COVID-19-Breakthrough: Modernas Impfstoff schützt besser als Pfizers

COVID-19: Vorläufige Studienergebnisse zeigen, dass Modernas Spikevax besser vor Breakthrough-Infektionen schützt als der Pfizer-Biontech-Impfstoff

13.08.2021 Einem neuen vorläufigen Bericht zufolge scheinen Personen, die mit dem COVID-19-Impfstoff von Moderna (Spikevax) vollständig geimpft sind, ein geringeres Risiko für eine durch die Delta-Variante verursachte „Breakthrough (Durchbruch)“-Infektion zu haben als mit dem Impfstoff Comirnaty von Pfizer/Biontech geimpfte Personen.

Die Forscher betonten, dass beide Impfstoffe nach wie vor einen „starken Schutz“ vor schweren Erkrankungen bieten, der Unterschied scheint jedoch im Grad des Schutzes vor Infektionen zu liegen. Das Infektionsrisiko war bei Moderna-Geimpften um 60 Prozent geringer als bei Pfizer-Empfängern. Dies ergab eine Analyse von Juli-Daten aus Florida, wo die Delta-Variante die COVID-19-Fälle auf einen neuen Höchststand gebracht hat.

Die Forscher der Mayo Clinic fanden auch heraus, dass der Moderna-Impfstoff im vergangenen Monat in Minnesota zu 76 Prozent wirksam bei der Verhinderung einer Durchbruchsinfektion war, während der Pfizer-Impfstoff nur zu 42 Prozent wirksam war.

Vergleicht man die Infektionsraten zwischen Personen, die mit mRNA-1273 [Moderna] und BNT162b2 [Pfizer] an Standorten des Mayo Clinic Health System in mehreren Bundesstaaten (Minnesota, Wisconsin, Arizona, Florida und Iowa) vollständig geimpft wurden, so ergab sich für mRNA-1273 im Vergleich zu BNT162b2 eine doppelt so hohe Risikoreduktion für eine Breakthrough-Infektion, schreiben die Autoren.

Die neuen Daten wurden am 8. August online in medRxiv als Preprint-Studie veröffentlicht, die noch auf eine vollständige Überprüfung durch Gutachter wartet, so dass die Ergebnisse als vorläufig angesehen werden sollten.

© arznei-news.de – Quellenangabe: medRxivdoi: https://doi.org/10.1101/2021.08.06.21261707

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