen, körperlich ist man nicht mehr so belastbar, man ist schneller kaputt. Ansonsten geht es mir super damit, besser wie das alte Medikament

Denis sagte am 21.02.2020:
Hallo nehme das medikament seit okt 2019 hätte Verstopfungen die habe ich mit aronia Saft gelöst.
Bin 32 jahre m habe lungenkrebs und Hirrn metestase sind jetzt nicht mehr sichtbar in gehirn in lunge nur eine narbe .

Habe in der letzt zeit schmerzen in den nieren bereich hätte jemand da erfahrung mit

Nora sagte am 04.04.2020:
Nehme seit 1 Woche Alecensa, bisher ohne Nebenwirkungen. Heute habe ich immerzu ziemlich starke Bauchschmerzen. Kann das von diesem Medikament kommen?

Freue mich über Erfahrungsberichte.

Wilhelm sagte am 30.04.2020:
Im Mai 2018 wurde bei mir ein metastasiertes Lungen Carcinom diagnostiziert. Metastasen im Kopf wurden erfolgreich bestrahlt. Seit Juni 2018 nehme ich täglich 2 x 4 Alecensa. Bis auf eine starke Sonnenempfindlichkeit habe ich in den 23 Monaten keine Nebenwirkungen! Blutkontrolle alle 4 Wochen. CT alle 3 Monate. Nach einer depressiven Phase gehe ich jetzt wieder stundenreduziert arbeiten. Hoffentlich bleibt dieser Zustand noch lange erhalten. Ich genieße jeden Tag, der mir noch geschenkt wird.

Sylvi. sagte am 16.05.2020:
Hallo,
Ich nehme Alecensa seit Anfang Mai.
Habe Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadion. Bis jetzt vertrage ich das Medikament ganz gut, manchmal hatte ich
Verstopfung die ich mit Trockenpflaumen und Obst und Gemüse in den Griff bekommen habe. Ansonsten ist mein Blutdruck manchmal etwas niedrig aber der
Körper muss sich ja auch erst mal dran gewöhnen. Alle 2 Wochen ist Blutkontrolle und Ende Juli habe ich meinen ersten CT Termin. Macht es gut und viel Glück.

Anonymous sagte am 23.05.2020:
Hallo,
Heute möchte ich mich wieder bei euch
melden. Nehme das Medikament Alecensa
nun seit vier Wochen, soweit geht es mir ganz gut außer das ich so ein schlappe Gefühl in meinen Beinen habe kann auch keine weiten Strecken mehr laufen. Am Montag muss ich wieder zu meiner Onkologien mal sehen was sie dazu sagt.
Es wäre schön wenn sich mal einer von euch melden würde und berichtet wie es euch geht. Bis dahin.
Es grüßt euch Sylvi.

Lob sagte am 09.06.2020:
Hallo, ich m, 36 wurde letztes Jahr mit Alk-positiven Lungenkrebs im fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert. Recht großer Tumor in der Lunge, Aderhautmetastase und Knochenmetastasen. Nehme seit September Alecensa. Hatte zwischenzeitlich eine Pneumonitis und musste stationär behandelt werden. Ich war nach recht kurzer Zeit schmerzfrei, Nebenwirkungen manifestieren sich in Form von Sonnenempfindlichkeit und etwas schmerzenden Füßen nach dem Aufstehen morgens, die aber nach wenigen Sekunden verschwinden. Bisher sehr gute Ergebnisse durch Alecensa: die Aderhautmetastase ist vernarbt, sodass ich wieder sehen kann auf dem betroffenen Auge, die Knochenmetastasen skleorisieren mehr und mehr und der Primärtumor ist von über 4 cm auf unter 1 cm geschrumpft. Ich hoffe, dass es so weiter geht und das Medikament lange wirkt.

Tinka sagte am 28.07.2020:
Hallo,
ich bekomme seit Jahresbeginn Alecensa. Ich habe Muskelschmerzen, einen Ruhepuls von 49, taube Finger und Zehen (manchmal mit starkem Stechen) Schwindel, lege an Gewicht zu und bin unheimlich kraftlos. Ich treibe trotzdem täglich Sport (Laufen am Abend, Joga und Workouts) und bin dankbar dass ich eine zweite Chance bekommen habe!

Anonymous sagte am 02.09.2020:
Hallo zusammen,
Ich will allen Mut machen. Ich bin weiblich und 58 Jahre alt. Am 08.01.2018 habe ich die Diagnose Lungenkrebs erhalten. Nach einer Odyssee habe ich im April alecensa verordnet bekommen. Natürlich habe ich diverse Nebenwirkungen. Aber in Anbetracht der Tatsache das ich nur paleativ behandelt werden kann, geht es mir sehr gut. Ich nehme nun das Medikament schon mehr als 2 Jahren. Ich hoffe das ich es noch lange nehmen kann und weiter so gut vertrage.

Elena sagte am 26.10.2020:
Hallo alle Zusammmen,
ich schreiben in Namen meine Mutter. Dezember 2019 wurde die Diagnsoe Lungenkrebs Stadium 4 mit Gehirnmetastasen. Sie nahm täglich am Gewicht ab, war kraftlos, lag auf dem Sofa unter 4 Dekcen und es war ihr trotzdem kalt. Ihre Zustand verschlechterte sich rasant, seit Diagnosestellung. Als Ergebnis der gen. Testung vorlag, bekamen wir direkt Alectinib. Nach erste EInnahme musste sie richtig erbrechen, das war Schrek und Angst, das sie die Medikation nicht verträgt. Aber es besserte sich nach paar Wochen. Schon nach 1 Woche ging Mama viel besser, sie hate wieder Kräfte und Appetit. Nahm am Gewicht zu. Ihre Gesicht hat Frabe verändert. Aktuell führt sie fast normales Leben, ab und zu mal Schmerzen in WS (da sind einige Metastasen, die aber zunehmend sklerosiert werden). Villeich doch nicht so fit wie vor der Erkrankung, aber sie lebt, genisst und kümmert sich um Enckelkider.
Die Metastasen im Gehirn und Leber sind nicht merh nachweisbar, Primarius neutlich zurückgebildet, Lyphmknoten wieder normalgroß. In paar Knochen noch vitale, aber an der Größe deutlich regrediente Metastasen noch da.
Nebenwirkungen im Verlauf: Übelkeit (besserte sich in ersten Wochen), Photosensibilität, passagere Bilirubunanstieg, schwankt immer noch, auch weitere Leberparameter sind schwankend.
Ohne das Medikamnt wäre mama nicht mehr da.

Annette sagte am 11.12.2020:
Hallo Zusammen,
es klingt so, als wäre Alecensa ein Geschenk für uns alle. Ich habe Lungenkrebs mit Metastasen im Gehirn und an der Wirbelsäule. Seit August 2019 nehme ich das Medikament. Alle Tumore haben sich deutlich verringert. Der Lungentumor war zuvor 8 cm groß….jetzt ist er kaum noch sichtbar. Von 10 Gehirnmetastasen wurden 2 erfolgreich bestrahlt, es ist aktuell nur noch eine sichtbar.
Ich fühle mich insgesamt gut. Man muss sich allerdings unbedingt vor Sonnenlicht schützen….und vor zu viel Grübeleien, die einen ja doch immer wieder überfallen. Wir müssen hoffen, dass das Medikament lange wirkt und es dann ein ähnlich gutes Folgemedikament gibt.
Ich wünsche Euch alles Gute.

nadja sagte am 10.05.2021:
Hallo, ich bin 57 Jahre alt und ein weibliches Wesen. Im August 2020 wurde bei mir Lungenkrebsstadium 4B diagnostiziert mit Metastasen in der Leber. Ein paar Tage bevor die Chemo beginnen sollte, wurde mein Gewebe noch einmal untersucht und das Resultat war dass ich Alecensa einnehmen konnte. Damit fing ich im September 2020 an. Im November zeigte das CT, dass Tumor und Metastasen bis fast zur Unsichtbarkeit geschrumpft waren und im März 21 sahen Lunge und Leber frei aus. Es ist für mich wie ein Geschenk! Mir geht es gut, außer der typischen Nebenwirkungen: Verstopfung, Gewichtszunahme, Muskelschmerzen ab und an, vor allem morgens unter den Füßen und super Lichtempfindlichkeit. Auch bin ich immer leicht erschöpft. Aber all das sind Nebensächlichkeiten, ich liebe das Leben und freue mich, dass es mir ein zweites Mal geschenkt wurde, bin dankbar und möchte auf alle Fälle meine Enkel noch erleben (die erst noch geboren werden müssen), möchte eine kleine Humorschule eröffnen und habe noch vieles vor.
Ich weiß, dass das Leben endlich ist, aber was soll die Eintagsfliege sagen. Wir alle haben zwei Leben, und das merken wir erst, wenn wir begriffen haben, das wir nur eins haben. In diesem Sinne, allen Betroffenen,
alles Liebe von Nadja.
Alesenca schenkt Lebensqualität & läßt weiter hoffena

Vicki sagte am 06.07.2021:
Bei mir, 58 Jahre, eigentlich kerngesund und nie geraucht, wurde im Februar 2021 Lungenkrebs NSLCL Alk pos. diagnostiziert. Das ganze über eine Metastase im Gehirn die mir Probleme bereitet hatte. Beim MRT hieß es dann,dafür gibt es eine andere Ursache. Das folgende CT brachte dann den Tumor in der Lunge zutage. Nach Entfernung der Metastase bekam ich dann Alecensa, 2 x 4 täglich. Ich vertrag es gut. Zu Anfang ein paar Pickel, nicht schön aber nicht störend. Jetzt etwas Verstopfung, schnelle Erschöpfung, mit der Sonne geht’s. Aber ich war auch vorher nicht der Sonnenanbeter. Ich bin dankbar für dieses Mittel gibt und hoffe noch auf viele schöne Jahre…. jetzt wo ich Oma werde.
Ich wünsche allen hier alles Gute und noch viele viele schöne Jahre

Tomas sagte am 07.08.2021:
Meine Frau Geb. 1960 bekam an 13. 11.2015 die Diagnose ALK pos. Lungenkrebs. Der Primärtumor war 6,5 cm groß sie hatte Metastasen in der WS im Becken in der Leber und im Hirn. Die Therapie begann mit Critzotinib (Xalcori) die Wirkung auf den Tumor in der Lunge war sehr gut und auch die Metastasen im Körper verkleinerten sich signifikant nur die Metastasen im Kopf wuchsen weiter.Nach neun Monaten muste die Terapie auf Ceritinib (Zykadia) umgestellt werden. Die Metastaten gingen zurück auch die Hirnmetastaten verkleinerten sich um 40% aber die Nebenwirkungen waren Exorbitant. Wiederun nach 12 Monaten lies die Wirkung nach und sie wurde auf Alecensa umgestellt. Die Nebenwirkungen waren wie beschrieben aber nachdem ich erfahren hatte, dass die Menschen in Japan wo das Alecensa bei der Firma Chugai eine Tochter von Roche hergestellt wird nur zwei mal Tägl. 2 Kapseln nehmen dürfen weil sie sonst den in Jpan. zugelassenen Höchstwert an Sodiumlaurylsulfat überschreiten haben wir auf 2×3 Kapseln reduziert mit gutem Erfolg. Morgen am 8.8.21 nimmt sie Alecensa seit 4Jahren und es geht ihr recht gut.
P.S. Eins habe ich noch vergessen im Januar 2020 fingen die Metastasen im Hirn wieder an zu wachsen aber nach 10 Bestrahlungen des Kopfes im März 2020 sind sie wieder inaktiv.

Cveta sagte am 17.08.2021:
bin 63 Jahre, habe 2005 das erste mal Lungenkrebs der operativ entfern wurde.
Ich bekam kein Chemo oder Bestrahlung war alles gut. Bei eine CT-Untersuchung im Mai 2021
wurde bei mir wieder Lungenkrebs in weit fortgeschrittenen Stadion ,Knochen und Lymphknoten Metastasen festgestellt .Der Schock war groß.
Sei zwei Monate bekomme ich Alecensa-Alectinib,
Ich habe starke Muskelschmerzen ,Verstopfung habe ich mit Obs und Gemüse im Griff, Müdigkeit und Gewichtzunahme.
Die Blutwerten sind minimal schlechter geworden.
Am Donnerstag gehe ich wieder zu mein Onkologen ,es wird auch eine CT gemacht.
Hoffentlich hat sich was gebessert

Toni R sagte am 11.11.2021:
Hallo,ich bin 35 Jahre und männlich. Nehme Alecenca seit Anfang dieser Woche und habe einen komischen Geschmack im Mund und alles was mit säurehaltigen Getränken zu tun hat kann ich garnicht mehr trinken. Zur Zeit fühlt es sich wie Bitterlemon an im Hals. Hat jemand damit Erfahrungen? Ob das mit der Zeit weg geht?

Kathrin sagte am 05.01.2022:
Ich bin 52 Jahre alt und erhielt im Dezember 2016 die Diagnose Lungenkarzinom metastasiert (Lymphgefässe und Knochen), ALK pos., TPM3, inoperabel. Therapie begann mit Xalkori. Leberwerte wurden sehr schlecht (ASAT und ALAT), deshalb im Frühsommer 2017 auf Alecensa umgestellt. Leberwerte wurden allmählich besser. Lungen-OP im Februar 2018, da keine Aktivität mehr sichtbar war. Hatte nie Metastasen im Gehirn).
Nehme noch immer Alecensa und es gibt nach wie vor keine Anzeichen für Aktivität.
Nebenwirkungen: Gelockte Haare, welche auch oft ausfallen, Verdauungsstörungen (Durchfall oder Verstopfung), sobald ich was Ungünstiges esse, Geschmacksstörung bei Saurem (wird sehr bitter und metallisch), Quark, Joghurt, Zitrusfrüchte und sonst noch Diverses nicht mehr geniessbar.
Müdigkeit und Muskelschmerzen)
Bin dankbar für diese mittlerweile grosszügige Verlängerung. Es kann noch lange weitergehen. Alles Gute und weiterhin guten Mut den Betroffenen. Es kann noch lange weitergehen.

Gül sagte am 13.01.2022:
Hallo Leute , İch bin 51 jahre alt. Meine Krankheitgeschichte ist etwas anders.Ja , im November 2019 wurde ich (Monat des Lungenkrebses) operiert. Pneumonektomie der rechten Lunge im Frühstadium. Obwohl es früh war,erhielt ich vier Zyklen Chemotherapie.Während alles gut lief im vergangenen Mai kam der Krebs mit drei Metastasen zurück.(Bevor ich es vergesse) habe ich während der Chemo eine genetische Analyse machen lassen, vielleicht hatte ich Glück . Alk pos – Mutation trat auf. Mein krebs war nicht fortgeschritten , es war Krebs im Frühstadium . Deshalb fiel es mir schwer , es zu akzeptieren . Letzten Juni habe ich auf Empfehlung meiner Onkologie -Ärzte mit der Alecensa Tablette begonnen, bin froh , das ich wieder behandelt werde. Die nebenwirkungen sind hohes Bilirubin, a geringe Gewichtszunahme, schmerzen in den füssen Muskelkater, am Anfang waren es täglich zweimal 4 tabletten, aber jetzt zweimal 3 tabletten dosis reduziert .Ct torax wurde letzten oktober metastasen in der Pleura sind nicht mehr sichtbar, nur eine Knochenmetastasen gleich sichtbar .Meine nexte pet ct ist ende januar, ich hoffe, ich kann mein Leben noch viele Jahre ohne Krankheit fortsetzen, mit alecensa , und immer positiv wie jetzt werde ich nie pessimistisch sein , denn es gibt immer Hoffnung.
Ich wünsche alles gute .

Ingo sagte am 21.03.2022:
Bei mir wurde alk+ lungenkrebs diagnostiziert. Bronchialkarzinom rechter lungenflügel etwas mehr als 1cm, zusätzlich rechter unterer mittellappen Metastase 4,8cm. Zusätzlich metastasierung in den Lymphknoten, eine knochenmetastase im rechten Hüftgelenk und zu guter letzt beginnende metastasierung in der blase. Entsprechend geschockt war ich natürlich. Ich dachte an Lungenentzündung – weshalb ich zunächst zum Hausarzt ging. Nach seltsamer Thorax röntgen Aufnahme dann nach torax mrt der Schock: Krebs der Stufe T4, weil bereits deutlich gestreut. Nach molekular pathologischer Untersuchung des Krebs der Glücksfall alk+. Nehme seit 06.01.2022 alectinib von alecensa. Jetzt habe ich das erste Vergleichs mrt am 02.03.22 gehabt: der Krebs ist komplett verschwunden außer die metastase im rechten mittellappen. Die metastase ist von 4,8cm auf etwas mehr als 1cm herunter geschrumpft. Mein behandelnder Professor geht davon aus, dass diese restmetastase in 4 bis 6 Wochen ebenfalls eleminiert sein wird und lediglich eine vernarbung zurück bleibt. Das Bronchialkarzinom ist ebenfalls vernarbt. Deshalb bleibt mein Lungenvolumen wohl eventuell bei 70% Leistung stehen. Der rechte lungenflügel ist noch nicht komplett offen. Es besteht da ne 50/50 Chance, dass sich der nicht wieder komplett öffnet. Aber da kann ich, falls das nicht mehr wird, gut mit leben. Das Medikament schlägt laut meinem behandelnden Professor vorbildlich an. Nebenwirkungen habe ich so gut wie keine. Lediglich erhöhte Empfindlichkeit bei Sonnenlicht. Sonnenbrand entwickelt sich schnell und das bereits in der recht schwachen Frühlingssonne. Obendrein habe ich noch etwas erhöhte Wasseransammlung in den Beinen. Aber mit viel Bewegung ist das wirklich gut händelbar. Gegen die muskelschmerzen hilft sehr gut die separate zusätzliche Einnahme von Magnesium und Calcium. Seitdem habe ich keine muskelschmerzen mehr. Die traten auch zu Beginn der Behandlung bei mir ein. Ansonsten hilft wirklich viel Bewegung, spazieren, den Körper leicht fordern im Rahmen seiner körperlichen Belastbarkeit. Der innere Schweinehund, vor dem man schnell kapituliert, ist nämlich der beste verbündete des Krebs. Die muss man gleich beide zusammen bekämpfen. Ich werde ab dem 04.04.22 wieder arbeiten gehen und trainiere gerade meine Lunge mit leichtem joggen und einem pustegerät aus der Apotheke, mit welchem man das Lungenvolumen trainieren kann und Fortschritte messbar sind. Ich bin dank der phänomenalen Schulmedizin bald wieder in meinem alten Leben zurück. Alectinib ist in meinen Augen eine Sensation.
Niemals aufgeben oder sich der Krankheit ergeben. Die Medizin macht heute bereits soviel möglich. Nach dem ersten Schock, der mich auch wirklich auf den Boden geworfen hat, lohnt es sich immer, positiv mit willen den Kampf aufzunehmen.
Ich wünsche allen Forenteilnehmern, Lesern oder Verzweifelten alles Gute. Aufgeben ist zwar immer die einfachste Lösung, aber auch stets die schlechteste.

Lauro sagte am 28.05.2022:
Hallo, ich habe gerade vor 4 Tagen mit der Alecensa Therapie begonnen und fühle mich schon merklich besser. Mich beschäftigt nur noch die Frage wie ernährt Ihr euch? Gibt es etwas speziell zu beachten? Ich weiß dies ist kein Chat aber ich finde auch nichts adäquates im Netz. Vielleicht klappt es ja trotzdem, meine Diagnose ist fast identisch mit der von Ingo.
Ich wünsche auch allen weiterhin die besten Erfolge mit dieser super positiven Energie welche ich hier spüre.

M. sagte am 13.06.2022:
Ich W. ,62 Jahre alt , bekam Im August 21 die Diagnose Bronchialkarzinom (nicht operabel) . Nach 2 Wochen mit vielen Untersuchungen und grossen Ängsten wurde mir mitgeteilt, dass ich Glück im Unglück habe und ich ALK positiv bin.
Sofort konnte ich mit der Alecensa Therapie starten -zuerst 4/4, nach ca .2 Monaten Reduktion auf 3/4 -und aktuell nehme ich 2x 3 Tabletten.
10 Monate danach ist mein ursprünglich 4,5 cm. grosser Tumor verschwunden und es sind nur noch Vernarbungen sichtbar. Die Nebenwirkungen( Sonnenlichtempfindlichkeit, Gewichtszunahme, wenig Wassereinlagerungen) sind sehr gut händelbar.
Ich bin unglaublich dankbar für diese Chance und die Riesenfortschritte in der Krebsmedizin !Daneben hole ich mir Unterstützung mit Akupunktur und Shiatsu- beides tut mir sehr gut ,sowie auch viel Bewegung!
Ich wünsche Allen immer wieder genügend Vertrauen und Zuversicht! Noch vor kurzem Unmögliches scheint möglich zu sein!! Geniessen wir es!

Reda, 39 Jahre sagte am 18.06.2022:
Bei mir wurde 2021 März, in der 22 Schwangerschaftswoche Lungenkrebs mit Hirnmetastasen diagnostiziert. Als erstes durfte ich die Therapie mit Alecensa wegen der Schwangerschaft nicht beginnen. Also nur zwei Mal Kopf Bestrahlung. In der 28 Woche wurde mein Sohn geholt. Direkt danach habe ich mit der Therapie begonnen. Leider nur 6 Wochen lang, da ich als Nebenwirkung Pneumonitis bekommen habe. Musste leider Stationär behandelt werden, hatte keine schöne Zeit hinter mir. Das Ergebnis der Therapie war sehr gut, der Tumor und die Metastasen sind kleiner geworden. Leider darf ich nicht laut meinem Onkologe Alecensa mehr nehmen. Momentan bekomme ich Brigatinib.
Hat jemand vielleicht auch Pneumonitis bekommen hat und trotzdem Alecensa weiter nehmen durfte? Würde mich sehr interessieren.

Bernhard, 71 sagte am 20.06.2022:
Vor 4 Jahren bekam ich die Diagnose Lungenkrebs. Ich rauche seit über 40 Jahren nicht mehr, habe bis zur Diagnose regelmäßig Sport getrieben. Plötzlich diese Diagnose als Zufallsbefund. Innerhalb kürzester Zeit erfolgte die OP, Entfernung des rechten unteren Lungenlappens, danach alles i.O. auch ohne Chemo.
Nach genau 2 Jahren war der Krebs zurück, diesmal inoperabel. Bestrahlung ging auch nicht. Zum „Glück“ kann ich mit Alecensa behandelt werden und es schlägt gut an. Der Tumor (1 cm, vorher 2 cm) ist noch immer da, ebenso der Pleuraerguß, wenn auch kleiner, die Pleurakarzinose ist auch kleiner geworden. Ich hoffe, dass das Medikament weiterhin gut anschlägt und hält den Krebs in Schach, auch wenn die Nebenwirkungen oft sehr belastend sind. Empfindlichkeit bei Sonnenlicht, Darmprobleme, Müdigkeit, Erschöpfung, fehlende Energie. Große Bergtouren sind auch nicht mehr drin. Dafür E-Bike-Fahrten. Mal sehen, was das aktuelle CT sagt.

Lubos sagte am 03.07.2022:
Hallo
Ich nehme das Medikament seit 15 Monaten. Wir alle haben die gleichen Symptome. Ich bin froh, dass ich nach einem Jahr angefangen habe zu arbeiten. Was niemand erwähnt, nach 14 Monaten der Anwendung von Alecensa erschienen starke schwarze Flecken auf meinen Händen (ca. 5 mm und es gibt viele davon) und sie wollen einen Monat lang nicht verschwinden. Hatte jemand ähnliches? Über Erfahrungsaustausch und Problemlösung würde ich mich freuen. Meine Leberwerte wurden zu Beginn der Behandlung 3 mal überschritten, heute sind sie aber völlig normal. Ich nehme jeden Morgen Pestrec Mariansky. Denken Sie an etwas anderes gegen die Müdigkeit. Geben Sie den Typ an. Daumen drücken für alle.


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