Archiv der Nutzerberichte zum Medikament Dupilumab (Dupixent).
Aktuelle Erfahrungsberichte und die Möglichkeit Ihre Erfahrung zu berichten finden Sie auf der Seite Dupilumab (Dupixent) Erfahrungsberichte.
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Hallo zusammen, ich habe seit über 50 Jahren Neurodermitis bzw. atopische Dermatitis, ebenso ein Belastungsasthma. Im Verhältnis zu manchen hier war`s bei mir nur in der Kindheit sehr schlimm. Danach auch immer wieder, aber mittelschwer und primär stressinduziert – ich konnte nie ein Allergen oder sonstigen Auslöser nachweisen/erkennen. Bedingt durch einen Arbeitsplatzwechsel und sehr belastenden Schichtdienst (im Alter wird das ja nicht einfacher:-)) ist meine atopische Dermatitis plötzlich wieder extrem aufgetaucht. Letztlich war der durch den Juckreiz bedingte Schlafmangel für mich der Anlass, Dupixent ab 12/2018 zu nehmen. Und weiße Dienstkleidung mit roten Blutflecken ist auch doof…
Ich hatte mich hier schon über Eure Erfahrungen informiert und hatte bzgl. der Augen große Bedenken. Glücklicherweise ist bei mir kaum etwas aufgetreten – aber der Juckreiz ist nach der 2. Gabe fast komplett verschwunden. Ein Traum…im wahrsten Sinn des Wortes.
Im April 2020 habe ich mir aber bzgl. Covid19 etwas mehr Gedanken wegen eines eventuell erhöhten Risikos unter “Immunsuppression” gemacht. Ich bin selbst Ärztin, habe dazu noch 3 Hautärzte, 1 Pulmonologen und Sanofi selbst gefragt. Danach hatte ich 5 neue und leider unterschiedliche Meinungen… Da meine Haut im Sommer wieder unauffällig war, habe ich sicherheitshalber pausiert. Nachdem wir über Covid19 aber nun mehr wissen und mein Sicherheitsgefühl im Dienst deutlich gestiegen ist, habe ich aktuell wieder mit Dupixent begonnen. Zumal ich inzwischen der Meinung bin, dass eine entzündungsfreie Lunge und Haut eher protektiv wirken, ebenso ein erholsamer Schlaf. Und das Argument von Sanofi, dass das Mittel in Studien zu keiner Risikoerhöhung bei anderen viralen (Lungen-)Ekrankungen geführt hat, war nicht von der Hand zu weisen.
Euch allen Alles Gute!
P.S.: Ich hatte bzw. habe leichte Gelenkbeschwerden sowie rote Stellen Unter- und Oberlid. Alles in einem für mich kaum nennenswerten Maß.
Hallo Ihr Lieben, Ich bekomm jetzt seit genau einem Monat das Medikament für mein asthma und für meine Nasennebenhöhlenprobleme.
Kurz zur meiner Leidensgeschichte vor 6 Jahren erlitt ich eine beidseitige Lungenembolie mit Lungenentzündung knapp überlebt. 2jahre später schwere Lungenentzündung mit sehr schweren Verlauf. Seitdem ständig entzündete Bronchien jegliche Bakterien in der lunge und nasenberreich..nichtmal hohe Mengen cortison und Sprays und Inhalationen und Antibiotika halfen oder brachten linderung. Und nun bekomme ich das dupixent. Diese Woche war die 3 gabe immer im 2 Wochentakt… bis jetzt hat sich leider nicht viel verändert außer das sich meine Haut verbessert das bindegewebe hat sich stark verbessert. Nur die Bronchien sind immer noch verengt am giemen und belegt. Ich bin mega verunsichert, habe Angst das es nicht wirkt, da es ja wohl bei einigen relativ schnell schon gewirkt hat. Ich weiß nicht ob ich mir zuviel Druck mache und einfach abwarten muss…… gibt es hier auch welche bei denen es erst nach einigen gaben angefangen hat sich zuverbessern ?
Liebe Grüße Sunny
Hallo in die Runde :)
Ich, 38 w, leide seit meiner 3LW an Neuro.
Einige Jahre war es okay, kam vor ca 15 Jahren wieder.
Cortison- Tabletten über Jahre bekommen.
Seit letzten Jahre Dupilumab. Das war super- keine Medis mehr genommen und ich konnte nachts schlafen!
Ich habe allerdings seit es wieder feuchter und kälter wurde Probleme mit der Haut (Juckreiz, trockene Stellen, gerötet usw). Gestern Abend nahm ich dann eine Cetirizin, damit ich schlafen konnte. Hat das gerade wer auch?
Zum Thema Nebenwirkungen:
Haare: wachsen nach erstem Haarausfall wieder, sind aber viel dünner. Aber immerhin wachsen sie wieder!
Muskeln: damit habe ich immer nach der Spritze dolle Probleme, klingt nach ein paar Tagen ab (Hautärztin meinte, sie habe es noch nicht gehört. Daher war ich so beruhigt, als es hier einige beschrieben!)
Augen: es ist ein Drama! Von knallrot bis verklebt und geschwollen, dauerhaft am tränen. UK – Augen verschrieb mir zuletzt “ikervis” und “monodex” (softacort wurde gegen das monodex ausgetauscht). Ich bin gespannt.
Zähne / Zahnfleisch/ Paradontose:
Ich hatte leichte Paradontose. Seit fast einem Jahr hat sich mein Knochen so massiv abgebaut, dass kaum noch was da ist.
Mein Zahnarzt fragte, ob ich was geändert habe- Dupilumab, sonst nix. Ich soll mit meiner Hautärztin sprechen.
Die Hautärztin hatte in der Liste der Nebenwirkungen geschaut und meinte, es könne nicht an Dupilumab liegen – verwies mich an den Augenarzt.
Der Augenarzt sagte, dass es nicht an den Medis für die Augen liegen kann, verwies mich an die Hausärztin (“wir haben hier viele mit Dupilumab, die nach den Zähnen fragen- Sie müssen zu ihrer Hautärztin”).
Hat wer auch solche Probleme? Ich bin verzweifelt!
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag :)
Hallo an alle dupixent Nutzer,
Ich bin nach zweijähriger Anwendung asthmafrei, habe nur bei Erkältungen wie immer eine Bronchitis, aber dabei nur leichtes Asthma.
Haut und Schleimhäute sind abgeheilt.
Fühle mich wunderbar!
Stellungnahme zu Pit:
Im November letzten Jahres erlitt ich eine lebensbedrohliche Lungenentzündung mit grossen Flüssigkeitsansammlungen zwischen Rippen- und Lungenfell. Ich musste 13 Tage im Krankenhaus behandelt werden und war drei Monate danach noch sehr geschwächt.
Meines Erachtens ist es kontraindiziert während eines Infekts dupixent zu spritzen und verschlimmert die Symptome eines Infekts erheblich. Das ist mir mehrmals widerfahren. Deshalb verschiebe ich die Injektion, wenn ich einen Infekt erleide und bin sogar sehr viel früher über den Berg als früher.
Mein Arzt meinte, es bestünde kein Zusammenhang…
Jemand hat nach meinen Allergien gefragt…hab den Namen leider vergessen.
Ich war auf Lebensmittel, Pollen, Tierhaare,
ätherische Öle, Kunststoffe, chemische Zusätze…etc. allergisch. Praktisch auf alles. Geblieben ist nur eine hartnäckige Roggenallergie.
LG, Magnolia
Moin,
hat jemand Erfahrungen mit Dupilumab bei Kindern. Mein Sohn ist 6 Jahre alt und leidet unter Neurodermitis. Gibt es das nur zum spritzen?
Danke!
Hallo,
meine Erfahrungen mit Dupixent decken sich ziemlich mit “Mateng”. Auch ich bekomme seit Ende Januar 2018 Dupixent. Meine Haut hat sich relativ beruhigt, nur im Gesicht zeigen sich ab und an trockene Stellen. Wäre also alles bestens, wenn nicht die Probleme mit den Augen wären. Auch ich mache täglich Lidrandpflege mit einer Augenmaske, die Lidränder reinige ich mit PlephaCura.
Die Augen tropfe ich mit Vidisic Edo, das ist das einzige Tränenersatzmittel, mit dem ich klarkomme. Abends nehme ich Ikervis. Jetzt wieder seit Mai 2020. Hatte schon mal über einen längeren Zeitraum Ikervis genommen und hatte überhaupt keine Probleme mehr mit den Augen. Der Augenarzt meinte allerdings, ich solle eine Pause damit einlegen – was aber dann leider wieder zu einer Verschlimmerung der Augensituation geführt hat. Jetzt hoffe ich, dass ich mit dem Ikervis wieder einen guten Zustand der Augen erreichen kann. Laut Augenarzt dauert es ca. ein halbes Jahr, bis sich der Erfolg mit Ikervis einstellt.
Mein Augenarzt meinte auch, dass hier nur Ikervis hilft.
So viel zu meinen Erfahrungen. Schöne Grüße
Nach jetzt zweieinhalb Jahren Dupixent, die erst Spritze bekam ich im Feb. 2018, möchte ich hier mal wieder über meine „ups and downs“ berichten.
Zweifelslos hat das Medikament mich von den unendlichen Qualen der Neurodermitis nach über 50 Jahren befreit. Der Juckreiz ist weg (was für eine Befreiung!!), die offenen Stellen sind alle abgeheilt und die Haut ist glatt quasi normal. Jetzt regenerieren sich auch Kniekehlen und Armbeugen, Vernabung wachsen sich aus. Kein tägliches salben, kein Cortison wegen der Haut, endlich unbeschwert schwimmen gehen, besonders im Meer. Nur so ganz unbeschwert wie ich mir es wünschte ist es leider nicht.
Das Problem sind meine Augen; die häufige Entzündung der Bindehaut und der Lidränder. Die häufigste Nebenwirkung von Dupixent. Kortison Augentropfen lindern zwar die Entzündung, erhöhen bei mir aber den Augeninnendruck über jedes akzeptable Maß hinaus (Kortikoitresponder). Nach einem Jahr verlängerte ich die Spritzintervalle langsam auf nunmehr etwas mehr als drei Wochen. Setze ich länger aus, zeigen sich an den typischen Stellen erste Rötungen. Zumindest ist durch das langsame Verlängern der Intervalle die Häufigkeit der Konjunktuvits etwas reduziert. War ich früher oft beim Hautarzt so bin ich heute öfter beim Augenarzt. Eine Zeit lang bekam ich Cyclosporinaugentropfen, mit mässigem Erfolg. Viel wichtiger ist meiner Erfahrung nach die Lidrandpflege und das regelmässige Tropfen von Hylo-comod oder ähnlichen Befeuchtern, Seit ich jeden morgen ein heißes feuchtes Tuch auf die Augen lege und die Lidrnder massiere und abends mit Blephasol die Lidränder säubere, komme ich meist recht gut durch den Tag. Leider hat sich die Sehschärfe in den letzten zwei Jahren aber spürbar verschlechtert.
Mein Fazit: keine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Der Traum vom völlig beschwerdefreien Leben hat sich nicht erfüllt. Aber die Befreiung vom brutalen Juckreiz, die normale Haut und der viel besser Schlaf überwiegen deutlich die Probleme der entzünden Augen. Jetzt pflege ich weniger (bis gar nicht) meine haut muss aber mehr für meine Augen tun.
Guten Tag,
mit Interesse habe ich die vorliegenden Berichte zu Dupilumab gelesen und möchte einen weiteren Aspekt hinzufügen:
Meine ursprünglichen Symptome waren:
zuerst stark juckende Papeln an den Schienbeinen,
deren Ausbreitung nach unten zu den Fußgelenken und nach oben bis zur Bauchdecke, zu Ober- und Unterarmen,
ekzemartige juckende gerötete und zum Teil erhabene Hautstellen vor allem am Rücken aber auch am Kopf,
Austritt von klarem Sekret an den Rändern der Ohrmuscheln.
Allen Erscheinungen gemeinsam war, daß sie beim Kratzen sofort anfingen zu bluten und der Juckreiz kaum erträglich war.
Zu erwähnen wäre noch:
Seit zwanzig Jahren habe ich allergisches Asthma, welches aber mittels Cortison-Inhalation unter Kontrolle ist.
Vor fünf Jahren wurden Schleimhautwucherungen im Nasenraum (“Polypen”) operativ entfernt und die Nase seitdem regelmäßig mit Cortison-Spray gegen Neuwachstum behandelt
Erste Diagnosen bzgl. der Papeln waren “Knötchenflechte” und “Prurigo simplex subacuta”.
Behandlung mit UV-Licht und Cortison-Creme waren erfolglos.
Ohne klare Diagnose wurde dann vor ca. 14 Wochen eine Behandlung mit Dupilumab (“Dupixent”) begonnen (Kommentar meiner Hautärztin: “sauteuer”).
Der Erfolg war durchschlagend: nach zwei Tagen war der Juckreiz fast verschwunden und die Papeln begannen abzuheilen.
Gegenwärtig sind von den Papeln trockene leichte Krusten oder rötliche Flecken übrig geblieben, die nur gelegentlich etwas jucken.
So weit so gut.
Zeitlich parallel zum Beginn der Dupilumab-Therapie sind bei mir Symptome einer Rippenfellentzündung aufgetreten (stehende Schmerzen im Brustraum,
Atemnot unter Belastung). Beim Röntgen wurde ein kleiner sog. Pleuraerguss, d.h. eine Flüssigkeitsansammlung zwischen Brust- und Rippenfell festgestellt.
Die Schmerzen sind inzwischen vergangen, der Pleuraerguss ist noch da. Da sich die Ursache des Ergusses auch durch eine Computertomographie nicht feststellen ließ (Lunge ist offenbar ok) vermutet mein Hausarzt Dupilumab als mögliche Ursache. Meine Hautärztin hält dies dagegen aufgrund ihrer mehrjährigen Erfahrung mit D. für höchst unwahrscheinlich.
Da ich Dupilumab den o.g. Gründen nicht absetzen möchte, läßt sich die Vermutung schlecht verifizieren.
Jetzt meine Frage:
Hat eine/einer der Leser/-innen ähnliche ‘Nebenwirkungen’ von D. erfahren?
Hallo ihr Lieben,
ich leide seit meiner Kindheit an schwerer Neurodermitis und habe wie ihr alle bestimmt auch zig Therapien ausprobiert. Angefangen von Cremes in meiner Kindheit bis hin zu einem einmonatigen Reha Aufenthalt auf Amrum.
Dieses Jahr habe ich dann beschlossen die Hautklinik in Bonn zu besuchen, weil sie mir empfohlen wurde.
Ich war nicht besonders zuversichtlich, dass sich was ändern wird, weil mir irgendwo auch die Hoffnung verloren gegangen ist. Doch ich wurde zum ersten Mal gut beraten und über Dupixent aufgeklärt. Ich habe davor noch nie von einem Arzt irgendetwas über jenes Medikament gehört. Seit dem 07. Mai 2020 spritze ich mich alle zwei Wochen in den Bauch mit Dupixent.
Ich fühlte mich wie neugeboren. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so frei und wohl in meiner Haut gefühlt. Ich war frei vom Juckreiz, frei von Schüben, frei von psychischem Leiden und frei vom Leben voller Qualen. Die Wirkung habe ich recht früh gespürt (ca. nach der zweiten bis dritten Spritze) daher auch direkt positive Gefühle bezogen auf das Medikament gehabt.
Jetzt nach ca. der achten Spritze fühle ich mich nicht mehr so gut. An meinem Körper bin ich fast immernoch ekzemfrei und habe eine anhaltende ‚glatte Haut‘. Dafür bin ich mit meinen Augen sehr unzufrieden. Ich habe seit ca. zwei Monaten eine Bindehautentzündung am Auge und bin extrem lichtempfindlich.
Beide Augen jucken extrem wirklich extrem, sind gerötet, tränen sehr. Ich war schon beim Augenarzt habe aber nur ein Medikament für eine kurze Dauer bekommen, die halt auch nur kurz gewirkt hat (mit Kortison).
Mittlerweile stören mich die Augen so sehr, dass ich nicht weiß, was schlimmer ist.
Die Spritzen möchte ich in keiner Form absetzen aber möchte natürlich auf der anderen Seite keine permanente Entzündung am Auge, welche genau so meinen Alltag bestimmt.
Am besten suche ich nochmal einen guten Augenarzt auf und frage, welches Medikament langfristig helfen würde.
Hallo Zusammen,
auch ich habe Neurodermitis seit meiner Kindheit am gesamten Körper, welche sich über die Jahre immer heftiger entwickelte mit starker Schuppung. Es verging am Ende kein Tag mehr an dem ich nicht Kortison cremen musste. Mindesrens alle 2-3 Tage Antihistaminika. Alles ausprobiert. Nur über artgerechte Ernährung (Paleo) konnte ich die Schübe etwas verringern. Ihr kennt das.
Seit fast einem Jahr nehme ich nun Dupixent. Zu Beginn hatte ich z.T. starke Augenentzündungen, welche nach einem halben Jahr nachließen und nun weg sind. Trocken sind die Augen immer noch, aber das kann auch an der Neurodermitis generell liegen. Da helfen regelmäßig Tropfen. Das Hautbild ist nach wenigen Tagen bereits deutlich besser geworden und inzwischen richtig gut, trotz trockener Haut, welche sicher bleiben wird. Doch die Entzündungsschübe und Schuppungen sind zum Glück weg. Ich habe nur noch einige kleine Ekzeme an den Zehen die beherrschbar sind. Allergien sind ebenfalls besser geworden, wenn auch nicht verschwunden. Antihistamenika nehme ich nur noch ganz selten (3 mal in dem Jahr) wegen der Allergie.
Die Kombination aus weiterhin Achten auf Ernährung und Dubixent hat meine Lebensqualität aktuell deutlich verbessert. Überhaupt kein Vergleich mehr. Langzeit(neben)wirkungen weis man natütlich nie bei starken Eingriffen in das Immunsystem, doch aktuell möchte ich das Medikament nicht mehr missen. Ausprobieren kann ich jedem Leidensgenossen nur empgehlen. Alles Gute. Sebastian
Hallo zusammen!
Ich leide seit über 30 Jahren an einer chronischen Pan-Sinus und habe Asthma. Vor vielen Jahren wurden mir aus den Kieferhöhlen riesige Polypen entfern, die Nase wurde gebrochen und verbreitert, damit die Belüftung besser wird. Viele OPs, um die polypöse Schleimhaut, in der Stirnhöhle und den Nebenhöhlen, zu entfernen. Nasenmuschel und so weiter mittlerweile auch operativ entfernt und beidseitig gefenstert. Ständig OP´s an den Ohren. Absaugen und T-Rörhchen setzen, die ständig wieder rauseiterten.
Ich nehme seit Jahren Kortison für die unteren und oberen Atemwege.
Seit dem 16.07.2020 bekomme ich Dupilumab gespritzt. Ich muss mich derzeit 14 tätig spritzen. Ich habe ca. 4 bis 5 Tage mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Die Augen zucken und nach der zweiten Spritze haben sich die Augen am 2. Tag stark gerötet und es floss Schleim. Aus den Ohren kommt nach einer aktiven 3 tägigen Phase blutiges Sekret. Sekret ist normal, das läuft seit Jahren bei mir. Bin nur etwas erschrocken über das blutige Sekret. Leider geht es auch mit Schmerzen einher. Die damit verbundenen Geräusche im Ohr sind sehr nervenaufreibend.
Natürlich hoffe ich, dass eine längere Einnahme meinen derzeitigen Zustand verbessert. Frage mich aber, wie ich das bis dahin auf Arbeit durchhalte. Habe mich heut wieder einmal von Arbeit verabschiedet, weil ich so nicht funktioniere.
Wie geht es euch mit den Nebenwirkungen?
Könnt ihr normal weiterarbeiten?
Hallo zusammen, ich bekomme seit Februar 2020 Dupixent wegen stark ausgeprägter Neurodermitis seit ca 40 Jahren. Meine Haut ist toll! Kein Juckreiz, Röte verschwunden und alles abgeheilt :-) Augenprobleme fingen nach ca 10 Wochen an. Habe in der Apotheke einen Tipp bekommen. Weleda Visiodoron Malva Tropfen sowie zweimal täglich Lidpflege mit Blephasol. Die Kombi wirkt bei mir Wunder! Nach drei Tagen alles weg!!! Musste das kurz loswerden für all die Augen geplagten. Viel Glück Nathalie
Also, ich leide über viele Jahre an Neurodermitis und bin heute meinen Hautarzt noch Dankbar das er mir dieses Medikament verordnet hat. Es gab so gut wie nichts, dass ich nicht vorher ausprobiert habe. Ich bekomme die Spritzen seit September 2019 alle zwei Wochen.
Mit Verabreichung der ersten Spritze, diese im Doppelpack, begann die Verbesserung und hat stetig zugenommen. Jetzt spritze ich alle 14 Tage und habe ein absolut erscheinungsfreies Hautbild, vor allem keinen Juckreiz mehr, damit ein ganz neues Lebensgefühl.
Nebenwirkungen kann ich so gut wie keine mitteilen, ab und an leichte Kopfschmerzen nach dem spritzen. Die Neuro hatte ich auch zuvor stark an den Augen, daher auch anfangs Angst, dass Medikament zu spritzen da viele gerade dort Nebenwirkungen anmerkten. Das Medikament hilft mir auch dafür.
Da ich paralell noch an Asthma leide, kann ich auch hier eine enorme Verbesserung feststellen, habe seit Behandlungbeginn auch weder kein Kortison noch sonstige Sprays mehr nehmen müssen.
Ich weiß nicht, wie lange die Spritzen noch verordnet werden, sie sind immerhin sehr teuer, es hieß zu Beginn der Theraphie ein Jahr, habe aber jetzt schon Angst vor diesem Tag. Probiert das Medikament einfach aus, falls der Arzt es überhaupt verordnet. Jeder reagiert anders aber wenn es anschlägt ist man einfach nur Dankbar. Viel Erfolg!
Hallo liebe Leidgenossen,
Ich spritze jetzt seit beinahe zwei Jahren dupixent und mein Gesundheitszustand verbessert sich immer noch.
Ich fühle mich einfach phantastisch.
Meine Hände sind jetzt derart abgeschwollen, dass ich meine Finger komplett einrollen und frei bewegen kann.
Meine Haut ist nach 50jähriger Anwendung stark ausgedünnt, wird aber immer widerstandsfähiger und ist bis auf wenige Ausnahmen blank, schmerzfrei und juckreizfrei.
Direkt nach dem Spritzen muß ich die Sonne meiden, sonst bekomme ich knallrote Flecken im Gesicht. Aber ab dem vierten Tag ist dieses Problem behoben.
Das Asthma ist zu 90% verschwunden und die Allergien auch.
Ich bin glücklich, entspannt und kontaktfreudig und kann endlich viel unternehmen.
Ich habe viel nachzuholen und warte damit nicht.
LG, Magnolia
Ichnehme Dupixent Nun seit 3 Monaten. Ich hatte schon vorher starke Probleme mit den Augen , die sich ein Glück nicht verschlechtert haben. Es ist eher besser geworden. Nebenwirkungen habe ich sonst gar keine. Aber ich nehme seither steig an Gewicht zu und frage mich ob es an Dupixent liegen könnte. Kann natürlich auch am Bewegungsmangel durch Corona liegen.. Im Gesicht hat sich laut Hautarzt die sogenannte Stewardessen Akne entwickelt, die sich nur mit Elidel einigermaßen im Zaum halten lässt.. schade ist, dass ausgerechnet das Gesicht nicht besser wird..
Hallo, meine Neurodermits bekam ich als junger Erwachsener.
Im Laufe der Zeit kamen Schübe und Dauerzustände mit aufgekratzer Haut, an den
Händen, Unterarmen, Hals, Beine dazu.
Der Juckreiz war unerträglich.
Im September 2019 bekam ich die Dupixent Spritzen.
Nach der 4. Woche merkte ich dass meine Haut sich zärter und weicher anfühlte. Das Gefühl “Kratzen” zu müssen wurde zunehmend weniger.
Entzündete Augen kamen aber dazu. Ich bekam Cortison Augentropfen und im Anschluss zum Befeuchten nahm ich Bepanthen Augentropfen. Die Lidrandränder behandelte ich regelmässig mit Bepanthen Augensalbe.
Auch Haarausfall hatte ich in dieser Zeit, das mir sehr Sorgen machte.
Nach ca. 3 1/2 Monaten war das Problem mit den Augen ganz weg und mit den Haarausfall hat sich auch gelegt. (Hatte auch Kieselerde für die Haare genommen)
Mir ging es immer besser und meine Haut und auch die ganz hartnäckigen Stellen wie Hände sehen inzwischen wieder normal aus. Gelenkschmerzen habe ich schon auch. Ob diese von den Spritzen kommen weiß man nicht genau.
Am Abend benutze ich immer mal wieder die Augensalbe.
Ich habe mich noch nicht getraut den Abstand auf 3 Wochen zu erhöhen.
Alles Gute!
Mein Mann bekam auch Dupixent und seine Haut wurde sehr schnell sehr gut. Leider bekam er als Nebenwirkung immer wieder Augenentzündung und starke Gelenkschmerzen. Er musste wieder absetzen und leidet jetzt wieder unter starken Symptomen.
Hallo, ich hatte im Februar schon einmal berichtet, dass es mir schon nach der 1. Spritze viel besser ging. Mein Asthma war außer Kontrolle und ich hatte ständig Husten. Was mir nun allerdings auffällt, ich habe gerötete Augenlider, diese jucken auch teilweise und im linken Auge zuckt es ab und zu. Jetzt nicht so schlimm aber ich werde da mal einen Augenarzt aufsuchen. Ob es jetzt von Dupixent kommt oder einfach eine Allergie kann ich nicht beurteilen. aber da ich sowas vorher noch nie hatte, wird es wohl von den Spritzen sein.
Ich spritze mich jetzt nur noch alle drei Wochen, und kann das vielleicht auch noch erweitern. Meine Lungenfunktion ist bei 100 % (60 % im September 2019!!).
Meine Nasenpolypen sind auch weg, hatte ja schon eine OP.
Corona macht mir ein wenig Angst, aber es geht.
Bleibt alle schön gesund !
Hallo ihr Neurodermitiker/innen,
seit nunmehr 60 Jahren quält mich diese extreme Hautkrankheit.
Angefangen in der Schule wo ich verprügelt und verhöhnt wurde.
Endend ( oder auch nicht ) im Beruf wo mir am Morgen gesagt wird, dass ich nicht immer die Nacht durch machen soll, dann habe ich auch nicht so dicke Augen.
Nun denn, so ist es eben.
Nach etlichen Jahren mit Kortison ( bis zu 60 mg / Tag ), Cyclosporin und Azathioprin, kam Dupixent.
Ich muss dazu sagen, dass ich 2014 einen Herzinfarkt hatte und im Dezember 2018 eine negative Hautkrebs Diagnose.
Ich bin mit Dupixent nun in der Woche 7. Mein Hautbild hat sich zu 80 % verbessert. Mit den Augen, Haaren, Nasenbluten etc. habe ich wenig bis keine
Probleme.
Sollte es so weitergehen, bin ich nur noch glücklich und freue mich auf mein
in 2 Jahren anstehendes Rentner Dasein.
Noch ein Wort in eigener Sache :
bevor ihr über rote Flecken schimpft, denkt doch bitte mal dran wie der Zustand eurer Haut vorher war !
In diesem Sinne, alles Gute und viel Erfolg für Euch !!!
Ich habe Anfang März auf Grund des Lymphknotens und der immerwährenden Sehnenschmerzen mit Dupixent (ohne Rücksprache mit dem Hautarzt) aufgehört. Habe es drei Monate geschafft bis mich die Pollen wieder eingeholt haben. Nachdem ich zeitweise nach dem Rasenmähen/ Fensterbretter abwischen etc Quaddeln und Juckreiz am ganzen Körper hatte und auch nach dem Sport fürchterlichen Juckreiz hatte, habe ich mit den Spritzen vor 1 1/2 Wochen wieder begonnen. Nach zwei Tagen fiel mir auf, dass ich keine Sehnenschmerzen mehr habe. Es hat ca. 1 Woche gedauert bis alles aufgekratzten Stellen abgeheilt waren und ich keinen Juckreiz mehr verspürte (wie nach der 1. Spritze Mai 2019). Die Milien verschwinden nach und nach. Mit den Augen hatte ich nur ganz am Anfang im Mai 2019 Probleme, die aber verschwanden und auch jetzt nicht aufgetreten sind. Es scheint so, dass die Nebenwirkungen individuell auftreten. Ich werde auf alle Fälle nach einigen Monaten wieder eine Pause einlegen (auch ohne Rücksprache mit meinem Hautarzt).
Ich wünsche euch eine gute Zeit durch die Heuschnupfentage!
Hallo zusammen, habe seit über 30 Jahren Neurodermitis. Mit dupizent habe ich August 2018 angefangen. Die neuro ist soweit im Griff. Anfangs sind mir die Haare ausgefallen. Da ich weiblicher Natur bin, war das echt beschissen. Habe dann eine Perücke getragen. Nach ca. einem halben Jahr sind meine Haare wieder gewachsen. Mein Problem war auch, dass sich meine Augen entzündeten. Zeitweise Herpes in den Augen. Jetzt habe ich wieder Herpes im linken Auge. Es ist milchig und kann daher nichts sehen. Das rechte Auge ist stark gerötet. Bin aber in Behandlung. Werde aber mit dupizent aufhören und warte darauf, wie sich die neuro verhält. Corona hat keine Auswirkungen auf die Einnahmen von dupizent. Hoffe euch damit einen wenig Info geben können.
Hallo zusammen !!! Ich habe auch bronchial Asthma und wurde an der Nase schon 3 mal opperiert!!! Selbst ass wurde ausprobiert um die Polypen zu stoppen bzw zu verkleinern !!! Jetzt bekomme ich seit ca 3 Monaten auch Dupixent 300mg und spritze es alle 2 WOCHEN!!! Bis jwtzt kann uch nur sagen mega meine Polypen gehen zürück und uch kann besser fast normal aus der nase Atmen!!!! Da die corona zeit mir sehr viel Angst macht habe ich mich letzte dich zusätzlich gegen Phneumokokken impfen lassen !!!! Allerding mzss uch sagen habr jch momentan auch sehr viel Angst und bin sehr verunsichert weil die Spritze ja Immunsystem suppretiv wirkt !!!!! Jetzt muss uch einfach noch die letzte Spritze nehmen und dann leider noch mal in die Uni !!!!!!
Gegen die Angst nehme ich Momentan cbd ole ein das ich mal schlafen kann !!!! Also mein Arzt meinte sogar das wohl das Dupixent haarfördert sein soll !!!!! Wäre cool wenn das was uch schreibe auch ein Arzt liest und der mich etwas beruhigt!!!! Danke
@ Anonymus vom 09.04.2020:
Sehnenschmerzen und Bildung zweier Lymphknoten am Hals – das hätte mir auch ganz und gar nicht behagt. Auch wenn es als Nebenwirkung als sehr selten genannt ist, lässt es mich an die Serumkrankheit denken.
Hatte dein Arzt/deine Ärztin etwas zu den Lymphknoten gesagt? Hatte er/sie dazu geraten, mit Dupilumab aufzuhören oder zu pausieren? Oder war das allein deine Entscheidung?
Andererseits schreibst du ja, dein Blutbild sei ohne Befund gewesen.
Dann würde es eher nicht passen. Allerdings verwundert mich das mit
deinem Blutbild. Bei mir waren gleich bei der ersten Kontrolle so
ziemlich alle Werte des Differentialblutbildes außerhalb des
Referenzbereiches. Auch sind meine Nierenwerte stark angestiegen, was
mich etwas irritiert. Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht?
@A.S
Haarausfall kann ich bei mir bisher nicht feststellen.
Hallo an Alle,
Ich bekomme seit Februar 2020 Dupixent im 2 wochen Takt gespritzt. Als kurze Info: Ich bin Asthmatikerin und habe auch immer Beschwerden in den Nasennebenhöhlen gehabt (OP auch schon hinter mir) hatte auch immer schlecht Luft bekommen, ständiges husten und zu guter Letzt auch einiges an Allergien…Seitdem ich die Spritze bekomme geht es mir von der Luft und vom husten her bestens, alles top, kann durchschlafen, tief Luft holen = Lebensqualität! Nur ist mir ausgefallen, das ich sehr stark Haarausfall habe, viel mehr Appetit bekommen habe = Gewichtzunahme in 2 Monaten 3Kilo, und ich habe so das Gefühl das meine Augen schlechter werden. Ich bekomme die Spritze die kommende Woche zum 5ten mal. Were meine Ärztin fragen.
Ich hoffe das es mit den Haaren soch wieder fängt. Genau so mit den Kilos :/. Schraubt es denn das Immunsystem sehr runter?
Werde mir meine Fragen aufschreiben und nachfragen würde mih freuen wenn jemand die Gleichen Symptome hat und berichtet ob man durchalten muss wegen der Haare etc.
Ansonten bleibt alles gesund in dieser bizarren covid 19 Zeit. :(
Frohe Ostern:)
Ich habe auch nach einiger Zeit viele Milien im Gesicht bekommen und eben diese Sehnenschmerzen. Zusätzlich haben sich zwei bewegliche Lymphknoten am Hals gebildet. Das Blutbild war ohne Befund. Ich habe nun doch Angst bekommen und die Spritzen seit 7 Wochen abgesetzt. Bisher keine Änderung der Nebenwirkungen. Hat da jemand Erfahrungen?
Die Neurodermits kommt langsam wieder zurück, ist aber ohne Medikamente noch auszuhalten.
lg an alle
Hallo liebe Leidgenossen!
Ich nehme jetzt seit etwa eineinhalb Jahren dupixent und bin beschwerdefrei.
Ich konnte alle anderen Medikamente absetzen.
Das Cortisonspray für die Lunge habe ich vor einem Monat einfach vergessen und es ist mir erst Wochen später aufgefallen. Salbutamol hab ich aber trotzdem für den Notfall immer dabei, aber bisher nicht gebraucht.
Neurodermitis, Asthma und Allergien…weg!
Das schlimmste in den letzten eineinhalb Jahren war der Cortisonentzug.
Ich kann nur einen Rat geben:
Geduld haben und durchhalten.
LG, ein ganz neuer Mensch
Guten Abend,
ich bekomme seit Sommer letzten Jahres Dupixent und habe seit November von 2 auf 3 Wochen Rhythmus “gewechselt”, vielleicht gehe ich bald sogar auf 4 Wochen.
Da ich letztes Jahr seit Monaten im bekannten Teufelskreis “hängengeblieben” bin haben mir die Spritzen in unglaublicher Geschwindigkeit “rausgeholfen”, die Nebenwirkungen waren kein Problem (nur am Anfang der trockene Augen Effekt), heute noch sporadisch heftige Kopfschmerzen an den ersten Tagen nach der Spritze. Meine Haut hat auch zu einem ganz normalen “Feuchte Zustand” zurückgefunden. Alles in allem ein Wahnsinn :-)
Hallo zusammen, ich habe Neurodermitis seit Geburt (66 J.).
Bekomme seit 10.1.2020 Duplixent bisher hervorragende Wirkung ohne Nebenwirkungen.
Für mich hat ein neues Leben begonnen.
Hallo allerseits, ich habe von Nov.2018 bis Aug.2019 Dupixent gespritzt und ich muss sagen es hat Wunder bewirkt. Nach einigen Spritzen konnte ich schon Erfolge bemerken und meine atopischen Ekzeme wurden kleiner und kleiner und waren schnell ganz weg. Ich habe dann das Medikament abgesetzt (Aug.2019) aber leider kommen die verflixten Ekzeme jetzt langsam wieder.
Ich möchte nun wieder mit den Spritzen beginnen, weiss nur nicht, ob ich mit der Doppelmenge, so wie es zum erstenmal war, beginnen muss oder ob ich gleich mit einer Spritze alle 14 Tage weitermachen kann so wie damals?
Weiss jemand Rat?
Ich hatte übrigens keinerlei Nebenwirkungen und habe die Spritzen sehr gut vertragen!
Liebe Grüsse
Hallo an alle,
ich leide seitdem ich zwei bin an Neurodermitis und mittlerweile seit über 40 Jahren. Seit 20 Jahren bin ich aus einem Schub nicht mehr rausgekommen. Teilweise war ich nicht in der Lage aus dem Haus zu gehen, da die Haut von Kopf bis Fuß offen war. Ich habe alles mögliche ausprobiert von Naturheilverfahren bis Ciclosporin. Mein Hautarzt hat mich vor ein paar Jahren “aufgegeben”, da er nicht mehr wusste, wie er mir helfen sollte. Ich habe mich mit dem Schmieren von Ecuralsalbe über Wasser gehalten.
Seit vergangenen Herbst spritze ich jetzt Dupixent und meine Haut ist absolut beschwerdefrei. Es ist ein unglaublich neues Lebensgefühl. Ich hätte nie gedacht, dass ich das nochmal erleben kann und darf.
Von den Nebenwirkungen habe ich nach den ersten 4-5 Spritzen immer ein bis zwei Tage danach einen Herpes bekommen und mein linkes Auge ist etwas gerötet. Das habe ich bisher zum Glück immer mit Euphrasia Augentropfen in den Griff bekommen. Nur einmal hatte ich welche mit Cortison. Momentan tauchen diese Nebenwirkungen allerdings nicht mehr auf.
Was mir aber auffällt, seitdem ich das Medikament nehme ist, dass ich sehr schnell und viel schwitze. Das kannte ich zuvor gar nicht. Zudem bilden sich im Gesicht viele Milien und bei den letzten Testungen der Blutwerte erhöhen sich meine Eosinophile. Ich hatte schon jahrelang einen erhöhten Wert von 22. Jetzt liegt er allerdings bei 28 und ich muss nun alle vier Wochen ein großes Blutbild machen lassen.
Ich habe so wie viele schon beschrieben haben, immer ein paare Tage vor dem erneuten Spritztermin ein paar kleine Stellen, aber die sind absolut vernachlässigbar. Ach ja, und die Glieder- oder Knochenschmerzen, habe ich jetzt auch. Das ist ein bisschen anstrengend, aber nichts im Vergleich zu den Schmerzen der Haut vorher.
Mein Asthma ist durch Dupixent leider nicht besser geworden, aber auch nicht schlechter.
Ich würde jedem von euch Wünschen, dass die Haut symptomfrei wird und das Leben dadurch leichter……
Liebe Grüße Cathy
Hallo zusammen, ich bekomme Dupixent seit Nov. 2019 gegen schweres Asthma und bin sehr zufrieden. Ich bemerkte bereits eine Besserung nach der 1. Spritze.
Meine Lungenfunktion wurde deutlich besser. Asthma Spray nehme ich nur noch die Hälfte. Ich habe bisher keinerlei Nebenwirkungen. Bin so froh, dass ich nicht mehr so viel husten muss, kein Giemen, kein Schleim im Hals. Gibt es denn noch Einige unter euch die Dupixent gegen Asthma bekommen?
Hallo an alle,
ich bin erst seit kurzer Zeit in Therapie mit Dupilumab. Trotzdem sieht meine Haut schon richtig gut aus. Nicht nur die Entzündungen und offenen Wunden und Risse sind verschwunden. Auch die Stellen, die sich immer wie Pergament und verhornt anfühlten, sind weich geworden wie gesunde Haut. Es ist wirklich traumhaft!
Dupilumab blockiert zwei zentrale Zytokine der Th2-Immunantwort, und
zwar Initerleukin-4 und Interleukin-13 und soll nicht nur
entzündungshemmende, sondern auch selektiv immunsuppressive
Eigenschaften haben.
Ich hoffe mal, dass das in der jetzigen Corona-Pandemie keine Auswirkung
haben wird. Falls dazu jemand etwas sagen kann, wäre ich für Infos
dankbar.
Ein bisschen bange ich um die Nebenwirkung der entzündeten Augen,
weil ich sowieso schon extrem trockene Augen habe und ständig tropfe.
Aber vielleicht bleibe ich ja verschont davon.
@Magnolia
Hast du in den anderthalb Jahren niemals entzündete Augen gehabt?
Du schreibst, auch all deine Allergien seien weg. Welche waren das denn?
Die üblichen wie Pollenallergie und ggf. Kreuzallergien auf Obst- und
Gemüsesorten?
@Pepe81:
Das finde ich interessant, dass du offenbar nur am Anfang die trockenen Augen hattest. Später also gar nicht mehr?
@Cathy:
Bei dir wird wegen der Eosinophilie nun also alle 4 Wochen das Blutbild
kontrolliert. Hat man dir auch gesagt, was getan werden kann, wenn deine
Eosinophilen immer weiter ansteigen? Musst du dann etwa die Therapie
abbrechen? Das wäre ja fatal. Ich drücke dir die Daumen.
Allen weiterhin alles Gute in der Therapie mit Dupilumab!
Hallo Ihr Lieben!
Seit dem 9. Juli 2018 spritze ich nun Dupilumab unter regelmäßiger Kontrolle der MHH!
Mittlerweile ist der Juckreiz zu 97% zurückgegangen, ab und an habe ich rote Stellen im Gesicht, aber das ist kein Vergleich zu vorher!
Die Problematik an den Augen haben sich ebenfalls gebessert! Zwischendurch jucken die Lidecken und die Augen befeuchte ich mit entsprechenden konservierungsmittelfreien Tropfen!
Schade, dass Dupilumab nicht bei allen so gut wirkt…allen Mitleidenden weiterhin viel Erfolg, Geduld und Zuversicht!
Freue mich auf neue Kommentare, bis bald
Charlotte. Hallo ich bekomme Duxipent gegen Asthma. Nach der 3. Spritze kann ich noch nichts Besonderes feststellen. Ich fühle mich leicht grippig und habe etwas zugenommen. Ich hoffe es ist nur Einbildung und es geht mir bald sehr gut. Ich lasse wieder von mir hören. Tschüss
Anni 73. ich habe heute die zweite Spritze Duxipent bekommen. Ich fühle mich grippig. Soll gegen Asthma helfen. Bin gespannt. Bis bald. Melde mich wieder
Hallo an alle, mit großem Interesse habe ich die Erfahrungen mit Dupilumab gelesen. Ich habe, seit ca 30 Jahren Neurodermitis. Auch an auf und unter den Zehen. Die Cortisonsalben vom letzten Schub helfen beim nächsten nicht mehr. Seit Anfang März 2019 bis jetzt habe ich jeden Monat mindestens einen Schub im Gesicht, am rechten Auge (Ich sehe ständig aus, wie verprügelt). Und links hinter dem Ohr und Hals. Cortisonsalben nehme ich nicht mehr, denn ich bräuchte ja vom letzten Jahr bis jetzt schon 10 verschiedene. So viels Sorten gibt es ja nicht. Zur Zeit benutze ich Linola Fettsalbe und Bübchen Wundcreme. Was wenigstens für kurze Zeit den Juckreiz nimmt. Und so gut es geht Tarnung mit Sonnenbrille
Nun hat eine ganz liebe Freundin mal bei ihrer Hautärztin nachgefragt. Die sagte dann Dupilumab. Nun lese ich die Begleiterscheinungen. Also, im Gesicht gibt es trotzdem immer wieder Schübe. Hab ich ja eh schon, die ja auf die Cortisonsalben nicht mehr reagieren, die ja alle zusätzlich nehmen. Dann die Augen. Nun muss ich wegen ständiger Hornhautrisse. Schon jeden Tag Augentropfen nehmen. Wenn sich also durch die Spritzen die Augen zusätzlich entzünden und stark jucken, wird ja alles noch schlimmer, statt besser. Ich bin der Meinung, dass ich leider keine geeignete Kanditatin für das Mittel bin. Ich komme ja dann sozusagen vom Regen in die Traufe. Da ist dann bei mir wohl der Schaden höher als der Nutzen. Schade. Hat jemand außerdem Erfahrung mit Wechselwirkungen bei Hashimoto? (Thyroxin)
Es wäre sehr lieb, wenn mir jemand antworten würde, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. Einen Arzt zu fragen hat wohl nicht viel Sinn, da ja noch keine Langzeitstudien vorliegen.
LG Orca
Guten Morgen in die Runde :)
@ lilaanmi & corvin
Vielen lieben Dank für die Antworten!
Haarausfall ist recht häufig, aber ich glaube auch, dass es von den Entzündungen kommt. Derweil muss ich mich öfter rasieren/ epilieren, der Haarausfall (Kopf) lässt langsam nach…
Ich hoffe nun so dolle, dass es wirklich zum Haarwachstum mit D. kommt (ich weiß, es ist eine Kleinigkeit und ein recht kleines Problem, aber es nagt schon an mir. Ich brauche nicht das noch on Top. Kennt ihr das Gefühl?).
@corvin deine NW sind echt übel. Warst du schon beim Arzt? Falls ja, wie war die Rückmeldung? Es tut mir leid für dich, dass du trotz Dupli noch so leidest! Ich hoffe, es wird rasch besser!!!
Die roten Flecken haben bei mir zugenommen, besonders am rechten Fuß und im Gesicht. Die Haut ist wieder schuppiger. Ich denke, es ist das Wetter gepaart mit dem Smog. Ich hoffe nicht, dass es Milben sind, wie von corvin erwähnt wurde *panik* !
Meine Augen sind weiterhin noch etwas problematisch. Es “sifft” aus beiden Augen, jucken und brennen. Ich schmiere nun abends eine Kortison- Creme rein. Seitdem sind die Augen morgens auch nicht mehr so “verklebt”. Es ist nur noch geschwollen und faltig.
Ich hatte zwischenzeitlich die Kraft und Muse erneut auf Basiscreme- Suche zu gehen und zu testen, nachdem ich mit dem ganzen Proben usw aus der Uni und Apotheke nicht zurecht kam.
Nun creme ich mit “Alterra reichhaltige Körpercreme mit Bio- Granatapfe & Bio- Sheabutter, mit Bio- Olivenöl und Bio- Sonnenblumenöl ” (Rossmann) und komme recht gut damit zurecht- hält natürlich keine 24 Std, aber immerhin für ein paar Std! :) Mal schauen was Frau Dr. nächste Woche sagt…
@Rotunda: schön, dass es dir endlich besser geht:) !!!!
Hallo zusammen,
zur meiner Person: 32 Jahre alt, weiblich, schwer übergewichtig, seit dem 18. Lebensjahr ein hartnäckiges (d.h. nicht verschwinden wollendes) großflächiges Ekzem am Gesäß, seit dem 27. Lebensjahr immer schlimmer werdende Neurodermitis, die nach jeder “erfolgreichen” Behandlung noch stärker wiederkam. Den vorläufigen Höhepunkt bildeten mehrere großflächige Ekzeme, die fast 90% meiner Haut bedeckten. Der Juckreiz damals (auf einer Skala von 1 – 10 eine gute 13) war nicht in den Griff zubekommen und ich hatte zu Spitzenzeiten keine halbe Stunde am Stück ohne Juckreiz. Gedanken an Selbstmord waren meine täglichen Begleiter.
Ursachenforschung wurde seitens der Hautärzte nicht betrieben, es wurde immer alles auf mein Übergewicht geschoben bzw. auf meine psychische Situation (Depressionen, die ich schon vor Ausbruch der Neurodermitis hatte). Eine Hautärztin sagte mir lapidar ich sei einfach unfähig meine Haut zu pflegen. Als einziger eindeutiger Auslöser bis heute konnte psychischer Stress ausgemacht werden.
Ernährungsumstellungen, Pflegeprodukte aller Art, Hausmittel, eine Reha auf Borkum sowie mittelstarke Kortisonsalben brachten keine Besserung.
Im Juni 2018 wurde ich von einer (neuen) Hautärztin in die dermatologische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen, wo ich das rundum-sorglos-Kortison-Paket bekam plus UV-Bestrahlung und Bädern. Als ich nach einigen Tagen der Oberärztin mein Leid klagen durfte entschied diese, dass ich eine perfekte Kandidatin für Dupixent sei und ich bekam die ersten zwei Spritzen gleich dort. Seitdem spritze ich mir alle 14 Tage eine Dosis Dupixent.
Ich hatte Glück mit den Nebenwirkungen: Ich hatte etwa drei bis vier Wochen lang trockene, juckende Augen und sonst nichts. Keine Entzündungen, keine Hautveränderungen, keine Anfälligkeiten für Infekte o.Ä.. Den trockenen Augen habe ich mit pflegenden Augentropfen entgegengewirkt.
Bereits nach der dritten Spritze merkte ich, dass meine Haut sich besser, weicher anfühlte. Der Juckreiz nahm ab, ich hatte mehr und mehr Zeit täglich ohne Juckreiz. Inzwischen vergehen mehrere Tage ohne oder nur mit minimalem Juckreiz.
Kortisonsalben (mittelstark) zeigen wieder Wirkung. Kleinere Ekzeme verschwinden nach zwei bis drei Anwendungen wieder. Größere Ekzeme tauichen gar nicht erst auf, da ich immer sehr schnell entgegenwirke. Aktuell nutze ich die Kortisonsalben nur noch bei Bedarf mit Abständen von mehreren Wochen.
Schwache Kortisonsalben alerdings zeigen weiterhin kaum bis keine Wirkung.
Geblieben ist ein hartnäckiges Handekzem, das auch auf Kortison nicht ansprechen mag – auf Anraten der Ärzte in der Klinik trage ich inzwischen Handschuhe, wenn ich mit Kortison hantiere und nutze allein pflegende Handcremes für die Hände und LANGSAM erholen sie sich.
Stress löst weiterhin Juckreiz aus, der aber sehr gut zu bewältigen ist (Skala von 1 – 10 eine 1 oder maximal 2).
Weiterer positiver Nebeneffekt: Allergien. Ich habe eine starke Katzenallergie und kann inwischen ohne Einnahme von Antihistaminika einige Stunden mit Katzen verbringen, ohne Juckreiz. In geschlossenen Räumen kommt es noch zu leichten Atembeschwerden und brennenden, tränenden Augen, aber da setzt das Dupixent, soweit ich das verstehe, auch nicht an. Ein Heilmittel bei Allergien ist es also nicht. :)
Meine niedergelassene Hautärztin möchte mir das Dupixent nicht verschreiben, aus Kostengründen, weswegen ich meine Rezepte vom Krankenhaus bekomme.
Als Fazit kann ich nur sagen: Ich bin wirklich glücklich mit Dupixent. Die Neurodermitis hatte auf dem Höhepunkt mein ganzes Leben bestimmt, vom Moment des Aufwachens, bis zum Schlafengehen; heute ist sie nur noch ein Teil meines Lebens, dem ich nur noch ganz wenig Beachtung schenken muss. Natürlich bin ich darauf angewiesen, die Haut zu pflegen und ich musste einige Gewohnheiten umstellen, aber für ein einigermaßen juckreizfreies Leben nehme ich das gern in Kauf. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass das Mittel bei mir so gut funktioniert. :)
Hallo, ich habe Dupixent nun schon sehr lange. Hatte es in der Studie und war da noch sehr zufrieden damit. Inzwischen bekomme ich es seit der Zulassung, also etwas mehr als ein Jahr. Anfangs half es noch sehr gut, mein Juckreiz sowie meine offenen Wunden verschwanden. Nach einiger Weile war es dann allerdings so, dass sich meine Augen entzündeten, stark errötet waren. Das hörte dann allerdings auch wieder auf. Die Probleme mit den Augen ließen nach und verschwanden irgendwann. Dafür habe ich anfangs noch schubartig entzündete Stellen auf der Brust bekommen. Inzwischen ist das sehr heftig geworden, erstreckt sich von Brust über Achseln, über das Gesicht und den Hals und auch auf der Kopfhaut, leicht an den Armen und den Händen. Diese dicken Stellen treten vor allem an den Haaren auf, da sie wohl aufgrund von Milben entstehen, deren Vermehrung durch das Dupixent begünstigt wird. Die Phasen, in denen ich diese Probleme sehr krass habe werden leider immer länger und ich habe auch Haarausfall bekommen (nicht kreisrund, also nicht stressbedingt, sondern überall), ich vermute einen Zusammenhang mit der immer gereizten Kopfhaut. Ich bin sehr stark am Überlegen mit der Behandlung aufzuhören. Das fällt mir unglaublich schwer, da ich vorher sehr starke Neurodermitis hatte und mich fürchte vor dem Wiederauftreten. Aber langsam muss ich sagen, dass die Nebenwirkungen kaum besser sind. Zumal gerade die Entzündungen im Gesicht unangenehm sind, sie treten vor allem in meinem Bart auf, jucken, brennen und bei Abheilung schuppen sie enorm. Eine Behandung dessen wurde mit Antibiotika angegangen (Tablettenform). Das half aber auch nur bedingt und kann keine Dauerlösung sein…
Hat damit noch jemand Erfahrungen gemacht?
@ich: wir haben also das selbe Problem. Ich hoffe ich konnte dir etwas mehr Informationen dazu geben, leider kenne aber auch keine wirkliche Lösung. Ich werde diese Woche meinen Arzt konsultieren und schauen wie wir weiter vorgehen/ob ich die Behandlung pausiere.
@ Ich – Hallo erstmal, wenn du die Beiträge durchliest, merkst du schnell, dass Haarausfall bei einigen Patienten keine Seltenheit ist. Die roten Flecken habe ich auch an und ab, die verschwinden aber wieder. Beobachte das mal bei dir. lg und alles Gute!
Hallo liebe Leidgenossen,
hier mal eine kurze Information zu einer Entdeckung, die ich gemacht habe, als ich meine Ernährung umstellte:
Seit einigen Wochen faste ich jedes Wochenende (5:2), was mir und meiner Haut und der Lunge sehr gut bekommt. Die Spritze setze ich mir immer am Montag und seitdem ich vorher faste, vertrage ich die Spritzen noch besser und die Wirkung hat sich verstärkt.
Ich habe seit acht Wochen keine einzige Entzündung auf der Haut gehabt und die Haut wird stabiler, wahrscheinlich, weil ich das Cortison nur noch ganz selten creme.
Auch die Müdigkeit nach dem Spritzen ist verschwunden.
Das Asthma ist seit vier Monaten komplett verschwunden, selbst bei Infekten, was vorher undenkbar war.
LG, Magnolia
P.S. derzeit setze ich jeden 21. Tag eine Spritze (12 Monate alle 14 Tage, dann langsam auf 21 Tage ausgeschlichen.)
Ich finde es schade, dass einige von euch unter derart heftige Nebenwirkungen leiden,
aber anfangs hatte ich die auch. Es ging erst nach 9 Monaten bergauf.
Hallöchen in die Runde
Kurzfassung:
37 J, w., seit 3 Lebenswoche Neuro – mal mehr, mal weniger. Seit 7 Jahren konstante Steigerung der Beschwerden, zugedröhnt mit Medis, trotzdem kaum Linderung.
Seit Oktober dann Dubli. im 2 wöchigen Rhythmus (3x in der Uniklinik Köln, 1x beim Hautarzt, 2x daheim). Das Augendrama gehe ich mit Decoderm und Hylo an.
Gelenksteifheit ist nicht mehr so extrem, ich kann wieder Wasserflaschen alleine öffnen!
ABER: ich habe Haarausfall *schnief!
Bei der 3. Spritze fragte ich die Ärztin (Uniklinik), die aber meinte, dass es nicht von Dupli kommen kann, da ein Haar 120 Tage braucht bis es ausfällt. Sie meinte „es muss irgendwas vor 3-4 Monaten gewesen sein „. Im Netz habe ich Beiträge aus den Staaten gesehen, wo vielen mit Dupli Haare gewachsen sind…
Und hinzu kommt, dass ich gestern gespritzt habe und heute so komische rote Flecken im Gesicht habe, was ich nie hatte
Kann mir wer Rat geben?
Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit
Hallo zusammen
ich finde eure Informationen und Ratschläge sehr interessant und toll.
ich habe auch Neurodermitis und nehme seit 6 Monate Dupixent.
Ich muss auch sagen, dass das Hautbild am Körper sich verbessert hat. Im Gesicht versuche ich mit Protopic große Schübe zu verhindern.
Leider habe ich auch seit 2 Monate Nebenwirkungen an den Augen ( jucken, rinnen, sind total rot, geschwollen und in der Früh sind sie verklebt. Ich werde jeden tag gefragt ob ich krank sei). Der Augenarzt konnte mir auch nicht weiterhelfen. Aber ich gebe auch nicht auf, habe jetzt auch hylo gel, hylo tropfen.
ich hoffe trotzdem weiter, dass diese Nebenwirkungen bald verschwinden.
Nun, zu den positiven Erfahrungen kommt es wohl, weil das Medikament eben bei diesen Menschen wirkt! Ist Ihnen nicht klar, dass Medikamente nicht bei jedem gleich wirken?!
Hallo ich nehme die Spritze Dupixent seit fast einem Jahr alle zwei Wochen . Bei mir hat es überhaupt noch keine Wirkung gezeigt , nun frage ich mich wie es zu den positiven Berichten kommt ? Ich bin Männlich 56 Jahre und leide unter sehr starker Neurodermitis .
Seit meinem 3. Lebensjahr leide ich unter Neurodermitis mit zeitweise starken, akuten Phasen. Im Jahr 2017 trat eine solche Verschlimmerung wieder auf und konnte durch herkömmliche Therapiemethoden, wie Cortisonsalben, Cortison und Cyclosporin per os nicht nachhaltig gebessert werden.
Somit habe ich mich in diesem Frühjahr 2019 in die Behandlung der MHH Hannover, Klinik für Dermatologie, begeben. Dort wurde ich nach entsprechenden Untersuchungen mit meinem Einverständnis in eine Studie aufgenommen. Dafür habe ich auch unterschrieben.
Ich bekam seit Juli 2019 das bereits zugelassenen Medikament Dupixent (Sanofi-Aventis). Hierbei traten bei mir große Nebenwirkungen auf, welche ich dokumentiert habe.
Bei der letzten Injektion waren diese so stark, dass ich neben grippeähnlichem Kopfrauschen einen Hörsturz mit Tinnitus erlitt, der bis zum heutigen Tag anhält. Ich habe mich am 4.10.2019 an einen hiesigen HNO-Arzt gewendet und wurde bei der letzten Vorstellung in der MHH Dermatologie am 14.10.2019 dort ins Hörzentrum-DHH überwiesen. Ein MRT des Craniums ergab keine ursächlichen Raumforderungen wie Insult, Neurinom o.a. Mein linkes Ohr ist weiterhin taub.
Die Abteilung für Dermatologie der MHH behauptet, diese Nebenwirkungen seien unbekannt und Dupixent könne nicht die Ursache sein, da dies in RCTs so nicht nachgewiesen wurde. Diese Nebenwirkungen traten aber immer nachts nach der Spritze sowie einen Tag nach der Spritzenverabreichung auf. Im vorherigen Aufklärungsgespräch wurde mir als einzige Nebenwirkung von einer möglichen Konjunktivitis berichtet, die aber gut mit Augentropfen behandelbar sei. Man könne nicht verstehen, dass Patienten deswegen die Therapie abbrechen!
In Internetportalen, der roten Liste sowie im Beipackzettel liest man allerdings ganz andere Nebenwirkungen, teilweise ähnlich wie bei mir, allerdings nicht so schlimm und ohne Hörverlust. Ich habe die Therapie abgebrochen.
Nebenwirkungen der Dupixent-Therapie:1. Injektion am 10.07.2109, Oberarm subcutan, abends, 1x 300mg, (Spritze ungewöhnlich schmerzhaft beim Eindrücken der Flüssigkeit)
danach nachts „dicker Kopf“, wie Grippe, Ohrengeräusche, leichte Übelkeit morgens, vergeht wieder,
Körperhaut wird nur langsam besser, Gesicht juckt und wird rot, fleckig und ödematös2. Injektion am 24.07.2019, Oberarm subcutan, abends, 1x 300mg (Spritze P++)
danach nachts „dicker Kopf“, wie Grippe, Ohrengeräusche, leichte Übelkeit morgens, leichter Schwindel, vergeht wieder,
Körperhaut ist etwas besser geworden, Augenlider und Gesicht jucken, sind dick geschwollen, rote Flecken im Gesicht3. Injektion am 07.08.2019, Oberarm subcutan , abends, 1x 300mg (Spritze P+++)
Körperhaut gut, aber Gesicht ganz schlimm, dort immer rote, juckende, großflächige Flecken, nur im Gesichtsfeld und im Augenbereich, auch Konjunktivitis, Gesichts- und Lidrötung überwiegen4. Injektion am 21.08.2019, Oberarm subcutan, abends, 1x 300mg (Spritze P++++)
nachts „dicker Kopf“, wie Grippe, morgens Gesichtsschwellung, große, rote, juckende Flecken im Gesicht, Augenschwellung, Konjunktivitis, Lidhautrötung, vergeht nur langsam,
Körperhaut frei von Neurodermitis, Gesicht wird kurz besser, juckende Rötungen kommen aber nach 1 Woche wieder und bleiben bestehen, werden stärker und großflächiger,
daher und wegen Urlaub wurde die 5. Injektion ausgesetzt!5. Injektion nach Urlaub am Donnerstag, 26.09.2019, Oberarm subcutan, morgens 1x 300mg (Spritze P++++++)
nachts darauf ganz „dicker Kopf“, surrende, rauschende Ohrengeräusche, Taubheit halbseitig links, im Innenohr links ein Gefühl wie Watte oder Wasser, linkes Ohr ist völlig gehörlos,
schlimme Übelkeit mit starkem Erbrechen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen,
HNO-Arzt: Ohr ist organisch völlig ohne Befund, linkes Ohr dennoch gehörlos, MRT 07.10.19, Ausschluss Neurinom, Infarkt oder einer Raumforderung,
Gesichtsschwellungen werden täglich stärker, juckende ödematöse Flecken im Gesicht und um die Augen, Ohrgeräusche, auch rechts, Druck auf linkes Ohr, Taubheit, variabler Druck im linken N. Trigeminusbereich, auch NNH-Druck links dauern bis heute an. Leichter Schwindel tritt noch selten auf. Symptome variieren in Intensität und Ausdehnnung. Hörschaden ist konstant. Irreversibler Hörschaden??? Im linken Auge wurde vom Augenarzt ein erhöhter Augendruck festgestellt, muss noch nachuntersucht werden!
Körperhaut o.B., Gesicht schrecklich, links Tinnitus, taub, gehörlos und nie mehr Dupixent!!!!!!Eigenes clinical reasoning (klinisches Denken oder klinische Ursachenfindung):
• Immunologische Reaktion auf monoklonale Antikörper erzeugen Ödeme im cranialen Umfeld (Kopfbereich), ähnlich einer viralen Grippeinfektion, dabei variabler bis konstanter Druck auf verschiedene Hirnnervenkerne, (Vagus, Vestibulocochlearis, sensibler Teil Trigeminus und Facialis) welche die Symptome erklären????????????
• Lateralität der Symptome könnten mit individuellen, cranio-facialen (im Kopf-Gesichtsbereich liegenden), anatomisch bedingten asymmetrischen Besonderheiten erklärt werden
• Neurologe müsste in weiteren Forschungen mit einbezogen werden!!!!Wiedervorstellung in der dermatologischen Ambulanz der MHH am 14.10.2019. Die MHH lehnt jede Verantwortung ab, behauptet diese Nebenwirkungen seien nicht vom Medikament und unbekannt.Mir wurde bei expliziter Nachfrage diesbezüglich als einzig mögliche Nebenwirkung eine Konjunktivitis genannt. Das kann so niemals stimmen!!! Hätte ich vorher in diesem Internetportal gegoogelt, wäre mir mein jetziges Schicksal erspart geblieben. Niemals hätte ich mir das gespritzt. Diese schlimmen Nebenwirkungen sind sicher nicht überall gleich aber bei manchen Menschen, wie bei mir, so schlimm, dass irreversible Schäden zurückbleiben. Diese Kollateralschäden sind absolut nicht hinnehmbar. Ich habe auf dem linken Ohr kein Gehör mehr, Tinnitus und im Gesicht ganz schlimmen Ausschlag, wie nie zuvor. Eine teure hyperbare O2 Therapie hat nur gering gewirkt und 4000 Euro müssen jetzt noch von mir selbst getragen werden!
Hallo zusammen,
auch ich möchte über meine Erfahrung mit Dupixent berichten:
Iich litt seit 60 Jahren, bin jetzt 61, unter schwerster Neurodermitis am ganzen Körper.Bin von Flensburg bis München quer durchs Land von einem Arzt zum anderen gefahren, keiner konnte mir helfen.Die einzige Linderung hatte ich bei tägl. 40 mg Prednisolon Tabletten und kortisonhaltigen Salben.
Seit März bekomme ich Dupixent, nach der 3.Spritze war meine Haut super.Langsam Koritson abgesetzt, nun brauche ich nur noch eine Pflege,Ich habe ein neues Leben geschenkt bekommen. Die Augen behandel ich mit Bepanthen Augensalbe und Hylo Gel zum befeuchten so geht es so einigermaßen.
Liebe Grüsse aus dem Kohlenpott
Hallo liebe fleißige Schreiber,
ich habe mittlerweile meinen Bericht vom Rheumazentrum erhalten, der besagt, dass ich Flüssigkeit an den Sehnen habe. Eine Ursache dafür wisse man nicht.
Ich mache erstmal weiter mit Dupixent, soll aber laut Hautarzt wieder 2wöchig spritzen.
Gestern war ich nach langer Zeit wieder beim Lungenfacharzt, der mir eine Verbesserung meines Asthmas bescheinigte.
lg
Nehme seit acht Wochen dupixent. nach einem Klinikaufenthalt war die Haut schon viel besser und die große Hoffnung war die Verordnung der Spritzen. Und es ist wirklich eine riesengroße Erleichterung. Der Juckreiz ist wesentlich weniger, ich kann wieder mal fünf Stunden am Stück schlafen und bin morgens nicht völlig k.o. Ein guter Beginn, damit ich mich wieder wohl(er) in meiner Haut fühle. Seit ca. 10 Tagen jucken meine Augen jetzt aber. Zunächst nur ab und an, seit drei Tagen ständig. Jucken, brennen, bemühe mich nicht zu reiben, fällt mir aber schwer. Am erträglichsten ist es, wenn ich die Augen geschlossen halte :-) Habe morgen einen Termin beim Augenarzt und wirklich Angst, was dabei rauskommt. Die Spritzen sind meine Hoffnung auf wieder Lebensfreude und -qualität! Möchte da morgen am liebsten gar nicht hingehen, aber Vogel-Strauß-Methode hilft ja auch nicht weiter….
Hallo Rose,
entschuldige die späte Antwort, ich war lange nicht mehr auf dieser Seite.
Nachdem ich dupixent ca. 1 Jahr gespritzt hatte und es mir insgesamt über einen langen Zeitraum sehr gut ging, kam der Vorschlag, auf eine dreiwöchige Dosis zu wechseln. Zuerst hatte ich Angst, dass die positiven Wirkungen nachlassen würden und lehnte dies ab, aber als ich mich dann doch dazu durchrang, war das Gegenteil der Fall. Die Haut hat ihr bestes Erscheinungsbild nach 16 Tagen. Sie sieht phantastisch aus (für meine Verhältnisse, denn sie ist sehr ausgedünnt). Die Lunge gewöhnt sich nach anfänglicher Verschlechterung an den neuen Rhythmus und ist derzeit entzündungsfrei. Das rechte Auge hat sich komplett erholt und alle Lebensmittel und Pollenallergien sind weiterhin verschwunden. Die roten Flecken nach dem Spritzen bilden sich auch nicht mehr.
Ob die Dosis generell auf drei Wochen reduziert werden sollte? Ich bin keine Medizinerin und erlaube mir kein Urteil darüber.
Ich weiss aber nach 51 Jahren in permanenter medizinischer Behandlung folgendes:
Du weisst am besten, was gut für dich ist!!!
Deshalb übernehme Verantwortung für dich und deinen Körper und entscheide zusammen mit dem Arzt, welche Dosierung gut für dich ist. Jeder Körper reagiert anders. Ich stamme aus einer Familie, in der alle an Asthma und Neurodermitis leiden und doch ist jede Erkrankung individuell.
LG, Magnolia
Liebe Leser,
Es ist sehr interessant die verschiedenen Erfahrungen zu lesen. Vieles kommt mir bekannt vor. Ich habe seit 32 Jahren Neurodermitis. Allerdings mit einer fast sechs jährigen Beschwerdefreiheit die ich mir bis heute nicht erklären kann. Früher als Kind bzw Teenager verlief die Krankheit in Schüben ab dem ca 23 Lebensjahr wurde es von Jahr zu Jahr schlimmer und hat sich auf den fast gesamten Körper ausgebreitet. Ich habe fast alles ausprobiert von alternativen Methoden wie Akupunktur, Fastenkuren, Basenbädern und vieles mehr so wie alle schulmedizinische-Behandlungen die es gibt. Bis ich vor zwei Jahren in der Charité in Berlin gelandet bin und habe nach einer Ciclosporin Therapie die nicht funktioniert hat mit Dupilumap angefangen. Habe parallel weiter mit Kortison und Protopic gecremt. Der Juckreiz ist weniger geworden und das Neurodermitis an den Händen ist verschwunden da war es auch sehr extrem. Dies hat meinen Berufsalltag sehr erleichtert und mein Leben verbessert. Allerdings ist die Haut am Körper nicht wirklich besser geworden. Zwei bis drei Tage nach der Spritze bekomme ich feuerrote Flecken am Körper die sehr schmerzempfindlich sind und erst nach ca einer Woche langsam verschwinden. Meine Augen sind sehr entzündet und rot und jucken Tag und Nacht. Auch der Augenarzt kann mir ausser Kortison nicht weiterhelfen. Mein Gesicht und meinen Hals halte ich mit Protopic ganz gut in Form. Vom Kortison bin ich seit zehn Wochen befreit. Ich hoffe ich halte durch den ich merke das Kortison nicht der Weg zur Heilung ist. Verzichte seit zehn Wochen auf Zucker, Milchprodukte, glutenhaltige Lebensmittel und Fleisch. Diese Art der Ernährung hat mir als Kind schon mal sehr geholfen. Ich trinke nur noch heißes Wasser mache Sport und tägliche Meditationen. Ich werde wahrscheinlich auch Dupilumap absetzen und versuche mein Neurodermitis mit positiven Gedanken, gesunder Ernährung und Ruhe und Entspannung für den Geist den Körper und die Seele zu heilen. Auch wenn viele Ärzte davon abraten einmal pro Woche zehn Minuten in ein leichtes Solarium lindern meine Haut auch. Ich wünsche euch allen das eure Haut heilt und wir alle keine Medikamente mehr zu uns nehmen müssen. LG aus Berlin
Hallo Leute,
ich habe ein halbes Jahr Dupixent gespritzt und Anfang September aufgehört. Meine Ärztin hat sich nicht auf einen dreiwöchigen oder vierwöchigen Abstand eingelassen, dann hätte ich vielleicht weiter gemacht. Jetzt mache ich erstmal eine Pause. Haarausfall habe ich immer noch, aber nicht mehr so extrem.
Ich habe mich mit der Firma in Verbindung gesetzt und einen Fragebogen erhalten, habe bislang noch keine Rückmeldung.
Hallo zusammen,
ich nehme Dupilumab mitterlweile seit einem knappen Jahr.
Schon nach wenigen Wochen, ließ der Juckreiz den ich am beinahe ganzen Körper verspürte nach. Endlich konnte ich wieder richtig schlafen. Die sonstigen Beschwerden haben leider kaum nachgelassen. Stellen an den Armen Händen und vorallem massive Entzündungen im Gesicht, sowie allgeimene starke Haut Trockenheit sind geblieben. Einzig Kortison hilft mir gefühlt noch. Die Entzündungs Präsenz im Gesicht ist dauerhaft, verschlimmert sich bei Stress aber stark.
Ansonsten werde ich die Teraphie erstmal weiterführen und hoffen das sich noch etwas verändert. Leider habe ich auch eine seltsame Nebenwirkung erfahren, nähmlich eine starke Alkohol-Unverträglichkeit. Augen Probleme im zusammenhang mit Dupilumab konnte ich noch nicht feststellen.
Zusätzlich zur Teraphie möchte ich aber auch unbedingt auch meinen Lebensstill verändern. Denn ich glaube, dass nur durch die Spritzen keine optimale Verbesserung bei mir möglich scheint. Also werde ich jetzt versuchen mich möglichst gesund zu ernähren (mit Plan) und auch Sportlich aktiver werden bzw. neues ausprobieren. Grade in Punkto Ernährung glaube ich, dass sich viel machen lässt.
Ich wünsche allen hier viel Kraft und eine baldige Genesung.
Liebe Grüße
Julien
Hallo Gwin, auch ich habe die Behandlung unterbrochen, weil ich dasselbe dachte wie du, aber nach ungefähr drei Monaten Pause kehrten alle Symptome der Neurodermitis – vor allem der Juckreiz – extrem zurück, sodass ich wieder mit Dupilumab anfangen musste. Ich habe auch Angst vor möglichen Spätfolgen, aber ohne Dupilumab geht es gar nicht! Die Einnahme allmählich auf 3 Wochen zu verlagern hat bei mir gut geklappt, vielleicht versuche ich es demnächst – im pollenfreien Winter? – auf 4 Wochen zu strecken.
Wer hat noch Erfahrungen damit, die Spritze seltener als alle 2 Wochen zu nehmen?
@Dupi – Ich musste vom Hautarzt aus auf 4 Wochen verlängern, da die Gelenksteifheit so extrem ist. Es klappt auch ganz gut, ich muss nur mit dem einen oder anderen Hautauschlag leben, was aber auszuhalten ist.
Ende der Woche bekomme ich Bescheid vom Rheumazentrum, da Flüssigkeit an den Sehnen im Schulterbereich festgestellt wurde. Wie gesagt, dass hatte ich vorher nicht.
Hallo Zusammen,
ich habe genau ein Jahr Dupixent gespritzt und muss sagen, dass ich von der Wirkung begeistert war. Meine Beschwerden – fast ausschließlich im Gesicht, besonders im Bereich der Augen – haben komplett nachgelassen und ich hatte, abgesehen vom immer wieder aufkommenden Gefühl der Angst über evtl. Spätfolgen – endlich mein Gesicht und das entsprechende Lebensgefühl zurück. Auch ich befinde mich in engmaschiger augenärztlicher Behandlung, da ich einen bds. Keratokonus habe. Mein Augenarzt vermutet, dass die drastische Verformung meiner Hornhaut mit der langjährigen Neurodermitis zu tun hat. Erfahrungen mit dem Medikament hat auch er leider nicht, aber er hat im Verlauf der Einnahme keinerlei Verschlechterungen meiner Augen festgestellt. Entzündungen an den Augen hatte ich während der Einnahme auch niemals. Nach einem Jahr mit Dupilumab, in dem ich die Abstände der Spritzen nach Absprache mit meinem Hautarzt in den letzten 6 Monaten auf zunächst 3, dann 4 Wochen verlängert habe, hat mich der Leichtsinn gepackt: Seit 2 Monaten habe ich nicht mehr gepritzt und nun ist es soweit: zunächst tauchte ein winziger Punkt auf, dann der nächste und mittlerweile spüre ich wieder eine deutliche Aktivität der Haus. Mein Hautarzt empfiehlt, die Therapie fortzusetzen. Auch mein Augenarzt befürwortet dies, weil der zunächst drastische Verlauf meines Keratokonus in dem Jahr mit Dupilumab komplett stagnierte. Natürlich kann einem Niemand sagen, welche Spätfolgen einen eventuell ereilen können. Ich bin hin und hergerissen, ob ich noch abwarten, oder sofort wieder spritzen soll. Habe beinahe das Gefühl, meine Augen durch Dupixent eher zu schützen, weil sie während der Einnahme völlig reizfrei waren.
Scheinbar haben einige von Euch die Behandlung schon einmal unterbrochen und anschließend “erfolgreich” weiterführen können. Ich hatte schon die Befürchtung, der Körper könnte sich evtl. nach einer längeren Pause dagegen wehren. Bin schon traurig – hatte naiverweise gehofft, nach einem völlig beschwerdefreien Jahr hätte sich die Haut so sehr regeneriert, dass die auch ohne Hilfe funktioniert. Leider habe ich mich da wohl getäuscht und es scheint, als ob Dupixent ein längerer Weggefährte sein muss, als ich es mir vorgestellt habe…
VG & alles Gute für Euch…
Tipp an Toto: Ich verwende Ecural Salbe (cortisonhaltig) – man merkt richtig durchs Kribbeln / leichtes Brennen, dass sie wirkt. Ich darf sie auch im Gesicht anwenden, brauche aber (nach mittlerweile 11 Spritzen) immer weniger davon bzw. meistens nur in den ersten Tagen nach der Spritze.
Für die Augen nehme ich JEDEN Tag Zaditen Ophta Sine Augentropfen und selten Dexa Augentropfen. Damit unterdrücke ich meine vorherige Nebenwirkung “Augenentzündung”. Außerdem sprühe ich jeden Morgen GeloSitin in die Nase, damit hat meine Nebenwirkung “Nasenbluten” aufgehört.
Hallo Magnolia, auch bei mir erweist sich ein dreiwöchiger Abstand zwischen den Spritzen als ideal, weil die Wirkung solange anhält, aber die Nebenwirkungen nachlassen. Zuerst sollte man aber “genug Wirkstoff intus haben”, denke ich. Also vielleicht ab der 5. Spritze versuchen, auf 3 Wochen zu gehen. Schade, dass das von den Ärzten allgemein so streng gehandhabt wird mit dem 2-Wochen-Intervall – ist das bei dir mit dem Arzt abgesprochen oder machst du das einfach selbst mit dem 3-Wochen-Rhythmus?
Hallo liebes Forum.Vielleicht kann mir hier zu meinen leiden jemand helfen oder einen Tip geben.Seit gut 4 Wochen nehme ich nun Dupixent,hab von mir aus abrupt mit der Cortison Einnahme von mir aus aufgehört was zu einer totalen Verschlechterung meines Hautbild führte.Hatte am ganzen Körper mit Schwellungen und Entzündungen zu kämpfen,nun lasse ich das Cortison langsam ausschleichen und die roten Flecken kommen nach und nach wieder aber nicht mehr so schlimm.Das größte Problem das ich nun habe ist das sich nun meine Hände und meine Fußsohlen unwahrscheinlich krass schälen und ich sehr starke einrisse habe was mich sehr schmerzen.Die Haut ist absolut total trocken,schmiere Melkfett,Hirschtalk,Bepanthen usw.Es hilft aber nur kurz.Hat von euch jemand das auch schon durch und kann mir hierzu Tips geben?Besten Dank für eure Hilfe.LG Toto
Hallo liebe Leidgenossen,
Ich Spritze mir jetzt seit knapp einem Jahr dupixent und dosiere auf eine dreiwöchige Dosis herunter. Seit ich die Einnahme auf 19 Tage herunterdosiert habe sind die rote Flecken nach dem Spritzen ( immer am dritten Tag) und die Beschwerden auf dem rechten Augenlid weg. Zuerst hat die Lunge etwas gestreikt, nach 14 Tagen wieder leichtes Asthma, aber das hat sich auch gelegt.
Ich glaube der 21 Tage Rhythmus ist für mich ideal.
Meine Hände und Füsse sind seit 11 Monaten komplett beschwerdefrei und wenn die roten Flecken nach dem Spritzen ausbleiben ist auch der restliche Körper stabil. Allergien: nur noch Roggen.
LG, Magnolia